Fußballspektakel in München

21 April 2026, 12:00 Sport 1

Der schöne Traum des FC Bayern hält an

Der Tabellenführer der 1. Bundesliga und amtierende deutsche Meister Bayern München gibt nicht nach. Am 30. Spieltag, also vier Spieltage vor Saisonende in der deutschen Eliteklasse, sicherten sich die Bayern ihren 35. deutschen Meistertitel. Zudem sind sie auf bestem Weg, in diesem Jahr auch den DFB-Pokal zu gewinnen, denn sie haben bereits das Halbfinale erreicht. Aus diesem Grund sprechen die Fans der „Roten“ immer lauter davon, dass der FCB das Double holen wird.

Jeder Verein in Deutschland träumt davon, und wenn es ihm gelingen würde, wäre er mehr als zufrieden – aber nicht der FC Bayern. Die „Roten“ zielen in dieser Saison auf das Triple ab. Das dritte Ziel ist der Sieg in der prestigeträchtigen Champions League, in der die stärksten Mannschaften Europas spielen. Dass die Bayern in der Lage sind, diesen Wettbewerb zu gewinnen, zeigt die Tatsache, dass sie im Viertelfinale den berühmtesten und erfolgreichsten Klub dieses Wettbewerbs – Real Madrid – ausgeschaltet haben. Im Hinspiel besiegte der deutsche Klub die „Königlichen“ in der spanischen Hauptstadt mit 2:1, und vom Spielverlauf her war dies die geringstmögliche Strafe für Real. Aus diesem Grund sagten die Spieler und der Trainer des spanischen Klubs nach dem Spiel, dass sie noch leben würden und versuchen würden, den Rückstand im Rückspiel in München wettzumachen. Und…

Real drei Mal in Führung

Bereits in der 34. Sekunde des Rückspiels glich Real den Rückstand aus! Wie kam es dazu? Nun, der Torhüter der Gastgeber, Neuer, machte einen fatalen Fehler. Als er außerhalb des Strafraums war, spielte er den Ball direkt vor die Füße von Reals Spielmacher Güler, der aus 30 Metern ins leere Tor traf und die „Königlichen“ mit 1:0 in Führung brachte. Dieser Fakt schnitt den Bayern jedoch nicht die Flügel ab. Sie gingen sofort in den Angriff, und in der 6. Minute stand es bereits 1:1, denn eine Ecke von Kimmich verwandelte Pavlović per Kopf zum Tor. Von diesem Moment an wuchs die Überlegenheit der Münchner mit jeder Minute. Ein Moment der Unaufmerksamkeit reichte jedoch aus, damit die Gäste erneut in Führung gingen. Dies geschah in der 29. Minute, als Güler einen direkten Freistoß präzise im Tor versenkte. Was tat der FC Bayern? Er begann ein Bombardement auf das Tor der Gäste, was in der 39. Minute zu einem hervorragenden Pass von Upamecano auf Kane führte, der zum 2:2 ausglich und damit sein 50. Tor in der Champions League erzielte. In diesem Moment schien es, als könne den Bayern in der ersten Halbzeit nichts mehr passieren. Doch drei Minuten vor der Pause erzielte Mbappé nach einer Vorlage von Vinícius Júnior das dritte Tor für die Gäste.

Dass die Bayern in der Lage sind, diesen Wettbewerb zu gewinnen, zeigt die Tatsache, dass sie im Viertelfinale den berühmtesten und erfolgreichsten Klub dieses Wettbewerbs – Real Madrid – ausgeschaltet haben.

Bayern kämpft bis zum Ende

Dieses Tor wurde zu Unrecht anerkannt, denn zuvor wurde Bayerns Verteidiger Stanišić gefoult, und das Spiel hätte unterbrochen werden müssen. Das geschah nicht, und die Spanier gingen mit einer 3:2-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel stürmte der FC Bayern mit noch größerer Leidenschaft auf den Gegner los. Die Chancen zum Ausgleich häuften sich, aber ebenso die brutalen Fouls der Real-Spieler, die immer mehr nachließen und sich mit hartem Einsteigen retteten. Der Schiedsrichter hielt sich jedoch mit gelben Karten für diejenigen zurück, die am häufigsten foulten – Militão, Rüdiger und Camavinga. Alle drei hatten bereits eine gelbe Karte, und wenn sie eine zweite gesehen hätten, wären sie mit Rot bestraft worden, was einen Platzverweis bedeutet. Schließlich hielt der slowenische Schiedsrichter Slavko Vinčić nicht mehr zurück. In der 86. Minute zeigte er Camavinga nach einem weiteren Foul die Gelbe und damit die Rote Karte.

Was tat der FC Bayern? Er stürmte sofort zu einem wilden Angriff und glich in der 89. Minute durch einen Distanzschuss von Díaz aus, nachdem Musiala ihn per Hacke bedient hatte – zum 3:3. In der vierten Minute der Nachspielzeit (90.+4) sorgte Olise nach einer hervorragenden Einzelaktion für den 4:3-Sieg von „La Bestia Negra“ und den Einzug ins Halbfinale. Dieser Einzug ist absolut verdient. Auch der Sieg im zweiten Spiel war verdient, was die Tatsache belegt, dass das deutsche Team fast 70 % der Spielzeit den Ball hatte und dabei 21 Torschüsse abgab gegenüber 11 der Gäste.

Krzysztof Świerc

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