{"id":87210,"date":"2026-10-06T11:00:23","date_gmt":"2026-10-06T09:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=87210"},"modified":"2026-10-07T14:39:06","modified_gmt":"2026-10-07T12:39:06","slug":"neues-buch-von-ralph-m-wrobel-die-tausend-kleinen-geschichten-eines-dorfes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/neues-buch-von-ralph-m-wrobel-die-tausend-kleinen-geschichten-eines-dorfes\/","title":{"rendered":"Die tausend kleinen Geschichten eines Dorfes"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein neues Buch von Prof. Dr. Ralph M. Wrobel erz\u00e4hlt 750 Jahre oberschlesische Dorfgeschichte \u2013 nicht \u00fcber F\u00fcrsten und Kriege, sondern \u00fcber Hirten, Bauern und einen Mann, dessen Leben sich aus einem gestohlenen Wehrpass rekonstruieren l\u00e4sst.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ein gestohlener Wehrpass, ein Fahrschein von einer galizischen Bahnstation, \u00f6sterreichische Gulden in der Tasche \u2013 mehr braucht es nicht, um ein ganzes Leben zu rekonstruieren. Als ein Kerpener, der nach Myslowitz ausgewandert war, um 1840 auf dem Heimweg von Cosel \u00fcberfallen wurde, listeten die \u201eNeust\u00e4dter Kreisbl\u00e4tter\u201c auf, was ihm die R\u00e4uber abgenommen hatten. Fast zwei Jahrhunderte sp\u00e4ter wird aus dieser knappen Notiz ein biografisches Puzzle: Ein Mann, der in Kerpen geboren wurde, beim preu\u00dfischen Milit\u00e4r diente, sp\u00e4ter f\u00fcr eine der ersten Oberschlesisch-Krakauer Eisenbahnlinien arbeitete, bis er \u00fcber die Grenze nach Galizien kam.<\/p>\n<p>Solche Fundst\u00fccke bilden das Fundament eines neuen Buches, das die 750-j\u00e4hrige Geschichte des oberschlesischen Dorfes Kerpen nachzeichnet. Von der Gr\u00fcndung im 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Verfasst hat es Prof. Dr. Ralph M. Wrobel, Wirtschaftswissenschaftler an der Wests\u00e4chsischen Hochschule Zwickau und oberschlesischer Regionalhistoriker. Im Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen stellte er es am 23. September 2026 vor.<\/p>\n<div id=\"attachment_87211\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-87211\" class=\"size-full wp-image-87211\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-1-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1928\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-1-2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-1-2-300x226.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-1-2-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-1-2-768x578.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-1-2-1536x1157.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-1-2-2048x1542.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-87211\" class=\"wp-caption-text\">Wrobel hat in den Bibliotheken der Region viele zeitgen\u00f6ssische Quellen gefunden.<br \/>Foto: Mika Ballhausen<\/p><\/div>\n<h2>Alltags- statt Herrschaftsgeschichte<\/h2>\n<p>Was das Buch von klassischen Dorfchroniken unterscheidet, ist sein methodischer Ansatz: Mikrogeschichte, also die Rekonstruktion des Alltags \u201enormaler\u201c Menschen wie Bauern, Hirten und Handwerker, setzt den Fokus bewusst nicht auf die Aneinanderreihung von Herrschaftswechseln. \u201eFr\u00fcher hat man das so gemacht, dass man nach Herrschaftszugeh\u00f6rigkeiten gegangen ist: piastische Zeit, habsburgische Zeit, preu\u00dfische Zeit\u201c, erkl\u00e4rt Wrobel. \u201eDas bietet sich f\u00fcr eine Dorfgeschichte aber eigentlich nicht an, weil die Entwicklung eines Dorfes \u00fcber diese gro\u00dfen Herrschaftsver\u00e4nderungen hinweggeht.\u201c Kerpens Geschichte folgt stattdessen inneren Entwicklungslinien. Von der mittelalterlichen Gr\u00fcndung \u00fcber die Entstehung der Gutsherrschaft im 16.\/17. Jahrhundert bis zum \u201elangen 19. Jahrhundert\u201c und den Umbr\u00fcchen des 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Ein Streit \u00fcber verw\u00fcstete Weiden liefert daf\u00fcr ein fr\u00fches Beispiel: Im 16. Jahrhundert lie\u00df ein Kerpener Pfandherr B\u00e4ume pflanzen, doch das Vieh der Nachbarn aus Schreibersdorf fra\u00df sie kahl. Es kam zu einer Pr\u00fcgelei und einem Gerichtsverfahren. Der gepr\u00fcgelte Hirte namens Bartek ist dabei mehr als eine Randnotiz. \u201eDieser Bartek ist der erste namentlich eindeutig benannte Kerpener\u201c, erz\u00e4hlt Wrobel.<\/p>\n<div id=\"attachment_87213\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-87213\" class=\"size-full wp-image-87213\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-2-Grafik-Insta-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1928\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-2-Grafik-Insta-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-2-Grafik-Insta-300x226.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-2-Grafik-Insta-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-2-Grafik-Insta-768x578.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-2-Grafik-Insta-1536x1157.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-2-Grafik-Insta-2048x1542.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-87213\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Ralph Wrobel bei der Pr\u00e4sentation im Dokumentations- und Ausstellungszentrum in Oppeln.<br \/>Foto: Mika Ballhausen<\/p><\/div>\n<h2>Digitalisierung als Gl\u00fccksfall<\/h2>\n<p>M\u00f6glich wurde diese Detailtiefe erst durch die technischen Entwicklungen der letzten Jahre. Wo Historiker fr\u00fcher in tagelanger Arbeit versucht haben, Dokumente in Frakturschrift zu entschl\u00fcsseln, finden sich solche Dokumente wie die \u201eNeust\u00e4dter Kreisbl\u00e4tter\u201c heute per Stichwortsuche in der digitalen Bibliothek Breslau. \u201eHeutzutage ist das eine Arbeit f\u00fcr einen Nachmittag. Fr\u00fcher war das eine Sache, die mehrere Jahre und viele, viele Abende gedauert hat\u201c, erinnert sich der Autor. Auch f\u00fcr altpolnische und altdeutsche Quellen aus dem 16. Jahrhundert half moderne Technik: KI-\u00dcbersetzung machte Dokumente zug\u00e4nglich, die zuvor sprachlich verschlossen blieben.<\/p>\n<div id=\"attachment_87215\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-87215\" class=\"size-full wp-image-87215\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-3-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1928\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-3-1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-3-1-300x226.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-3-1-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-3-1-768x578.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-3-1-1536x1157.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-3-1-2048x1542.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-87215\" class=\"wp-caption-text\">Das Buch zeigt auf \u00fcber 500 Seiten viele historische Abbildungen und Originalquellen.<br \/>Foto: Mika Ballhausen<\/p><\/div>\n<p>Das er\u00f6ffnet dem \u00fcber 40 Jahre gewachsenen Projekt eine paradoxe Pointe, die Wrobel selbst benennt: \u201eH\u00e4tte ich das Buch vor 10 Jahren herausgebracht, w\u00e4re es inhaltlich viel d\u00fcnner und schlechter geworden. Aber die Zeitzeugen, die sich daf\u00fcr interessiert h\u00e4tten, h\u00e4tten noch gelebt. Jetzt sind die \u00e4lteren Personen zum gro\u00dfen Teil verstorben, aber das Buch ist daf\u00fcr besser geworden\u201c.<\/p>\n<p>Das Buch wurde damit auch zu einem Wettlauf gegen das Verschwinden derjenigen, die die letzten hundert Jahre noch selbst erz\u00e4hlen konnten.<\/p>\n<h2>Zweisprachig, weil das Thema es verlangt<\/h2>\n<p>Auf den gut 530 Seiten des Buches sind alle Texte in deutscher und polnischer Sprache abgedruckt. \u201eEs muss sowohl f\u00fcr den deutschsprachigen als auch f\u00fcr den polnischsprachigen Leser verf\u00fcgbar sein. Und dann kommt eben so ein Volumen wie 530 Seiten DIN A4 dabei heraus.\u201c Die Zweisprachigkeit folgt aus der Geschichte der Region selbst. Oberschlesien wird heute von vielen Nachkommen der nach 1945 zugezogenen polnischen Bev\u00f6lkerung bewohnt, doch das Interesse an der Geschichte der deutschen Bev\u00f6lkerung in der Region w\u00e4chst vielerorts wieder.<\/p>\n<blockquote><p>Wer selbst Vorfahren aus der Region hat, findet im Detail eines anderen Dorfes wom\u00f6glich ein St\u00fcck der eigenen Familiengeschichte wieder.<\/p><\/blockquote>\n<p>In Deutschland dagegen, sagt Wrobel, wisse ein Gro\u00dfteil der Menschen kaum noch, was Oberschlesien \u00fcberhaupt sei: \u201eSagt man einem Studenten, man forsche \u00fcber Oberschlesien, kommt oft die Antwort: Ja, meine Vorfahren kommen da auch her, aus Stettin n\u00e4mlich\u201c, erz\u00e4hlt er, lacht kurz und f\u00fcgt hinzu: \u201eDabei liegt Stettin ca. 400 km au\u00dferhalb der Region\u2026 Und dann wei\u00df man: Da ist keinerlei Wissen \u00fcber diese Region mehr vorhanden.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_87217\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-87217\" class=\"size-full wp-image-87217\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-4-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1928\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-4-1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-4-1-300x226.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-4-1-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-4-1-768x578.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-4-1-1536x1157.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-4-1-2048x1542.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-87217\" class=\"wp-caption-text\">Viele der historischen \u00dcberlieferungen stammen aus offiziellen Dokumenten der Zeit.<br \/>Foto: Mika Ballhausen<\/p><\/div>\n<p>Gerade darin liegt f\u00fcr ihn der Reiz des mikrohistorischen Ansatzes. Die konkrete Geschichte des einzelnen Dorfes Kerpen l\u00e4sst sich auf unz\u00e4hlige andere oberschlesische Orte \u00fcbertragen. Wer selbst Vorfahren aus der Region hat, findet im Detail eines anderen Dorfes wom\u00f6glich ein St\u00fcck der eigenen Familiengeschichte wieder.<\/p>\n<p>Wie sehr das tr\u00e4gt, hat Wrobel selbst einmal erlebt, als er in den 1980er Jahren auf einen fast hundert Jahre alten Aufsatz des Oberschlesien-Historikers Pfarrer Augustin Weltzel (geboren 1817 in Jeltsch, Landkreis Oels, Provinz Schlesien; ab 1857 bis zum Tod 1897 t\u00e4tig in Tworkau, Landkreis Ratibor) stie\u00df. \u201eVermutlich hatte den bis dahin niemand mehr gelesen\u201c, sagt er.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr mich war das so ein gro\u00dfer Moment, dass ich mir immer denke: Mein Buch wird jetzt wahrscheinlich in vielen Bibliotheken landen, wird da stehen und vielleicht wird der ein oder andere mal reingucken. Aber irgendwann, in ein paar Jahrzehnten, findet vielleicht jemand das Buch und sagt: Wow! Das ist genau das, was ich immer lesen wollte.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_87219\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-87219\" class=\"size-full wp-image-87219\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-5-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1928\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-5-1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-5-1-300x226.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-5-1-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-5-1-768x578.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-5-1-1536x1157.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-5-1-2048x1542.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-87219\" class=\"wp-caption-text\">Das Buch kann \u00fcber den Verlag direkt bestellt sowie in den Bibliotheken in Oppeln ausgeliehen werden.<br \/>Foto: Mika Ballhausen<\/p><\/div>\n<p>Am Abend nach der Pr\u00e4sentation in Oppeln stellte er das Buch noch in Kerpen vor; dort, wo die gesamte Geschichte sich abgespielt hat, und Professor Wrobel seine famili\u00e4ren Wurzeln hat.<\/p>\n<hr \/>\n<ul>\n<li>Das Buch \u201eOberschlesische Alltagsgeschichte vom 13. bis zum 21. Jahrhundert am Beispiel der Dorfgemeinschaft Kerpen, Kreis Neustadt\/OS\u201c ist beim Verlag Harrassowitz in Deutschland erschienen und kann \u00fcber den Verlag bestellt werden.<\/li>\n<li>Das Buch wird in der Joseph von Eichendorff Zentralbibliothek, der Universit\u00e4tsbibliothek und der Woiwodschaftsbibliothek in Oppeln verf\u00fcgbar sein. Au\u00dferdem wird ein Exemplar dem Regionalmuseum in Oberglogau zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein neues Buch von Prof. Dr. Ralph M. 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