Schullandheim in Lubowitz

Fünf Tage voller Abenteuer

16 Oktober 2026, 17:00 Kultur

Das Oberschlesische Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrum in Lubowitz lädt Schulklassen zu besonderen fünftägigen Bildungs- und Begegnungsaufenthalten ein. Schulen können ihre Teilnahme noch bis Ende des Jahres anmelden. Es lohnt sich, dieses Angebot zu nutzen, betont Marcin Libera vom Zentrum.

„Gerade heute haben wir eine Schülergruppe aus Zimnitz zu Gast. Die Kinder interessieren sich sehr für die Geschichte dieses Ortes, das Leben der Familie Eichendorff und die Natur. Sie stellen uns viele Fragen, worüber wir uns natürlich sehr freuen“, sagt Marcin Libera. Das Oberschlesische Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrum hat für Schüler und Lehrkräfte ein vielfältiges Angebot unter dem Motto „Lernen • Abenteuer • Freundschaften“ vorbereitet.

„Entgegen mancher Erwartung interessieren sich die Kinder durchaus dafür, wie die jungen Eichendorffs unterrichtet wurden, ob sie zur Schule gingen, wie das Leben im Schloss aussah und wo sich die einzelnen Gemächer befanden“, sagt Marcin Libera.

Wo wurden die jungen Eichendorffs unterrichtet?

Der fünftägige Aufenthalt in Lubowitz verbindet Bildung mit aktiver Erholung an der frischen Luft. Im Preis sind Unterkunft und Vollpension enthalten.

Auch für ein abwechslungsreiches Besichtigungsprogramm ist gesorgt. Auf dem Plan stehen zwei Ausflüge in nahegelegene Orte mit reicher Geschichte: Ratibor und Oberglogau.

„In Ratibor erkunden die Kinder die Stadt. Zum Programm gehört auch eine Führung durch das Ratiborer Schloss. Außerdem besuchen sie die Redaktion des Radios Mittendrin, wo sie sich selbst in der redaktionellen Arbeit ausprobieren können. Auf dem Weg nach Oberglogau fahren sie zunächst zu Frau Róża Zgorzelska in ihrer Pfarrscheune in Friedersdorf. Anschließend besichtigen sie Oberglogau mit einem Stadtführer“, berichtet Marcin Libera.

Bei einem Ausflug nach Oberglogau lernen die Schüler die Geschichte der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten kennen.
Foto: Eichendorffzentrum

In Lubowitz lernen die Schüler die Geschichte der Familie Eichendorff, ihres Schlosses und des Ortes selbst kennen.

„Entgegen mancher Erwartung interessieren sich die Kinder durchaus dafür, wie die jungen Eichendorffs unterrichtet wurden, ob sie zur Schule gingen, wie das Leben im Schloss aussah und wo sich die einzelnen Gemächer befanden“, zählt Marcin Libera auf.

Auf dem Gelände des Zentrums stehen den Kindern und Jugendlichen ein Sportplatz und ein Spielplatz zur Verfügung. So können sie ihre Freizeit aktiv gestalten. Auch das gemeinsame Lagerfeuer ist immer sehr beliebt.

„Die Kinder werden stets von zwei Lehrkräften begleitet. Am besten ist es, wenn darunter Deutschlehrer sind, die vor Ort Unterrichtseinheiten zur Regionalgeschichte und zur Geschichte Oberschlesiens gestalten. Diese Einheiten sollen interaktiv und interessant sein – und das sind sie zumindest meistens auch. Die Lehrkräfte erfüllen diese Aufgabe sehr gut“, betont Marcin Libera.

Lernen außerhalb des Klassenzimmers: Das Schullandheim in Lubowitz verbindet regionale Bildung mit Gemeinschaft und gemeinsamen Aktivitäten.
Foto: Eichendorffzentrum

Anmeldungen bis Ende 2026

Das Angebot richtet sich an organisierte Gruppen mit etwa 30 Schülern und vier Begleitpersonen. Hervorzuheben ist, dass das Projekt eine Vergütung für die Lehrkräfte und Begleitpersonen vorsieht, die die Kinder während des Aufenthalts betreuen.

Die Teilnahme kostet 220 PLN pro Person. Die Anreise nach Lubowitz müssen die Teilnehmer selbst finanzieren. Die Anreise wird von der Schule organisiert. Termine können für Aufenthalte bis Ende 2026 gebucht werden.


INFORMATIONEN FÜR SCHULEN

·        Veranstalter: Oberschlesisches Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrum in Lubowitz

·        Anschrift: ul. Zamkowa 1–3, 47-411 Lubowitz, Polen

·        E-Mail: schullandheim@eichendorff.pl | eichendorffzentrum@wp.pl

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