{"id":88099,"date":"2026-10-16T14:02:06","date_gmt":"2026-10-16T12:02:06","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=88099"},"modified":"2026-10-16T14:02:06","modified_gmt":"2026-10-16T12:02:06","slug":"31-schlesienseminar-zu-35-jahre-nachbarschaftsvertrag-in-gross-stein-oppeln-27-28-29-oktober-und-gleiwitz-4-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/31-schlesienseminar-zu-35-jahre-nachbarschaftsvertrag-in-gross-stein-oppeln-27-28-29-oktober-und-gleiwitz-4-november\/","title":{"rendered":"Das 31. Schlesienseminar widmet sich dem deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ende Oktober und Anfang November findet das 31. Schlesienseminar in Gro\u00df Stein, Oppeln und \u2013 zum ersten Mal \u2013 auch in Gleiwitz statt. Das vielf\u00e4ltige Programm steht unter dem Titel \u201eNicht gegeneinander, sondern miteinander. 35 Jahre Vertrag \u00fcber gute Nachbarschaft: Vers\u00f6hnung, Vertrauen, Bilanz und aktuelle Herausforderungen\u201c.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Vor dem Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Oppeln pr\u00e4sentierten die Konsulin Marlen Sulzer und der Generaldirektor des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit Lucjan Dzumla am Donnerstag w\u00e4hrend einer Pressekonferenz das Programm des Seminars. Die Konsulin Marlen Sulzer verortet die Entstehung des Nachbarschaftsvertrags in der Zeit des Umbruchs der sp\u00e4ten 1980er- und fr\u00fchen 1990er-Jahre. Sie verweist auf Michail Gorbatschows Konzept des gemeinsamen europ\u00e4ischen Hauses: \u201eDamals sagte der Pr\u00e4sident der UdSSR Michael Gorbatschow, es sei ein europ\u00e4isches Haus zu schaffen. Und diese Worte fanden tats\u00e4chlich ihren Ausdruck in diesem Vertrag.\u201c<\/p>\n<p>Das Schlesienseminar, das dieses Jahr zum 31. Mal stattfindet, m\u00f6chte die Bilanz der 35 Jahre Nachbarschaftsvertrag mit einem Blick auf die aktuellen deutsch-polnischen Beziehungen verbinden.<\/p>\n<h2>Ein Vertrag als Fundament der Vers\u00f6hnung<\/h2>\n<p>Der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag wurde am 17. Juni 1991 in Warschau unterzeichnet und trat 1992 in Kraft. Zusammen mit dem deutsch-polnischen Grenzvertrag stellte er die Beziehungen zwischen beiden L\u00e4ndern nach dem politischen Umbruch in Polen und der Wiedervereinigung Deutschlands auf eine neue Grundlage. Er trug wesentlich dazu bei, das sehr schwierige Verh\u00e4ltnis zwischen Deutschland und Polen auf den Weg einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zu bringen.<\/p>\n<div id=\"attachment_88103\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88103\" class=\"size-large wp-image-88103\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Dzumla_mb-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Dzumla_mb-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Dzumla_mb-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Dzumla_mb-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Dzumla_mb-1536x864.png 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Dzumla_mb-2048x1152.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-88103\" class=\"wp-caption-text\">35 Jahre nach der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags zieht das Schlesienseminar Bilanz und diskutiert Perspektiven f\u00fcr die Zukunft.<br \/>Foto: M. Ballhausen<\/p><\/div>\n<p>Konsulin Marlen Sulzer bezeichnet den Nachbarschaftsvertrag vor dem Hintergrund der Erfahrung des Zweiten Weltkriegs als ein Wunder. Bei der Pr\u00e4sentation des Seminarprogramms sagte sie: \u201eWas Deutschland Polen angetan hat, ist ohne Beispiel. Deshalb haben wir es heute mit dem Nachbarschaftsvertrag mit einem Wunder zu tun.\u201c<\/p>\n<p>Der Nachbarschaftsvertrag regelt verschiedenste Bereiche der Zusammenarbeit von der wirtschaftlichen Zusammenarbeit bis zur Verteidigung. Er setzte aber insbesondere auch im Bereich des Minderheitenschutzes wichtige neue Standards. Er schuf einen vertraglichen Rahmen f\u00fcr den Schutz der deutschen Minderheit in Polen und der Menschen in Deutschland, die sich der polnischen Sprache, Kultur und Tradition verbunden f\u00fchlen. Im Laufe der Jahre wurden die Regelungen des Vertrags durch nationale und internationale Normen erg\u00e4nzt und erweitert. Dennoch bildet der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag weiterhin ein Fundament der deutsch-polnischen Beziehungen.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eSpannend ist dieses Jahr, dass wir mehr in die Diskussion gehen. Es wird also \u00f6fter nur kurze Inputs geben und dann werden die Experten und auch das Publikum gemeinsam diskutieren.\u201c<br \/>\n<em>Lucjan Dzumla, Generaldirektor des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Von einem zweiten Wunder spricht Konsulin Marlen Sulzer im Zusammenhang mit Artikel 38 des Vertrags: \u201eDieser Vertrag war zun\u00e4chst zehn Jahre nur g\u00fcltig und sollte sich stillschweigend verl\u00e4ngern, wenn niemand etwas dagegen einzuwenden hat. Das zweite Wunder besteht darin, dass wir in unseren Beziehungen immer weiter vorangeschritten sind, dass wir Freundschaft geschlossen haben. Aus deutscher Sicht erf\u00fcllt mich das pers\u00f6nlich auch mit gro\u00dfer Dankbarkeit.\u201c<\/p>\n<p>Bisweilen wurde diskutiert, ob der Vertrag noch zeitgem\u00e4\u00df ist oder ob es einer neuen Grundlage f\u00fcr die deutsch-polnischen Beziehungen bedarf. Das Schlesienseminar wird sich auch mit den aktuellen Herausforderungen auseinandersetzen.<\/p>\n<h2>Eine Ausstellung \u00fcber 35 Jahre Nachbarschaftsvertrag<\/h2>\n<p>Die Bedeutung des Vertrags und seine Wirkung bis in die Gegenwart stehen auch im Mittelpunkt einer Ausstellung, die zum Jubil\u00e4um unter dem Titel \u201eNicht gegeneinander, sondern miteinander. 35 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag\u201c entstanden ist. Sie wird in Gro\u00df Stein im Rahmen des Seminars er\u00f6ffnet und ist bereits jetzt und noch den ganzen Oktober am Zaun des Deutschen Konsulats in Oppeln zu sehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_88109\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88109\" class=\"size-large wp-image-88109\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Konsulat-Oppeln_Ausstellung-Nachbarschaftsvertrag_mb-2-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Konsulat-Oppeln_Ausstellung-Nachbarschaftsvertrag_mb-2-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Konsulat-Oppeln_Ausstellung-Nachbarschaftsvertrag_mb-2-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Konsulat-Oppeln_Ausstellung-Nachbarschaftsvertrag_mb-2-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Konsulat-Oppeln_Ausstellung-Nachbarschaftsvertrag_mb-2-1536x864.png 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Konsulat-Oppeln_Ausstellung-Nachbarschaftsvertrag_mb-2-2048x1152.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-88109\" class=\"wp-caption-text\">Die Ausstellung \u201eNicht gegeneinander, sondern miteinander\u201c erinnert an 35 Jahre deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag und zeigt dessen Bedeutung f\u00fcr die Zusammenarbeit beider L\u00e4nder.<br \/>Foto: M. Ballhausen<\/p><\/div>\n<p>Wie der Generaldirektor des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, Lucjan Dzumla, erkl\u00e4rt, ist das kein Zufall: \u201eWir wollen extra, dass die Ausstellung zur Zeit als Schlesienseminar in Oppeln da ist, dass sie auch zu sehen sein wird\u201c, sagt er. Auf 17 Tafeln werden die Inhalte und vor allem die Ergebnisse des Vertrags dargestellt, mit besonderer Ber\u00fccksichtigung der deutschen Minderheit und des regionalen Kontexts. Konsulin Marlen Sulzer sagt zur Ausstellung: \u201eEs ist ganz nat\u00fcrlich, dass diese Ausstellung hier am Deutschen Konsulat h\u00e4ngt, weil wir jeden Tag uns verpflichtet sehen, diesen Vertrag mit Leben zu erf\u00fcllen.\u201c<\/p>\n<p>Eine weitere Station der Ausstellung ist die Bibliothek der Schlesischen Technischen Universit\u00e4t in Gleiwitz. Dort wird sie vom 4. bis zum 18. November zu sehen sein.<\/p>\n<h2>Von der historischen Bilanz zur gemeinsamen Zukunft<\/h2>\n<p>Das Programm des Seminars bietet einerseits einen R\u00fcckblick auf die Entstehung des Vertrags und die vergangenen 35 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaft. Andererseits richtet es den Blick auf die Zukunft: Vortr\u00e4ge und Diskussionen befassen sich mit den aktuellen politischen, gesellschaftlichen und historischen Herausforderungen. Dabei setzt das Seminar dieses Mal st\u00e4rker auf den Austausch. Lucjan Dzumla erkl\u00e4rt: \u201eSpannend ist dieses Jahr, dass wir mehr in die Diskussion gehen. Es wird also \u00f6fter nur kurze Inputs geben und dann werden die Experten und auch das Publikum gemeinsam diskutieren.\u201c<\/p>\n<h3>Bilanz in Gro\u00df Stein<\/h3>\n<p>Den Er\u00f6ffnungsvortrag mit dem Titel \u201eEin Vertrag, der Europa ver\u00e4nderte? Polen und Deutschland nach 1989\u201c h\u00e4lt am 27. Oktober in Gro\u00df Stein Professor Krzysztof Ruchniewicz von der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum und der Universit\u00e4t Wroc\u0142aw. Er zeichnet auch f\u00fcr das Gesamtprogramm des Seminars verantwortlich.<\/p>\n<p>F\u00fcr die anschlie\u00dfende Er\u00f6ffnungsdiskussion konnten mit Prof. Jerzy Su\u0142ek und Prof. Jan Barcz zwei Experten gewonnen werden, die an den deutsch-polnischen Vertragsverhandlungen selbst beteiligt waren. Su\u0142ek war der polnische Hauptverhandlungsf\u00fchrer des Nachbarschaftsvertrags von 1991. Barcz ist Jurist und Diplomat und geh\u00f6rte dem Verhandlungsteam f\u00fcr die deutsch-polnischen Vertr\u00e4ge von 1990 und 1991 an. Erg\u00e4nzt wird die Runde durch Prof. Witold G\u00f3ralski, Jurist und Diplomat, der damals an der polnischen Botschaft in Bonn t\u00e4tig war, sowie Prof. Dr. habil. Klaus Ziemer, einen deutschen Politologen und Historiker mit Schwerpunkt auf der neueren polnischen Geschichte und den deutsch-polnischen Beziehungen. Moderiert wird die Diskussion von Prof. Krzysztof Ruchniewicz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ausblicke in Oppeln<\/h3>\n<p>Am 28. und 29. Oktober findet das Seminar in der \u00d6ffentlichen Woiwodschaftsbibliothek in Oppeln statt. Am 28. Oktober geht es unter anderem um die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen und die Zusammenarbeit in Europa. Ein weiteres Panel widmet sich den aktuellen Herausforderungen f\u00fcr die deutsche Minderheit in Polen.<\/p>\n<p>An der Diskussion nehmen Rafa\u0142 Bartek, Vorsitzender des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG), Micha\u0142 Kokot, Deutschlandkorrespondent der <em>Gazeta Wyborcza<\/em>, Dr. Marek Mazurkiewicz, Politikwissenschaftler und Deutschlandexperte an der Universit\u00e4t Oppeln und am Schlesischen Institut in Oppeln, sowie Bernard Gaida, Beauftragter des VdG f\u00fcr internationale Zusammenarbeit und ehemaliger Vorsitzender des Verbands sowie der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) teil. Die Moderation \u00fcbernimmt Krzysztof Ogiolda.<\/p>\n<div id=\"attachment_88107\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88107\" class=\"size-large wp-image-88107\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Sulzer-Dzumla_mb-3-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Sulzer-Dzumla_mb-3-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Sulzer-Dzumla_mb-3-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Sulzer-Dzumla_mb-3-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Sulzer-Dzumla_mb-3-1536x864.png 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Sulzer-Dzumla_mb-3-2048x1152.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-88107\" class=\"wp-caption-text\">Konsulin Marlen Sulzer und Lucjan Dzumla, Generaldirektor des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, stellten das Programm des 31. Schlesienseminars am Deutschen Konsulat in Oppeln vor.<br \/>Foto: M. Ballhausen<\/p><\/div>\n<p>Im Rahmenprogramm findet au\u00dferdem ein historischer Stadtspaziergang mit Aneta Lissy-Kluczny statt. Unter dem Titel \u201eOppeln \u2013 eine Stadt, die es nicht gibt?\u201c geht es um die deutsch-polnische Geschichte der Stadt und um die Spuren des fr\u00fcheren Oppeln im heutigen Stadtbild.<\/p>\n<p>Ein weiterer Teil des Begleitprogramms richtet sich an Jugendliche. Lucjan Dzumla erl\u00e4utert: \u201eDa sind Jugendliche aus den weiterf\u00fchrenden Schulen, aus den Lyzeen eingeladen und wir werden mit den Jugendlichen sprechen, wie sie sich die deutsch-polnischen Beziehungen vorstellen.\u201c Die Diskussion findet unter dem Titel \u201eVertrag 2041. Welche deutsch-polnische Nachbarschaft w\u00fcnscht sich die junge Generation?\u201c statt.<\/p>\n<p>Am 28. Oktober steht am Abend die Frage nach einer neuen Grundlage der deutsch-polnischen Beziehungen im Mittelpunkt. Die Diskussionsveranstaltung \u201eWas kommt nach dem Vertrag? Deutsch-polnische Beziehungen auf der Suche nach einer neuen Formel\u201c findet in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Moderiert wird sie von Marta Zawilska-Florczuk, Programmkoordinatorin und Deutschlandexpertin bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Polen. Mitdiskutieren werden Lidia Gibad\u0142o, Analystin f\u00fcr deutsche Au\u00dfen- und Europapolitik am Zentrum f\u00fcr Oststudien (OSW), und Dr. Tomasz Morozowski, Politikwissenschaftler und Analyst am West-Institut in Posen.<\/p>\n    <section class=\"newsy-widget\">\n        \n                                \n        <a class=\"newsy-card\" href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/zwei-vertraege-eine-entscheidung-die-ratifizierung-von-grenz-und-nachbarschaftsvertrag-im-oktober-1991\/\">\n            <div class=\"newsy-card-thumb\">\n                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Oberschlesische-Zeitung-Nr-7-1991_S-1-e1792245049249-150x150.png\" alt=\"Zwei Vertr\u00e4ge, eine Entscheidung: Die Ratifizierung von Grenz- und Nachbarschaftsvertrag im Oktober 1991\">\n                            <\/div>\n            <div class=\"newsy-card-text\">\n            \t\n                            <span class=\"slider-subtitle\" style=\"font-size: 0.7rem !important; text-transform: uppercase !important;\">Weg zur Auss\u00f6hnung?<\/span>\n                                      \t\n            \t\n                <h3 class=\"newsy-card-title\">Zwei Vertr\u00e4ge, eine Entscheidung: Die Ratifizierung von Grenz- und Nachbarschaftsvertrag im Oktober 1991<\/h3>\n                <span class=\"newsy-card-more\">Mehr lesen &rarr;<\/span>\n            <\/div>\n        <\/a>\n            <\/section>\n    \n    <section class=\"newsy-widget\">\n        \n                                \n        <a class=\"newsy-card\" href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/nachbarschaft-verpflichtet-ueber-die-deutsch-polnischen-beziehungen-einmal-anders-gedacht\/\">\n            <div class=\"newsy-card-thumb\">\n                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/yaron-cohen-Q4Fypd-3CDM-unsplash-scaled-e1790340856603-150x150.jpg\" alt=\"\u00dcber die deutsch-polnischen Beziehungen \u2013 einmal anders gedacht\">\n                            <\/div>\n            <div class=\"newsy-card-text\">\n            \t\n                            <span class=\"slider-subtitle\" style=\"font-size: 0.7rem !important; text-transform: uppercase !important;\">Nachbarschaft verpflichtet<\/span>\n                                      \t\n            \t\n                <h3 class=\"newsy-card-title\">\u00dcber die deutsch-polnischen Beziehungen \u2013 einmal anders gedacht<\/h3>\n                <span class=\"newsy-card-more\">Mehr lesen &rarr;<\/span>\n            <\/div>\n        <\/a>\n            <\/section>\n    \n<p>Am 29. Oktober steht die deutsch-polnische Vers\u00f6hnung im Zentrum. Im Panel \u201eBilanz des Vers\u00f6hnungsprozesses? Neue Herausforderungen f\u00fcr die deutsch-polnische Nachbarschaft\u201c diskutieren unter anderem Dr. Jacek Stawiski, Chefredakteur der Wochenzeitschrift <em>Tygodnik Powszechny<\/em>, Prof. Violetta Julkowska von der Universit\u00e4t Adam Mickiewicz in Posen und Micha\u0142 Czapli\u0144ski, Mitbegr\u00fcnder der Stiftung Kreisau f\u00fcr Europ\u00e4ische Verst\u00e4ndigung. Die Moderation \u00fcbernimmt Dr. habil. Joanna Kulska von der Universit\u00e4t Oppeln.<\/p>\n<p>Den Abschluss des Seminars bildet ein Gespr\u00e4ch mit Eugeniusz Smolar unter dem Titel \u201eTrumpismus und Europa: Auf der Suche nach Quellen der Sicherheit und Entwicklung\u201c. Moderiert wird es von Prof. Krzysztof Ruchniewicz und Dr. Jacek Stawiski.<\/p>\n<h2>Gleiwitzer Tag am 4. November<\/h2>\n<p>Zum ersten Mal findet dieses Jahr auch ein Teil des Schlesienseminars in Gleiwitz statt. Der Gleiwitzer Tag des 31. Schlesienseminars steht am 4. November unter dem Motto \u201eWie erz\u00e4hlen wir unsere gemeinsame Geschichte? Kultur, Erinnerung und gute Nachbarschaft in Schlesien\u201c. Veranstaltungsort ist die Bibliothek der Schlesischen Technischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>Den Einf\u00fchrungsvortrag h\u00e4lt Dr. Robert \u017burek von der Stiftung Kreisau f\u00fcr Europ\u00e4ische Verst\u00e4ndigung. Im Anschluss geht es in zwei Gespr\u00e4chsrunden um die Darstellung des multikulturellen Schlesiens in Kunst und Kultur sowie um die Frage, wie sich schwierige Geschichte so vermitteln l\u00e4sst, dass Verst\u00e4ndigung m\u00f6glich wird. Zu den Beteiligten geh\u00f6ren unter anderem der Gleiwitzer Museumsdirektor Leszek Jodli\u0144ski, der Theaterregisseur und Intendant Robert Talarczyk sowie die Literaturwissenschaftlerin Dr. Karolina Pospiszil.<\/p>\n<p>Der Gleiwitzer Tag soll nach dem Wunsch von Lucjan Dzumla in den kommenden Jahren zu einem festen Bestandteil des Seminars werden. Zum Begleitprogramm geh\u00f6rt au\u00dferdem eine Filmvorf\u00fchrung: Am Abend des 4. November wird \u201eCoffee in Berlin\u201c im Kino Roma in Zabrze gezeigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-88114\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/XXXI-Seminarium-1200x900px-002-1024x768-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/XXXI-Seminarium-1200x900px-002-1024x768-1.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/XXXI-Seminarium-1200x900px-002-1024x768-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/XXXI-Seminarium-1200x900px-002-1024x768-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<h2><strong>Teilnahme und Anmeldung<\/strong><\/h2>\n<p>Die Teilnahme am Schlesienseminar ist kostenlos. Das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit bittet um Anmeldung bis zum 24. Oktober 2026.<\/p>\n<p>Kontakt:<\/p>\n<p>Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit<\/p>\n<p>Telefon +48 77 407 95 15<\/p>\n<p>E-Mail: haus@haus.pl.<\/p>\n<p>Das vollst\u00e4ndige Programm ist auf der <a href=\"https:\/\/haus.pl\/xxxi-schlesienseminar-nicht-gegeneinander-sondern-miteinander-35-jahre-vertrag-uber-gute-nachbarschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internetseite des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit<\/a> zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende Oktober und Anfang November findet das 31. Schlesienseminar in Gro\u00df Stein, Oppeln und \u2013 zum ersten Mal \u2013 auch in Gleiwitz statt. Das vielf\u00e4ltige Programm steht unter dem Titel \u201eNicht gegeneinander, sondern miteinander. 35 Jahre Vertrag \u00fcber gute Nachbarschaft: Vers\u00f6hnung, Vertrauen, Bilanz und aktuelle Herausforderungen\u201c.<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":88105,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5625,4231],"tags":[9336,6879,10755,9829,6478,9942,10799,10800,6942,6403,9825,6324,6835,9742,6214,10805],"redaktor":[6098],"class_list":["post-88099","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-de","category-news-de","tag-35-jahre-nachbarschaftsvertrag","tag-bernard-gaida-de","tag-deutsch-polnische-beziehungenh","tag-deutsches-konsulat-in-oppeln-de","tag-geschichte-de","tag-haus-der-deutsch-polnischen-zusamenarbeit","tag-jan-barcz","tag-jerzy-sulek","tag-krzysztof-ruchniewicz-de","tag-lucjan-dzumla-de","tag-marlen-sulzer","tag-rafal-bartek-de","tag-seminarium-slaskie-de","tag-veranstaltungen-de","tag-veranstaltungstipps","tag-xxxi-seminarium-slaskie-de","redaktor-mauro-oliveira-de"],"acf":[],"nwb_translations":{"current":"de","available":["de","pl"],"translations":{"pl":{"id":88112,"available":true,"link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/31-seminarium-slaskie-35-lat-traktatu-o-dobrym-sasiedztwie-kamien-slaski-opole-27-29-pazdziernika-i-gliwice-4-listopada\/","title":"31. Seminarium \u015al\u0105skie po\u015bwi\u0119cone polsko-niemieckiemu traktatowi o dobrym s\u0105siedztwie"}}},"nwb_fields":{"acf":{"post_podtytul":"Was bleibt und was bleibt zu tun?"},"featured_image":{"id":88105,"caption":"Konsulin Marlen Sulzer und Lucjan Dzumla, Generaldirektor des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, stellten das Programm des 31. Schlesienseminars am Deutschen Konsulat in Oppeln vor.\nFoto: M. Ballhausen","alt":"","source":"M. Ballhausen","sizes":{"thumbnail":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Sulzer-Dzumla_mb-2-150x150.png","width":150,"height":150},"medium":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Sulzer-Dzumla_mb-2-300x169.png","width":300,"height":169},"large":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Sulzer-Dzumla_mb-2-1024x576.png","width":1024,"height":576},"full":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Schlesienseminar-Programm_Sulzer-Dzumla_mb-2-scaled.png","width":2560,"height":1440}},"caption_text":"Konsulin Marlen Sulzer und Lucjan Dzumla, Generaldirektor des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, stellten das Programm des 31. Schlesienseminars am Deutschen Konsulat in Oppeln vor."}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88099","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88099"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88099\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88120,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88099\/revisions\/88120"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88099"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=88099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}