{"id":88553,"date":"2026-10-27T11:30:48","date_gmt":"2026-10-27T10:30:48","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=88553"},"modified":"2026-10-28T08:54:05","modified_gmt":"2026-10-28T07:54:05","slug":"teilnehmer-des-projekts-norden-aktiv-zu-gast-in-oppeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/teilnehmer-des-projekts-norden-aktiv-zu-gast-in-oppeln\/","title":{"rendered":"Teilnehmer des Projekts \u201eNorden aktiv!\u201c zu Gast in Oppeln"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vertreter der deutschen Minderheit aus Nordpolen kamen im Rahmen des vom Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) organisierten Projekts \u201eNorden aktiv!\u201c nach Oppeln. Ziel des Besuchs ist es, die lokalen Gemeinschaften zu aktivieren, organisatorische Kompetenzen zu st\u00e4rken und die Zusammenarbeit mit den Minderheitenstrukturen in Schlesien anzubahnen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Praxis, Bildung und Kultur<\/h2>\n<p>Das Besuchsprogramm war so gestaltet, dass den Teilnehmern in kurzer Zeit m\u00f6glichst viel praktisches Wissen und zahlreiche Anregungen vermittelt werden konnten. Den Auftakt bildeten die offizielle Begr\u00fc\u00dfung durch Joanna Hassa, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des VdG-B\u00fcros, sowie eine gemeinsame deutschsprachige Stadtf\u00fchrung durch Oppeln. Die Teilnehmer hatten dabei nicht nur Gelegenheit, die Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt kennenzulernen, sondern auch mehr \u00fcber die Besonderheiten und die Geschichte der Arbeit der \u00f6rtlichen Minderheit zu erfahren.<\/p>\n<div id=\"attachment_88566\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88566\" class=\"size-full wp-image-88566\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_czeczor-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_czeczor-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_czeczor-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_czeczor-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_czeczor-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_czeczor-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_czeczor-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-88566\" class=\"wp-caption-text\">Die Teilnehmer von \u201eNorden aktiv!\u201c wurden von der Stadtf\u00fchrerin und Minderheitenaktivistin Ewa Czeczor durch Oppeln gef\u00fchrt.<br \/>Foto: Micha\u0142 Florek<\/p><\/div>\n<p>Der weitere Teil des Programms umfasste intensive Workshops und Fachgespr\u00e4che. Besonderer Wert wurde auf die praktische Projektarbeit sowie auf die Einwerbung von Mitteln f\u00fcr die sozial-kulturelle T\u00e4tigkeit gelegt.<\/p>\n<blockquote><p>F\u00fcr die Teilnehmer der Reise \u2013 Vertreter von Organisationen aus Allenstein, Lyck und Johannisburg \u2013 war der Besuch im Oppelner Schlesien eine erste Gelegenheit dieser Art, die Minderheitenstrukturen in anderen Teilen des Landes unmittelbar kennenzulernen.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eSeit dem Morgen nehmen wir an Schulungen zur Projektarbeit teil und lernen au\u00dferdem die Institutionen der deutschen Minderheit, wie die SKGD oder den BJDM, n\u00e4her kennen\u201c, sagte Marcin Nies\u0142ony, Koordinator des Projekts \u201eNorden aktiv!\u201c.<\/p>\n<div id=\"attachment_88555\" style=\"width: 1162px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88555\" class=\"size-full wp-image-88555\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_jugendzentrum.jpeg\" alt=\"\" width=\"1152\" height=\"1330\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_jugendzentrum.jpeg 1152w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_jugendzentrum-260x300.jpeg 260w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_jugendzentrum-887x1024.jpeg 887w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_jugendzentrum-768x887.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1152px) 100vw, 1152px\" \/><p id=\"caption-attachment-88555\" class=\"wp-caption-text\">Teilnehmer des Projekts vor dem Jugendzentrum in der ul. Krupnicza 15 in Oppeln.<br \/>Foto: VdG<\/p><\/div>\n<p>Auf dem Programm standen au\u00dferdem der Besuch des Dokumentations- und Ausstellungszentrums der Deutschen in Polen sowie zwei wertvolle Abendbegegnungen: am ersten Tag mit Norbert Rasch, dem ehemaligen Vorsitzenden der SKGD im Oppelner Schlesien und Beauftragten des Vorstands der Woiwodschaft Oppeln f\u00fcr Multikulturalit\u00e4t, und am zweiten Tag mit Marcin Piotr Wycis\u0142o, B\u00fcrgermeister der Gemeinde Himmelwitz und Vertreter der Schlesischen Regionalpolitiker.<\/p>\n<div id=\"attachment_88557\" style=\"width: 2058px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88557\" class=\"size-full wp-image-88557\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_rasch.jpeg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1536\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_rasch.jpeg 2048w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_rasch-300x225.jpeg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_rasch-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_rasch-768x576.jpeg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_rasch-1536x1152.jpeg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><p id=\"caption-attachment-88557\" class=\"wp-caption-text\">Begegnung der Teilnehmer des Projekts \u201eNorden aktiv!\u201c mit Norbert Rasch.<br \/>Foto: VdG<\/p><\/div>\n<h2>Aktivierung des Nordens als Schl\u00fcssel zur Entwicklung<\/h2>\n<p>Hauptanliegen der Initiative \u201eNorden aktiv!\u201c ist es, Erfahrungen und bew\u00e4hrte L\u00f6sungsans\u00e4tze aus Oppeln auf die Organisationen der deutschen Minderheit in den nordpolnischen Woiwodschaften zu \u00fcbertragen. Die Organisatoren betonen, wie wichtig die Eigenst\u00e4ndigkeit der lokalen Ortsgruppen und Vereine sowie die F\u00f6rderung von F\u00fchrungskompetenzen in den lokalen Gemeinschaften sind.<\/p>\n<p>\u201eZiel des Projekts ist es, die in Nordpolen t\u00e4tigen Organisationen der deutschen Minderheit dazu anzuregen, eigene Projekte und Initiativen auf die Beine zu stellen und sich an dem zu orientieren, was in Oppeln geschieht\u201c, sagte Marcin Nies\u0142ony.<\/p>\n<div id=\"attachment_88559\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88559\" class=\"size-full wp-image-88559\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_nieslony-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_nieslony-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_nieslony-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_nieslony-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_nieslony-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_nieslony-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_nieslony-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-88559\" class=\"wp-caption-text\">Marcin Nies\u0142ony, Koordinator des Projekts \u201eNorden aktiv!\u201c.<br \/>Foto: Micha\u0142 Florek<\/p><\/div>\n<p>\u201eWir w\u00fcrden uns w\u00fcnschen, dass m\u00f6glichst viele Gruppen zu uns kommen und dass die Funktion\u00e4re der deutschen Minderheit aus anderen Regionen des Landes, insbesondere aus dem Norden, sehen k\u00f6nnen, wie wir hier arbeiten\u201c, erg\u00e4nzt er.<\/p>\n<h2>Vernetzung der Gruppen als wichtiger Schritt<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Teilnehmer der Reise \u2013 Vertreter von Organisationen aus Allenstein, Lyck und Johannisburg \u2013 war der Besuch im Oppelner Schlesien eine erste Gelegenheit dieser Art, die Minderheitenstrukturen in anderen Teilen des Landes unmittelbar kennenzulernen. Die gemeinsame Reise und die Teilnahme an den Workshops trugen auch dazu bei, die Vernetzung der Gruppen der deutschen Minderheit aus Ermland und Masuren zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>\u201eVor allem freue ich mich \u00fcber die Einladung. Wir sind die erste Organisation, die an diesem Projekt teilnimmt\u201c, sagte Piotr Dukat, Vorsitzender der Allensteiner Gesellschaft Deutscher Minderheit (AGDM) und Mitglied des VdG-Vorstands.<\/p>\n<div id=\"attachment_88561\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88561\" class=\"size-full wp-image-88561\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_dukat_hassa-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_dukat_hassa-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_dukat_hassa-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_dukat_hassa-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_dukat_hassa-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_dukat_hassa-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/bild_dukat_hassa-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-88561\" class=\"wp-caption-text\">Piotr Dukat, Vorsitzender der AGDM, und Joanna Hassa, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des VdG-B\u00fcros, w\u00e4hrend einer Pr\u00e4sentation in Oppeln.<br \/>Foto: Micha\u0142 Florek<\/p><\/div>\n<p>\u201eWir sind hier ein gutes Beispiel daf\u00fcr, dass Gruppen sich treffen und gemeinsam eine sch\u00f6ne Zeit verbringen k\u00f6nnen. Neben der Organisation aus Allenstein sind auch Vertreter der Organisationen aus Lyck und Johannisburg mit uns, f\u00fcr die dies eine wertvolle Gelegenheit ist, die Strukturen und ihre T\u00e4tigkeit kennenzulernen. Ich bin sicher, dass dies eine wertvolle Erfahrung f\u00fcr uns alle sein wird\u201c, fasste Dukat zusammen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>\u00dcber das Projekt \u201eNorden aktiv!\u201c<\/h3>\n<p>Die Initiative \u201eNorden aktiv!\u201c richtet sich an die Strukturen der deutschen Minderheit in Nordpolen und umfasst Schulungs- und Integrationsprogramme, die auf die Bed\u00fcrfnisse von Erwachsenen sowie von Jugendlichen im Alter von 13 bis 35 Jahren zugeschnitten sind. Die Teilnehmer nehmen an Projektworkshops, Begegnungen mit Institutionen, Kulturveranstaltungen und Studienfahrten teil. F\u00fcr die Teilnehmer steht noch eine Jugendreise auf dem Programm, bei der sie an der vom Bund der Jugend der deutschen Minderheit in der Republik Polen (BJDM) organisierten Jugendgala teilnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Link: <a href=\"http:\/\/vdg.pl\/norden-aktiv\">vdg.pl\/norden-aktiv<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vertreter der deutschen Minderheit aus Nordpolen kamen im Rahmen des vom Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) organisierten Projekts \u201eNorden aktiv!\u201c nach Oppeln. 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