{"id":85493,"date":"2026-09-04T17:00:25","date_gmt":"2026-09-04T15:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=85493"},"modified":"2026-09-03T08:05:54","modified_gmt":"2026-09-03T06:05:54","slug":"geschichte-175-jahre-preussische-ostbahn-in-schneidemuehl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/geschichte-175-jahre-preussische-ostbahn-in-schneidemuehl\/","title":{"rendered":"Geschichte: 175 Jahre Preu\u00dfische Ostbahn in Schneidem\u00fchl"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Bewohner der Stadt an der K\u00fcddow und der Umgebung sowie G\u00e4ste haben ein weiteres, bereits das vierte Museum erhalten, das sich zwischen den Gleisen auf Bahnsteig 1 des Hauptbahnhofs Pi\u0142a G\u0142\u00f3wna im Geb\u00e4ude der ehemaligen Post- und Bahndienststelle befindet. Zahlreiche Pfosten mit farbigen Fotos dieses Bahnhofs aus l\u00e4ngst vergangenen Jahren, die auf der Gr\u00fcnfl\u00e4che nahe der Schutzpatronin der Eisenbahner, der heiligen Katharina, aufgestellt sind, informieren nicht nur, sondern weisen auch den Weg zum Eisenbahnmuseum in Schneidem\u00fchl. Es bereichert das Netz von mehr als f\u00fcnfzehn Einrichtungen, die thematisch mit dem Eisenbahnwesen verbunden sind, ganz zu schweigen von zahlreichen Gedenkst\u00e4tten und Lokschuppen in Polen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u201eUrspr\u00fcnglich planten wir, daf\u00fcr den denkmalgesch\u00fctzten, \u00fcber hundert Jahre alten Lokschuppen zu nutzen, doch aus von uns unabh\u00e4ngigen Gr\u00fcnden war dies nicht m\u00f6glich. Vor etwa zehn Jahren organisierte ich eine Freiluftausstellung vor dem Eingang zum alten, denkmalgesch\u00fctzten Tunnel, der zum Hauptbahnhofsgeb\u00e4ude und zu den Bahnsteigen f\u00fchrt. Gezeigt wurden Modernisierungsentw\u00fcrfe f\u00fcr den hier allgemein bekannten \u201eOkr\u0105glak\u201c (Rundbau) mit Drehscheibe und St\u00e4nden f\u00fcr 16 Lokomotiven! Es wurde sogar der Verein \u201eParowozownia Pilska Okr\u0105glak\u201c gegr\u00fcndet, aber \u2026 leider endete es damit. So ein Objekt! Es ist unm\u00f6glich, dort ein Restaurant mit Diskothek einzurichten, denn auch solche, v\u00f6llig unpassenden Ideen gab es\u201c, sagt Artur \u0141azowy, Initiator des Projekts, Mitbegr\u00fcnder der neu entstandenen Einrichtung und Vorsitzender des Vereins f\u00fcr soziale Initiativen EFFATA.<\/p>\n<h2>Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen<\/h2>\n<p>Dank des Wohlwollens der PKP-Leitung werden die R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr diese Einrichtung gemietet. Etwas mehr Gl\u00fcck hatte in dieser Hinsicht Luba Zarembi\u0144ska aus Samotschin, die ebenfalls an der Er\u00f6ffnung der Einrichtung in Schneidem\u00fchl teilnahm. Vor vielen, vielen Jahren kam sie nach ihrem Schauspielstudium in Warschau in die Provinz. Ihr unruhiger Geist erm\u00f6glichte es ihr, der Bahnverwaltung das Geb\u00e4ude des dortigen stillgelegten Bahnhofs \u201ezu entrei\u00dfen\u201c. Mitte der 1990er-Jahre richtete diese Regisseurin und zugleich Sozialaktivistin dort \u2026 das Theater \u201eStacja Szamocin\u201c ein. Es ist ein kultureller Anziehungspunkt nicht nur f\u00fcr die Einheimischen. Sie wurde mehrfach mit staatlichen und ministeriellen Auszeichnungen geehrt, doch am meisten sch\u00e4tzt sie eine von der Eisenbahnerbruderschaft geschenkte Richtungstafel, wie man sie an Waggons findet, mit der scherzhaften Aufschrift: \u201eLuba [R] Warszawa Wsch. (Pozna\u0144 G\u0142\u00f3wny) Stacja Szamocin\u201c, die sie stets mit Stolz pr\u00e4sentiert. Zusammen mit der Bahnleitung aus der Hauptstadt und Posen sowie sogar aus Krakau nahm sie an der Er\u00f6ffnung dieser neu entstandenen Einrichtung in Schneidem\u00fchl teil.<\/p>\n<div id=\"attachment_85499\" style=\"width: 1210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85499\" class=\"size-full wp-image-85499\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1060986-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"852\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1060986-1.jpg 1200w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1060986-1-300x213.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1060986-1-1024x727.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1060986-1-768x545.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><p id=\"caption-attachment-85499\" class=\"wp-caption-text\">Das Team von Eisenbahnmodell-Enthusiasten aus Petzen-Hauland bei Moschin (Mosina), das auch den Lokschuppen Wollstein vertritt.<br \/>Foto: A.N.<\/p><\/div>\n<p>In den R\u00e4umlichkeiten, die der am 3. Juli dieses Jahres offiziell gegr\u00fcndete Verein der Eisenbahnfreunde \u00fcbernommen hat, gibt es noch sehr viel zu tun. Das Geb\u00e4ude war lange Zeit ungenutzt, an einigen Stellen wuchsen sogar Str\u00e4ucher, und es ist gut, dass es nun ein neues Leben und eine andere Funktion erhalten hat. Die Elektrik muss erneuert werden, neue und funktionale Sanit\u00e4r- und Sozialr\u00e4ume m\u00fcssen geschaffen werden usw. Aber es existiert und funktioniert! Mehr als 200 Exponate gibt es bereits, darunter einen Simulator des Typs EN-27 zum F\u00fchren eines Zuges. Dieses Ger\u00e4t zieht junge Leute wie ein Magnet an, und auch \u00e4ltere Besucher versuchen sich manchmal daran. F\u00fcr die J\u00fcngsten gibt es Malb\u00fccher mit dem Titel \u201eLegenda o powstaniu Pi\u0142y\u201c und Utensilien zum Gestalten.<\/p>\n<p>Die Ausstattung wurde von wohlgesinnten ehemaligen Eisenbahnern, Freunden, Enthusiasten, Mitarbeitern der aufgel\u00f6sten Eisenbahnausbesserungswerke (ZNTK) sowie zahlreichen Liebhabern der Eisenbahn und der Stadt gespendet. Sie leisteten auch organisatorische, materielle oder konkrete, rein handwerkliche Hilfe bei der Einrichtung dieses Ortes. Wie einer von ihnen in einem privaten Gespr\u00e4ch erw\u00e4hnte: \u201eArtur hat drei N\u00e4chte nicht geschlafen, um alles f\u00fcr diese Er\u00f6ffnung zu erm\u00f6glichen. Und das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengung ist sichtbar! Zwar ist es nicht auf dem Niveau des britischen Museums in York und Shildon, das unter dem gemeinsamen Namen National Railway Museum fast 300 Jahre Eisenbahngeschichte pr\u00e4sentiert, oder des \u00e4ltesten und gr\u00f6\u00dften Eisenbahnmuseums in Polen, der \u201eStacja Muzeum w Jaworzynie \u015al\u0105skiej\u201c, aber es befriedigt bereits jetzt die kognitiven, intellektuellen und emotionalen Bed\u00fcrfnisse der Besucher, denn es vergisst die \u201aWurzeln\u2018 nicht!\u201c<\/p>\n<h2>60 km in 42 Minuten<\/h2>\n<p>\u201eIch habe das Museum finanziell unterst\u00fctzt, aber auch einen Vorkriegsatlas der Eisenbahnstrecken in Deutschland, Karten, B\u00fccher und andere Archivalien gespendet\u201c, sagte eine der vielen Spenderinnen, Agnieszka Martenka aus dem nahe gelegenen Usch (Uj\u015bcie). Estera Ser\u00f3wka, ebenfalls aus dieser Stadt, \u00fcbergab eine gro\u00dfe Sammlung von Unikaten aus dem Nachlass ihres verstorbenen Mannes Piotr, des letzten Direktors der ZNTK und Autors des Buches \u201eNasza historia \u2026\u201c.<\/p>\n<p>Dieser Blick in die Vergangenheit f\u00e4llt sofort auf. Die Dokumentation reicht bis in die Bauzeit der K\u00f6niglichen Ostbahn und zur Ankunft des ersten Zuges in Schneidem\u00fchl aus dem nahe gelegenen Kreuz (heute Krzy\u017c Wielkopolski) zur\u00fcck. Weitere Phasen betreffen die Entstehung des Eisenbahnknotens und der dazugeh\u00f6rigen Anlagen sowie der Werkst\u00e4tten der K\u00f6niglichen Ostbahn (1874), sp\u00e4ter der Waggonreparatur und ab 1907 der Lokomotivreparatur, ab dem Ersten Weltkrieg der Reichsbahnausbesserungswerke und nach dem Zweiten Weltkrieg der ZNTK.<\/p>\n<div id=\"attachment_85501\" style=\"width: 1210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85501\" class=\"size-full wp-image-85501\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1070002.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"855\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1070002.jpg 1200w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1070002-300x214.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1070002-1024x730.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1070002-768x547.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><p id=\"caption-attachment-85501\" class=\"wp-caption-text\">Vortrag von Dr. habil. Krzysztof Ma\u0142achowski, Professor an der Technischen Universit\u00e4t Bromberg und Dozent an der Adam-Mickiewicz-Universit\u00e4t in Posen sowie Mitglied des TMMP. Im Hintergrund links: die Vorsitzende des TMMP Maria Bochan, danach Jacek Str\u00f3\u017cy\u0144ski, Magister der Geschichte mit archivwissenschaftlicher Spezialisierung, katholischer Sozialaktivist, Chefredakteur der Monatszeitschrift \u201e\u017bycie i My\u015bl\u201c (Posen) und stellvertretender Vorsitzender des TMMP; im Hintergrund Stadtrat Dr. Jan Szwedzi\u0144ski.<br \/>Foto: A.N.<\/p><\/div>\n<p>Nach der Insolvenz im Jahr 2008 ereilte leider auch die weltweit bekannte Firma INTERLOK, die Lokomotiven und alte Dampflokomotiven reparierte und Dampfkessel baute, das Schicksal dieser Werke. Der Einsatz der Aktivisten bei der Schaffung dieser Einrichtung in der vielf\u00e4ltigen Museumslandschaft Polens wurde von der Bahnleitung und den Gesellschaften auf allen Ebenen, den bereits bestehenden Museen in Wollstein (Wolsztyn) und K\u00f6nigszelt (Jaworzyna \u015al\u0105ska) sowie dem Marschall der Woiwodschaft Gro\u00dfpolen, dem Woiwodschaftsdenkmalamt in Posen und einer langen Liste weiterer Institutionen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Ohne diese Hilfe w\u00e4ren auch die dreit\u00e4gigen Jubil\u00e4umsfeierlichkeiten nicht so au\u00dfergew\u00f6hnlich gewesen. Seit dem Samstagmorgen des hei\u00dfen Tages am 25. Juli versammelten sich Reisende und Eisenbahnfreunde. St\u00e4nde mit zahlreichen Kostbarkeiten und Andenken, darunter sogar Kajaks, die ebenfalls als Verkehrsmittel dienen und f\u00fcr eine Stadt, die vom Tourismus lebt, nicht ungew\u00f6hnlich sind, zogen Jung und Alt an. Es gab auch einen Stand mit Wettbewerben und Preisen.<\/p>\n<p>Nach der offiziellen Begr\u00fc\u00dfung machten sich alle Inhaber eines Sonderfahrscheins und die Ehreng\u00e4ste auf den Weg zum eigens bereitgestellten Schienenbus, der aus Posen gekommen war. Er war dicht gef\u00fcllt: 147 Erwachsene und Kinder sa\u00dfen sogar auf den inneren Treppenstufen oder standen. Dies \u00fcbertraf die k\u00fchnsten Erwartungen der Organisatoren. Die gut 60 Kilometer lange Strecke Schneidem\u00fchl\u2013Kreuz wurde in der rekordverd\u00e4chtigen Zeit von 42 Minuten zur\u00fcckgelegt. Die Fahrt wurde durch Erz\u00e4hlungen von Prof. Krzysztof Ma\u0142achowski \u00fcber die vorbeiziehenden Bauwerke und die Geschichte dieser \u201eEisernen Bahn\u201c sowie des stillgelegten Bahnhofs \u201ePi\u0142a Towarowa\u201c bereichert.<\/p>\n<h2>Es gab keinen Mangel an Interessierten<\/h2>\n<p>Am Bahnhof wurden die Reisenden von Trompetenkl\u00e4ngen und Fahnenabordnungen empfangen, und alle gemeinsam bewegten sie sich in Richtung des Denkmals der heiligen Katharina bei der denkmalgesch\u00fctzten Dampflokomotive. Es gab Kranzniederlegungen, eine festliche Ansprache der bezaubernden B\u00fcrgermeisterin Marta Kubiak sowie eine s\u00fc\u00dfe Bewirtung im Stadt- und Gemeindekulturzentrum mit der Pr\u00e4sentation zweier Ausstellungen: einer patriotischen und einer zweiten, die die Geschichte dieses Ortes aufgriff.<\/p>\n<blockquote><p>Die Strecke, die einst die deutsche Hauptstadt Berlin mit K\u00f6nigsberg (Preu\u00dfen) verband, war fast 600 km lang und konnte Mitte der 1920er-Jahre mit einem Expresszug in etwas mehr als sechseinhalb Stunden zur\u00fcckgelegt werden!<\/p><\/blockquote>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt wurden die Passagiere von Seiner Majest\u00e4t Friedrich Wilhelm IV. (Marek Karpi\u0144ski) besucht, von dessen Entscheidung und Finanzierung der Erfolg des Baus der historischen Eisenbahnstrecke abhing. Neben gelegentlichen Erz\u00e4hlungen bewirtete er seine \u201eUntertanen\u201c mit Bonbons.<\/p>\n<p>Es sei daran erinnert, dass die Strecke, die einst die deutsche Hauptstadt Berlin mit K\u00f6nigsberg (Preu\u00dfen) verband, fast 600 km lang war und Mitte der 1920er-Jahre mit einem Expresszug in etwas mehr als sechseinhalb Stunden zur\u00fcckgelegt werden konnte!<\/p>\n<p>Vor Ort in Schneidem\u00fchl wurden die Aussteigenden von den munteren Kl\u00e4ngen einer Blaskapelle aus dem nahe gelegenen Erpel (Kaczory) unter der Leitung von Kapellmeister Romuald Wiza begr\u00fc\u00dft. Das Publikum lie\u00df nicht locker und forderte immer wieder Zugaben.<\/p>\n<p>An diesem Tag gab es noch einen Spaziergang durch die Bahnhofsanlagen, den der Reisef\u00fchrer Piotr Rogozi\u0144ski den Teilnehmern der Veranstaltung anbot. Ein solcher Spaziergang wurde auch am Sonntag angeboten. Es mangelte nicht an Interessierten f\u00fcr die Er\u00f6ffnung des Museums und seine Exponate sowie f\u00fcr Gespr\u00e4che mit dem kompetenten Kreis der Eisenbahnexperten. Sie konnten diese Aktivit\u00e4ten auch am n\u00e4chsten Tag fortsetzen.<\/p>\n<p>Mit Erstaunen betrachteten die Ankommenden am Bahnhof die einzigartige Parkeisenbahn Pecna (Petzen-Hauland), die von Robert Bocian und seinen Freunden betrieben wird und \u00fcber fahrende Dampflokomotiven im Ma\u00dfstab 1:10 verf\u00fcgt. Der Bau einer dieser Lokomotiven dauert etwa drei Jahre, die einzelnen Teile stellen sie selbst her. \u201eDie M\u00e4nner haben Geduld!\u201c und Leidenschaft.<\/p>\n<p>Am letzten Tag fand unter der organisatorischen und fachlichen Betreuung von Maria Bochan, der Vorsitzenden des Vereins der Freunde der Stadt Schneidem\u00fchl, eine popul\u00e4rwissenschaftliche Konferenz statt.<\/p>\n<h2>Nicht nur ein Verkehrsfaktor<\/h2>\n<p>\u00dcber die K\u00f6nigliche Ostbahn sprach der Historiker und Archivar Jacek Str\u00f3\u017cy\u0144ski, w\u00e4hrend Herr Rogozi\u0144ski einen \u00dcberblick \u00fcber die Geschichte des Eisenbahnknotens Schneidem\u00fchl gab. Der Vortrag von Prof. Ma\u0142achowski wiederum zielte darauf ab, die Bedeutung der Eisenbahn im Laufe der Jahrhunderte f\u00fcr die Entwicklung der Stadt aufzuzeigen.<\/p>\n<div id=\"attachment_85497\" style=\"width: 1210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85497\" class=\"size-full wp-image-85497\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1070003.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"865\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1070003.jpg 1200w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1070003-300x216.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1070003-1024x738.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/P1070003-768x554.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><p id=\"caption-attachment-85497\" class=\"wp-caption-text\">Die Zuh\u00f6rer bei der popul\u00e4rwissenschaftlichen Konferenz am Ort des ehemaligen Restaurants, heute eines Caf\u00e9s, verbindet die Sympathie f\u00fcr die Stadt und die Eisenbahn sowie der Respekt vor der Geschichte.<br \/>Foto: A.N.<\/p><\/div>\n<p>Zweifellos war und bleibt die Eisenbahn nicht nur ein Verkehrsfaktor, sondern auch ein stadtbildender Faktor, der den Transport von G\u00fctern und Menschen, die Entwicklung von Handwerk und Industrie, Bauwesen und Architektur sowie Stadtplanung, Bildung, Kultur und Kunst erm\u00f6glicht. Sie bietet Arbeitspl\u00e4tze und M\u00f6glichkeiten zur Selbstverwirklichung f\u00fcr die Bewohner und die in der Umgebung Ans\u00e4ssigen.<\/p>\n<p>Es darf nicht \u00fcbersehen werden, dass das Jubil\u00e4um in Schneidem\u00fchl mit dem 100. Jahrestag der Gr\u00fcndung der Polnischen Staatsbahnen und dem 15-j\u00e4hrigen Bestehen der Gro\u00dfpolnischen Bahnen zusammenf\u00e4llt. Diese Spuren sind auch im Museum zu finden. Einmal mehr best\u00e4tigt sich das alte Sprichwort: Die Eisenbahn verbindet!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bewohner der Stadt an der K\u00fcddow und der Umgebung sowie G\u00e4ste haben ein weiteres, bereits das vierte Museum erhalten, das sich zwischen den Gleisen auf Bahnsteig 1 des Hauptbahnhofs Pi\u0142a G\u0142\u00f3wna im Geb\u00e4ude der ehemaligen Post- und Bahndienststelle befindet. 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