Projektwoche beim DFK Stubendorf

5 sierpnia 2025 Kultura/Edukacja

Auf den Spuren der Geschichte, Natur und Gemeinschaft

Die Projektwoche des DFK Stubendorf hat auch in diesem Jahr erneut Kinder aus der Region begeistert. Vom Schloss in Stubendorf über Fischteiche in Buritsch bis hin zum ehemaligen Tiergarten in Zauche – die Woche bot jungen Teilnehmern ein abwechslungsreiches und lehrreiches Ferienprogramm. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „Auf den Spuren der Familie Graf Strachwitz“ und verband spielerisches Lernen mit Natur- und Heimatkunde.

„In diesem Jahr haben wir uns auf die Familie Graf Strachwitz konzentriert, weil die jüngste Gräfin, die noch im Stubendorfer Schloss lebte, dieses Jahr ihren 100. Geburtstag feiert“, erklärte Emilia Wójcik, Organisatorin der Projektwoche und Vorstandsmitglied beim DFK Stubendorf.

Schloss, Schnitzeljagd und Linde

Die Woche begann mit einem Besuch des Stubendorfer Schlosses. Die Kinder lernten die Geschichte der Grafenfamilie kennen, erkundeten das Anwesen und pflanzten gemeinsam eine Linde – ein symbolischer Akt, der an die Familie erinnern soll. Am Nachmittag nahmen die Kinder an einer spannenden Schnitzeljagd durch das Dorf teil, bei der sie ihr Wissen über Stubendorf testen konnten.

Foto: DFK Stubendorf

Angeln in Buritsch

Am Dienstag ging es weiter nach Buritsch. Dort lernten die Kinder, wie aus winzigen Fischen stattliche Karpfen werden. Besonders spannend war für viele die Möglichkeit, selbst die Angel in die Hand zu nehmen – für einige eine völlig neue Erfahrung. Anschließend besuchten sie einen Pferdestall, wo sie nicht nur Pferde, sondern auch andere Tiere aus nächster Nähe erleben durften.

Auf Entdeckungsreise in Großstein

Der Mittwoch führte die Kinder durch die Wälder rund um Großstein. Auf einem abenteuerlichen Weg entdeckten sie Relikte vergangener Zeiten: die Überreste eines Kalkwerks, ein altes Ziegeleigebäude und das sogenannte „Malediven-Loch“, einen malerischen See. Besonders faszinierend war die Suche nach Spuren der Familie Strachwitz: Wappen, Gräber und historische Geschichten machten den Tag zu einem historischen Erlebnis. Den kreativen Abschluss bildete das Bemalen von Steinen.

Natur pur in Zauche

Am Donnerstag stand ein Besuch in Zauche (Utrata) an. Der dortige Dorfschulze Artur Hurek, selbst Mitglied der Deutschen Minderheit, führte die Gruppe durch den ehemaligen Tiergarten des Grafen. „Wir haben versucht, den Kindern die Prinzipien der Forstwirtschaft, die reiche Natur sowie die spannende Geschichte dieses Gebiets näherzubringen“, sagte Churek. Das Gebiet umfasst 580 Hektar Wald und 150 Hektar Fischteiche – ein wertvoller Natur- und Kulturraum.

Wir haben versucht, den Kindern die Prinzipien der Forstwirtschaft, die reiche Natur sowie die spannende Geschichte dieses Gebiets näherzubringen.”
– Artur Hurek, Dorfschulze von Zauche

Statt Fahrradtour durften die Kinder diesmal auf einem Planwagen Platz nehmen und sich durch die Landschaft fahren lassen. Zum Mittagessen wurden sie vom Team vor Ort versorgt – ein Zeichen echter Dorfgemeinschaft. Danach bastelten die Kinder kleine Futterhäuser für Vögel.

Finale in Schädlitz

Am Freitag fand die Projektwoche in Schädlitz ihren Abschluss. Dort haben die Organisatoren einen Kunstworkshop durchgeführt. „Wir haben überall Fotos gemacht –daraus haben die Kinder eigene Bilder gemalt“, verriet Emilia Wójcik.

Foto: DFK Stubendorf

Etwa 16 bis 17 Kinder nahmen täglich an der Projektwoche teil. Besonders das Angeln und die Fahrt auf dem Planwagen blieben in Erinnerung. Die Projektwoche des DFK Stubendorf zeigte eindrucksvoll, wie Tradition, Geschichte, Natur und Gemeinschaftssinn kindgerecht miteinander verbunden werden können.

Mitarbeit: Stefanie Koprek

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