{"id":86508,"date":"2026-09-22T12:00:43","date_gmt":"2026-09-22T10:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=86508"},"modified":"2026-09-22T13:18:47","modified_gmt":"2026-09-22T11:18:47","slug":"neues-aus-dem-vaterland-oktoberfest-megahotel-neues-abschiebegefaengnis-benzipreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/neues-aus-dem-vaterland-oktoberfest-megahotel-neues-abschiebegefaengnis-benzipreise\/","title":{"rendered":"Gesalzene Preise beim Oktoberfest"},"content":{"rendered":"<p><strong>Teures Oktoberfest, steigende Treibstoffpreise und neue Pl\u00e4ne bei der Bundeswehr: In Deutschland sorgen derzeit hohe Kosten, politische Entscheidungen und sicherheitspolitische Entwicklungen f\u00fcr Schlagzeilen. Gleichzeitig bleibt das Land f\u00fcr Urlauber und Reisende ein wichtiger Ausgangspunkt \u2013 auch Richtung Polen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Beim Oktoberfest wird es teuer<\/h2>\n<p>Ein Besuch beim allj\u00e4hrlichen Oktoberfest wird auch dieses Jahr zum Premiumvergn\u00fcgen. Die deklarierten Preise f\u00fcr Essen k\u00f6nnen zum Teil bizarr erscheinen. Wer sich auf der Theresienwiese satt essen m\u00f6chte, muss tief in die Tasche greifen. Ein Blick auf die bereits ver\u00f6ffentlichten Speisekarten der Wirte zeigt, dass nicht nur das Bier teurer wird. Selbst Nachspeisen haben es in sich. F\u00fcr einen Kaiserschmarrn zahlt man in der \u201eBr\u00e4urosl\u201c deftige 27,50 Euro, im \u201eAmmer-Zelt\u201c bis zu 21,50 Euro. Etwas g\u00fcnstiger ist es in der \u201eL\u00f6wenbr\u00e4u\u201c (19,80 Euro) und bei Hacker (18,50 Euro). Eine Riesenportion f\u00fcr mehrere Personen im Traditionszelt schl\u00e4gt mit 30,50 Euro zu Buche. Beim klassischen halben H\u00e4hnchen variieren die Kosten stark. W\u00e4hrend die \u201eOchsenbraterei\u201c 16,90 Euro verlangt, kostet die Bio-Variante inklusive Salat bei \u201eAmmer\u201c stolze 29,90 Euro. \u201eIm Marstall\u201c werden 24,50 Euro f\u00e4llig, bei \u201eVroni-Fischer\u201c sind es 23,50 Euro. Ohne Beilagen zahlt man im \u201eAugustiner 17,20\u201c Euro und in der \u201eBr\u00e4urosl\u201c 17,50 Euro. Wer lieber Ente mit Kn\u00f6deln mag, ist mit 36,50 Euro dabei, eine Schweinshaxe kostet 25,90 Euro. Insgesamt sollte man pro Person mit mindestens 47 bis 55 Euro f\u00fcr zwei Bier und ein Hendl rechnen \u2013 Karussells und Trinkgeld nicht mitgez\u00e4hlt. Immerhin: An zehn Brunnen gibt es kostenlos Leitungswasser.<\/p>\n<p>Quelle: bild.de<\/p>\n<div id=\"attachment_86509\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-86509\" class=\"size-full wp-image-86509\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-FB-Foto1-18lb-Vaterland-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1701\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-FB-Foto1-18lb-Vaterland-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-FB-Foto1-18lb-Vaterland-300x199.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-FB-Foto1-18lb-Vaterland-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-FB-Foto1-18lb-Vaterland-768x510.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-FB-Foto1-18lb-Vaterland-1536x1021.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-FB-Foto1-18lb-Vaterland-2048x1361.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-86509\" class=\"wp-caption-text\">Das Oktoberfest<br \/>Foto: Heribert Pohl \/ Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<h2>Deutsche Soldaten gehen nach Litauen<\/h2>\n<p>Soldaten der Bundeswehr sollen bereits im Herbst nach Litauen geschickt werden, um dort die Grenze der NATO zu st\u00e4rken. Ihre Zahl kann bis n\u00e4chstes Jahr auf bis zu 5000 steigen. Da sich nicht gen\u00fcgend Freiwillige gemeldet haben, greift Verteidigungsminister Boris Pistorius nun zu Zwangsverpflichtungen. Sch\u00e4tzungen zufolge k\u00f6nnten bis zu 1000 Soldaten von dieser Ma\u00dfnahme betroffen sein. Eigentlich war geplant, die gesamte Brigade rein auf freiwilliger Basis aufzubauen. Weil das Interesse jedoch zu gering war, fehlen aktuell noch rund 40 Prozent des n\u00f6tigen Personals \u2013 besonders IT-Experten, Logistiker, K\u00f6che und einfache Soldaten. Zwar wurde mit Werbeaktionen und Schnupperreisen f\u00fcr die Familien versucht, den Posten im Baltikum schmackhaft zu machen, doch der Erfolg blieb aus. Bis Ende 2027 soll die dauerhafte Stationierung von 4.800 Kr\u00e4ften an der Ostflanke abgeschlossen sein. Der Bundeswehr l\u00e4uft nun die Zeit davon, da Betroffene rechtzeitig informiert werden m\u00fcssen und Einspruch erheben k\u00f6nnen. Trotz des Prinzips der Freiwilligkeit l\u00e4sst sich die Einsatzbereitschaft laut Ministerium ohne Befehle nicht mehr sichern.<\/p>\n<p>Quelle: welt.de<\/p>\n<h2>Treibstoff auf Allzeithoch<\/h2>\n<p>Die geopolitischen Ereignisse treiben die Treibstoffpreise weiter in die H\u00f6he. In Deutschland wurde unl\u00e4ngst sogar ein Rekord gebrochen. Benzin der Sorte Super E10 hat mit durchschnittlich 2,273 Euro pro Liter einen historischen H\u00f6chststand erreicht. Auch Diesel kletterte weiter nach oben und schlug mit 2,404 Euro zu Buche. Hauptursache f\u00fcr den Preisschub ist der teure Roh\u00f6lmarkt. Da wichtige Seewege im Nahen Osten wie die Stra\u00dfe von Hormus blockiert oder gef\u00e4hrdet sind, wird die weltweite Versorgung schwieriger. Das treibt den Preis f\u00fcr ein Fass der Nordsee-Sorte Brent \u00fcber die Marke von 107 Dollar. F\u00fcr Autofahrer bedeutet das eine enorme Belastung. Eine Tankf\u00fcllung von 50 Litern kostet aktuell weit \u00fcber 110 Euro. Experten warnen bereits vor noch drastischeren Preisspr\u00fcngen: Sollte das Roh\u00f6l dauerhaft teuer bleiben, k\u00f6nnte Diesel bald an der 3-Euro-Marke kratzen. Um die Haushaltskasse zu schonen, hilft strategisches Tanken. Da Tankstellen ihre Preise nur einmal am Tag anheben d\u00fcrfen, und zwar p\u00fcnktlich um Mittag, lohnt sich der Weg an die Zapfs\u00e4ule kurz vor 12 Uhr. Wer vor dem Preissprung vergleicht und zuschl\u00e4gt, spart beim Volltanken schnell fast zehn Euro.<\/p>\n<p>Quelle: mdr.de<\/p>\n<div id=\"attachment_86511\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-86511\" class=\"size-full wp-image-86511\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Foto2-18lb-Vaterland-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Foto2-18lb-Vaterland-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Foto2-18lb-Vaterland-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Foto2-18lb-Vaterland-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Foto2-18lb-Vaterland-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Foto2-18lb-Vaterland-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Foto2-18lb-Vaterland-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-86511\" class=\"wp-caption-text\">Eine BP-Tankstelle<br \/>Foto: GNU-Lizenz \/ Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<h2>Millionen f\u00fcr neues Abschiebegef\u00e4ngnis<\/h2>\n<p>Nordrhein-Westfalen plant den Bau eines zweiten Abschiebegef\u00e4ngnisses, das insgesamt rund 313 Millionen Euro kosten soll. F\u00fcr das Gro\u00dfprojekt ist Verena Sch\u00e4ffer, Ministerin f\u00fcr Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, von den Gr\u00fcnen verantwortlich. Konkret flie\u00dfen 220 Millionen Euro in den Bau, knapp 39 Millionen Euro in das Grundst\u00fcck und 55 Millionen Euro in die Planung. Die neue Einrichtung wurde nach dem Anschlag von Solingen beschlossen und soll mit 140 Pl\u00e4tzen auf einem ehemaligen Milit\u00e4rgel\u00e4nde in M\u00f6nchengladbach entstehen.<\/p>\n<p>Dass eine gr\u00fcne Ministerin dieses Projekt leitet, sorgt f\u00fcr Aufsehen, da ihre Partei Abschiebungen eigentlich kritisch sieht. Sch\u00e4ffer zeigt sich jedoch als Realpolitikerin und betont, dass abgelehnte Asylbewerber ohne Bleiberecht das Land verlassen m\u00fcssen. Bisher gibt es in NRW nur eine solche Einrichtung in B\u00fcren. Bis zum Baubeginn des neuen Gef\u00e4ngnisses wird es aber noch dauern, da der Bund dem Grundst\u00fccksdeal erst zustimmen muss, was bis zu einem halben Jahr in Anspruch nehmen kann.<\/p>\n<p>Quelle: zeit.de<\/p>\n<h2>Mehr Deutsche werden Mieter<\/h2>\n<p>Schon lange ist Deutschland das Land der Mieterinnen und Mieter. Aufgrund steigender Immobilienpreise verst\u00e4rkt sich dieser Trend nun sogar noch. Laut einer aktuellen Studie des Pestel-Instituts besitzen nur noch 43,5 Prozent der deutschen Haushalte Wohneigentum. Das ist der niedrigste Stand seit zwei Jahrzehnten. Im europaweiten Vergleich belegt Deutschland damit den letzten Platz und ist das einzige Land in der EU, in dem der Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung zur Miete wohnt. Zum Vergleich: In Rum\u00e4nien leben 94 Prozent im Eigenheim, selbst in \u00d6sterreich sind es noch 54 Prozent. Innerhalb Deutschlands gibt es jedoch starke Unterschiede. W\u00e4hrend im Saarland fast 60 Prozent der Menschen in den eigenen vier W\u00e4nden leben, sind es in Berlin gerade einmal knapp 16 Prozent. Besonders die Generation der 25- bis 45-J\u00e4hrigen hat es schwer: Hier wohnt fast Dreiviertel zur Miete. Teure Grundst\u00fccke, hohe Zinsen und fehlende staatliche Hilfen machen den Kauf ohne Erbe oder famili\u00e4re Unterst\u00fctzung selbst f\u00fcr Paare mit zwei normalen Geh\u00e4ltern oft unm\u00f6glich. Experten warnen, dass dies die Altersarmut versch\u00e4rfen k\u00f6nnte, da Mietkosten auch im Ruhestand weitergezahlt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Quelle: spiegel.de<\/p>\n<h2>Bundesdeutsche lieben polnisches Megahotel<\/h2>\n<p>Obwohl es in Polen kontrovers ist, scheinen die gemischten Meinungen \u00fcber das neue Luxushotel and der Ostsee den Deutschen egal zu sein. Deutsche G\u00e4ste waren in diesem Sommer mit Abstand die gr\u00f6\u00dfte Gruppe. Das neue F\u00fcnf-Sterne-Resort \u201eGo\u0142\u0119biewski\u201c in Pobierowo lockte in den Monaten Juli und August rund 1.300 Besucher aus Deutschland an und verzeichnete insgesamt \u00fcber 88.000 \u00dcbernachtungen. Trotz heftiger Kritik von Umweltsch\u00fctzern und B\u00fcrgern, die den gewaltigen 13-St\u00f6cker im K\u00fcstenwald jahrelang blockierten, l\u00e4uft der Betrieb seit der Er\u00f6ffnung im Juni gl\u00e4nzend. Das Mega-Hotel setzt auf ein Rundum-sorglos-Konzept mit eigenem Wasserpark, Spa und Restaurants, sodass Urlauber die Anlage kaum verlassen m\u00fcssen. Ein billiges Vergn\u00fcgen ist der Aufenthalt nicht: Paare zahlen pro Nacht umgerechnet etwa 330 bis 400 Euro. Dennoch wurden allein in der ersten Saison mehr als 30.000 Zimmer gebucht und massenhaft Mahlzeiten ausgegeben. Die Betreiber wollen das Angebot von derzeit 530 Zimmern auf \u00fcber 1.200 ausbauen. W\u00e4hrend die Konkurrenz an der K\u00fcste und auf Usedom die Entwicklung mit Sorge beobachtet, hofft das Hotel auf einen positiven Impuls f\u00fcr die gesamte Region.<\/p>\n<p>Quelle: ostsee-zeitung.de<\/p>\n<div id=\"attachment_86513\" style=\"width: 1930px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-86513\" class=\"size-full wp-image-86513\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/golebiewski.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1440\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/golebiewski.jpg 1920w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/golebiewski-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/golebiewski-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/golebiewski-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/golebiewski-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><p id=\"caption-attachment-86513\" class=\"wp-caption-text\">Das neue F\u00fcnf-Sterne-Resort \u201eGo\u0142\u0119biewski\u201c in Pobierowo lockte in den Monaten Juli und August rund 1.300 Besucher aus Deutschland an.<br \/>Foto: Go\u0142\u0119biewski<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teures Oktoberfest, steigende Treibstoffpreise und neue Pl\u00e4ne bei der Bundeswehr: In Deutschland sorgen derzeit hohe Kosten, politische Entscheidungen und sicherheitspolitische Entwicklungen f\u00fcr Schlagzeilen. 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