Am 10. Juli organisierte die Wirtschaftskammer „Schlesien“ in Zusammenarbeit mit dem Oppelner Zentrum für Wirtschaftsentwicklung in Oppeln die 1. Konferenz der Wirtschaftskammern, bei der sich Vertreter der Wirtschaftsverbände aus drei benachbarten Woiwodschaften trafen.
An der Veranstaltung nahmen teil: die Leiterin des Regionalbüros der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer AHK in Breslau, Justyna Młynarz, der Vizevorsitzende der Niederschlesischen Wirtschaftskammer, Łukasz Lergetporer, der Vorsitzende der Regionalen Wirtschaftskammer in Kattowitz, Tomasz Zjawiony, sowie der Vorstand und Mitgliedsfirmen der Wirtschaftskammer „Schlesien“.
Diskussion ist notwendig
Während der Konferenz betonte der Vorsitzende der Wirtschaftskammer „Schlesien“, Waldemar Mazur, die Notwendigkeit einer Diskussion über neue Modelle der Unterstützung für Unternehmer. Er erinnerte auch daran, dass die „WK Silesia“ vor 30 Jahren gegründet wurde, um Unternehmen aus dem gesamten Gebiet Schlesiens zu integrieren.

Waldemar Mazur, Vorsitzender der Wirtschaftskammer „Schlesien“.
Foto: WKS
Laut Waldemar Mazur kann die Konferenz eine Plattform für eine reale Debatte über die Zukunft der regionalen Wirtschaft und die Rolle der Wirtschaftskammern angesichts neuer Herausforderungen sein. Dr. Jakub Wyczik wiederum erläuterte die aktuellen gesetzlichen Regelungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz – von Urheberrechten bis hin zu von KI geschaffenen Marken.
Erfahrungsaustausch
Der Hauptpunkt der Konferenz war eine sehr interessante und dynamische Debatte mit dem Titel „Herausforderungen der Wirtschaft von morgen und regionale Unterstützung für Unternehmen“, an der die Vorsitzenden der Wirtschaftskammern teilnahmen.
Laut dem Vorsitzenden der Wirtschaftskammer „Schlesien“, Waldemar Mazur, kann die Konferenz eine Plattform für eine reale Debatte über die Zukunft der regionalen Wirtschaft und die Rolle der Wirtschaftskammern angesichts neuer Herausforderungen sein.
Die Diskussion war ein lebhafter Austausch von Erfahrungen zwischen Vertretern der Wirtschaftskammern, Unternehmern und Kommunalbehörden. Ein äußerst wichtiger Punkt dieser Diskussion war die wachsende Rolle der Künstlichen Intelligenz im Unternehmensmanagement sowie die bürokratische Belastung der Unternehmen, die für Unternehmer von großer Bedeutung ist und bei der sie selbstverständlich konkrete Änderungen erwarten.
Raum für sachliche Diskussionen
An der Konferenz nahmen auch die Vizemarschallin der Woiwodschaft Oppeln, Zuzanna Donath-Kasiura, der Direktor des Oppelner Zentrums für Wirtschaftsentwicklung, Michał Wojczyszyn, und die stellvertretende Direktorin des Oppelner Zentrums für Wirtschaftsentwicklung, Ilona Malińska, teil.

Die Vizemarschallin der Woiwodschaft Oppeln, Zuzanna Donath-Kasiura, während der Debatte der 1. Konferenz der Wirtschaftskammern.
Foto: WKS
Abschließend ist zu betonen, dass die 1. Konferenz der Wirtschaftskammern nicht nur ein Raum für sachliche Diskussionen war, sondern auch eine hervorragende Gelegenheit für Networking, also den bewussten Aufbau und die Entwicklung beruflicher und persönlicher Kontakte, sowie dazu, sich an die Traditionen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Woiwoschaften aus dem Gebiet Schlesiens zu erinnern.