{"id":88868,"date":"2026-10-31T11:30:59","date_gmt":"2026-10-31T10:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=88868"},"modified":"2026-10-30T23:12:11","modified_gmt":"2026-10-30T22:12:11","slug":"in-memoriam-gedenken-an-die-verstorbenen-zu-allerheiligen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/in-memoriam-gedenken-an-die-verstorbenen-zu-allerheiligen\/","title":{"rendered":"In memoriam"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Erinnerung an einen Menschen lebt \u00fcber den Tod hinaus. Sie zeigt sich in Worten und Bildern, in Orten und Werken, aber auch in dem, was Menschen gemeinsam geschaffen und bewegt haben. Vieles davon wirkt weiter \u2013 in den Gemeinschaften vor Ort, in den Organisationen der deutschen Minderheit und in den Begegnungen zwischen Menschen. Zu Allerheiligen gedenken wir jener, die nicht mehr unter uns sind, deren Wirken jedoch Spuren hinterlassen hat, die bleiben.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Rita S\u00fcssmuth<\/h2>\n<p>Die CDU-Politikerin war Pr\u00e4sidentin des Deutschen Bundestages und die erste Bundesministerin f\u00fcr Frauenfragen. Sie geh\u00f6rte zu den bedeutendsten Vertreterinnen der Vers\u00f6hnungsgeneration und setzte sich \u00fcber viele Jahre f\u00fcr den deutsch-polnischen Dialog ein. 2025 wurde sie f\u00fcr ihre Verdienste um die Vers\u00f6hnung zwischen beiden L\u00e4ndern mit dem Sonderpreis des Deutsch-Polnischen Preises ausgezeichnet. Sie stand au\u00dferdem an der Spitze des Deutschen Polen-Instituts, engagierte sich in der Stiftung Genshagen und unterst\u00fctzte die Idee eines Denkmals im Zentrum Berlins, das an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnern soll. In der deutschen Politik setzte sie sich unter anderem f\u00fcr Frauenrechte, die Unterst\u00fctzung von Menschen mit AIDS und die Anerkennung Deutschlands als Einwanderungsland ein.<\/p>\n<div id=\"attachment_88869\" style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88869\" class=\"size-full wp-image-88869\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Prof.-Dr.-Rita-Suessmuth.-Foto-wikipedia.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"853\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Prof.-Dr.-Rita-Suessmuth.-Foto-wikipedia.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Prof.-Dr.-Rita-Suessmuth.-Foto-wikipedia-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Prof.-Dr.-Rita-Suessmuth.-Foto-wikipedia-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Prof.-Dr.-Rita-Suessmuth.-Foto-wikipedia-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><p id=\"caption-attachment-88869\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Wikipedia<\/p><\/div>\n<h2>Henryk Steinhoff<\/h2>\n<p>Ein engagierter B\u00fcrger und Liebhaber der Geschichte von Krappitz sowie langj\u00e4hriger Aktivist der deutschen Minderheit. 1997 gr\u00fcndete er die Ortsgruppe der Wohlt\u00e4tigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien in Krappitz. Seit 2002 geh\u00f6rte er au\u00dferdem dem Vorstand der Gesellschaft an und war viele Jahre sein Vorsitzender. \u00dcber viele Jahre war er auch Vorsitzender der Ortsgruppe der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien (SKGD) in Krappitz. Einen besonderen Platz in seinem Lebenswerk nimmt die polnische \u00dcbersetzung des monumentalen Werkes von Dr. Johannes Chrz\u0105szcz \u00fcber die Geschichte der Stadt Krappitz in Oberschlesien ein. Mehrere Jahre arbeitete er an der \u00dcbersetzung und erg\u00e4nzte sie um Anmerkungen, Fotografien, Abbildungen und zus\u00e4tzliche Ausarbeitungen. Dank seiner Beharrlichkeit wurde eine wichtige Quelle zur Geschichte von Krappitz f\u00fcr nachfolgende Generationen von Einwohnern und Regionalforschern zug\u00e4nglich.<\/p>\n<div id=\"attachment_88871\" style=\"width: 1090px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88871\" class=\"size-full wp-image-88871\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Henryk-Steinhoff.-Foto-Lucas-Netter.jpg\" alt=\"\" width=\"1080\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Henryk-Steinhoff.-Foto-Lucas-Netter.jpg 1080w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Henryk-Steinhoff.-Foto-Lucas-Netter-300x300.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Henryk-Steinhoff.-Foto-Lucas-Netter-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Henryk-Steinhoff.-Foto-Lucas-Netter-150x150.jpg 150w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Henryk-Steinhoff.-Foto-Lucas-Netter-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px\" \/><p id=\"caption-attachment-88871\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Lucas Netter<\/p><\/div>\n<h2>Helena Kokot<\/h2>\n<p>Eine Forscherin der Geschichte von Gro\u00df D\u00f6bern, Sammlerin historischer Fotografien und Dokumente sowie eine Frau, die \u00fcber viele Jahre mit au\u00dfergew\u00f6hnlicher Sorgfalt Wissen \u00fcber die Einwohner und ihre Familiengeschichten zusammentrug. 1994 ver\u00f6ffentlichte das Schlesische Institut in Oppeln ihr Buch \u201eOdra w \u017cyciu mieszka\u0144c\u00f3w Dobrzenia\u201c (\u201eDie Oder im Leben der Einwohner von Gro\u00df D\u00f6bern\u201c), das die Bedeutung des Flusses f\u00fcr die \u00f6rtliche Gemeinschaft dokumentiert. Ein Jahr sp\u00e4ter bereitete sie eine \u00fcberarbeitete Ausgabe der 1935 erschienenen \u201eChronik der Pfarrei Gro\u00df D\u00f6bern\u201c von Pfarrer Roch Szajca vor. Durch ihre langj\u00e4hrigen Nachforschungen bewahrte sie zahlreiche Geschichten und wertvolle Informationen vor dem Vergessen. Sie erstellte au\u00dferdem eine Liste der aus Gro\u00df D\u00f6bern stammenden Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs, die auf Gedenktafeln verewigt wurden. Diese wurden Ende 2025 nach der Erg\u00e4nzung fehlender Namen erneut enth\u00fcllt. F\u00fcr ihre Verdienste um die Region wurde sie mit einer Auszeichnung des Marschalls der Woiwodschaft Oppeln geehrt. F\u00fcr viele Einwohner war sie nicht nur eine Forscherin der Vergangenheit, sondern auch eine Wegbegleiterin bei der Suche nach den eigenen famili\u00e4ren Wurzeln.<\/p>\n<div id=\"attachment_88873\" style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88873\" class=\"size-full wp-image-88873\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Helena-Kokot-Foto-Leonard-Kokot.png\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Helena-Kokot-Foto-Leonard-Kokot.png 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Helena-Kokot-Foto-Leonard-Kokot-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Helena-Kokot-Foto-Leonard-Kokot-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Helena-Kokot-Foto-Leonard-Kokot-768x432.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><p id=\"caption-attachment-88873\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Leonard Kokot<\/p><\/div>\n<h2>Doris Stempowska<\/h2>\n<p>Eine Zeitzeugin der Geschichte von F\u00fcrstenstein und Waldenburg sowie langj\u00e4hrige Aktivistin der deutschen Minderheit. Sie wurde auf dem Gel\u00e4nde des Schlosses F\u00fcrstenstein in einer Familie aufgezogen, die seit Generationen mit den Hochbergs verbunden war. Sie erlebte die Ver\u00e4nderungen am Schloss w\u00e4hrend des Krieges und das Nachkriegsleben im nun polnischen Waldenburg. Als Zw\u00f6lfj\u00e4hrige besuchte sie eine polnische Schule, ohne die Sprache zu beherrschen. Sie lernte jedoch schnell Polnisch und blieb ihr ganzes Leben lang mit ihrem Geburtsort verbunden. 1988 trat sie der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Waldenburg bei, 2014 \u00fcbernahm sie deren Vorsitz. Sie organisierte regelm\u00e4\u00dfige Treffen, bei denen die Mitglieder Deutsch sprechen und Lieder aus ihrer Kindheit singen konnten. Au\u00dferdem initiierte sie das Chortreffen \u201eBeati Cantores\u201c, das Ch\u00f6re der deutschen Minderheit aus Nieder- und Oberschlesien sowie aus Deutschland zusammenbrachte. F\u00fcr ihr Engagement f\u00fcr Kultur, Erinnerung und den deutsch-polnischen Dialog erhielt sie unter anderem das Bronzene Verdienstkreuz der Republik Polen, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie 2023 den Titel \u201eVerdienstvolle B\u00fcrgerin der Stadt Waldenburg\u201c.<\/p>\n<div id=\"attachment_88875\" style=\"width: 1546px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88875\" class=\"size-full wp-image-88875\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Doris-Stempowska.jpg\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"1027\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Doris-Stempowska.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Doris-Stempowska-300x201.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Doris-Stempowska-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Doris-Stempowska-768x514.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/><p id=\"caption-attachment-88875\" class=\"wp-caption-text\">Foto: VdG<\/p><\/div>\n<h2>Bernhard Serwuschok<\/h2>\n<p>Ein engagierter Sozialhelfer und Wohlt\u00e4ter, der fast drei Jahrzehnte lang Hilfstransporte aus Deutschland nach Oberschlesien organisierte. Seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Einwohner der Region begann nach dem Hochwasser von 1997, als er Hilfsg\u00fcter an Krankenh\u00e4user, Kinderheime und Pflegeeinrichtungen lieferte. Im Laufe der Jahre weitete er seine T\u00e4tigkeit auf \u00e4ltere und kranke Menschen, Kinder sowie freiwillige Feuerwehren aus. Im Rahmen der Initiative \u201eSchlesien Hilfe\u201c organisierte er Sch\u00e4tzungen zufolge mehr als 300 Transporte mit insgesamt \u00fcber 800 Tonnen Hilfsg\u00fctern im Wert von fast 23 Millionen Z\u0142oty. F\u00fcr die Hilfe setzte er seine eigene Freizeit und seinen Urlaub ein und f\u00fchrte seine T\u00e4tigkeit auch nach dem Eintritt in den Ruhestand fort. Er war Mitglied des Malteserordens in Deutschland und wurde mit dessen Goldener Verdienstmedaille ausgezeichnet. 2008 erhielt er den Titel des Ehrenb\u00fcrgers der Gemeinde Gro\u00df D\u00f6bern. In Erinnerung bleibt er als ein au\u00dfergew\u00f6hnlich herzlicher Mensch, der half, ohne daf\u00fcr Dankbarkeit zu erwarten.<\/p>\n<div id=\"attachment_88877\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88877\" class=\"size-full wp-image-88877\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bernard-Serwuschok.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bernard-Serwuschok.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bernard-Serwuschok-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bernard-Serwuschok-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-88877\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Freiwillige Feuerwehr Czarnowanz<\/p><\/div>\n<h2>Andrzej von Dramsky<\/h2>\n<p>Ein Aktivist der deutschen Minderheit und Mitgestalter sportlicher Initiativen, der sich besonders f\u00fcr Kinder und Jugendliche einsetzte. Er gr\u00fcndete die erste Miro Deutsche Fu\u00dfballschule in der Woiwodschaft Schlesien, und zwar in Wieschowa. Er war Vorsitzender des dortigen DFK sowie Mitglied des Vorstands der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen in der Woiwodschaft Schlesien (SKGD). Mit gro\u00dfem Engagement unterst\u00fctzte er junge Fu\u00dfballspieler und half ihnen, sowohl ihre sportlichen F\u00e4higkeiten als auch ihre Deutschkenntnisse weiterzuentwickeln. Er gestaltete das gesellschaftliche und kulturelle Leben der \u00f6rtlichen Gemeinschaft mit und setzte sich f\u00fcr die Pflege der Identit\u00e4t und den Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen ein. Er wird als ein Mensch in Erinnerung bleiben, der seiner Aufgabe, den jungen Menschen und seiner Heimat Schlesien mit gro\u00dfer Hingabe verbunden war.<\/p>\n<div id=\"attachment_88879\" style=\"width: 757px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88879\" class=\"size-full wp-image-88879\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Andrzej-von-Dramsky.-Foto-Miro-Deutsche-Fussballschule.jpg\" alt=\"\" width=\"747\" height=\"681\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Andrzej-von-Dramsky.-Foto-Miro-Deutsche-Fussballschule.jpg 747w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Andrzej-von-Dramsky.-Foto-Miro-Deutsche-Fussballschule-300x273.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 747px) 100vw, 747px\" \/><p id=\"caption-attachment-88879\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Miro Deutsche Fu\u00dfballschule<\/p><\/div>\n<h2>J\u00f3zef Mandla<\/h2>\n<p>Vorsitzender der DFK-Ortsgruppe in Lendzin sowie Vorsitzender der Revisionskommission des K\u00fcnstlerklubs \u201eKontrast\u201c in Lendzin. Er engagierte sich im gesellschaftlichen und kulturellen Leben seines Ortes. Mit seiner Arbeit trug er dazu bei, Traditionen zu pflegen und Initiativen zu unterst\u00fctzen, die die Einwohner zusammenbrachten. Sein Engagement in der deutschen Minderheit verband er mit seinem Einsatz f\u00fcr die \u00f6rtliche Gemeinschaft.<\/p>\n<div id=\"attachment_88881\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88881\" class=\"size-full wp-image-88881\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Jozef-Mandla_ledziny-pl.png\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1440\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Jozef-Mandla_ledziny-pl.png 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Jozef-Mandla_ledziny-pl-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Jozef-Mandla_ledziny-pl-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Jozef-Mandla_ledziny-pl-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Jozef-Mandla_ledziny-pl-1536x864.png 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Jozef-Mandla_ledziny-pl-2048x1152.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-88881\" class=\"wp-caption-text\">Foto: www.lendziny.pl<\/p><\/div>\n<h2>Heidi Freifrau von Rosenberg<\/h2>\n<p>Eine engagierte Helferin, die \u00fcber Jahrzehnte hinweg die Bewohner bed\u00fcrftiger Regionen des ehemaligen Ostpreu\u00dfens, insbesondere in Masuren, unterst\u00fctzte. Seit 1991 fuhr sie mehrmals im Jahr selbst Lastwagen mit Tausenden von P\u00e4ckchen und tonnenweise Hilfsg\u00fctern zu den Sozialstationen der Johanniter in Masuren. Die langen Fahrten, die h\u00e4ufig unter schwierigen Stra\u00dfen- und Wetterbedingungen stattfanden, erforderten gro\u00dfe Ausdauer. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, Adalbert Freiherr von Rosenberg, setzte sie sich f\u00fcr Menschen in Not ein. Wie sie selbst betonte, blieb diese Hilfe auch viele Jahre nach Beginn der Hilfsaktionen notwendig. Ihr Engagement zeigte, dass Solidarit\u00e4t nicht bei Worten endet, sondern Zeit, M\u00fche und pers\u00f6nlichen Einsatz erfordert.<\/p>\n<h2>J\u00f3zef Kuck<\/h2>\n<p>Ein langj\u00e4hriger Sozialaktivist und Vorstandsmitglied der Allensteiner Gesellschaft Deutscher Minderheit. Mit gro\u00dfem Engagement setzte er sich f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen der deutschen Gemeinschaft in der Region ein und unterst\u00fctzte deren Initiativen und laufende Arbeit. Er war auch mit dem \u00f6rtlichen Kulturleben verbunden und engagierte sich unter anderem in Aufsichtsgremien der Gesangsgesellschaft \u201eCanticorum\u201c in Allenstein. Seine Arbeit war Teil des langj\u00e4hrigen Einsatzes f\u00fcr den Erhalt des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens der deutschen Minderheit in Ermland und Masuren.<\/p>\n<h2>Jan Mencler<\/h2>\n<p>Ein langj\u00e4hriger Aktivist der deutschen Minderheit und von 1998 bis 2006 B\u00fcrgermeister von Oberglogau. Er bekleidete dieses Amt als Vertreter der deutschen Minderheit und engagierte sich f\u00fcr die Entwicklung der Gemeinde sowie f\u00fcr den deutsch-polnischen Dialog und die Zusammenarbeit zwischen beiden L\u00e4ndern. Seit 2023 geh\u00f6rte er dem Gemeindevorstand der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien \u2013 Stadt Oberglogau an, wo er seine Erfahrung und sein Wissen einbrachte. \u00dcber viele Jahre hinweg blieb er ein aktiver Teil des \u00f6ffentlichen Lebens in der Region und unterst\u00fctzte Initiativen zugunsten der \u00f6rtlichen Gemeinschaft und der deutschen Minderheit.<\/p>\n<div id=\"attachment_88883\" style=\"width: 906px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88883\" class=\"size-full wp-image-88883\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/jan-mencler.jpg\" alt=\"\" width=\"896\" height=\"1198\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/jan-mencler.jpg 896w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/jan-mencler-224x300.jpg 224w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/jan-mencler-766x1024.jpg 766w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/jan-mencler-768x1027.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 896px) 100vw, 896px\" \/><p id=\"caption-attachment-88883\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Stadt- und Gemeindeamt Oberglogau<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erinnerung an einen Menschen lebt \u00fcber den Tod hinaus. 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