{"id":88163,"date":"2026-10-20T05:00:14","date_gmt":"2026-10-20T03:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=88163"},"modified":"2026-10-19T20:25:10","modified_gmt":"2026-10-19T18:25:10","slug":"bei-reinschdorf-geht-es-stetig-vorwaerts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/bei-reinschdorf-geht-es-stetig-vorwaerts\/","title":{"rendered":"Bei Reinschdorf geht es stetig vorw\u00e4rts"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von Stra\u00dfenbauprojekten \u00fcber Hochwasserschutz bis hin zu gro\u00dfen EU-Projekten \u2013 in der Gemeinde Reinschdorf findet derzeit ein intensiver Wandel im Bereich der Infrastruktur statt. Gemeindevorsteher Tomasz Hubert Kandziora berichtete dem \u201eNeuen Wochenblatt.pl\u201d \u00fcber die Einzelheiten der in der Gemeinde durchgef\u00fchrten Vorhaben.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2>Eine neue Qualit\u00e4t der Stra\u00dfeninfrastruktur steht bevor<\/h2>\n<p>Die Gemeinde Reinschdorf startet wichtige Projekte zur Verbesserung ihrer Stra\u00dfeninfrastruktur. Dank bewilligter F\u00f6rdermittel kann die Verbindungsstra\u00dfe zwischen Komorno und Poborschau umfassend saniert werden. Dabei handelt es sich um die ehemalige Landesstra\u00dfe Nr. 45, die seit rund 15 Jahren als Gemeindestra\u00dfe dient und im Laufe der Zeit erhebliche Sch\u00e4den erlitten hat \u2013 unter anderem im Zuge der Kanalbauarbeiten in Poborschau.<\/p>\n<p>\u201eWir haben uns im Rahmen eines erg\u00e4nzenden F\u00f6rderaufrufs des staatlichen Stra\u00dfenentwicklungsfonds um diese Mittel beworben und mehr als eine Million Z\u0142oty an F\u00f6rdergeldern erhalten. In K\u00fcrze werden wir das Vergabeverfahren einleiten und einen Auftragnehmer f\u00fcr die grundlegende Sanierung dieses knapp einen Kilometer langen Stra\u00dfenabschnitts ausw\u00e4hlen\u201c, erkl\u00e4rt der Gemeindevorsteher Tomasz Hubert Kandziora.<\/p>\n<p>Parallel dazu laufen die Vorbereitungen f\u00fcr ein weiteres bedeutendes Verkehrsprojekt: den Umbau der ul. Kozielska in Wiegsch\u00fctz, der ehemaligen Landesstra\u00dfe Nr. 40. Sie z\u00e4hlt zu den beiden wichtigsten Verbindungsachsen zwischen der Gemeinde und der Stadt Kandrzin-Cosel.<\/p>\n<div id=\"attachment_88168\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88168\" class=\"size-large wp-image-88168\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/tomasz-kandziora-z-przedstawicielem-wykonawcy-wiekszyce-1024x646.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"646\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/tomasz-kandziora-z-przedstawicielem-wykonawcy-wiekszyce-1024x646.jpeg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/tomasz-kandziora-z-przedstawicielem-wykonawcy-wiekszyce-300x189.jpeg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/tomasz-kandziora-z-przedstawicielem-wykonawcy-wiekszyce-768x484.jpeg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/tomasz-kandziora-z-przedstawicielem-wykonawcy-wiekszyce-1536x969.jpeg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/tomasz-kandziora-z-przedstawicielem-wykonawcy-wiekszyce.jpeg 1847w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-88168\" class=\"wp-caption-text\">Gemeindevorsteher Tomasz Hubert Kandziora bei einem Treffen mit einem Vertreter des mit der Stra\u00dfensanierung in Wiegsch\u00fctz beauftragten Unternehmens. Foto: Facebook \/ Tomasz Hubert Kandziora<\/p><\/div>\n<p>Der ausgew\u00e4hlte Auftragnehmer wird die vollst\u00e4ndige Projektdokumentation erstellen, die bis September kommenden Jahres vorliegen soll. Wie der Gemeindevorsteher betont, stehen bei der geplanten Bauma\u00dfnahme vor allem die Verkehrssicherheit sowie eine bessere Infrastruktur f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>\u201eMit dem Umbau wollen wir die Stra\u00dfe vor allem sicherer und fu\u00dfg\u00e4nger- sowie fahrradfreundlicher gestalten. Geplant ist unter anderem ein Radweg, der Wiegsch\u00fctz mit Kandrzin-Cosel und unserem Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse verbinden soll\u201c, erl\u00e4utert Kandziora.<\/p>\n<h2>Neue Sporthalle und besserer Hochwasserschutz<\/h2>\n<p>Am Schul- und Kindergartenkomplex in Wiegsch\u00fctz haben bereits die Bauarbeiten f\u00fcr eine neue Sporthalle begonnen. Die Einrichtung ist die einzige Schule in der Gemeinde, an der \u00e4ltere Kinder der Klassen 4 bis 8 unterrichtet werden und die bislang \u00fcber keine eigene Sporthalle verf\u00fcgte. Die Baukosten belaufen sich auf rund sechs Millionen Z\u0142oty. Derzeit wird das Projekt aus dem Haushalt der Gemeinde Reinschdorf finanziert. Gleichzeitig bem\u00fcht sich die Gemeindeverwaltung um zus\u00e4tzliche F\u00f6rdermittel aus externen Quellen.<\/p>\n<p>\u201eDer Auftragnehmer steht bereits fest. Deshalb hoffen wir, das Schuljahr 2027\/2028 in Wiegsch\u00fctz bereits in der neu entstehenden Sporthalle er\u00f6ffnen zu k\u00f6nnen\u201c, betont Gemeindevorsteher Tomasz Hubert Kandziora.<\/p>\n<blockquote><p><strong><br \/>\n<\/strong><em>Von Stra\u00dfenbauprojekten \u00fcber Hochwasserschutz bis hin zu gro\u00dfen EU-Projekten \u2013 in der Gemeinde Reinschdorf findet derzeit ein intensiver Wandel im Bereich der Infrastruktur statt.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ein weiterer zentraler Baustein f\u00fcr den Schutz der Bev\u00f6lkerung ist der Bau des Hochwasserschutzdeichs zwischen Lasaki und Poborschau. Das Projekt wird von der staatlichen Wasserwirtschaftsbeh\u00f6rde Wody Polskie umgesetzt. Nachdem F\u00f6rdermittel in H\u00f6he von knapp 90 Millionen Z\u0142oty gesichert werden konnten, plant die Beh\u00f6rde, in K\u00fcrze den Auftragnehmer f\u00fcr die Bauarbeiten auszuw\u00e4hlen.<\/p>\n<p>\u201eIn den kommenden zwei Jahren sollen die noch fehlenden zwei Kilometer Deich errichtet und an die bestehenden Hochwasserschutzanlagen in Cosel-Rogau angeschlossen werden. Damit wird das Deichsystem entlang der Oder im Bereich der Gemeinde Reinschdorf geschlossen\u201c, erkl\u00e4rt Tomasz Hubert Kandziora.<\/p>\n<h2>Gr\u00fcnes Licht f\u00fcr erneuerbare Energien und die Neugestaltung ehemaliger Bahnfl\u00e4chen<\/h2>\n<p>Auch private Investitionen in erneuerbare Energien gewinnen in der Gemeinde Reinschdorf zunehmend an Bedeutung. Ein Beispiel ist der geplante Solarpark mit einer Leistung von bis zu 24 MW in Nesselwitz, der auf den Feldern zwischen Komorno und Nesselwitz entstehen soll. F\u00fcr das Vorhaben liegt bereits eine Umweltentscheidung vor.<\/p>\n<p>\u201eWenn solche Investitionen nicht auf massiven Widerstand in der Bev\u00f6lkerung sto\u00dfen, sehen wir keinen Grund, warum in der Gemeinde Reinschdorf keine Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien entstehen sollten. Schlie\u00dflich tragen sie dazu bei, eine g\u00fcnstige Energiebilanz f\u00fcr unser Land zu schaffen\u201c, betont Gemeindevorsteher Tomasz Hubert Kandziora.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte gesellschaftlich ausgerichtete Projekt ist jedoch ein EU-F\u00f6rderprogramm zur Revitalisierung ehemaliger Bahnfl\u00e4chen. Es umfasst zwei Vorhaben: die Sanierung des Bahnhofsgeb\u00e4udes in Langlieben sowie die Neugestaltung und Rekultivierung eines Gel\u00e4ndes in Reinschdorf.<\/p>\n<div id=\"attachment_88170\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88170\" class=\"size-large wp-image-88170\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dlugomilowice-dworzec-pkp-1024x825.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"825\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dlugomilowice-dworzec-pkp-1024x825.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dlugomilowice-dworzec-pkp-300x242.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dlugomilowice-dworzec-pkp-768x619.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dlugomilowice-dworzec-pkp.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-88170\" class=\"wp-caption-text\">Im Rahmen eines EU-gef\u00f6rderten Projekts wird das Bahnhofsgeb\u00e4ude in Langlieben f\u00fcr neue Nutzungen umgebaut. Foto: Facebook \/ Ortsvorsteher und Dorfrat von Langlieben<\/p><\/div>\n<p>Das Bahnhofsgeb\u00e4ude in Langlieben, das baugleich mit dem bereits sanierten Bahnhof im Hauptort der Gemeinde ist, soll k\u00fcnftig neue Funktionen erhalten. Geplant sind kommunale Wohnungen sowie ein Dorfklub, der dem Ortsteil, den Senioren und den \u00f6rtlichen Vereinen und Organisationen zur Verf\u00fcgung stehen wird.<\/p>\n<p>\u201eWir hoffen, dass dieser Bahnhof ebenso sch\u00f6n wird wie der in Reinschdorf (\u2026) und damit zu einem weiteren Schmuckst\u00fcck unseres Fu\u00df- und Radwegs wird\u201c, erkl\u00e4rt Gemeindevorsteher Kandziora.<\/p>\n<p>Auch im Hauptort der Gemeinde wird ein Areal zwischen der ul. Paw\u0142owicka und dem ehemaligen Bahnhof umfassend neu gestaltet und k\u00fcnftig f\u00fcr Freizeit und Erholung genutzt. Vorgesehen sind Spazierwege, eine Street-Workout-Anlage, ein Skatepark, ein \u00fcberdachter Treffpunkt f\u00fcr gemeinschaftliche Aktivit\u00e4ten sowie eine Feuerstelle.<\/p>\n<p>Beide Revitalisierungsprojekte sollen im Sommer des kommenden Jahres fertiggestellt und der Bev\u00f6lkerung zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Stra\u00dfenbauprojekten \u00fcber Hochwasserschutz bis hin zu gro\u00dfen EU-Projekten \u2013 in der Gemeinde Reinschdorf findet derzeit ein intensiver Wandel im Bereich der Infrastruktur statt. 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