Treffen des Sejmmarschalls mit Vertretern nationaler und ethnischer Minderheiten

18 März 2026

Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty hat Vertreter der Gemeinsamen Kommission von Regierung und nationalen sowie ethnischen Minderheiten empfangen. Im Mittelpunkt standen Dialog, Minderheitenrechte und institutionelle Unterstützung.

Am Dienstag, dem 17. März, hat Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty Vertreter der Gemeinsamen Kommission von Regierung und nationalen sowie ethnischen Minderheiten zu einem Treffen im Sejm empfangen.

An dem Treffen nahmen auch der Berater des Sejmmarschalls für Minderheitenfragen Ryszard Galla, Rafał Bartek, Vorsitzender des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen und Vorsitzender des Regionalparlaments der Woiwodschaft Oppeln, Bernard Gaida, ehemaliger Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM), die Staatssekretärinnen Katarzyna Kotula und Katarzyna Lubnauer, die stellvertretende Vorsitzende der Minderheitenkommission Monika Rosa sowie der Leiter der Sejmkanzlei Marek Siwiec teil. Darüber hinaus waren zahlreiche Vertreter nationaler Minderheiten, ethnischer Gruppen sowie regionalsprachlicher Gemeinschaften anwesend.

Treffen des Sejmmarschalls Włodzimierz Czarzasty mit Vertretern nationaler und ethnischer Minderheiten im Sejm in Warschau am 17. März 2026.

Dialog und Zusammenarbeit im Fokus

In seiner Begrüßung betonte Czarzasty die Bedeutung des Dialogs sowie die verfassungsmäßig garantierten Rechte von Minderheiten in Polen, insbesondere mit Blick auf Sprache, Kultur und Tradition. Er verwies zudem auf die Einrichtung eines Sekretariats für die Minderheitenseite innerhalb der Sejmkanzlei, das auf einer Gesetzesänderung vom Juli 2025 basiert. Dieses Sekretariat soll die Arbeit der Minderheitenvertreter organisatorisch und inhaltlich stärken.

Der Staatssekretär im Innenministerium und Ko-Vorsitzende der Kommission, Tomasz Szymański, unterstrich, dass sich die Minderheiten im Sejm „wie zu Hause fühlen“ könnten. Die Zusammenarbeit mit der Minderheitenseite sei eine Priorität der Regierung, die Gespräche fänden in einer Atmosphäre des gegenseitigen Respekts statt.

Auch der Ko-Vorsitzende der Kommission, Grzegorz Kuprianowicz, würdigte die Fortführung der jährlichen Treffen als Zeichen der Anerkennung für die kulturelle und sprachliche Vielfalt des Landes und hob die Bedeutung historischer Erinnerung für Minderheiten hervor.

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