Was außer Thorner Lebkuchen nahmen die Mitglieder des Bundes der deutschen Minderheit in Dirschau mit nach Hause? Wunderbare Erinnerungen.
Thorn, wo Nikolaus Kopernikus geboren wurde, hat neben Andenken, die mit diesem Astronomen verbunden sind, viele andere attraktive Orte für Touristen zu bieten. Davon überzeugten sich die Mitglieder des Bundes der deutschen Minderheit in Dirschau, die sich am 25. Juli zu einem eintägigen Ausflug in diese Stadt aufmachten. An dem Ausflug nahmen 43 Personen teil.
Thorn ist weit mehr als die Stadt des Kopernikus: Die Dirschauer entdeckten eine Stadt voller Geschichte, beeindruckender Bauwerke und besonderer Erlebnisse.
Die Dirschauer besuchten selbstverständlich das Kopernikushaus, das nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen jedoch nicht sein Familienhaus war. Sie besichtigten das Thorner Rathaus und den Dom. Großen Eindruck auf alle machte der Besuch im „Unsichtbaren Haus“. Es handelt sich um ein Haus, in dem absolute Dunkelheit herrscht. Sein Besuch ermöglicht es, besser zu verstehen, wie blinde Menschen ihren Alltag erleben. Am besten gefiel den Dirschauern die Fahrt mit Mehrsitzer-Autos durch die Thorner Altstadt. Dabei überzeugten sie sich davon, dass Thorn nicht nur mit Kopernikus verbunden ist, sondern auch eine Stadt voller beeindruckender Bauwerke und architektonischer Sehenswürdigkeiten ist.

Foto: Lech Kryszałowicz
Und was machten sie in ihrer Freizeit? Sie probierten die berühmten Thorner Lebkuchen. Da das Wetter an diesem Tag ideal für Besichtigungen war, kehrten alle bester Laune und voller Eindrücke nach Hause zurück, mit dem festen Vorsatz, dass dies nicht der letzte Ausflug in diesem Jahr gewesen sein sollte.
Die Fahrt auf den Spuren von Kopernikus wurde vom Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen finanziell unterstützt.