{"id":89091,"date":"2026-11-04T05:00:55","date_gmt":"2026-11-04T04:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=89091"},"modified":"2026-11-04T08:32:20","modified_gmt":"2026-11-04T07:32:20","slug":"die-zukunft-beginnt-auf-dem-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/die-zukunft-beginnt-auf-dem-land\/","title":{"rendered":"Die Zukunft beginnt auf dem Land"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Erfahrungsaustausch und die Vorstellung bew\u00e4hrter Praktiken zur Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raums standen im Mittelpunkt der polnisch-deutschen Konferenz \u201eDorferneuerung \u2013 gute Praktiken aus Polen und Deutschland\u201c, die am 30. Oktober in Kandrzin-Cosel stattfand. An der Veranstaltung nahmen Kommunalpolitiker, Experten aus der Woiwodschaft Oppeln sowie Vertreter der Bundesl\u00e4nder Sachsen und Bayern teil.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2>Der direkte Austausch macht den Unterschied<\/h2>\n<p>Die Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Oppeln, Marlen Sulzer, wies auf einen Wandel in der Wahrnehmung des l\u00e4ndlichen Raums durch die Stadtbev\u00f6lkerung hin. \u201eIn den St\u00e4dten mangelt es trotz der zunehmenden Bev\u00f6lkerungsdichte an Wohnraum, w\u00e4hrend die Lebensqualit\u00e4t sinkt\u201c, betonte sie. \u201eWir wollen nicht, dass St\u00e4dte und D\u00f6rfer als Gegens\u00e4tze wahrgenommen werden. Vielmehr geht es uns darum, die Lebensqualit\u00e4t im l\u00e4ndlichen Raum zu verbessern. Dies ist ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, wie Polen und Deutschland gemeinsam vorangehen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_89094\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-89094\" class=\"wp-image-89094 size-full\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/sulzer-e1793777440941.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1127\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/sulzer-e1793777440941.jpg 2000w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/sulzer-e1793777440941-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/sulzer-e1793777440941-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/sulzer-e1793777440941-768x433.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/sulzer-e1793777440941-1536x866.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-89094\" class=\"wp-caption-text\">Die Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Oppeln, Marlen Sulzer, verwies auf den ver\u00e4nderten Blick auf den l\u00e4ndlichen Raum.<br \/>Foto: S. Koprek-Golomb<\/p><\/div>\n<p>Die Veranstaltung bot eine besondere Gelegenheit zum pers\u00f6nlichen Austausch f\u00fcr all jene, die unmittelbar Verantwortung f\u00fcr die Entwicklung ihrer Kommunen tragen. \u201eWir bringen Menschen zusammen, die tagt\u00e4glich Verantwortung f\u00fcr ihre Gemeinden \u00fcbernehmen. Dabei m\u00f6chten wir die politische Ebene bewusst ausklammern und den direkten Dialog erm\u00f6glichen \u2013 von Mensch zu Mensch\u201c, erg\u00e4nzte die Vertreterin des Konsulats. \u201eDas verleiht den Beziehungen eine sehr pers\u00f6nliche Note und schafft ein nachhaltiges Netzwerk f\u00fcr die Zukunft.\u201c<\/p>\n<h2>Wertvolle Impulse und Inspiration<\/h2>\n<p>Justyna Osiecka-Su\u0142ek, Direktorin des Departements f\u00fcr Landwirtschaft und l\u00e4ndliche Entwicklung im Marschallamt der Woiwodschaft Oppeln, betonte, dass beide Seiten mit nahezu identischen Herausforderungen konfrontiert sind. \u201eWir hatten die Themen der Pr\u00e4sentationen und Vortr\u00e4ge im Vorfeld nicht abgestimmt. Dennoch zeigt sich, dass die Herausforderungen, vor denen die deutsche und die polnische Seite stehen, weitgehend dieselben sind: Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang und leer stehende Immobilien\u201c, erkl\u00e4rte Justyna Osiecka-Su\u0142ek. \u201eDie Herangehensweise unserer Partner aus Bayern und Sachsen macht deutlich, dass sie sich bereits mitten in einem Entwicklungsprozess befinden, w\u00e4hrend wir erst am Anfang stehen. Ihre Erfahrungen sind f\u00fcr uns eine \u00e4u\u00dferst wertvolle Inspiration und ein wichtiger Impuls f\u00fcr unser weiteres Handeln.\u201c<\/p>\n<p>Die polnische Seite sieht sich allerdings mit rechtlichen und administrativen H\u00fcrden konfrontiert, die die Handlungsm\u00f6glichkeiten der Kommunen vor Ort einschr\u00e4nken. \u201eAuf nationaler Ebene fehlen uns bestimmte systemische und gesetzliche L\u00f6sungen. Das stellt f\u00fcr uns ein erhebliches Hindernis bei der Umsetzung einiger Ma\u00dfnahmen dar\u201c, stellte Direktorin Osiecka-Su\u0142ek fest. \u201eDennoch gilt, wie einer der Referenten treffend sagte: Steter Tropfen h\u00f6hlt den Stein. Ich hoffe, dass diese Begegnung ein besonders wirkungsvoller Tropfen sein wird, der in einigen Jahren konkrete Ergebnisse hervorbringt.\u201c<\/p>\n<p>Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch erfolgreiche Beispiele aus dem l\u00e4ndlichen Raum der Woiwodschaft Oppeln vorgestellt: Salesche (Gemeinde Leschnitz), das im vergangenen Jahr beim Wettbewerb \u201eSch\u00f6nstes Dorf der Woiwodschaft Oppeln\u201c ausgezeichnet wurde und dessen Pr\u00e4sentation auf dem floralen Erbe des Ortes aufbaute, sowie das diesj\u00e4hrige Siegerdorf Grodisko.<\/p>\n<h2>Voneinander lernen und gemeinsam mehr erreichen<\/h2>\n<p>Auf die Bedeutung von Offenheit und internationalem Austausch wies J\u00fcrgen Eisentraut hin, Direktor des Amtes f\u00fcr L\u00e4ndliche Entwicklung Unterfranken, der ebenfalls an der Konferenz teilnahm. \u201eWir bem\u00fchen uns, sowohl unsere positiven als auch unsere negativen Erfahrungen miteinander zu teilen. Denn ich bin \u00fcberzeugt, dass wir in Europa sehr viel voneinander lernen k\u00f6nnen\u201c, betonte er. \u201eWeder Polen noch Deutschland sind in der Dorfentwicklung perfekt. Doch wenn wir zusammenarbeiten, k\u00f6nnen wir Synergieeffekte erzielen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_89098\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-89098\" class=\"wp-image-89098 size-full\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Kedzierzyn-Kozle-Konsulat-7699-e1793777478861.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1127\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Kedzierzyn-Kozle-Konsulat-7699-e1793777478861.jpg 2000w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Kedzierzyn-Kozle-Konsulat-7699-e1793777478861-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Kedzierzyn-Kozle-Konsulat-7699-e1793777478861-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Kedzierzyn-Kozle-Konsulat-7699-e1793777478861-768x433.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Kedzierzyn-Kozle-Konsulat-7699-e1793777478861-1536x866.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-89098\" class=\"wp-caption-text\">Die Konferenz im Hotel Hugo in Kandrzin-Cosel bot Anlass zu einer Diskussion dar\u00fcber, was Polen und Deutschland voneinander lernen k\u00f6nnen.<br \/>Foto: S. Koprek-Golomb<\/p><\/div>\n<p>Ein zentrales Konzept, das die deutsche Seite vorstellte, war die Idee der Gemeindeallianzen. \u201eDie Gemeinden haben erkannt, dass sie gemeinsam st\u00e4rker sind als jede f\u00fcr sich allein. Wenn sich sechs oder sieben Kommunen zusammenschlie\u00dfen, um beispielsweise gemeinsam ein Schwimmbad zu betreiben, profitieren davon alle Menschen in der Region\u201c, erl\u00e4uterte Eisentraut. Ein vergleichbarer Ansatz werde auch bei der Bek\u00e4mpfung von Leerst\u00e4nden in der Region Hofer Land verfolgt. Dort sei es dank einer gemeinsamen Strategie gelungen, Baul\u00fccken zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Zudem machte Eisentraut auf einen wesentlichen Unterschied bei der Finanzierung aufmerksam: \u201eIn Bayern stehen uns f\u00fcr Projekte im l\u00e4ndlichen Raum noch betr\u00e4chtliche finanzielle Mittel zur Verf\u00fcgung. In Regionen mit geringeren Budgets sind jedoch h\u00e4ufig das Engagement und die Eigeninitiative der Menschen st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt. Mit Geld kann man Menschen gewinnen \u2013 doch auch ohne gro\u00dfe finanzielle Mittel l\u00e4sst sich ein noch st\u00e4rkeres gesellschaftliches Engagement mobilisieren.\u201c<\/p>\n<h2>Kann eine Kommune zum Immobilienmakler werden?<\/h2>\n<p>Tomasz Hubert Kandziora, Gemeindevorsteher der Gemeinde Reinschdorf, bewertete die von den ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten vorgestellten L\u00f6sungsans\u00e4tze als \u00e4u\u00dferst inspirierend. \u201eDie pr\u00e4sentierten Modelle sind in vielerlei Hinsicht \u00fcberraschend, und wir w\u00fcrden einige davon gerne \u00fcbernehmen\u201c, r\u00e4umte Kandziora ein. \u201eAufgrund der unterschiedlichen staatsrechtlichen Rahmenbedingungen l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich nicht alles eins zu eins \u00fcbertragen, denn die deutschen Kommunen verf\u00fcgen \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Handlungsspielr\u00e4ume. Doch sogenannte weiche Ma\u00dfnahmen und Aktivit\u00e4ten im Bereich \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Werbung lassen sich durchaus auch bei uns umsetzen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_89092\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-89092\" class=\"wp-image-89092 size-full\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/kandziora-e1793777507333.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1127\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/kandziora-e1793777507333.jpg 2000w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/kandziora-e1793777507333-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/kandziora-e1793777507333-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/kandziora-e1793777507333-768x433.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/kandziora-e1793777507333-1536x866.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-89092\" class=\"wp-caption-text\">Zu den Teilnehmern der Konferenz geh\u00f6rte auch der Gemeindevorsteher von Reinschdorf, Tomasz Hubert Kandziora.<br \/>Foto: S. Koprek-Golomb<\/p><\/div>\n<p>Besonders aufmerksam wurde der Gemeindevorsteher auf die Rolle deutscher Kommunen bei der Vermittlung leer stehender Immobilien. \u201eBei uns \u00fcbernehmen die Kommunen eher selten die Funktion von Vermittlern oder Immobilienmaklern. In Deutschland hingegen engagieren sich die Gemeinden sehr aktiv daf\u00fcr, dass leer stehende H\u00e4user neue Eigent\u00fcmer finden\u201c, erl\u00e4uterte Tomasz Hubert Kandziora. \u201eSie beraten Kaufinteressenten in technischen und baulichen Fragen und f\u00f6rdern teilweise sogar den Erwerb privater Immobilien. W\u00e4ren solche F\u00f6rderinstrumente und rechtlichen M\u00f6glichkeiten auch in Polen zul\u00e4ssig, k\u00f6nnten sie zweifellos dazu beitragen, das durch den Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang verursachte Problem des Leerstands wirksam zu bek\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n<h2>\u201eDorfladen\u201c \u2013 ein wertvoller Impuls f\u00fcr Ujest<\/h2>\n<p>B\u00fcrgermeister von Ujest, Hubert Ibrom, betonte, wie wichtig es sei, bew\u00e4hrte L\u00f6sungsans\u00e4tze im Bereich der Raumplanung und Fl\u00e4chennutzung m\u00f6glichst rasch auf die eigenen Gegebenheiten zu \u00fcbertragen. \u201eEs lohnt sich, die deutschen Erfahrungen bei der Bek\u00e4mpfung der Abwanderung und einer durchdachten Raumplanung auf unsere Verh\u00e4ltnisse zu \u00fcbertragen. Gerade bei Letzterer haben wir in Polen leider noch erheblichen Nachholbedarf\u201c, stellte Hubert Ibrom fest. \u201eWir beobachten eine unkontrollierte Ausdehnung von Ortschaften und mitunter sogar st\u00e4dtebauliche Fehlentwicklungen. Deshalb m\u00fcssen wir L\u00f6sungen umsetzen, die dazu beitragen, dass sich auch neue Einwohner bei uns wohlf\u00fchlen.\u201c<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWir bem\u00fchen uns, sowohl unsere positiven als auch unsere negativen Erfahrungen miteinander zu teilen. Denn ich bin \u00fcberzeugt, dass wir in Europa sehr viel voneinander lernen k\u00f6nnen. Weder Polen noch Deutschland sind in der Dorfentwicklung perfekt. Doch wenn wir zusammenarbeiten, k\u00f6nnen wir Synergieeffekte erzielen.\u201c<br \/>\n<em>J\u00fcrgen Eisentraut, Amt f\u00fcr L\u00e4ndliche Entwicklung Unterfranken<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Zu den konkreten Ideen, die sich kurzfristig verwirklichen lie\u00dfen, z\u00e4hlte der B\u00fcrgermeister das Konzept der Dorfl\u00e4den. \u201eIn Deutschland funktionieren die sogenannten Dorfl\u00e4den hervorragend \u2013 kleine Dorfl\u00e4den, die h\u00e4ufig mit einem Caf\u00e9 verbunden sind\u201c, erkl\u00e4rte Hubert Ibrom. \u201eSolche Angebote fehlen bei uns. Dabei verf\u00fcgt die Woiwodschaft Oppeln \u00fcber eine Vielzahl hervorragender regionaler Produkte. In der Gemeinde Ujest m\u00f6chten wir deshalb ein solches Angebot entlang eines Radwegs schaffen: einen Ort, an dem man bei einer Tasse Kaffee verweilen, eine Pause einlegen und regionale Lebensmittel kaufen kann.\u201c<\/p>\n<h2>Die Gemeinschaft steht an erster Stelle<\/h2>\n<p>\u00dcber die praktische Bedeutung der Einbindung und Aktivierung der Einwohner berichtete Roman Gawlik, Ortsvorsteher von Grodisko, das den Titel \u201eSch\u00f6nstes Dorf der Woiwodschaft Oppeln\u201c errungen hat. \u201eWir sind stolz auf diese Auszeichnung, denn wir haben allen Grund, auf unser Dorf stolz zu sein. Am meisten aber sind wir stolz auf unsere Einwohner. Ohne ihr Engagement w\u00e4re dieser Erfolg schlichtweg nicht m\u00f6glich gewesen\u201c, betonte Roman Gawlik.<\/p>\n<p>Im Rahmen seiner Pr\u00e4sentation stellte der Ortsvorsteher die wichtigsten Einrichtungen und Treffpunkte des Dorfes vor: die Freiwillige Feuerwehr, die Grundschule in freier Tr\u00e4gerschaft, die Heimatstube am St.-Valentins-Platz sowie den Freizeit- und Bildungsbereich. Wie stark die Dorfgemeinschaft zusammenh\u00e4lt, zeigte sich besonders eindrucksvoll kurz vor dem Besuch der Wettbewerbskommission. \u201eZwei Tage vor dem Besuch schrieb ich eine SMS in unsere Dorfgruppe und bat darum, die Bereiche vor den eigenen Grundst\u00fccken aufzur\u00e4umen\u201c, erinnerte sich der Ortsvorsteher. \u201eAls ich am n\u00e4chsten Abend nach drau\u00dfen schaute, war das ganze Dorf am Aufr\u00e4umen \u2013 als w\u00e4re Samstag. Das zeigt, wie gro\u00df das Engagement der Menschen bei uns ist.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Erfahrungsaustausch und die Vorstellung bew\u00e4hrter Praktiken zur Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raums standen im Mittelpunkt der polnisch-deutschen Konferenz \u201eDorferneuerung \u2013 gute Praktiken aus Polen und Deutschland\u201c, die am 30. Oktober in Kandrzin-Cosel stattfand. 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