Leserumfrage

Positives Feedback der Leserschaft

30 Mai 2026, 10:30 Nachrichten

Wie zufrieden sind unsere Leserinnen und Leser mit Magazin, Internetseite und sozialen Medien? Eine Umfrage zum einjährigen Jubiläum zeigt: Die Rückmeldungen fallen überwiegend positiv aus – zugleich gibt es konkrete Wünsche und kritische Anmerkungen für die weitere Entwicklung.

Mit der Umfrage zum einjährigen Jubiläum wollten wir von Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, erfahren, wie zufrieden Sie mit unserer Arbeit sind und wo wir uns noch verbessern können. Gut 50 Personen haben an der Leserumfrage teilgenommen. Gefragt wurde nach der Meinung zu unseren drei Ausspielformaten Print, Online und soziale Medien. Außerdem wollten wir neben allgemeinen Anregungen wissen, welche Themen Sie besonders interessieren. Mit der Teilnahme an der Umfrage war zudem eine Verlosung einer Küchenmaschine, eines Airfryers sowie eines Kaffeekochers verbunden. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden bereits benachrichtigt.

Die 35- bis 44-Jährigen stellten die größte Gruppe unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Leserumfrage.
Grafik: M.O./Neues Wochenblatt.pl

Die Rückmeldungen fielen insgesamt positiv bis sehr positiv aus. Insbesondere die Umstellung von der Wochenzeitschrift auf ein Monatsmagazin mit verstärkter Internetpräsenz wurde positiv bewertet. Die Umfrage ist allerdings nicht repräsentativ. Das bedeutet, dass sie nicht den Anspruch erhebt, die durchschnittliche Meinung der gesamten Leserschaft wiederzugeben.

Zweisprachiges Angebot wird genutzt

An der Umfrage beteiligten sich Personen aller Altersgruppen, wobei die 35- bis 44-Jährigen mit knapp 30 Prozent die größte Gruppe bildeten. Frauen waren mit 61 Prozent stärker vertreten als Männer mit 39 Prozent. 82 Prozent der Antworten kamen aus Polen, 11 Prozent aus Deutschland; jeweils eine Person hatte Österreich beziehungsweise Schlesien als Land angegeben.

Grafik: M.O./Neues Wochenblatt.pl

Während die Umfrage von 63 Prozent der Befragten auf Polnisch ausgefüllt wurde (37 Prozent auf Deutsch), gaben nur 18,5 Prozent an, die Artikel ausschließlich auf Polnisch zu lesen. Knapp 28 Prozent lesen das Neue Wochenblatt.pl auf Deutsch, und knapp 54 Prozent wechseln zwischen beiden Sprachen. Das bestärkt uns darin, weiterhin alle Inhalte auf Deutsch und Polnisch anzubieten.

Die Umstellung kommt an

In allen Bereichen gaben mehr als zwei Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, dass sowohl unser Magazin als auch die Internetseite übersichtlich, modern und ästhetisch ansprechend seien oder dass dies eher zutreffe. Das Magazin wurde dabei geringfügig besser bewertet als die Internetseite. So finden etwa 60 Prozent der Befragten, dass das Magazin modern gestaltet ist, während dies bei der Internetseite nur 45 Prozent sagen. Der Anteil negativer Einschätzungen liegt beim Magazin je nach Kategorie zwischen 9 und 18 Prozent.

Grafik: M.O./Neues Wochenblatt.pl

Ähnlich sieht es bei der direkten Frage nach der Bewertung der Umstellung von der Wochenzeitschrift auf das Monatsmagazin mit verstärkter Onlinepräsenz aus. Über zwei Drittel der Befragten bewerten die Umstellung positiv oder sehr positiv. Etwa ein Viertel steht der Neugestaltung neutral gegenüber, während rund sieben Prozent die Umstellung als sehr negativ beurteilen.

Knapp 28 Prozent lesen das Neue Wochenblatt.pl auf Deutsch, und knapp 54 Prozent wechseln zwischen beiden Sprachen. Das bestärkt uns darin, weiterhin alle Inhalte auf Deutsch und Polnisch anzubieten.

Für unsere Social-Media-Präsenz fragten wir danach, ob diese als ansprechend und informativ, modern sowie professionell wahrgenommen wird. Auch hier bewegte sich der Anteil negativer Antworten in einem ähnlichen Rahmen – zwischen 10 und 15 Prozent. Für alle abgefragten Eigenschaften sagten jeweils über 50 Prozent der Teilnehmenden, dass diese auf unsere Social-Media-Präsenz zuträfen.

Außerdem wollten wir wissen, welche weiteren Kanäle die Leserinnen und Leser potenziell nutzen würden. Spitzenreiter waren ein E-Mail-Newsletter mit 15 Stimmen und ein WhatsApp-Kanal mit 14 Stimmen. Allerdings erklärten auch 18 Teilnehmende, dass die bestehende Präsenz auf Facebook und Instagram ausreichend sei.

 

Anregungen: Mehr interaktive Formate

Der insgesamt positive Eindruck des Feedbacks zeigt sich auch darin, dass bei der Frage, wovon die Leserinnen und Leser gerne mehr lesen würden, viele Bereiche genannt wurden, die bereits Teil unseres Berichterstattungsspektrums sind. Neunmal wurden Kultur und Geschichte genannt. Ebenso häufig wünschten sich die Befragten mehr Artikel über verschiedene Bereiche der Aktivitäten der deutschen Minderheit in Polen. Insbesondere wurden mehr Berichte aus Organisationen außerhalb der Region Oppeln angeregt. Außerdem nannten die Teilnehmenden Themen wie Musik, Veranstaltungen, Biografien und Interviews.

Grafik: M.O./Neues Wochenblatt.pl

Dennoch gab es auch kritische Anmerkungen. Einzelne Teilnehmende merkten an, dass unsere Facebook-Posts KI-generiert wirkten. In diesem Zusammenhang wurde die Umstellung teilweise auch insgesamt kritisch bewertet. Eine Person schrieb: „Schade, denn das Rebranding im letzten Jahr gab viel Hoffnung auf eine Verbesserung des Portals, und nach einem Jahr können wir nur einen Rückgang feststellen.“

Diese weiteren Kanäle würden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leserumfrage potenziell nutzen.
Grafik: M.O./Neues Wochenblatt.pl

Eine andere Leserin beziehungsweise ein anderer Leser regte dagegen an, KI künftig noch stärker für Übersetzungen zu nutzen. Mehrere Teilnehmende wünschten sich zudem mehr Interaktionsmöglichkeiten – sei es durch Umfragen, eine Kommentarfunktion oder eine intensivere Diskussion in den sozialen Medien.

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Das bestärkt uns als Redaktion darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und die Qualität unserer Produkte durch die Nutzung vorhandener Optimierungspotenziale kontinuierlich zu verbessern. Wir bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern, die an der Umfrage teilgenommen haben. Anregungen oder Kritik können Sie uns weiterhin jederzeit per E-Mail an media@vdg.pl oder über das Kontaktformular auf unserer Startseite zukommen lassen.

Mauro Oliveira

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