Was bewegt derzeit die deutsche Minderheit im Norden Polens? Unsere aktuelle Zusammenstellung informiert über die wichtigsten Ereignisse, Projekte und Begegnungen.
Karnevalstreffen in Ermland und Masuren
In der Deutsche Gesellschaft „Natangen“ feierten die Mitglieder des Verband der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren den Fetten Donnerstag in besonders süßer Atmosphäre. Das Treffen fand im Sitz der Deutschen Gesellschaft „Natangen“ in Landsberg (Górowo Iławeckie) statt. Mit großem Engagement bereiteten die Vereinsmitglieder traditionelle Karpfen sowie knusprigen Raderkuchen zu. Das gemeinsame Backen war nicht nur eine Gelegenheit, die Tradition zu pflegen, sondern auch zur Integration, zu Gesprächen und zum gemeinsamen Verbringen von Zeit in angenehmer Gesellschaft.

Foto: Deutsche Gesellschaft Natangen
Samstagskurs in Allenstein
Die Allensteiner Gesellschaft der Deutschen Minderheit lädt Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren zur neuen Ausgabe des Projekts „Samstagskurs“ ein. Die Kurse finden samstags vormittags im Haus Kopernikus (ul. Partyzantów 3, 3. Stock, Allenstein) statt. Das Projekt umfasst zehn Treffen, bei denen die Kinder Deutsch durch Lernspiele, kreative Bastelangebote sowie kommunikative Übungen erlernen. Anmeldungen werden telefonisch unter 895 236 990 sowie per E-Mail an biuro@agdm.pl entgegengenommen. Über die Aufnahme entscheidet die Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Interview im Radio Norda FM
Am 13. Februar war Irena Hirsch, Vorsitzende des Verband der deutschen Minderheit in Lauenburg (Pommern), zu Gast beim Sender Radio Norda FM. In der Sendung berichtete sie über die Geschichte der Organisation sowie über deren aktuelle Tätigkeit. Wie sie erklärte, gehören dem Verband sowohl ältere als auch jüngere Menschen an, die vor allem die vielfältigen Projekte und Angebote anziehen. Frau Hirsch sprach auch über die Anfänge der Organisation in Lauenburg und über deren offizielle Registrierung im Jahr 1995, als der Verein rund 200 Mitglieder zählte. Der Verband organisiert heute zahlreiche Workshops und arbeitet eng mit der örtlichen Bibliothek und dem Museum zusammen. Besonders beliebt sind künstlerische Workshops, da viele Mitglieder großes Interesse an kreativen Aktivitäten zeigen. Großer Zuspruch gilt auch den gemeinsamen Ausflügen, unter anderem nach bei denen Geschichte und Kultur im Mittelpunkt stehen. Das ganze Interview mit Irena Hirsch gibt es auf dem FB-Profil des Radio Norda FM.

Irena Hirsch.
Foto: privat
Zusammengestellt von
Anna Durecka