Kleine Gespräche über große Themen – neue Debattenreihe zu Identität, Erinnerung und deutsch-polnischen Beziehungen

26 März 2026, 13:00 Kultur 15

Eine neue Ausgabe der Debattenreihe „Kleine Gespräche über große Themen“ startet. Das Projekt wird vom Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit organisiert und richtet sich sowohl an die deutsche Minderheit in Polen als auch an alle, die sich für den deutsch-polnischen Dialog und die aktuellen Herausforderungen Europas interessieren.

Die Reihe schafft Raum für einen vertieften und zugleich offenen Austausch über zentrale Fragen der Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Identität, Erinnerung, Sprache sowie das Leben „dazwischen“. Die Veranstalter betonen, dass sie eine Verbindung von fachlichem Anspruch und einer offenen, zugänglichen Formel anstreben, die den Austausch unterschiedlicher Perspektiven ermöglicht und das gegenseitige Verständnis fördert.

Die Reihe „Kleine Gespräche über große Themen“ richtet sich an alle, die nicht nur zuhören, sondern den Dialog aktiv mitgestalten möchten – über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der deutsch-polnischen Beziehungen.

Das Programm der diesjährigen Ausgabe umfasst sowohl Expertendebatten als auch offene Treffen, bei denen sich die Teilnehmenden aktiv in die Diskussion einbringen können. Die behandelten Inhalte gliedern sich in mehrere zentrale Themenbereiche:

  • Sprache und Zweisprachigkeit,
  • Erinnerung und Grenzgeschichte,
  • deutsch-polnische Beziehungen,
  • Kultur und Identität,
  • Politik und aktuelle Herausforderungen.

Rund um diese Themen kreisen die Gespräche über gemeinsame Geschichte, kulturelles Erbe sowie die Rolle des Dialogs in der heutigen Gesellschaft.

Die erste Veranstaltung findet am 12. April in Gleiwitz statt. Zu Gast ist Maciej Falkowski. Weitere Termine und Programmpunkte werden fortlaufend bekannt gegeben und die Reihe wird um zusätzliche Debatten und Treffen in verschiedenen Orten erweitert.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI) durch den Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) finanziert.

Kontakt und aktuelle Informationen:
agata.rychter@haus.pl
www.haus.pl

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