Neben dem Studium Praxiserfahrung sammeln
Im Rahmen des Projekts „Jugend am Start 3.0“ des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit haben Studierende die Möglichkeit, ein bezahltes Praktikum in ausgewählten Organisationen der deutschen Minderheit zu absolvieren.
Praxis sammeln ohne Vorkenntnisse
Mit dem Programm sollen junge Menschen erste praktische Berufserfahrungen in Organisationen der deutschen Minderheit sammeln und Einblicke in deren Arbeit erhalten. Die Projektleiterin des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, Wiktoria Pilińska, betont, dass Bewerber keine speziellen Vorkenntnisse benötigen: „Das Programm richtet sich an Studierende im Alter von 18 bis 25 Jahren, insbesondere an diejenigen, die sich für die Arbeit der deutschen Minderheit interessieren. Die Teilnehmer lernen, wie soziale, kulturelle und Bildungsprojekte geplant und umgesetzt werden. Dabei entwickeln sie Kompetenzen in Organisation, Kommunikation und Teamarbeit. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da das Programm einen einführenden und entwicklungsorientierten Charakter hat.“
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Organisationen der deutschen Minderheit
Das Praktikum kann in ausgewählten Organisationen der deutschen Minderheit absolviert werden, zum Beispiel:
Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit (HDPZ)
Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien (SKGD)
Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG)
Bund der Jugend der Deutschen Minderheit (BJDM)
„Das Programm richtet sich an Studierende im Alter von 18 bis 25 Jahren, insbesondere an diejenigen, die sich für die Arbeit der deutschen Minderheit interessieren.“
Wiktoria Pilińska, Projektleiterin beim Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit
Bewerben können sich Studierende aller Fachrichtungen; ein bestimmter Studiengang ist also nicht erforderlich. Während des Bewerbungsprozesses haben Interessierte die Möglichkeit, ihre bevorzugten Organisationen auszuwählen, die endgültige Zuteilung des Praktikumsplatzes erfolgt jedoch durch den Projektträger. Pilińska erläutert: „Das Programm ist bewusst offen und interdisziplinär gestaltet, sodass sowohl Studierende aus geistes- und sozialwissenschaftlichen als auch aus technischen oder wirtschaftlichen Studiengängen willkommen sind. Entscheidend sind Motivation, Interesse an Projektarbeit sowie die Bereitschaft, sich in die Aktivitäten der Organisation einzubringen.“
Flexible Rahmenbedingungen und Bewerbung bis Anfang April
Spezielle Sprachkenntnisse, insbesondere Deutsch, sind keine Voraussetzung für die Teilnahme am Programm, können aber insbesondere im Kontext der Arbeit mit der deutschen Minderheit von Vorteil sein, erklärt Pilińska:
„Viele Aktivitäten werden auf Polnisch durchgeführt, jedoch können in einigen Organisationen oder Projekten Elemente der deutschen Sprache vorkommen (z. B. Materialien, Kommunikation oder Veranstaltungen). In solchen Fällen können Grundkenntnisse hilfreich sein, sind aber keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme.“

Es ist zu beachten, dass das Praktikum in einem Zeitraum von drei Monaten bis Ende Oktober absolviert werden muss und insgesamt bis zu 80 Stunden umfassen kann. Die genaue Stundenanzahl wird individuell festgelegt, betont Wiktoria Pilińska:
„Eine geringere Stundenzahl ist möglich, jedoch wird der volle Umfang von 80 Stunden pro Teilnehmer bevorzugt und empfohlen. Dies ermöglicht eine intensivere Einbindung in die Arbeit der Organisation und das Sammeln praktischer Projekterfahrungen. Darüber hinaus ist das Programm gut mit dem Studium vereinbar, da die Arbeitszeiten flexibel gestaltet werden. Es ist eine sinnvolle Möglichkeit, das Studium mit praktischer Arbeit zu ergänzen.“
Noch bis zum 4. April haben Studierende die Möglichkeit, sich zu bewerben. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Weitere Informationen zu dem Projekt erhalten Interessierte durch Scannen des QR-Codes oder direkt im Bewerberportal: KLICK