{"id":88660,"date":"2026-11-01T17:00:53","date_gmt":"2026-11-01T16:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=88660"},"modified":"2026-10-30T23:36:47","modified_gmt":"2026-10-30T22:36:47","slug":"was-kriegerdenkmaeler-ueber-unsere-geschichte-erzaehlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/was-kriegerdenkmaeler-ueber-unsere-geschichte-erzaehlen\/","title":{"rendered":"Was Kriegerdenkm\u00e4ler \u00fcber unsere Geschichte erz\u00e4hlen"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcber Kriegerdenkm\u00e4ler, das historische Ged\u00e4chtnis und das Schicksal des deutschen Kulturerbes in Oberschlesien spricht Micha\u0142 Florek mit Adrian Szczypi\u0144ski.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Sie besch\u00e4ftigen sich mit Kriegerdenkm\u00e4lern, die an die gefallenen Soldaten erinnern und bis heute in Schlesien erhalten geblieben sind. Warum gerade dieses Thema?<\/h3>\n<p>Adrian Szczypi\u0144ski: Diese Denkm\u00e4ler wurden urspr\u00fcnglich f\u00fcr die Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet. Erst in den 1990er-Jahren und sp\u00e4ter, als sie wieder ihrer urspr\u00fcnglichen Funktion zugef\u00fchrt wurden, wurden die Namen der Gefallenen des Zweiten Weltkriegs hinzugef\u00fcgt. Einige davon kannte ich schon lange, aber erst im Jahr 2023 begann ich, sie bewusst zu betrachten, sie in der Landschaft wahrzunehmen, ihre Botschaft zu entschl\u00fcsseln und auch \u00c4hnlichkeiten und Unterschiede zu erkennen. Denn es handelt sich um seltsame Werke \u2013 weltlich, aber oft in stark sakraler Form, im Rahmen einer landesweiten Aktion errichtet, aber den Gefallenen eines bestimmten Ortes gewidmet. Sie kn\u00fcpfen an den Tod bei der Verteidigung des Vaterlandes an, ehren das Andenken jedoch auf der Ebene der Heimat.<\/p>\n<p>Die wichtigste Erkenntnis betraf die Haltung Polens gegen\u00fcber deutschen Denkm\u00e4lern. Diese wurden im deutschen Oberschlesien errichtet, wo sie h\u00f6chstens etwas mehr als zwanzig Jahre standen, und waren in den folgenden 80 Jahren in Polen Ziel heftiger Angriffe der polnischen Geschichtspolitik. So sind sie heute Denkm\u00e4ler unserer Haltung gegen\u00fcber der schwierigen Vergangenheit; sie sind mit Bedeutungen belastet, die den Initiatoren niemals in den Sinn gekommen w\u00e4ren.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIn den ethnisch schlesischen Kreisen hatte man diese Lektion bereits in den 1990er-Jahren gelernt, als die lokalen Ortsgruppen der Deutschen Minderheit sp\u00fcrten, dass der Wind endlich in ihre Segel blies. Denkm\u00e4ler wurden mit Mitteln deutscher Stiftungen oder durch lokale kirchliche Initiativen restauriert. Manchmal wurden sie sogar neu errichtet.\u201c &#8211; <em>Adrian Szczypi\u0144ski<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Und erinnern wir uns daran, dass sie vor hundert Jahren Symbole f\u00fcr das Fehlen von Gr\u00e4bern jener M\u00e4nner waren, die in fremder Erde gefallen waren und deren Leichname nicht nach Hause zur\u00fcckgekehrt waren. Damit ihre Namen erhalten blieben und an das heldenhafte, wenn auch v\u00f6llig unn\u00f6tige Kriegsopfer erinnerten, wurden sie auf \u00f6ffentlichen Obelisken eingraviert \u2013 zum Gedenken und als Mahnung, vor allem aber f\u00fcr die Familien, die am Denkmal f\u00fcr die Gefallenen eine Kerze f\u00fcr ihren Vater, Ehemann, Sohn oder Bruder anz\u00fcnden konnten. Auf dem Pfarrfriedhof war dies den Familien ja nicht m\u00f6glich. Neben der Erinnerung hatten die Denkm\u00e4ler auch eine therapeutische Funktion.<\/p>\n<h3>Ihre Forschungen erstrecken sich auf ein weitl\u00e4ufiges Gebiet, das Sie k\u00fcrzlich als \u201eNeustadt\u2013Krappitz\u2013Annaberg\u201c bezeichnet haben. Sehen Sie wesentliche Unterschiede zwischen den einzelnen Teilen dieses Gebiets?<\/h3>\n<p>Heute w\u00fcrde ich dieses Gebiet bis in die Umgebung von Ostrau ausdehnen, denn Ho\u0161\u0165\u00e1lkovice, ein am Stadtrand gelegener Ortsteil von Ostrau, liegt im Hultschiner L\u00e4ndchen, das ich ebenfalls auf der Suche nach Kriegerdenkm\u00e4lern bereist habe. Im S\u00fcdwesten bildet hingegen der Hotzenplotz-Zipfel im Bezirk Freudenthal die Grenze.<\/p>\n<div id=\"attachment_88661\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88661\" class=\"size-full wp-image-88661\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Osoblaha-Czechy-powiat-Bruntal-pomnik-oryginalny-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Osoblaha-Czechy-powiat-Bruntal-pomnik-oryginalny-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Osoblaha-Czechy-powiat-Bruntal-pomnik-oryginalny-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Osoblaha-Czechy-powiat-Bruntal-pomnik-oryginalny-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Osoblaha-Czechy-powiat-Bruntal-pomnik-oryginalny-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Osoblaha-Czechy-powiat-Bruntal-pomnik-oryginalny-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Osoblaha-Czechy-powiat-Bruntal-pomnik-oryginalny-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-88661\" class=\"wp-caption-text\">Hotzenplotz, Kreis Freudenthal, Tschechien. Das urspr\u00fcngliche Denkmal.<br \/>Foto: Adrian Szczypi\u0144ski<\/p><\/div>\n<p>Zu den polnischen Kreisen Ratibor, Kandrzin-Cosel, Leobsch\u00fctz, Krappitz und Neustadt habe ich zwei tschechische Bezirke hinzugef\u00fcgt, die historisch \u00e4u\u00dferst interessant sind. Das Hultschiner L\u00e4ndchen geh\u00f6rte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zum Deutschen Reich, w\u00e4hrend der Kreis Freudenthal zu \u00d6sterreich-Ungarn geh\u00f6rte. Im Kreis Leobsch\u00fctz wiederum lebten vor 1945 deutlich mehr Deutsche und M\u00e4hrer als in anderen Gebieten des deutschen Oberschlesiens, und nach 1945 wurde das Gebiet um Leobsch\u00fctz unvergleichlich polnischer; es erinnerte deutlich st\u00e4rker an die polnischen Kresy als der Rest unserer Heimat. Dieses gesamte historische Konglomerat aus polnischen, schlesischen, tschechischen, m\u00e4hrischen und deutschen Elementen spiegelt sich gerade in den Denkm\u00e4lern f\u00fcr die Gefallenen wider \u2013 in ihrem Erhaltungszustand oder ihrer Vernachl\u00e4ssigung, in der Pflege der Geschichte oder deren Fehlen. Ebenso zeigt es sich in den gesellschaftlichen Haltungen, die in diesen Denkm\u00e4lern entweder ein Gedenken an die Vorfahren oder ein unverst\u00e4ndliches Relikt einer vergangenen Realit\u00e4t sehen.<\/p>\n<h3>Nach 1945 erfuhren diese Denkm\u00e4ler unterschiedliche Schicksale. Welche wichtigsten Ph\u00e4nomene oder Prozesse haben Sie im Rahmen Ihrer Forschung beobachtet?<\/h3>\n<p>Im Allgemeinen gilt: Wo ein gut erhaltenes Denkmal f\u00fcr die Gefallenen steht, dort leben die autochthonen Schlesier. Ein Denkmal f\u00fcr die Gefallenen ist ein Beweis f\u00fcr die Kontinuit\u00e4t und die ununterbrochene Anwesenheit von Familien, deren Vorfahren ihre Heimat nach 1945 nicht verlassen mussten. Diese Regel gilt f\u00fcr alle von mir untersuchten polnischen Kreise, mit Ausnahme gro\u00dfer Teile des Kreises Leobsch\u00fctz. Dort sind die ehemals deutschen Gedenkst\u00e4tten nur in einigen D\u00f6rfern im Norden und S\u00fcden des Landkreises erhalten geblieben, wo den M\u00e4hrern nach dem Krieg erlaubt wurde, zu bleiben. An anderen Orten wurden sie bis auf die Grundmauern zerst\u00f6rt, zu sakralen Denkm\u00e4lern umgestaltet oder den polnischen Opfern des Zweiten Weltkriegs gewidmet.<\/p>\n<p>Eine zweite Ausnahme von dieser Regel in den autochthonen Kreisen bilden die St\u00e4dte, die grunds\u00e4tzlich den Charakter des Staates st\u00e4rker widerspiegelten. Das Zentrum des Vorkriegs-Ratibor war deutscher gepr\u00e4gt als seine schlesischen Stadtteile und die umliegenden D\u00f6rfer. Nach 1945 blieb dieser Unterschied bestehen, nur dass er sich nun in Richtung Polnischsein verlagerte, da sich im Zentrum Vertriebene aus den Ostgebieten und Zuwanderer aus Zentralpolen niederlie\u00dfen. Markowitz, Studen oder Plania hingegen behielten ihre schlesische ethnische und sprachliche Zusammensetzung bei. Mit anderen Worten: In den St\u00e4dten ist st\u00e4rker erkennbar, zu welchem Staat die jeweilige Stadt geh\u00f6rt. Dies schl\u00e4gt sich unmittelbar in der Erhaltung der ehemals deutschen Kulturlandschaft nieder.<\/p>\n<div id=\"attachment_88663\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88663\" class=\"size-full wp-image-88663\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-Studzienna-pomnik-oryginalny-ze-wsp\u02c7\u2502czesnymi-tablicami-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-Studzienna-pomnik-oryginalny-ze-wsp\u02c7\u2502czesnymi-tablicami-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-Studzienna-pomnik-oryginalny-ze-wsp\u02c7\u2502czesnymi-tablicami-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-Studzienna-pomnik-oryginalny-ze-wsp\u02c7\u2502czesnymi-tablicami-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-Studzienna-pomnik-oryginalny-ze-wsp\u02c7\u2502czesnymi-tablicami-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-Studzienna-pomnik-oryginalny-ze-wsp\u02c7\u2502czesnymi-tablicami-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-Studzienna-pomnik-oryginalny-ze-wsp\u02c7\u2502czesnymi-tablicami-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-88663\" class=\"wp-caption-text\">Ratibor-Studen, das urspr\u00fcngliche Denkmal mit modernen Gedenktafeln.<br \/>Foto: Adrian Szczypi\u0144ski<\/p><\/div>\n<p>In den Stadtzentren von Ratibor und Kandrzin-Cosel wurden Denkm\u00e4ler f\u00fcr die Gefallenen zerst\u00f6rt und bis zur Unkenntlichkeit verw\u00fcstet; ein charakteristisches Beispiel hierf\u00fcr sind die \u00dcberreste des Denkmals f\u00fcr die Gefallenen im Roth-Park in Ratibor. Doch man muss nur nach Studen oder Altendorf oder in die Vororte Czissowa, Coseler Rogau oder Lenartowitz im Umkreis von Kandrzin-Cosel fahren, um festzustellen, dass die damalige antideutsche Politik der Volksrepublik Polen dort nicht so wirksam war wie in den St\u00e4dten.<\/p>\n<p>In Tschechien sieht es \u00fcberraschend anders aus. Wir sollten uns generell von den Tschechen abschauen, wie man Denkm\u00e4ler aus fr\u00fcheren politischen Epochen pflegt. Selbst in kleinen D\u00f6rfern stehen Denkm\u00e4ler f\u00fcr die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, Denkm\u00e4ler der Dankbarkeit gegen\u00fcber der Roten Armee und Denkm\u00e4ler f\u00fcr die Gr\u00fcnderv\u00e4ter des tschechischen Staates nebeneinander.<\/p>\n<div id=\"attachment_88665\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88665\" class=\"size-full wp-image-88665\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kozmice-Czechy-kraj-hulczy\u02ddski-pomnik-orygnalny-z-nowymi-tablicami-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kozmice-Czechy-kraj-hulczy\u02ddski-pomnik-orygnalny-z-nowymi-tablicami-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kozmice-Czechy-kraj-hulczy\u02ddski-pomnik-orygnalny-z-nowymi-tablicami-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kozmice-Czechy-kraj-hulczy\u02ddski-pomnik-orygnalny-z-nowymi-tablicami-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kozmice-Czechy-kraj-hulczy\u02ddski-pomnik-orygnalny-z-nowymi-tablicami-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kozmice-Czechy-kraj-hulczy\u02ddski-pomnik-orygnalny-z-nowymi-tablicami-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kozmice-Czechy-kraj-hulczy\u02ddski-pomnik-orygnalny-z-nowymi-tablicami-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-88665\" class=\"wp-caption-text\">Kosm\u00fctz, Hultschiner L\u00e4ndchen, Tschechien. Das urspr\u00fcngliche Denkmal mit neuen Tafeln.<br \/>Foto: Adrian Szczypi\u0144ski<\/p><\/div>\n<p>Niemand verlangt, dass sie entfernt werden, niemand brandmarkt sie als unrechtm\u00e4\u00dfig. Dabei ist die Geschichte der tschechischen Grenzgebiete zu Polen ein ethnischer und begrifflicher Knotenpunkt, der genauso komplex ist wie der unsere in Oberschlesien. Unterdessen pflegen die heutigen Tschechen diese Denkm\u00e4ler mit einer Ehrfurcht, die h\u00f6chste Bewunderung verdient. Dort hat jede Erinnerung ihre Bedeutung und wird nicht als Relikt oder Wahnsinn abgetan, nur weil auf dem Denkmal das Eiserne Kreuz oder ein sowjetischer Soldat zu sehen ist.<\/p>\n<h3>Wie werden diese Gedenkst\u00e4tten derzeit betrachtet? Werden Ma\u00dfnahmen zu ihrer Sanierung oder zur Wiederbelebung des lokalen Gedenkens ergriffen?<\/h3>\n<p>In den ethnisch schlesischen Kreisen hatte man diese Lektion bereits in den 1990er-Jahren gelernt, als die lokalen Ortsgruppen der Deutschen Minderheit sp\u00fcrten, dass der Wind endlich in ihre Segel blies. Denkm\u00e4ler wurden mit Mitteln deutscher Stiftungen oder durch lokale kirchliche Initiativen restauriert. Manchmal wurden sie sogar neu errichtet. Privatpersonen holten damals die Originaltafeln mit den Namen aus den Tiefen ihrer H\u00f6fe hervor oder wiesen auf Orte hin, an denen Denkm\u00e4ler oder deren Teile vergraben worden waren. Es waren Zeiten einer gro\u00dfen schlesischen Volksbewegung, in denen unsere Identit\u00e4t nach Jahrzehnten der Leugnung ihres Bestehens wieder zum Vorschein kam. Solche Initiativen fanden oft in einem rechtlichen Vakuum statt, da die Gesetzgebung der fr\u00fchen 1990er-Jahre mit dem Tempo des Wandels nicht Schritt halten konnte. Sp\u00e4ter hatten nat\u00fcrlich das IPN (Institut des Nationalen Gedenkens) und die Woiwodschaftsbeh\u00f6rden alle H\u00e4nde voll zu tun, und ihre Stellungnahmen und Entscheidungen \u2013 oft ablehnend und den Abriss anordnend \u2013 wurden ohnehin nicht befolgt. Deshalb haben wir heute im \u00f6ffentlichen Raum ein breites Spektrum: Originaldenkm\u00e4ler mit Gedenktafeln f\u00fcr die Opfer des Zweiten Weltkriegs und Inschriften auf Polnisch; Denkm\u00e4ler ohne Gedenktafeln f\u00fcr die im Zweiten Weltkrieg Gefallenen und ohne polnische Inschriften; zeitgen\u00f6ssische Denkm\u00e4ler mit ausschlie\u00dflich deutschen Inschriften; zeitgen\u00f6ssische Rekonstruktionen mit Inschriften in beiden Sprachen; und schlie\u00dflich Gedenkst\u00e4tten mit Ortsnamen, die zu Zeiten des Nationalsozialismus vergeben wurden. Dieses Durcheinander besteht nun schon seit mehreren Jahrzehnten und st\u00f6rt wohl niemanden mehr. So soll es bleiben.<\/p>\n<div id=\"attachment_88667\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88667\" class=\"size-full wp-image-88667\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Pietrowice-Wielkie-pomnik-wsp\u02c7\u2502czesny-oraz-pozosta\u2502otci-ze-zniszczonego-pomnika-oryginalnego-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Pietrowice-Wielkie-pomnik-wsp\u02c7\u2502czesny-oraz-pozosta\u2502otci-ze-zniszczonego-pomnika-oryginalnego-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Pietrowice-Wielkie-pomnik-wsp\u02c7\u2502czesny-oraz-pozosta\u2502otci-ze-zniszczonego-pomnika-oryginalnego-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Pietrowice-Wielkie-pomnik-wsp\u02c7\u2502czesny-oraz-pozosta\u2502otci-ze-zniszczonego-pomnika-oryginalnego-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Pietrowice-Wielkie-pomnik-wsp\u02c7\u2502czesny-oraz-pozosta\u2502otci-ze-zniszczonego-pomnika-oryginalnego-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Pietrowice-Wielkie-pomnik-wsp\u02c7\u2502czesny-oraz-pozosta\u2502otci-ze-zniszczonego-pomnika-oryginalnego-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Pietrowice-Wielkie-pomnik-wsp\u02c7\u2502czesny-oraz-pozosta\u2502otci-ze-zniszczonego-pomnika-oryginalnego-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-88667\" class=\"wp-caption-text\">Gro\u00df Peterwitz, ein modernes Denkmal sowie \u00dcberreste des zerst\u00f6rten urspr\u00fcnglichen Denkmals.<br \/>Foto: Adrian Szczypi\u0144ski<\/p><\/div>\n<h3>Wie beurteilen Sie die heutige Erinnerungskultur im Zusammenhang mit Denkm\u00e4lern f\u00fcr Gefallene? Was funktioniert bereits gut, und was sollte sich \u00e4ndern?<\/h3>\n<p>In den schlesischen Landen lebt die Erinnerung fort, weil sie nicht mit dem Jahr 1945 abgerissen ist. Die Umsetzung sieht jedoch unterschiedlich aus, und meist stehen finanzielle Mittel im Weg, die eine Restaurierung der Denkm\u00e4ler verhindern, die den Originalen von vor hundert Jahren gerecht wird. Manchmal fehlt es an gutem Willen in den Kommunalverwaltungen, wo es an jenem einen aufgekl\u00e4rten Beamten mangelt, der bereit ist, sich ins Zeug zu legen, um Mittel f\u00fcr die Pr\u00e4sentation eines vergessenen Denkmals zu beschaffen, das pl\u00f6tzlich beim Bau der Kanalisation aus dem Boden gegraben wurde. Vergessen wir auch nicht, dass die Pflege des historischen Ged\u00e4chtnisses nur einem Bruchteil jeder Gemeinschaft am Herzen liegt. Ein einziger Enthusiast pro Dorf, Wohnsiedlung oder Pfarrei kann die Mauer der Gleichg\u00fcltigkeit nicht durchbrechen. Nur gr\u00f6\u00dfere Initiativgruppen in Verbindung mit tatkr\u00e4ftigen Beamten k\u00f6nnen ung\u00fcnstige Tendenzen \u00e4ndern. Ich wiederhole auch, dass wir von den Tschechen lernen sollten, auch wenn wir ihre Mentalit\u00e4t nicht kopieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Sind Sie bei Ihren Recherchen auf Orte gesto\u00dfen, die Sie besonders \u00fcberrascht haben? Haben Sie etwas v\u00f6llig Ungew\u00f6hnliches entdeckt?<\/h3>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Entdeckung und zugleich das gr\u00f6\u00dfte R\u00e4tsel ist f\u00fcr mich das Leobsch\u00fctzer Land \u2013 der wohl ungew\u00f6hnlichste Teil Oberschlesiens, denn dort gibt es kaum Schlesier. Daf\u00fcr leben dort die Nachkommen der Menschen aus den polnischen Kresy, die seit 1945 ein gesellschaftliches Laboratorium bilden, das ich als \u201eKresy-Schlesien\u201c bezeichnet habe. Das Leobsch\u00fctzer Land ist eine Zeitkapsel, in der sich alles anders entwickelt hat und bis heute in einem Zustand erhalten geblieben ist, den man bei uns vergeblich sucht. Daf\u00fcr kann man den Menschen, die jenseits des Bugs aus ihrer Heimat vertrieben wurden, keinen Vorwurf machen. Gegen ihren Willen waren sie gezwungen worden, sich ein Land zu eigen zu machen, dessen kulturelles Erbe ihnen fremd und unverst\u00e4ndlich war und dem sie mit Feindseligkeit begegneten. Haben sie deutsche Grabsteine und Kriegerdenkm\u00e4ler zerst\u00f6rt? Gewiss. Aber so nahm die gro\u00dfe Geschichte ihren Lauf \u2013 eine Geschichte, die dieses Land in einem Ausma\u00df umpfl\u00fcgte, das sich die Schlesier kaum vorstellen k\u00f6nnen. Es steht uns nicht zu, \u00fcber jene Jahre zu urteilen. Umso faszinierender ist es, die \u00dcberreste der deutschen Kulturlandschaft aufzusp\u00fcren. Das gleicht der Entdeckung von Spuren einer untergegangenen Zivilisation. So gewaltig war der historische Umbruch, der sich dort vollzog.<\/p>\n<p>Die wenigen erhaltenen Denkm\u00e4ler f\u00fcr die Gefallenen weisen eine hier selten anzutreffende Form auf, n\u00e4mlich die der zuvor erw\u00e4hnten Sakralbauten. Die Tafeln mit den Namen der Gefallenen wurden entfernt, der preu\u00dfische Adler oder das Abbild des Eisernen Kreuzes wurden von der Spitze gest\u00fcrzt, und an deren Stelle wurde eine Statue der Muttergottes angebracht, wodurch die Pfarrei einen Platz f\u00fcr die Aufstellung eines Prozessionsaltars zu Fronleichnam gewann. Denn warum sollte man ein solides St\u00fcck Denkmal zerst\u00f6ren, wenn es doch ausreicht, mit ein paar kleinen \u00c4nderungen seine symbolische Funktion vollst\u00e4ndig zu ver\u00e4ndern? Manchmal wurde das Denkmal leider bis auf die Grundmauern abgerissen, sodass nur noch der Betonsockel \u00fcbrig blieb, aber auch das war ein deutliches emotionales Zeichen. Es wurde zerst\u00f6rt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.<\/p>\n<p>Im Leobsch\u00fctzer Land habe ich jedoch ein Denkmal gefunden, das sich jeder emotionalen Einordnung entzieht. Es befindet sich in Katscher auf der sogenannten Promenade, also einem vor dem Krieg angelegten Spazierweg direkt hinter der Stadt, der k\u00fcrzlich revitalisiert und den Einwohnern wieder zug\u00e4nglich gemacht wurde. Nach 1945 wurde das Denkmal teilweise verw\u00fcstet, die zerfetzten Teile wurden wahllos verstreut \u2013 und das war\u2019s. 80 Jahre lang geschah nichts weiter. Es wurde weder vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt noch in etwas anderes umgewandelt. Das deutsche Gedenkdenkmal wurde zu einem polnischen Denkmal der Gleichg\u00fcltigkeit.<\/p>\n<div id=\"attachment_88669\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88669\" class=\"size-full wp-image-88669\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kietrz-powiat-g\u2502ubczycki-zniszczony-pomnik-na-Promenadzie-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kietrz-powiat-g\u2502ubczycki-zniszczony-pomnik-na-Promenadzie-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kietrz-powiat-g\u2502ubczycki-zniszczony-pomnik-na-Promenadzie-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kietrz-powiat-g\u2502ubczycki-zniszczony-pomnik-na-Promenadzie-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kietrz-powiat-g\u2502ubczycki-zniszczony-pomnik-na-Promenadzie-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kietrz-powiat-g\u2502ubczycki-zniszczony-pomnik-na-Promenadzie-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Kietrz-powiat-g\u2502ubczycki-zniszczony-pomnik-na-Promenadzie-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-88669\" class=\"wp-caption-text\">Katscher im Kreis Leobsch\u00fctz. Ein zerst\u00f6rtes Denkmal an der Promenade.<br \/>Foto: Adrian Szczypi\u0144ski<\/p><\/div>\n<p>Mit dieser Vorgehensweise hatte ich zuvor nicht gerechnet, zumal es sich um ein Thema handelt, das in direktem Zusammenhang mit dem schwierigen deutsch-polnischen Erbe steht \u2013 also ein emotionales Minenfeld ist. \u00dcbrigens wurde in Ratibor mit dem Denkmal im Roth-Park genau dasselbe getan.<\/p>\n<div id=\"attachment_88671\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88671\" class=\"size-full wp-image-88671\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-wsp\u02c7\u2502czesny-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-wsp\u02c7\u2502czesny-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-wsp\u02c7\u2502czesny-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-wsp\u02c7\u2502czesny-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-wsp\u02c7\u2502czesny-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-wsp\u02c7\u2502czesny-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-wsp\u02c7\u2502czesny-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-88671\" class=\"wp-caption-text\">Ratibor, Denkmal im Roth-Park, heutiger Zustand.<br \/>Foto: Adrian Szczypi\u0144ski<\/p><\/div>\n<p>Ich komme zu dem Schluss, dass Ratibor und Katscher sich mental n\u00e4herstehen, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Wie du siehst, haben die Denkm\u00e4ler f\u00fcr die Gefallenen zu einer Entdeckung in den Registern der Sozialmechanik gef\u00fchrt, und diese Arbeit ist eine Untersuchung der Gegenwart und kein Sammeln ehemaliger deutscher Artefakte aus der Zeit vor hundert Jahren.<\/p>\n<h3>Wie m\u00f6chten Sie die Ergebnisse Ihrer Forschung zusammenfassen und verbreiten? Sie haben bereits Vortr\u00e4ge gehalten, und ich wei\u00df auch, dass Sie an einem Buch zu diesem Thema arbeiten.<\/h3>\n<p>Diese wenigen Vortr\u00e4ge dienten dazu, herauszufinden, ob dieses Thema \u00fcberhaupt Interesse wecken w\u00fcrde. Das eigentliche Ziel ist ein Reportagebuch \u2013 ein Gebiet, das f\u00fcr mich v\u00f6llig neu ist. Neben der Vorstellung von \u00fcber zweihundert Beispielen f\u00fcr Denkm\u00e4ler f\u00fcr Gefallene wird es auch um die Tradition des Gedenkens gehen, die auf die Zeit der Napoleonischen Kriege zur\u00fcckgeht, um die Symbolik der Helden, um zahlreiche historische Reflexionen und um die Frage, ob wir in Oberschlesien heutzutage noch eine deutsche Identit\u00e4t brauchen, wo wir doch eine eigene, schlesische haben. Au\u00dferdem wird es Gespr\u00e4che mit Menschen geben, denen ich auf meiner Reise begegnet bin. Ich habe bereits einiges geschrieben, aber im letzten Jahr war ich so sehr mit den Dreharbeiten zu weiteren Dokumentarfilmen besch\u00e4ftigt, dass die Arbeit an den Denkm\u00e4lern praktisch zum Stillstand gekommen ist. Ich warte auf etwas Freizeit, denn diese Besch\u00e4ftigung nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch.<\/p>\n    <div class=\"osoba-widget\">\n                    <h4 class=\"osoba-naglowek\">Zur Person<\/h4>\n                <div class=\"osoba-body\">\n            <div class=\"osoba-text\"><p>Adrian Szczypi\u0144ski \u2013 Filmemacher und Geschichtsinteressierter. Seit 2012 ist er als Produzent und Regisseur von Dokumentarfilmen zur Geschichte von Ratibor t\u00e4tig. Beruflich ist er mit dem Kabelfernsehen Ratibor verbunden.<\/p>\n<\/div>\n                    <\/div>\n    <\/div>\n    \n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Kriegerdenkm\u00e4ler, das historische Ged\u00e4chtnis und das Schicksal des deutschen Kulturerbes in Oberschlesien spricht Micha\u0142 Florek mit Adrian Szczypi\u0144ski.<\/p>\n","protected":false},"author":261,"featured_media":88677,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4224],"tags":[10962,10303,8847,6478,6369,10963,10964,10178,10965,6987],"redaktor":[9296],"class_list":["post-88660","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte-de","tag-adrian-szczypinski","tag-deutsch-polnische-geschichte","tag-erinnerungskultur-de","tag-geschichte-de","tag-interview-de","tag-kriegsdekmaeler","tag-kriegsdenkmal","tag-kulturerbe-de","tag-polityka-pamieci-de","tag-ratibor-de","redaktor-michal-florek-2"],"acf":[],"nwb_translations":{"current":"de","available":["de","pl"],"translations":{"pl":{"id":88682,"available":true,"link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/pamiec-zakleta-w-pomnikach\/","title":"Pami\u0119\u0107 zakl\u0119ta w pomnikach"}}},"nwb_fields":{"acf":{"post_podtytul":"Interview mit Adrian Szczypi\u0144ski"},"featured_image":{"id":88677,"caption":"Ratibor, Denkmal im Roth-Park, Originalzustand, Ansichtskarte ca. 1940\nQuelle: polska-org.pl","alt":"","source":"polska-org.pl","sizes":{"thumbnail":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-oryginalny-150x150.jpg","width":150,"height":150},"medium":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-oryginalny-300x175.jpg","width":300,"height":175},"large":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-oryginalny-1024x597.jpg","width":1024,"height":597},"full":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Racib\u02c7rz-pomnik-w-parku-Roth-stan-oryginalny.jpg","width":1529,"height":891}},"caption_text":"Ratibor, Denkmal im Roth-Park, Originalzustand, Ansichtskarte ca. 1940"}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/261"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88660"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88660\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88934,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88660\/revisions\/88934"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88660"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=88660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}