{"id":87443,"date":"2026-10-07T05:00:27","date_gmt":"2026-10-07T03:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=87443"},"modified":"2026-10-06T17:44:57","modified_gmt":"2026-10-06T15:44:57","slug":"wir-moechten-uns-nicht-vor-irgendeinen-politischen-karren-spannen-lassen-interview-mit-benjamin-jozsa-sprecher-der-agdm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wir-moechten-uns-nicht-vor-irgendeinen-politischen-karren-spannen-lassen-interview-mit-benjamin-jozsa-sprecher-der-agdm\/","title":{"rendered":"\u201eWir m\u00f6chten uns nicht vor irgendeinen politischen Karren spannen lassen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit Benjamin J\u00f3zsa, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM), sprach Andrea Polanski \u00fcber 35 Jahre AGDM-Geschichte, den Umgang mit der AfD und die Zukunftsvision \u201eVision 2100\u201c.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Die AGDM feiert dieses Jahr 35 Jahre. Sie sind schon l\u00e4nger mit der AGDM verbunden und seit einem knappen Jahr ihr Sprecher. Wie blicken Sie auf diese 35 Jahre zur\u00fcck? Was hat sich da ge\u00e4ndert?<\/h3>\n<p>Von diesen 35 Jahren habe ich rund 25 Jahre aktiv bei der AGDM miterlebt. Am st\u00e4rksten ver\u00e4ndert hat sich unser Standing in der deutschen Politik: Wir sind heute deutlich besser vernetzt und arbeiten professioneller, weil unsere Themen gesetzt sind und teils sogar gesucht werden. Geradlinig verlief diese Entwicklung nie, sondern in Wellen \u2013 mal ging es voran, mal ging es aufgrund politischer Entwicklungen langsamer, dann ging es wieder vorw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Das Wichtigste an der AGDM ist wohl, dass sie diese 35 Jahre \u00fcberlebt hat und dabei immer professioneller geworden ist, dank des gewachsenen Vertrauensverh\u00e4ltnisses zur deutschen Politik, das uns leichter ins Gespr\u00e4ch bringt, und nicht zuletzt dank unseres B\u00fcros in Berlin, wo Renata Trischler als AGDM-Koordinatorin gute Arbeit leistet. Kurz: 35 Jahre wellenf\u00f6rmiger Entwicklung, aber im Ergebnis immer vorw\u00e4rts.<\/p>\n<h3>Sie haben ja schon das relativ gute Standing der deutschen Minderheit in der deutschen Politik erw\u00e4hnt. Was genau meinen Sie damit?<\/h3>\n<p>Die Sache ist die: Ich erinnere mich, vor 35 Jahren waren wir deutschen Minderheiten f\u00fcr deutsche Politiker Exoten, und sie f\u00fcr uns nicht minder. Es war einfach mehr Distanz zur deutschen Politik. Mittlerweile ist es so, dass wir die Handynummern der Politiker haben. Wenn ein Thema ansteht, k\u00f6nnen wir uns anschreiben, ansprechen. Durch die neuen Medien hat sich die Entwicklung nat\u00fcrlich auch beschleunigt. Das meine ich mit Standing bei der deutschen Politik: dass unsere Themen bekannt sind, dass wir als deutsche Minderheiten bekannt sind.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDer Zukunftswunsch ist dezidiert, dass wir in gro\u00dfen B\u00f6gen denken und dass es im Jahr 2100 immer noch deutsche Minderheiten in unseren L\u00e4ndern gibt, dass unsere Themen immer noch da sind und dass sie idealerweise von der Politik beider L\u00e4nder bearbeitet werden.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Leider nicht \u00fcberall in der deutschen Politik, das muss ich auch dazu sagen. Es gibt Felder in der deutschen Politik, wo ethnische und nationale Minderheiten aufgrund der Thematik einfach keine Rolle spielen. Es gibt auch zum Teil ein ziemliches Unwissen \u00fcber die deutsche Minderheit. Deutsche Minderheiten sind ja nicht mehr so im Bewusstsein des Durchschnittsdeutschen. Es wird nicht in der Schule gelehrt, unsere Themen werden nicht transportiert. Man wei\u00df vielleicht aufgrund der Familiengeschichte ein wenig \u00fcber Vertriebene, aber das war es dann auch schon.<\/p>\n<h3>Denken Sie, braucht es heutzutage noch \u00fcberhaupt ein gr\u00f6\u00dferes Bewusstsein in der deutschen Mehrheitsgesellschaft \u00fcber Minderheiten?<\/h3>\n<p>Ja, \u00fcber Minderheiten generell. Denn wenn man Zugang zu seinen ethnischen Minderheiten hat \u2013 jetzt meine ich die deutschen Minderheiten in Europa und Zentralasien \u2013, dann sieht man ja, dass es andere Lebensformen gibt, andere Lebensweisen, die man auch sch\u00e4tzen kann. Zu ihren deutschen Minderheiten sollten die Deutschen einfach die Kenntnis und den Zugang haben, um zu wissen, dass in vielen L\u00e4ndern Europas und Zentralasiens immer noch Deutsch gesprochen wird, dass immer noch deutsche Sitten gepflegt werden, dass immer \u2013 auch au\u00dferhalb des deutschsprachigen Raums \u2013 noch deutsche B\u00fccher erscheinen und dass man nicht ahnungslos in eines unserer L\u00e4nder f\u00e4hrt, sei es nun Polen, Kroatien, Tschechien, Rum\u00e4nien oder Kasachstan, und dann erstaunt ist, dass es Leute gibt, die Deutsch sprechen, und die erste Frage lautet: \u201eWoher sprechen Sie so gut Deutsch, haben Sie das im Fernsehen gelernt?\u201c<\/p>\n<h3>Vielleicht auch zur aktuellen Politik: Die AfD wird ja immer st\u00e4rker in Deutschland, was wir bei den letzten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gesehen haben. Sie will ja auch Kontakt zur deutschen Minderheit aufbauen und sie unterst\u00fctzen, was wir im AfD-Grundsatzprogramm lesen. Wie geht man als AGDM damit um? Und wie k\u00f6nnen auch die deutschen Minderheiten in ihren L\u00e4ndern damit umgehen, wenn die AfD auf sie zukommt?<\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst einmal: Der Rechtsruck ist in ganz Europa zu sp\u00fcren, da immer dann, wenn die Zeiten un\u00fcbersichtlich werden, viele Leute einfache L\u00f6sungen zu suchen scheinen. Was die AfD speziell angeht: Bislang war sie kein Thema in der AGDM, da sie nie das Gespr\u00e4ch mit uns gesucht hat, was ich pers\u00f6nlich alles andere als bedauere. Wenn wir deutschen Minderheiten eines aus der Geschichte gelernt haben, ist das, dass es nie wieder Krieg, nie wieder Vertreibung, nie wieder ethnische S\u00e4uberungen und Massenmord geben darf. Jenseits aller sch\u00f6n klingenden Grundsatzprogramme vertritt die AfD ein Menschenbild nach au\u00dfen, welches nicht mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu vereinbaren ist. Und als jemand, der in der kommunistischen Diktatur Rum\u00e4niens gro\u00df geworden ist, wei\u00df ich nur zu gut um den Stellenwert von Freiheit und Demokratie \u2013 und wie schnell diese beiden Vergangenheit werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Und mit den aktuellen politischen Entwicklungen: Wie m\u00f6chten Sie, dass es weitergeht f\u00fcr die deutsche Minderheit? Was w\u00e4ren Ihre Zukunftsw\u00fcnsche?<\/h3>\n<div id=\"attachment_86831\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-86831\" class=\"wp-image-86831 size-large\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FUEN3-scaled-e1790332194820-1024x577.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"577\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FUEN3-scaled-e1790332194820-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FUEN3-scaled-e1790332194820-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FUEN3-scaled-e1790332194820-768x433.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FUEN3-scaled-e1790332194820-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FUEN3-scaled-e1790332194820-2048x1154.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-86831\" class=\"wp-caption-text\">Der FUEN-Kongress 2026 versammelte rund 200 Vertreterinnen und Vertreter autochthoner nationaler Minderheiten und Sprachgemeinschaften aus ganz Europa.<br \/>Foto: Andrea Polanski<\/p><\/div>\n<p>Einen dieser Zukunftsw\u00fcnsche haben wir in der AGDM-Sitzung beim 70. FUEN-Kongress in Helsinki Ende September formuliert: Wir haben den Thinktank \u201eVision 2100\u201c gegr\u00fcndet. Der Zukunftswunsch ist dezidiert, dass wir in gro\u00dfen B\u00f6gen denken und dass es im Jahr 2100, das wir aller Voraussicht nach alle nicht mehr miterleben werden, immer noch deutsche Minderheiten in unseren L\u00e4ndern gibt, dass unsere Themen immer noch da sind und dass sie idealerweise von der Politik beider L\u00e4nder bearbeitet werden. Denn f\u00fcr mich als Rum\u00e4niendeutscher ist es nicht minder wichtig, dass sich Rum\u00e4nien meiner Belange als deutsche Minderheit annimmt, genauso wie sich Deutschland meiner Belange als deutsche Minderheit annimmt. Es braucht immer beide Partner. Es kann nicht sein, dass es hei\u00dft: \u201eDie geh\u00f6ren nicht zu uns\u201c von der einen wie von der anderen Seite. Wir geh\u00f6ren genauso in unser Herkunftsland, wie wir mit unseren Themen auch in unser Mutterland geh\u00f6ren, aus dem wir einst ausgewandert sind.<\/p>\n    <section class=\"newsy-widget\">\n        \n                                \n        <a class=\"newsy-card\" href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/fuen-kongress-2026-diskutiert-zukunft-der-minderheitensprachen\/\">\n            <div class=\"newsy-card-thumb\">\n                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/FUEN2a-150x150.png\" alt=\"FUEN-Kongress diskutiert Zukunft der Minderheitensprachen\">\n                            <\/div>\n            <div class=\"newsy-card-text\">\n            \t\n                            <span class=\"slider-subtitle\" style=\"font-size: 0.7rem !important; text-transform: uppercase !important;\">Sprache als Zukunftsfrage<\/span>\n                                      \t\n            \t\n                <h3 class=\"newsy-card-title\">FUEN-Kongress diskutiert Zukunft der Minderheitensprachen<\/h3>\n                <span class=\"newsy-card-more\">Mehr lesen &rarr;<\/span>\n            <\/div>\n        <\/a>\n            <\/section>\n    \n    <section class=\"newsy-widget\">\n        \n                                \n        <a class=\"newsy-card\" href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/vision-2100-deutsche-minderheiten-gruenden-thinktank\/\">\n            <div class=\"newsy-card-thumb\">\n                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Skyline_of_Helsinki_as_seen_from_the_Erottaja_fire_station_JIP-scaled-e1790176273716-150x150.jpg\" alt=\"\u201eVision 2100&#8243;: Deutsche Minderheiten gr\u00fcnden Thinktank\">\n                            <\/div>\n            <div class=\"newsy-card-text\">\n            \t\n                            <span class=\"slider-subtitle\" style=\"font-size: 0.7rem !important; text-transform: uppercase !important;\">Am Rande des FUEN-Kongresses<\/span>\n                                      \t\n            \t\n                <h3 class=\"newsy-card-title\">\u201eVision 2100&#8243;: Deutsche Minderheiten gr\u00fcnden Thinktank<\/h3>\n                <span class=\"newsy-card-more\">Mehr lesen &rarr;<\/span>\n            <\/div>\n        <\/a>\n            <\/section>\n    \n<h3>Wie genau soll der Thinktank arbeiten?<\/h3>\n<p>Es ist folgenderma\u00dfen angedacht: Wir haben den Thinktank als Organismus gegr\u00fcndet. Wir werden demn\u00e4chst unsere Mitglieder anschreiben und bitten, uns jeweils einen Vertreter in diesen Thinktank zu entsenden. Genauso werden wir Leute aus Politik, Wissenschaft, aber auch Medien ansprechen, denn wir wollen nicht nur eine Nabelschau betreiben, sondern mit der Mehrheitsgesellschaft in Verbindung kommen. Im Wesentlichen ist angedacht, ein- bis zweimal pro Jahr eine Online-Sitzung abzuhalten, pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che nat\u00fcrlich nicht ausgeschlossen. Am Ende dieses Jahreszyklus soll ein Arbeitspapier stehen, in dem wir uns mit gesellschaftlich relevanten Themen, aber auch mit Minderheitenthemen auseinandersetzen. Zun\u00e4chst wollen wir uns \u00fcber die Richtung verst\u00e4ndigen, in die wir gehen wollen, und einige Themen festlegen, die wir dann verfolgen, auch konkret. Es n\u00fctzt nichts, wenn wir ein sch\u00f6nes Arbeitspapier schreiben, in dem alles wunderbar klingt, aber nachher geschieht nichts. Der zweite Schritt wird dann sein, aus diesen Papieren Handlungsempfehlungen herauszudestillieren und uns danach zu richten.<\/p>\n<h3>Was f\u00fcr Themen k\u00f6nnen das sein?<\/h3>\n<p>Eines der Themen ist nat\u00fcrlich die deutsche Sprache, die in manchen unserer deutschen Minderheiten zur\u00fcckgeht. Die Frage, wie man noch deutsch sein kann, wenn man die deutsche Sprache nicht spricht: Dazu hat Magdalena Lema\u0144czyk aus Polen ein gutes Arbeitspapier verfasst, das Thema unserer n\u00e4chsten AGDM-Jahrestagung sein wird. Es wird nat\u00fcrlich auch unsere Zusammenarbeit mit der deutschen Parteienlandschaft aufs Tapet kommen, gerade auch mit der AfD. Wir werden vielleicht \u00fcber Vereinnahmungstendenzen sprechen m\u00fcssen, oder Abwehrtendenzen, oder was es da alles gibt. Wir wissen alle: Wir m\u00f6chten zum Wohle unseres Mutterlandes und unseres Vaterlandes wirken, uns aber nicht vor irgendeinen politischen Karren spannen lassen \u2013 sei er nun ganz rechts oder auch links.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Benjamin J\u00f3zsa, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM), sprach Andrea Polanski \u00fcber 35 Jahre AGDM-Geschichte, den Umgang mit der AfD und die Zukunftsvision \u201eVision 2100\u201c.<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":87448,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4232],"tags":[6843,10367,7627,10368,10288,10370,10365,10366],"redaktor":[6072],"class_list":["post-87443","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik-de","tag-afd-de","tag-agdm-de","tag-arbeitsgemeinschaft-deutscher-minderheiten-in-der-fuen","tag-benjamin-jozsa-de","tag-fuen-de","tag-fuen-kongress-de","tag-thinktank","tag-vision-2100-zukunft-der-deutschen-minderheiten-in-europa-selbstbestimmt-gestalten-weiterdenken","redaktor-andrea-polanski-de"],"acf":[],"nwb_translations":{"current":"de","available":["de","pl"],"translations":{"pl":{"id":87446,"available":true,"link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/nie-chcemy-dac-sie-zaprzac-do-zadnego-politycznego-wozu-wywiad-z-benjaminem-jozsa-rzecznikiem-agdm\/","title":"\u201eNie chcemy da\u0107 si\u0119 zaprz\u0105c do \u017cadnego politycznego wozu\u201d"}}},"nwb_fields":{"acf":{"post_podtytul":"AGDM blickt nach vorn"},"featured_image":{"id":87448,"caption":"Benjamin J\u00f3zsa, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM).\nFoto: AGDM","alt":"","source":"AGDM","sizes":{"thumbnail":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-FUEN-e1791299885888-150x150.jpeg","width":150,"height":150},"medium":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-FUEN-e1791299885888-300x169.jpeg","width":300,"height":169},"large":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-FUEN-e1791299885888-1024x577.jpeg","width":1024,"height":577},"full":{"url":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Foto-FUEN-e1791299885888.jpeg","width":2560,"height":1442}},"caption_text":"Benjamin J\u00f3zsa, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM)."}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87443","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87443"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87443\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87455,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87443\/revisions\/87455"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/87448"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87443"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=87443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}