{"id":88896,"date":"2026-11-01T05:00:24","date_gmt":"2026-11-01T04:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=88896"},"modified":"2026-10-30T23:27:34","modified_gmt":"2026-10-30T22:27:34","slug":"das-wort-zum-sonntag-von-bischof-wojciech-pracki-01-11-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/das-wort-zum-sonntag-von-bischof-wojciech-pracki-01-11-2026\/","title":{"rendered":"Das Wort zum Sonntag von Bischof Wojciech Pracki"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lesungen:<\/strong> 5. Mose 34,1\u20138; Johannesevangelium 5,24\u201329<\/p>\n<p><strong>Predigttext:<\/strong> 1. Korintherbrief 15,35\u201338.42\u201344a<\/p>\n<p><em>Es k\u00f6nnte aber jemand fragen: Wie werden die Toten auferstehen und mit was f\u00fcr einem Leib werden sie kommen? Du Narr: Was du s\u00e4st, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt.<\/em><\/p>\n<p><strong>1. Korintherbrief 15,35\u201336<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Was kommt nach dem Tod?<\/h2>\n<p>Die im Predigttitel erw\u00e4hnte Frage stellt sich jeder Mensch. Es gibt auch viele Antworten und Theorien dazu. So wirklich wei\u00df es keiner, denn es gibt nur die M\u00f6glichkeit, sich in eine Richtung zu bewegen und nicht zur\u00fcck. Trotzdem versucht die Bibel, uns mit der Aussage des Paulus eine Antwort zu geben. Ja, wir m\u00fcssen alle sterben. Daran f\u00fchrt kein Weg vorbei. So muss auch das, was ges\u00e4t wird, vorher absterben. Erst sp\u00e4ter, unter entsprechenden Bedingungen, wenn der Samen, das Korn, in die Erde f\u00e4llt und gen\u00fcgend Feuchtigkeit und Sonnenlicht bekommt, kann es Wurzeln schlagen und wachsen. Vorher aber steht der Tod, das Absterben.<\/p>\n<blockquote><p>Nach dem Tod beginnt das Beste. Wir warten auf die Wiederkunft Jesu Christi.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nach der Erkl\u00e4rung von Paulus, dem Autor der beiden Korintherbriefe, ist es mit den Menschen nicht anders. Wir kommen auf die Welt, wachsen, lernen, sammeln Erfahrungen, heiraten, arbeiten, bekommen Kinder, sp\u00e4ter auch Enkelkinder, und eines Tages ist es vorbei. Unsere Zeit l\u00e4uft ab und wir m\u00fcssen sterben. Der Tod kommt uns entgegen.<\/p>\n<p>Viele Menschen gehen davon aus, dass es nach dem Tod nichts gibt. In der gesamten Christenheit ist es aber anders. Nach dem Tod beginnt das Beste. Wir warten auf die Wiederkunft Jesu Christi. Er hat den Tod \u00fcberwunden und ist von den Toten auferstanden. Er hat seinen Nachfolgern versprochen, dass er am Ende der Welt noch einmal kommen wird, um die Toten aufzuwecken. Danach folgt das J\u00fcngste Gericht. Dabei wird es nur auf ein Kriterium ankommen: ob wir uns im Leben Gott anvertraut haben oder nicht. Nur das Kriterium des Glaubens ist laut evangelischer Theologie entscheidend. Wenn Sie an Gott glauben und Jesus Christus nachfolgen, werden Sie sterben. Aber zur gegebenen Zeit werden Sie auch in einem neuen Leib auferstehen und durch sein Gericht zum ewigen Leben berufen werden. Das ist doch eine gute Perspektive! Da braucht man nicht so viel Angst vor dem Tod zu haben.<\/p>\n<p>Am 1. November besuchen wir die Gr\u00e4ber unserer Angeh\u00f6rigen und Bekannten. Wir z\u00fcnden Kerzen an. Es ist eine sch\u00f6ne Tradition, unserer Verstorbenen zu gedenken. Wir k\u00f6nnen aber an diesem Tag auch Hoffnung sch\u00f6pfen, indem wir Bibeltexte lesen, die etwas \u00fcber Gottes Plan mit uns aussagen. Bibeltexte wie das heutige Fragment aus dem 1. Korintherbrief geben Hoffnung und Sicherheit, dass Gott alles in seiner Hand h\u00e4lt. Uns bleibt nur, diesem Gott einfach zu vertrauen. Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesungen: 5. 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