Maibaum in Rosnochau

6 Mai 2026, 14:00 Kultur 31

Zwischen Tradition und Gemeinschaft

Mit Andacht, Musik und gelebtem Brauchtum wurde am 1. Mai in Rosnochau (Rozkochów) der Maibaum aufgestellt – ein Fest, das zeigt, wie lebendig deutsche Traditionen in der Region geblieben sind.

Wenn sich Dorfbewohner rund um einen geschmückten Maibaum versammeln, dann geht es um weit mehr als nur einen Brauch. Das Maibaumfest am Freitag, dem 1. Mai, in Rosnochau war ein sichtbares Zeichen dafür, wie eng Tradition, Glaube und Gemeinschaft im Alltag der Einwohner miteinander verbunden sind.

Im Mittelpunkt stand der festlich geschmückte „Maibaum“ – Symbol für neues Leben, den Beginn des Frühlings und die wiedererwachende Natur. Bevor der Baum feierlich aufgestellt wurde, versammelten sich die Teilnehmer zu einer Maiandacht. Gemeinsam wurden Gebete gesprochen und Anliegen der Gottesmutter anvertraut.

Maibaum.
Foto: Facebook Koło Gospodyń Wiejskich/ Stowarzyszenie Odnowy Wsi/ Sołectwo/ DFK Rozkochów

Glaube und Tradition im Zeichen des Maibaums

Anschließend segnete Pfarrer Marcin Ogiolda, Administrator der Pfarrgemeinde, den Maibaum, bevor er unter den Blicken zahlreicher Einwohner feierlich aufgerichtet wurde.

Im Mittelpunkt stand der festlich geschmückte „Maibaum“ – Symbol für neues Leben, den Beginn des Frühlings und die wiedererwachende Natur.

Die Feier brachte Bewohner unterschiedlicher Generationen zusammen und schuf eine Atmosphäre, die vielerorts seltener geworden ist: persönliche Begegnungen, Gespräche und gemeinsames Erleben fernab des hektischen Alltags.

Pfarrer Marcin Ogiolda.
Foto: Facebook Koło Gospodyń Wiejskich/ Stowarzyszenie Odnowy Wsi/ Sołectwo/ DFK Rozkochów

Gemeinschaft über Generationen hinweg

Nach dem offiziellen Teil wurde bei Kaffee, hausgemachtem Kuchen und Gegrilltem weitergefeiert. Gerade diese unkomplizierten Begegnungen gehören für viele Teilnehmer zum eigentlichen Kern des Festes – sie stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt im Dorf.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom DFK Rosnochau gemeinsam mit örtlichen Vereinen und engagierten Einwohnern. Ihnen galt am Ende auch der besondere Dank vieler Teilnehmer.

 Dominika Bassek

Talentstipendium für engagierte ifa-Alumni der deutschen Minderheiten
Poprzedni artykuł

Talentstipendium für engagierte ifa-Alumni der deutschen Minderheiten

Prozess für dauerhaftes Denkmal für die polnischen Opfer der deutschen Besatzung geht in die nächste Phase
Następny artykuł

Prozess für dauerhaftes Denkmal für die polnischen Opfer der deutschen Besatzung geht in die nächste Phase