Eine neue Zuckersteuer soll kommen, die Wirtschaft schöpft Hoffnung auf Wachstum, während marode Einsatzfahrzeuge, steigende Anforderungen an Arbeitnehmer und Veränderungen im Bahnverkehr die öffentliche Debatte prägen.
Zuckersteuer beschlossen
Was sich schon länger anbahnte ist mittlerweile beschlossene Sache. Nach Polen wird auch in Deutschland die sogenannte Zuckersteuer auf Getränke eingeführt. Diesen neuen Gesetzplan hat die Regierung bereits bestätigt. Damit sollen die Krankenkassenbeiträge stabil bleiben und die Jugend wird vor zu viel Süßem geschützt. Firmen aus der Softdrink-Branche schlagen allerdings Alarm wegen der Kosten. Ab Mitte 2027 soll es ernst werden: Cola, Eistee und Energydrinks werden teurer. Hat ein Getränk mehr als 5 Gramm Zucker auf 100 Milliliter, kostet der Liter 26 Cent extra. Ab 8 Gramm sind es sogar 32 Cent. Alkohol, echte Säfte, Saftschorlen ohne Extra-Zucker und Light-Getränke mit Süßstoff bleiben steuerfrei. Auch kleine Hersteller müssen nichts zahlen. Der Staat hofft auf Einnahmen von fast einer Milliarde Euro jährlich. Der Bundestag muss noch zustimmen. Die Koalition ist sich allerdings noch uneinig über das Startdatum. Die CSU will den Firmen mehr Zeit für neue Rezepte geben und fordert einen Aufschub bis 2028. Ursprünglich wollte SPD-Finanzminister Lars Klingbeil noch strengere Regeln und drei Stufen durchdrücken, scheiterte aber am Widerstand der Union. Nun steht fest: Die Abgabe kommt wie geplant.
Quelle: bild.de.

Teurer sollen etwa Energy Drink werden.
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Hoffnung für deutsche Wirtschaft
Die Bundesrepublik darf sich wirtschaftlich vielleicht auf bessere Zeiten freuen. So jedenfalls eine neue Prognose. Der Internationale Währungsfonds hat seine Erwartungen für das Jahr 2026 kräftig nach oben korrigiert. Das Plus beim Wachstum soll nun bei 1,3 Prozent liegen – das ist fast zweimal so viel wie im Sommer vorausgesagt. Auch für das nächste Jahr sieht es mit geschätzten 1,1 Prozent minimal besser aus. Damit decken sich die Zahlen mit den jüngsten Berichten der Bundesregierung. Hinter dem Aufschwung steckt vor allem der Staat, der viel Geld in Straßen, Schienen und das Militär steckt. Zudem läuft der Verkauf von Waren ins Ausland gut. Weil es in der Golfregion Krisen gab, haben viele internationale Einkäufer ihre Lager mit deutschen Produkten wie Stahl oder Dünger gefüllt. Auch der aktuelle Hype um Künstliche Intelligenz bringt heimischen Betrieben viele neue Aufträge. In den Nachbarländern der Eurozone geht es ebenfalls bergauf, vor allem dank eines starken Aufwands in Irland und Spanien. In anderen Staaten bremsen die teure Energie und die schlechte Stimmung der Bürger den Konsum aber noch aus.
Quelle: tagesschau.de.
Deutscher mit historischem Gewinn
So viel Glück muss man haben. 100 Millionen Euro gewann ein Deutscher in der größten Lotterie Europas Eurojackpot. Genauer gesagt knackte ein Mann aus Nordrhein-Westfalen den wochenlang unberührten Hauptgewinn und sahnte sogar die unglaubliche Rekordsumme von 120 Millionen Euro ab. Der 35-Jährige aus dem Kreis Mettmann tippte als Einziger die fünf Richtigen sowie die beiden Zusatzzahlen im Internet. Die Lottogesellschaft feiert diesen besonderen Moment für den Kunden. Doch er ist nicht der einzige Glückspilz der Ziehung. In der zweiten Gewinnstufe räumten noch sieben weitere Tipper ab und wurden auf einen Schlag zu Millionären. Jeweils knapp drei Millionen Euro gehen unter anderem nach Hessen und Niedersachsen sowie in verschiedene skandinavische Länder und nach Polen. Schon im letzten Jahr ging die Maximalsumme von 120 Millionen Euro nach Berlin, damals dauerte es jedoch zwei Wochen, bis der Gewinner sich meldete. Da der riesige Jackpot nun geleert wurde, startet das Spiel wieder von vorn. Lottospieler können dann um die garantierte Mindestsumme von zehn Millionen Euro spielen.
Quelle: welt.de.
Sicherheitsdiensten fehlen Autos
Es mag bizarr klingen doch gerade in der Autonation soll es sowohl der Polizei wie auch der Feuerwehr an Dienstwagen fehlen. In der Hauptstadt sorgen die Dienstparkplätze mittlerweile für handfeste Probleme im Dienstalltag. Sogar geplante Abschiebungen mussten bereits abgesagt werden, weil die Beamten wegen defekter Autos gar nicht erst losfahren konnten. Laut Gewerkschaften steht etwa jeder zwanzigste Streifenwagen still, und mehr als die Hälfte der Flotte ist eigentlich reif für den Schrottplatz. Da das Geld für neue Fahrzeuge seit Jahren auf dem alten Stand eingefroren ist, fahren Polizisten mit abgenutzten Bremsen oder müssen Mängel notdürftig mit Klebeband flicken. Das Ganze geht auch ordentlich ins Geld: Die Kosten für Reparaturen in externen Werkstätten und für Benzin sind massiv in die Höhe geschossen und belasten die Staatskasse mit ungeplanten Millionen. Noch schlimmer hat es die Berliner Feuerwehr getroffen. Hier kann aktuell sogar jedes fünfte Rettungsfahrzeug nicht genutzt werden. Die zuständige Behörde wiegelt jedoch ab und betont, dass der Betrieb dank vorhandener Reservewagen weiterhin sichergestellt sei.
Quelle: bz-berlin.de.

Laut Gewerkschaften steht etwa jeder zwanzigste Streifenwagen still, und mehr als die Hälfte der Flotte ist eigentlich reif für den Schrottplatz.
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Bahnpreise bleiben stabil
Gute Nachrichten für alle Pendler. Trotz steigender Energiepreise, gibt es bei den Bahntickets keine Erhöhung. Wer sich hingegen Plätze sichern möchte, kann die Fahrscheine ab sofort im Internet, per App oder am Schalter erwerben. Das Unternehmen sieht sich damit als echte und preiswerte Alternative zum eigenen PKW oder zum Flugzeug. Mit dem Wechsel wird vor allem das Angebot an schnellen Sprinter-Zügen kräftig ausgebaut. Reisende kommen künftig deutlich flotter zwischen den großen Metropolen voran. So rollen mehr Expresszüge zwischen Berlin und Stuttgart sowie auf der Strecke von Hamburg nach München. Nach beendeten Bauarbeiten fährt die Bahn zwischen Hamburg und Berlin zudem wieder im praktischen Halbstundentakt. Auch abseits der Großstädte gibt es Verbesserungen: Die Ostseeküste wird wieder besser angebunden, und Orte wie Jena oder Saarbrücken erhalten neue Direktverbindungen. Wer ins Ausland reisen will, profitiert von mehr Fahrten nach Frankreich, Dänemark oder Polen. Ein echtes Highlight folgt im Sommer 2027: Dann verbindet ein italienischer Luxuszug München direkt mit Mailand und Rom.
Quelle: stern.de.

Trotz steigender Energiepreise, gibt es bei den Bahntickets keine Erhöhung.
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Debatte um Arbeitszeiten
Die deutsche Arbeitszeit wird zum Gesprächsstoff. Auch der Kanzler hat dazu Stellung genommen. Auf einer Konferenz vor Wirtschaftsvertretern sprach Friedrich Merz über flexiblere Arbeitsmodelle. Als Beispiel nannte er einen Betrieb, in dem die Belegschaft an drei Tagen jeweils zwölf Stunden im Einsatz ist und damit sehr gut zurechtkommt. Ein normaler Achtstundentag sei jedenfalls weit weg von unfairen Bedingungen, betonte der Regierungschef. Trotz einer Erkältung zeigte sich Merz kämpferisch und erklärte, er wolle vor allem der Jugend neue Zukunftschancen bieten. Nach dem plötzlichen Abgang von Bärbel Bas richtete der Kanzler zudem deutliche Worte an den Nachfolger Alexander Schweitzer. Dieser übernimmt ab sofort das Arbeitsministerium und soll ohne Verzögerung die geplante Rentenreform vorantreiben. Merz machte keinen Hehl aus seiner Ungeduld: Seit Monaten läge das Vorhaben auf Eis, weshalb die neuen Gesetze noch vor dem Jahreswechsel stehen müssten. Unterstützung erhielt er von CSU-Chef Markus Söder, der nach den personellen Turbulenzen ebenfalls mehr Tempo von der Koalition verlangte, um den wirtschaftlichen Aufschwung nicht zu gefährden.
Quelle: stuttgarter-zeitung.de.