Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) hat die Konsultationen zu einem neuen strategischen Dokument zur Spracharbeit begonnen. Die „Strategie der Spracharbeit der Deutschen Minderheit 2026“ soll in den kommenden Jahren gemeinsame Entwicklungsrichtungen für den Deutschunterricht und die Förderung der deutschen Sprache innerhalb der Minderheit festlegen. Alle Organisationen der Deutschen Minderheit wurden eingeladen, sich mit dem Entwurf vertraut zu machen und ihre Anmerkungen einzureichen.
Wie Edyta Opyd vom VdG betont, bleibt eine solide sprachliche Bildung eine der wichtigsten Aufgaben der deutschen Minderheit in Polen. Der Deutschunterricht findet derzeit in vielen Kindergärten und Schulen statt, ebenso im Rahmen zahlreicher Sprachprojekte, die von Organisationen der Deutschen Minderheit durchgeführt werden. Gleichzeitig besteht weiterhin Bedarf, die Qualität dieser Maßnahmen systematisch zu verbessern.
Der Strategieentwurf wurde an alle Organisationen der Deutschen Minderheit in Polen übermittelt.
„Die hohe Qualität der Sprachprojekte ist von entscheidender Bedeutung, um das Erlernen der deutschen Sprache wirksam zu unterstützen und ihre Präsenz im gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu stärken“, unterstreicht Edyta Opyd. Aus diesem Grund wurde ein Entwurf einer Sprachstrategie vorbereitet, der sich an alle Organisationen der Deutschen Minderheit richtet. Das Dokument soll einen gemeinsamen Rahmen für die Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung der Spracharbeit in den kommenden Jahren bilden.
Organisationen können Anmerkungen einreichen
Der Strategieentwurf wurde an alle Organisationen der Deutschen Minderheit in Polen übermittelt. Derzeit laufen die Konsultationen des Dokuments, im Rahmen derer Vertreter der Organisationen ihre Vorschläge, Änderungswünsche oder Ergänzungen einbringen können.

Der Entwurf der Sprachstrategie wurde an alle Organisationen der Deutschen Minderheit in Polen übermittelt. Derzeit laufen die Konsultationen des Dokuments.
Foto: Haseeb Modi/Unsplash
„Wenn Sie Anmerkungen oder Änderungsvorschläge haben, laden wir Sie herzlich ein, diese einzureichen“, ermutigt Edyta Opyd. „Dies kann auf zwei Wegen erfolgen: entweder durch das Ausfüllen einer Tabelle im Word-Dokument oder über ein Google-Formular.“
Das spezielle Formular enthält zwei Fragen, die die Übermittlung von Meinungen sowie das Sammeln von Erfahrungen der einzelnen Organisationen erleichtern sollen. Nach Ansicht der Autoren der Strategie ist die Beteiligung des gesamten Umfelds entscheidend, um ein kohärentes Dokument zu schaffen, das den realen Bedürfnissen der Deutschen Minderheit entspricht.
Anmerkungen können bis zum 20. März 2026 eingereicht werden. Das Konsultationsformular ist online verfügbar. Weitere Informationen sowie der vollständige Entwurf der Strategie sind auf der Internetseite der Dachorganisation der Deutschen Minderheit zu finden: vdg.pl
Anna Durecka