{"id":85621,"date":"2026-09-04T05:00:51","date_gmt":"2026-09-04T03:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=85621"},"modified":"2026-09-03T15:16:53","modified_gmt":"2026-09-03T13:16:53","slug":"oeffnet-die-deutsche-sprache-tueren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/oeffnet-die-deutsche-sprache-tueren\/","title":{"rendered":"\u00d6ffnet die deutsche Sprache T\u00fcren?"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00fcr viele Sch\u00fcler ist Deutsch einfach ein weiteres Fach im Stundenplan \u2013 eines, das man bestehen, eine Arbeit schreiben und dann abhaken muss. Dabei kann sich die Beherrschung der Sprache erst einige Jahre sp\u00e4ter als wirklich n\u00fctzlich erweisen: bei der Studienwahl, bei der Suche nach dem ersten Job oder bei einem Auslandsaufenthalt. Genau hier setzt das Projekt \u201eDeutsch \u2013 deine Zukunft und Erfolg\u201c an, das jungen Menschen zeigen soll, dass Deutsch nicht nur eine Note auf dem Zeugnis ist, sondern eine konkrete Chance f\u00fcr die Zukunft.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Organisatoren versuchen nicht, die Sch\u00fcler mit abgedroschenen Argumenten \u00fcber angeblich auf sie wartende M\u00f6glichkeiten zu \u00fcberzeugen. Stattdessen bieten sie ihnen den Kontakt zu Menschen, die Deutsch im Alltag nutzen. Sie organisieren Treffen mit Firmenvertretern, Besuche in Unternehmen und Gespr\u00e4che dar\u00fcber, wie die Sprache bei der beruflichen Entwicklung helfen kann. So k\u00f6nnen die Jugendlichen aus n\u00e4chster N\u00e4he sehen, in welchen Situationen Deutschkenntnisse tats\u00e4chlich einen Vorteil verschaffen.<\/p>\n<p>Das Projekt wird gemeinsam vom Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, dem Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Gleiwitz und der Kattowitzer Abteilung des Polnischen Verbands der Deutschlehrer durchgef\u00fchrt. Eingeladen wurden Grund- und weiterf\u00fchrende Schulen aus der Woiwodschaft Schlesien. Die diesj\u00e4hrige Ausgabe umfasst Online-Treffen mit Vertretern der Wirtschaft, Betriebsbesichtigungen f\u00fcr Jugendliche sowie Workshops, die von jungen Botschaftern der deutschen Sprache geleitet werden.<\/p>\n<h2>Statt Theorie: Fragen an Leute aus der Wirtschaft<\/h2>\n<p>Eines der ersten Elemente des Projekts waren Online-Treffen der Sch\u00fcler mit Vertretern von Unternehmen und wirtschaftsunterst\u00fctzenden Institutionen. Die Jugendlichen waren dabei jedoch nicht nur passives Publikum. Vor den Veranstaltungen bereiteten sie Fragen vor: dar\u00fcber, wie Deutsch im Berufsleben n\u00fctzlich ist, ob es bei der Bewerbung eine Rolle spielt und welche Entwicklungsm\u00f6glichkeiten es bietet. Genau dieser direkte Kontakt scheint die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke der gesamten Initiative zu sein. \u00dcber die Bedeutung der Sprache spricht nicht nur der Lehrer im Klassenzimmer, sondern auch eine Person, die sie im Kundenkontakt einsetzt, mit ausl\u00e4ndischen Firmenstandorten zusammenarbeitet oder internationale Projekte leitet. F\u00fcr die Sch\u00fcler ist das eine ganz andere Perspektive \u2013 konkreter und n\u00e4her am echten Leben.<\/p>\n<div id=\"attachment_85626\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85626\" class=\"size-full wp-image-85626\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/36du-dwpn-deutsch-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1183\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/36du-dwpn-deutsch-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/36du-dwpn-deutsch-300x139.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/36du-dwpn-deutsch-1024x473.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/36du-dwpn-deutsch-768x355.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/36du-dwpn-deutsch-1536x710.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/36du-dwpn-deutsch-2048x946.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-85626\" class=\"wp-caption-text\">Die jungen Botschafter der deutschen Sprache zeigen in den Workshops, dass Zweisprachigkeit sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben ein Vorteil sein kann.<br \/>Foto: HDPZ<\/p><\/div>\n<p>Bei den Treffen konnte man unter anderem erfahren, ob Deutschkenntnisse bei der Jobsuche helfen, auf welchem Niveau man die Sprache beherrschen sollte und in welchen Branchen sie besonders gesch\u00e4tzt wird. Der n\u00e4chste Schritt f\u00fchrte \u00fcber den Bildschirm hinaus. Die Sch\u00fcler besuchten Unternehmen, lernten deren t\u00e4glichen Betrieb kennen und konnten die Arbeitsumgebung von innen sehen.<\/p>\n<p>An dem Projekt nahmen Schulen unter anderem aus Gleiwitz, Kandrzin-Cosel, Rybnik, Beuthen und Loslau teil. Nach den Besuchen erstellten die Jugendlichen kurze Filme, in denen sie ihre Eindr\u00fccke teilten. In solchen Momenten beginnt man, die Fremdsprache mit konkreten Menschen, Orten und M\u00f6glichkeiten zu verbinden, die sich in einigen Jahren auftun k\u00f6nnten.<\/p>\n<h2>Lohnt sich Deutsch noch?<\/h2>\n<p>Man kann nat\u00fcrlich fragen, ob es in Zeiten, in denen Englischkenntnisse praktisch zur Grundkompetenz geworden sind, \u00fcberhaupt noch sinnvoll ist, gerade in Deutsch zu investieren. Die Antwort sollte man nicht nur in schulischen Lehrpl\u00e4nen suchen, sondern auch in der Wirtschaft.<\/p>\n<p>Deutschland bleibt Polens wichtigster Handelspartner. In den ersten Monaten des Jahres 2026 entfiel auf Deutschland mehr als ein Viertel der polnischen Exporte. Hinter solchen Zahlen stehen Tausende von Unternehmen, Lieferanten, Kunden und Arbeitnehmern auf beiden Seiten der Grenze. In der Praxis bedeutet dies, dass Deutsch nicht nur f\u00fcr \u00dcbersetzer oder Lehrer gebraucht wird, sondern auch f\u00fcr Menschen, die in den Bereichen Logistik, Handel, Finanzen, Verwaltung, IT, Kundenservice oder Industrie arbeiten. In Stellenausschreibungen tauchen regelm\u00e4\u00dfig Positionen auf, bei denen Deutschkenntnisse ein wichtiges Einstellungskriterium sind. Manchmal sind sie ein zus\u00e4tzlicher Vorteil, manchmal eine der Hauptanforderungen. Besonders deutlich ist dies in Unternehmen, die mit deutschen Kunden zusammenarbeiten, in Shared-Service-Centern oder in Firmen mit Niederlassungen in mehreren L\u00e4ndern.<\/p>\n<div id=\"attachment_85628\" style=\"width: 2058px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85628\" class=\"size-full wp-image-85628\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-fb.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1536\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-fb.jpg 2048w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-fb-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-fb-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-fb-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/do-grafiki-fb-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><p id=\"caption-attachment-85628\" class=\"wp-caption-text\">Treffen mit Wirtschaftsvertretern zeigen den Sch\u00fclern, wie Deutschkenntnisse im Beruf eingesetzt werden k\u00f6nnen.<br \/>Foto: HDPZ<\/p><\/div>\n<p>Das bedeutet nat\u00fcrlich nicht, dass allein der Eintrag \u201eDeutsch B2\u201c im Lebenslauf automatisch einen guten Job sichert. So gro\u00dfz\u00fcgig ist der Markt nicht. Die Sprachkenntnis wird jedoch zu einer Zusatzqualifikation, die in Verbindung mit technischem, wirtschaftlichem, IT- oder Verwaltungswissen die beruflichen M\u00f6glichkeiten real erweitern kann. Genau deshalb ist es so wichtig, den Sch\u00fclern diesen Zusammenhang fr\u00fchzeitig zu zeigen \u2013 nicht damit sie schon mit 14 ihre gesamte Karriere planen, sondern damit sie wissen, dass das Sprachenlernen eine Investition sein kann, deren Wirkung erst Jahre sp\u00e4ter sichtbar wird.<\/p>\n<h2>Sprache ist auch Menschen und Kultur<\/h2>\n<p>Die Organisatoren m\u00f6chten Deutsch jedoch nicht nur als weiteren Punkt im Lebenslauf zeigen. Im Herbst werden junge Botschafter der deutschen Sprache, die mit der Initiative \u201eBilingua \u2013 leichter mit Deutsch!\u201c verbunden sind, an die teilnehmenden Schulen kommen. F\u00fcr diese Rolle wurden Weronika Koston und Florian Kerner gewonnen \u2013 aktive und erfahrene Akteure der deutschen Minderheit, die u. a. im Bund der Jugend der Deutschen Minderheit in Polen engagiert sind. Im September und Oktober sollen sie interaktive Workshops zur Pr\u00e4senz der deutschen Sprache im Alltag, in der Region und im Berufsleben durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Dabei ist es gerade wichtig, wer \u00fcber die Sprache spricht. Die Botschafter selbst sind in einem zweisprachigen Umfeld aufgewachsen und k\u00f6nnen aus eigener Perspektive \u00fcber Deutsch berichten. Sie k\u00f6nnen von Jugendaustauschen, Auslandspraktika, Studienaufenthalten, ersten Jobs oder internationalen Kontakten erz\u00e4hlen. Sie zeigen auch, dass Zweisprachigkeit sich nicht nur auf die F\u00e4higkeit beschr\u00e4nkt, zwei Sprachen flie\u00dfend zu beherrschen. Sie kann auch ein besseres Verst\u00e4ndnis zweier Kulturen, mehr Bewegungsfreiheit im internationalen Umfeld und ein Gef\u00fchl gr\u00f6\u00dferer Selbstsicherheit im Umgang mit Menschen aus anderen L\u00e4ndern bedeuten.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs geht nicht darum, jeden Sch\u00fcler davon zu \u00fcberzeugen, dass er seine Zukunft mit Deutschland verbinden muss. Es geht vielmehr darum zu zeigen, dass eine F\u00e4higkeit, die er bereits besitzt oder die er entwickeln kann, nicht vorschnell verworfen werden sollte.\u201c<\/p>\n<p>\u2013 Lucjan Dzumla, Generaldirektor des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit<\/p><\/blockquote>\n<p>Dies hat gerade in Oberschlesien eine besondere Bedeutung, wo die deutsche Sprache seit vielen Jahren Teil der regionalen Realit\u00e4t, von Familiengeschichten und lokaler Identit\u00e4t ist. Der Generaldirektor des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, Lucjan Dzumla, weist seit Jahren auf die Bedeutung der Mehrsprachigkeit hin. \u201eGrunds\u00e4tzlich ist Zweisprachigkeit oder Mehrsprachigkeit etwas Nat\u00fcrliches auf der Welt\u201c, sagt er. \u201eUnser Projekt \u00fcbersetzt diese Idee in eine sehr praktische Sprache. Es geht nicht darum, jeden Sch\u00fcler davon zu \u00fcberzeugen, dass er seine Zukunft mit Deutschland verbinden muss. Es geht vielmehr darum zu zeigen, dass eine F\u00e4higkeit, die er bereits besitzt oder die er entwickeln kann, nicht vorschnell verworfen werden sollte.\u201c<\/p>\n<h2>Profitieren: Sch\u00fcler, Schulen und Firmen<\/h2>\n<p>Die St\u00e4rke des Projekts liegt darin, dass eigentlich alle Beteiligten davon profitieren. Am meisten nat\u00fcrlich die Sch\u00fcler. Anstatt allgemeine Informationen \u00fcber den Arbeitsmarkt zu h\u00f6ren, k\u00f6nnen sie mit Firmenvertretern sprechen, Fragen stellen und sich selbst davon \u00fcberzeugen, welche Kompetenzen in Zukunft von Bedeutung sein k\u00f6nnten. F\u00fcr Schulen und Lehrer ist es wiederum eine gute Erg\u00e4nzung zum traditionellen Sprachunterricht. Selbst der engagierteste Lehrer kann im Unterricht nicht immer zeigen, wie die Arbeit in einem internationalen Unternehmen aussieht. Ein Treffen mit einem Mitarbeiter oder ein Betriebsbesuch kann Sch\u00fcler jedoch schneller \u00fcberzeugen als so manches Lehrbuch.<\/p>\n<p>Auch die Firmen haben ein Eigeninteresse. Der heutige Grundsch\u00fcler oder Gymnasiast kann in einigen Jahren Student, Praktikant oder Bewerber f\u00fcr eine Stelle sein. Die Unternehmen haben also die Gelegenheit, jungen Menschen ihre Branche zu zeigen, \u00fcber ben\u00f6tigte Kompetenzen zu sprechen und sie f\u00fcr bestimmte Berufswege zu interessieren. Langfristig ist das schlicht eine Investition in k\u00fcnftige Mitarbeiter.<\/p>\n<div id=\"attachment_85622\" style=\"width: 1813px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85622\" class=\"size-full wp-image-85622\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/dwpn-deitsch.jpg\" alt=\"\" width=\"1803\" height=\"2048\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/dwpn-deitsch.jpg 1803w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/dwpn-deitsch-264x300.jpg 264w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/dwpn-deitsch-902x1024.jpg 902w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/dwpn-deitsch-768x872.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/dwpn-deitsch-1352x1536.jpg 1352w\" sizes=\"auto, (max-width: 1803px) 100vw, 1803px\" \/><p id=\"caption-attachment-85622\" class=\"wp-caption-text\">Die jungen Botschafter der deutschen Sprache zeigen in den Workshops, dass Zweisprachigkeit sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben ein Vorteil sein kann.<br \/>Foto: HDPZ<\/p><\/div>\n<p>Die Organisatoren wiederum gewinnen die M\u00f6glichkeit, die F\u00f6rderung der deutschen Sprache mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Realit\u00e4ten zu verbinden. Das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit setzt sich seit Jahren f\u00fcr Zweisprachigkeit und Jugendbildung ein, und die Zusammenarbeit mit Lehrern, dem Honorarkonsul und der Wirtschaft erm\u00f6glicht es, diese Aktivit\u00e4ten st\u00e4rker auf die berufliche Zukunft der jungen Generation auszurichten.<\/p>\n<p>In diesem Fall ist das Wort \u201eWin-Win\u201c wirklich keine leere Floskel. Der Sch\u00fcler gewinnt Wissen und Erfahrung, die Schule erh\u00e4lt ein neues p\u00e4dagogisches Werkzeug, das Unternehmen kann k\u00fcnftige Arbeitnehmer erreichen, und die Organisatoren zeigen, dass Sprachenlernen auch au\u00dferhalb der Schulmauern Sinn macht.<\/p>\n<h2>Das ist erst der Anfang<\/h2>\n<p>Die f\u00fcr September und Oktober geplanten Workshops sind der letzte Teil der diesj\u00e4hrigen Projektauflage, aber die Initiative endet damit nicht. Die Organisatoren k\u00fcndigen eine zweite Ausgabe im n\u00e4chsten Kalender- und Projektjahr an. Erste Informationen und die M\u00f6glichkeit zur Anmeldung sollen voraussichtlich Ende Dezember\/Anfang Januar erscheinen. Weitere Online-Treffen mit Wirtschaftsvertretern und Betriebsbesichtigungen sind f\u00fcr das Fr\u00fchjahr 2027 vorgesehen, voraussichtlich im M\u00e4rz und April. Das ist eine gute Nachricht f\u00fcr weitere Sch\u00fcler, die nicht nur \u00fcber die Arbeit in verschiedenen Branchen h\u00f6ren, sondern vor allem selbst ausprobieren k\u00f6nnen, wohin ihre Deutschkenntnisse sie f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Deutsch muss kein Selbstzweck sein. Es kann ein zus\u00e4tzliches Werkzeug sein: ein Weg zu Studienaufenthalten, Austauschprogrammen, dem ersten Job, einem internationalen Umfeld oder einfach zu mehr Freiheit bei der Wahl der eigenen Zukunft. Und mehr Auswahl ist wohl einer der besten Gr\u00fcnde, Sprache nicht nur als weitere schulische Pflicht zu betrachten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr viele Sch\u00fcler ist Deutsch einfach ein weiteres Fach im Stundenplan \u2013 eines, das man bestehen, eine Arbeit schreiben und dann abhaken muss. Dabei kann sich die Beherrschung der Sprache erst einige Jahre sp\u00e4ter als wirklich n\u00fctzlich erweisen: bei der Studienwahl, bei der Suche nach dem ersten Job oder bei einem Auslandsaufenthalt. 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