Anmeldung noch möglich: „Forschungsprojekte für junge Nachwuchswissenschaftler 2026“

28 April 2026, 12:00 Bildung 33

Forschungszentrum der Deutschen Minderheit freut sich über Bewerbungen

Im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungsprojekte für junge Nachwuchswissenschaftler 2026“ des Forschungszentrums der Deutschen Minderheit, haben Interessierte noch bis zum 30. April die Möglichkeit, Projekte einzureichen und sich für den Wettbewerb anzumelden.

An dem Wettbewerb können Nachwuchswissenschaftler bis 35 Jahre teilnehmen. Gesucht werden Forschungsprojekte rund um die deutsche Minderheit, wobei die Themen frei wählbar sind – von Sprache und Kultur bis hin zur Geschichte, wie Emilia Wójcik vom Forschungszentrums der Deutschen Minderheit erklärt: „Das Rahmenthema ist zwar die deutsche Minderheit, doch innerhalb dieses Feldes gibt es einen gewissen Spielraum. Möglich sind beispielsweise Arbeiten zu Sprache und Dialekten, kulturellen Traditionen, historischen Entwicklungen oder regionalen Besonderheiten. Sowohl kleinere Einzelstudien als auch Teile größerer Forschungsprojekte, etwa aus Dissertationen können eingereicht werden.“

Entscheidend ist zunächst nicht die fertige Arbeit, sondern ein durchdachter Forschungsplan, wie Wójcik betont: „Es kann der Teil einer größeren Arbeit sein, aber es kann auch nur ein einzelner Artikel sein. Die ganze Arbeit muss auf keinen Fall bis Ende April fertig werden, aber der Plan müsste mit der Bewerbung bis Ende April eingereicht werden.“

„Das Rahmenthema ist zwar die deutsche Minderheit, doch innerhalb dieses Feldes gibt es einen gewissen Spielraum. Möglich sind beispielsweise Arbeiten zu Sprache und Dialekten, kulturellen Traditionen, historischen Entwicklungen oder regionalen Besonderheiten.“

Noch bis zum 30. April haben Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit sich auf der Internetseite des Forschungszentrums der Deutschen Minderheit für den Wettbewerb anzumelden. Bewerber finden dort alle Unterlagen und Informationen: https://fzentrum.pl/de/wettbewerb-forschungsprojekte-fuer-junge-nachwuchswissenschaftler-2026/

Forschungszentrum der Deutschen Minderheit feiert 10-jähriges Jubiläum

Den Auftakt bildet am 21. Mai die jährliche Debatte „Quo Vadis CBMN“, die in diesem Jahr ganz im Zeichen der eigenen Entwicklung steht: „Wir planen jedes Jahr im Rahmen unserer Arbeit auch so eine wissenschaftliche Debatte. Weil dieses Jahr unser zehnjähriges Jubiläum ansteht, haben wir uns entschlossen, das Zentrum zum Thema der Debatte zu machen. Also zu schauen, was ist uns bis jetzt gelungen und was möchten wir noch erreichen“, erläutert Emilia Wójcik.

 

Danach, am 08. Juni erwarte die Besucher eine Ausstellung über das Archiv, das im Forschungszentrum der Deutschen Minderheit seinen Sitz hat. „Dann können die Besucher neben Büchern und Sammlungen auch verschiedene Utensilien, wie verschiedene Tafeln oder Schilder entdecken, die heute als Artefakte gelten“, so Wójcik.

Jonas Goddek

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