Im Hotel „Solidaris“ in Kandrzin-Cosel fand eine Konferenz unter dem Titel „Krisenfeste Berufe und Kompetenzen – Zusammenarbeit, Bildung, Entwicklung“ statt. Die Teilnehmer suchten nach Antworten auf die Frage, wie die Einwohner auf den sich verändernden Arbeitsmarkt vorbereitet werden können. Wie lassen sich die Bereiche Bildung, Arbeitgeber und Institutionen, die die berufliche Entwicklung unterstützen, effektiv miteinander verbinden? Auf diese Fragen suchten die Teilnehmer Antworten.
Die Veranstaltung fasste ein vom Kreisarbeitsamt durchgeführtes Projekt zur Unterstützung der Entwicklung moderner Berufsbildung, Hochschulbildung und des lebenslangen Lernens zusammen. Die Konferenz versammelte Vertreter vieler Kreise, die das Kreisliche Partnerschaftsnetzwerk des Kreises Kandrzin-Cosel bilden. An einem Tisch saßen Kommunalpolitiker, Schuldirektoren, Lehrer und Berufsberater, Unternehmer, Vertreter von Arbeitsmarktinstitutionen, sozialen Organisationen und Seniorenkreisen. Das Treffen war nicht nur eine Gelegenheit zur Zusammenfassung des Projekts, sondern auch für Gespräche über die Zukunft der Bildung, des Arbeitsmarktes und die weitere Zusammenarbeit zum Wohle der Einwohner des Kreises.
Die Bedeutung der Zusammenarbeit
Das Projekt wurde im Rahmen eines Woiwodschaftsprogramms durchgeführt, das den Aufbau eines Systems der Zusammenarbeit zwischen Bildung, Wirtschaft und Arbeitsmarktinstitutionen zum Ziel hatte. Eine seiner wichtigsten Errungenschaften war die Schaffung von drei Kooperationsnetzwerken, die die formale Bildung, die Entwicklung beruflicher Kompetenzen sowie die non-formale Bildung und das lebenslange Lernen umfassen.

Zuzanna Donath-Kasiura, Vizemarschallin der Woiwodschaft Oppeln.
Foto: www.powiat.kedzierzyn-kozle.pl
Die Konferenz bot außerdem Gelegenheit zu einem Treffen der Partner aus allen diesen Bereichen und zum Erfahrungsaustausch. Eines der Hauptthemen war die Anpassung der Kompetenzen junger Menschen, einschließlich der Einwohner unseres Kreises, an die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Wie die Teilnehmer des Diskussionspanels betonten, erfordert der moderne Arbeitsmarkt einen ständigen Dialog zwischen Schulen, Hochschulen, Arbeitgebern und öffentlichen Institutionen.
Über die Bedeutung der Zusammenarbeit sprach auch Landrat Artur Maruszczak, der den Wert der in den vergangenen Monaten aufgebauten Beziehungen hervorhob. Er betonte ebenfalls, dass in einer Welt des schnellen Wandels die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen immer wichtiger wird.
Das ist seit Jahren eine Priorität
Der Vize-Landrat Józef Gisman erinnerte daran, dass die Entwicklung der Berufsbildung seit vielen Jahren zu den Prioritäten der Kreisverwaltung gehört:
„Um als Kommunalverwaltung gut zu funktionieren, brauchen wir eine starke Industrie und gut ausgebildete Fachkräfte. Deshalb investieren wir seit Jahren in die Berufsbildung. Heute sehen wir auch ein wachsendes Engagement der Unternehmer, die ihr Wissen und ihre Erfahrung teilen und damit den Bildungsprozess junger Menschen unterstützen“, sagte Józef Gisman.

Józef Gisman, Vize-Landrat von Kandrzin-Cosel.
Foto: www.powiat.kedzierzyn-kozle.pl
Die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Bildung und Wirtschaft betonte auch die Vizemarschallin der Woiwodschaft Oppeln, Zuzanna Donath-Kasiura. Sie sagte:
„Wenn es gelungen ist, Berufsberater, Hochschulen, Unternehmer und den Arbeitsmarkt noch besser miteinander zu verbinden, dann haben wir Netzwerke geschaffen, die sich in einer besseren Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt auszahlen werden.“
Zusammenfassend zeigte die Konferenz, dass das Kreisliche Partnerschaftsnetzwerk zu einer wichtigen Plattform für Zusammenarbeit geworden ist und Raum für gemeinsame Reaktionen auf die Herausforderungen des modernen Arbeitsmarktes schafft.