Unsere Selbstverwaltung

Gemeinsam mehr erreichen

12 Oktober 2026, 05:00 Politik

Straßenbauprojekte, Rad- und Fußwege sowie neue Freizeiteinrichtungen – der Landkreis Oppeln bleibt auf Kurs. Über die diesjährigen Vorhaben, die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Zukunftspläne spricht Krzysztof Świerc mit dem Landrat des Landkreises Oppeln, Henryk Lakwa.

Wir befinden uns bereits im letzten Drittel des Jahres 2026. Bitte sagen Sie uns, welche der vorrangigen Aufgaben in den vergangenen neun Monaten des laufenden Jahres im Landkreis Oppeln umgesetzt werden konnten?

Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich betonen, dass in den kommenden drei Monaten des Jahres 2026 noch vieles geschehen kann. Derzeit laufen nämlich noch weitere große Investitionsvorhaben. Unter den Vorhaben, die wir in diesem Jahr bereits abschließen konnten, ist vor allem die Eröffnung des Schwimmbads und des Freizeitzentrums in Tillowitz bei unserer Schule zu nennen. Darüber hinaus kann man das Schwimmbad bereits nutzen, den Gymnastiksaal mieten und die Sporthalle in Anspruch nehmen. Die Umsetzung dieses Vorhabens hat lange gedauert, denn wir haben mehrere Jahre auf seine Fertigstellung gewartet. Heute freuen wir uns jedoch, dass diese Investition abgeschlossen ist und den Bewohnern dient.

„Unter den Vorhaben, die wir in diesem Jahr bereits abschließen konnten, ist vor allem die Eröffnung des Schwimmbads und des Freizeitzentrums in Tillowitz zu nennen.“
Henryk Lakwa

In den vergangenen Monaten konnten im Landkreis Oppeln noch einige Straßenbauprojekte erfolgreich abgeschlossen werden. Auf welches sind Sie besonders stolz?

Unsere größten Vorhaben wurden in der Gemeinde Falkenberg umgesetzt, wo unter anderem ein weiterer Abschnitt der Straße von Falkenberg nach Schedlau fertiggestellt wurde. Doch bis Ende des laufenden Jahres wird die Zahl der abgeschlossenen Investitionen, mit denen sich der Landkreis Oppeln präsentieren kann, noch weiter steigen, denn eine Reihe von Vorhaben läuft derzeit und steuert auf einen erfolgreichen Abschluss zu. Dazu gehören unter anderem Projekte in der Gemeinde Malapane sowie der Radweg in Richtung der Turawa-Seen. Auch die Sanierungsarbeiten und der Bau eines Fuß- und Radwegs in Dometzko in der Gemeinde Comprachtschütz nähern sich ihrem Abschluss. Gleichzeitig führen wir wichtige Maßnahmen auch in der Gemeinde Tillowitz durch, genauer gesagt in Schiedlow.

Um das Thema Investitionen – insbesondere im Straßenbau – abzuschließen, sei hinzugefügt, dass wir uns bei einem großen Projekt, bei dem der Landkreis Oppeln federführend ist, bereits auf halber Strecke befinden. Bitte erzählen Sie uns etwas mehr darüber.

Es geht um die dritte Phase des Ausbaus von Fuß- und Radwegen, an der insgesamt 17 Gemeinden beteiligt sind. Nach Abschluss der Arbeiten werden wir über weitere Radwege verfügen: von Oppeln bis zum Turawa-See, und in der Gemeinde Proskau wird man auf einem Radweg bis direkt nach Oppeln fahren können. Ebenso wichtig ist, dass auch entlang der Kreisstraßen in Falkenberg Radwege entstehen. Es geschieht also viel, und es geht einiges voran.

Der Oppelner Landrat Henryk Lakwa schätzt die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern und Gemeindevorstehern.
Foto: www.powiatopolski.pl

Worauf ist dies zurückzuführen bzw. wem ist es zu verdanken?

Vor allem der guten Zusammenarbeit zwischen den Gemeindeverwaltungen und der Kreisverwaltung. Einigkeit macht stark! Um es direkt zu sagen: Die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern und Gemeindevorstehern funktioniert hervorragend. Man sieht, dass auch ihnen sehr daran liegt, den Zustand der Kreisstraßen so gut wie möglich zu gestalten. Deshalb sind sie sehr aktiv, engagieren sich, zeigen auf, wo der Zustand der Straßen verbessert werden muss, und stellen finanzielle Mittel bereit, die sie für bestimmte Straßenbaumaßnahmen aufbringen können. Das ermöglicht es uns, mehr zu erreichen. Hier gilt nämlich die Regel: Wenn eine Gemeinde beispielsweise 300.000 Złoty für ein bestimmtes Vorhaben bereitstellt, legt der Landkreis denselben Betrag noch einmal drauf! Und mit einer solchen Summe kann man wirklich sehr viel bewirken.

Im nächsten Jahr stehen Parlamentswahlen an. Können die Schlesischen Regionalpolitiker auf die Unterstützung von Henryk Lakwa zählen?

Natürlich. Ich werde die Schlesischen Regionalpolitiker unterstützen, denn mir liegt daran, dass es im Land normal zugeht. Dass eine ordentliche Zusammenarbeit zwischen der Selbstverwaltung und der Regierung möglich ist. Ich werde nicht selbst kandidieren, aber ich werde die Schlesischen Regionalpolitiker von ganzem Herzen unterstützen und meine langjährige Erfahrung an meine jüngeren Kollegen weitergeben, damit sie sich erfolgreich für ihre Ziele einsetzen können.

Teilen:
Die Zeit der aufgehenden Sonne
vorheriger Artikel

Die Zeit der aufgehenden Sonne

Bartenstein. Was gibt’s Neues in der Großmutter-Vorratskammer?
nächster Artikel

Bartenstein. Was gibt’s Neues in der Großmutter-Vorratskammer?

Werbung

Ansichtssache

Neues Wochenblatt - Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.