Wie lebendig Geschichte sein kann, zeigt das Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen (eine Außenstelle der Woiwodschaftsbibliothek E. Smołka in Oppeln) – im kommenden Sommer. Im Rahmen des Projekts „Tradition im Dialog“ bekommen Kinder und Jugendliche die seltene Gelegenheit, direkt mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen und das Gehörte kreativ zu verarbeiten.
Mehr als nur Geschichtsunterricht
Das Projekt „Tradition im Dialog“ bricht mit dem klassischen Bild von staubigen Geschichtsbüchern. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt. Am 8. und 9. Juli 2026 öffnet das Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen in Oppeln seine Türen für die junge Generation. Die Teilnehmer können nicht nur den persönlichen Erinnerungen der Zeitzeugen lauschen, sondern sind ausdrücklich dazu eingeladen, eigene Fragen zu stellen und die Geschichte hinter den Fakten zu entdecken.
Der Clou: Nach den Erzählungen geht es in die Praxis. In kreativen Bildungsworkshops werden die Eindrücke künstlerisch umgesetzt. So wird das Erfahrene greifbar und bleibt langfristig im Gedächtnis.

Foto: Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen
Informationen für Teilnehmer:
Wann: 8. & 9. Juli 2026, 10:00 Uhr
Wo: Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen, ul. Szpitalna 11, Oppeln
Eintritt: Kostenlos (begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich)
Kontakt & Anmeldung:
E-Mail: cdwbp@cdwbp.opole.pl
Tel.: +48 77 407 50 12
Web: https://cdwbp.opole.pl/tradycja-w-dialogu-spotkania-ze-swiadkami-historii/
Das Projekt wird vom Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) durchgeführt und aus Mitteln der Selbstverwaltung der Woiwodschaft Oppeln finanziert. Es ist ein wichtiger Beitrag zum intergenerationellen Dialog und zur Identitätsbildung der jungen Generation in der Region.