Ein Sonntag voller Farben, Düfte und Traditionen: Am 22. März öffnete die Ostertisch-Ausstellung in Walzen ihre Türen und lockte Besucher in eine Welt, in der Ostern nicht nur gefeiert, sondern erlebt wird. Organisiert vom Związek Śląskich Kobiet Wiejskich (Verband der Schlesischen Landfrauen), war die Veranstaltung ein Schaufenster regionaler Handwerkskunst und kulinarischer Vielfalt.
Von handbemalten Eiern bis zu liebevoll zubereiteten Speisen – die Ostertisch-Ausstellung in Walzen zeigte einmal mehr, dass schlesische Gastfreundschaft lebendig bleibt.

Die Tische präsentierten nicht nur traditionelle Gerichte, sondern auch handgefertigte Süßwaren, kunstvolle Dekorationen, filigrane Häkelarbeiten und verschiedenste Formen des Kunsthandwerks.
Foto: Joanna Bassek
Jeder Tisch erzählte seine eigene Geschichte
Die Tische präsentierten nicht nur traditionelle Gerichte, sondern auch handgefertigte Süßwaren, kunstvolle Dekorationen, filigrane Häkelarbeiten und verschiedenste Formen des Kunsthandwerks. Besonders die Ostereier stachen hervor: bunt, reich verziert und mit unterschiedlichen Techniken gestaltet – sie sind Sinnbild für das Leben und die wiedererwachende Natur.
Die Tische präsentierten nicht nur traditionelle Gerichte, sondern auch handgefertigte Süßwaren, kunstvolle Dekorationen, filigrane Häkelarbeiten und verschiedenste Formen des Kunsthandwerks.
„Wir Schlesierinnen pflegen die Ostertraditionen. Unsere Großmütter und Mütter haben uns beigebracht, dass die Familie das Wichtigste ist. Glückliche Mütter haben glückliche Familien, deshalb achten wir darauf, dass das Festessen gut und vor allem schmackhaft ist“, betont Sylwia Koziołek-Beier, Vorsitzende des Verbands der Schlesischen Landfrauen.

Die Tische präsentierten nicht nur traditionelle Gerichte, sondern auch handgefertigte Süßwaren, kunstvolle Dekorationen, filigrane Häkelarbeiten und verschiedenste Formen des Kunsthandwerks.
Foto: Gemeindekulturzentrum Walzen
In diesem Jahr präsentierten sieben Gruppen aus Walzen, Körnitz, Przewos, Carmerau (Spórok), Probnitz (Nowy Browiniec), Oberglogau-Hinterdorf (Głogówek-Oracze) sowie aus Groß Strehlitz ihre Ostertische. Jeder Tisch erzählte seine eigene Geschichte, doch allen gemeinsam war die Liebe zum Detail und die Inspiration aus über Generationen weitergegebenen Traditionen.
„Das zeichnet uns aus – Ehrgeiz, Kreativität und Respekt vor der Tradition. Diese Freude ist verbunden mit der freudigen Erwartung der Auferstehung Christi“, fügt Sylwia Koziołek-Beier hinzu.
Ostertische sind mehr als ein Festmahl
Obwohl die Besucherzahlen leicht hinter denen des Vorjahres zurückblieben – unter anderem wegen paralleler großer Ostermärkte in Gogolin und Oberglogau –, ziehen die Organisatorinnen ein zufriedenes Resümee: „Wir hoffen, dass alle Gäste zufrieden waren. Für uns ist das Wichtigste, dass wir unsere Tradition zeigen und gemeinsam zusammenkommen können.“

Die Tische präsentierten nicht nur traditionelle Gerichte, sondern auch handgefertigte Süßwaren, kunstvolle Dekorationen, filigrane Häkelarbeiten und verschiedenste Formen des Kunsthandwerks.
Foto: Gemeindekulturzentrum Walzen
Die Ausstellung machte erneut deutlich: Ostertische sind mehr als ein Festmahl. Sie sind ein Spiegel von Familie, Erinnerung und Gemeinschaft – sichtbar in Geschmack, Farbe und Handwerkskunst, die auch in einer sich wandelnden Welt lebendig bleiben.
Dominika Bassek