{"id":84994,"date":"2026-08-23T17:00:48","date_gmt":"2026-08-23T15:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=84994"},"modified":"2026-08-21T22:14:29","modified_gmt":"2026-08-21T20:14:29","slug":"neues-wochenblatt-pl-interview-mit-andrea-rischka","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/neues-wochenblatt-pl-interview-mit-andrea-rischka\/","title":{"rendered":"Neues-Wochenblatt.pl-Interview mit Andrea Rischka"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit der S\u00e4ngerin Andrea Rischka \u00fcber das Singen auf Deutsch, die Liebe zum Schlager, und die R\u00fcckkehr zu den eigenen musikalischen Wurzeln sprach Anna Durecka.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Bei unserem ersten Gespr\u00e4ch warst Du noch Sch\u00fclerin der Musikschule in Oppeln. Das ist inzwischen mehr als ein Jahrzehnt her. Wie blickst du heute auf jenes M\u00e4dchen zur\u00fcck, das gerade erst seinen musikalischen und pers\u00f6nlichen Weg begann? Hast du das Gef\u00fchl, deinen eigenen Erwartungen gerecht geworden zu sein?<\/h3>\n<p>Ich bin zufrieden. Nat\u00fcrlich denke ich manchmal, dass manches auch anders h\u00e4tte laufen k\u00f6nnen, dass ich meine Karriere vielleicht st\u00e4rker h\u00e4tte entwickeln und einen anderen Weg h\u00e4tte einschlagen k\u00f6nnen. Aber ich habe mich daf\u00fcr entschieden, diesen anderen Aspekt des Lebens nicht zu verlieren, n\u00e4mlich eine eigene Familie aufzubauen.<\/p>\n<div id=\"attachment_84997\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84997\" class=\"size-large wp-image-84997\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Zamek-Moszna-Andrea-z-sakshornem-tenorowym-4-scaled-e1787323412532-1024x577.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"577\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Zamek-Moszna-Andrea-z-sakshornem-tenorowym-4-scaled-e1787323412532-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Zamek-Moszna-Andrea-z-sakshornem-tenorowym-4-scaled-e1787323412532-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Zamek-Moszna-Andrea-z-sakshornem-tenorowym-4-scaled-e1787323412532-768x433.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Zamek-Moszna-Andrea-z-sakshornem-tenorowym-4-scaled-e1787323412532-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Zamek-Moszna-Andrea-z-sakshornem-tenorowym-4-scaled-e1787323412532-2048x1154.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-84997\" class=\"wp-caption-text\">Klassischer Gesang, Jazz und schlie\u00dflich die R\u00fcckkehr zu den eigenen Wurzeln: Andrea Rischka erz\u00e4hlt von ihrer musikalischen Entwicklung.<br \/>Foto: Tomasz Chabior<\/p><\/div>\n<h3>Du warst eigentlich die erste S\u00e4ngerin in Schlesien, die begann, auf Deutsch zu singen. F\u00fcr viele M\u00e4dchen, die heute auf Deutsch singen, warst du eine Wegbereiterin. War dir damals bewusst, dass du etwas Neues machst und dass es Mut erfordert?<\/h3>\n<p>Nein. Erst sp\u00e4ter wurde mir das bewusst. Ich hatte einmal einen solchen Vorfall bei einem Konzert in Oppeln. Jemand kam zu mir und warf mir vor, ich h\u00e4tte vergessen, wie man auf Polnisch singt. Solche unangenehmen Situationen gab es auch fr\u00fcher, sogar vonseiten einiger Lehrer oder Erzieher im Internat, in dem ich wohnte.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIch entdeckte die Sch\u00f6nheit der Einfachheit neu. Ich verstand, dass ich mein ganzes Leben lang eigentlich so singen sollte wie meine Oma. Sie hatte eine einfache, klare, gesunde Stimme. Und genau das ist f\u00fcr mich heute die Grundlage, der ich Emotionen hinzuf\u00fcge und darauf ich ein Lied aufbauen kann.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Zum Gl\u00fcck gab es auf der anderen Seite sehr viele Menschen aus meinem Umfeld, Freunde und Bekannte, die aus derselben Welt stammten wie ich, aus den D\u00f6rfern rund um Oppeln, wo die deutsche Kultur und die Gruppen der deutschen Minderheit bereits pr\u00e4sent waren. Deshalb war es f\u00fcr mich etwas Nat\u00fcrliches.<\/p>\n<p>Bei uns im Nachbardorf gab es einen Chor, der auf Deutsch sang. Also begann ich dort mitzusingen. Ich erinnere mich, dass es f\u00fcr mich damals eine gro\u00dfe Ehre war, \u00fcberhaupt mit ihnen singen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<h3>Wie sahen die Anf\u00e4nge deiner deutschsprachigen Gesangslaufbahn aus?<\/h3>\n<p>Nachdem ich die Grundschule beendet hatte, fragte mich meine Gesangslehrerin, ob ich nicht dem Chor beitreten und in den Ferien zum Singen kommen wolle. Obwohl zu Hause nicht Deutsch gesprochen wurde, war mir die Sprache vertraut, weil im Hintergrund immer diese deutschen Schlager liefen. Mit Deutsch kam ich auch bei Treffen mit Verwandten aus dem Ausland in Kontakt.<\/p>\n<p>Bis heute habe ich manchmal das Gef\u00fchl, dass man h\u00f6rt, dass ich keine geb\u00fcrtige Deutsche bin. Aber wenn ich singe, soll man das angeblich nicht h\u00f6ren. Einmal habe ich das sogar in Deutschland bei einem Interview geh\u00f6rt. Die Leute fragten, wie das m\u00f6glich sei. Aber ich glaube, es liegt einfach an der Musik. Musiker und S\u00e4nger \u00fcbernehmen oft schneller eine bestimmte Aussprache. Musik ist etwas Besonderes. Sie gibt uns nicht nur die Kraft, etwas auszudr\u00fccken, sondern auch Selbstvertrauen.<\/p>\n<h3>Wann kam der Moment, in dem du angefangen hast, selbst als Solistin aufzutreten?<\/h3>\n<p>Zu meinem ersten Auftritt hat mich die Chorleiterin des Chores indem ich sang ermutigt. Sie sagte: \u201eKomm, wir singen etwas zusammen, bereiten ein Lied vor und gehen gemeinsam auf die B\u00fchne.\u201c Das war w\u00e4hrend eines Chorfestivals in Walzen.<\/p>\n<div id=\"attachment_85001\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85001\" class=\"size-large wp-image-85001\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/kosciol-w-Bialej-z-nutami-i-spiewajac-2-1-scaled-e1787323359979-1024x577.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"577\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/kosciol-w-Bialej-z-nutami-i-spiewajac-2-1-scaled-e1787323359979-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/kosciol-w-Bialej-z-nutami-i-spiewajac-2-1-scaled-e1787323359979-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/kosciol-w-Bialej-z-nutami-i-spiewajac-2-1-scaled-e1787323359979-768x433.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/kosciol-w-Bialej-z-nutami-i-spiewajac-2-1-scaled-e1787323359979-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/kosciol-w-Bialej-z-nutami-i-spiewajac-2-1-scaled-e1787323359979-2048x1154.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-85001\" class=\"wp-caption-text\">Was als Singen im Dorfchor begann, f\u00fchrte Andrea Rischka auf gro\u00dfe B\u00fchnen und zu einer fast 20-j\u00e4hrigen Karriere.<br \/>Foto: Tomasz Chabior<\/p><\/div>\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter war ich mutiger und schlug selbst vor, etwas zu singen, diesmal solo. Ich sang drei Lieder von Helene Fischer: \u201eFeuer am Horizont\u201c, \u201eUnd Morgen fr\u00fch k\u00fcss ich dich wach\u201c und \u201eMitten im Paradies\u201c. Das war im Jahr 2007.<\/p>\n<h3>Was geschah danach? Wie sahen die Anf\u00e4nge deiner B\u00fchnenkarriere aus?<\/h3>\n<p>Nach Walzen kamen viele Menschen aus der ganzen Oppelner Region, aus verschiedenen Gruppen. Es waren oft auch Personen darunter, die Einfluss auf die lokale Kultur in ihren Orten hatten. So entstanden automatisch neue Kontakte.<\/p>\n<p>Mein erster l\u00e4ngerer Auftritt, ein etwa 40-min\u00fctiges Konzert, fand in der N\u00e4he von Tschenstochau, in Lublinitz statt. Das war mein erster l\u00e4ngerer Auftritt, nicht nur ein einzelnes Lied, sondern ein ganzes Programm. F\u00fcr mich war das ein gro\u00dfes Ereignis.<\/p>\n<h3>Welche musikalischen Momente sind dir besonders in Erinnerung geblieben?<\/h3>\n<p>Ein sehr wichtiger Moment in meinem Leben war mein Auftritt in Breslau beim dritten Kulturfestival der Deutschen Minderheit in Polen. Ich erinnere mich, dass die Halle mit etwa 8.000 Menschen gef\u00fcllt war. Das war ein enormes Erlebnis f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Es war auch das erste Mal, dass ich mit solchen Stars wie den Geschwistern Hoffmann auf der B\u00fchne stand, die ich seit meiner Kindheit kannte. Neben solchen Menschen auftreten und sie kennenlernen zu d\u00fcrfen, war etwas ganz Besonderes.<\/p>\n<h3>Du stehst schon fast 20 Jahre auf der B\u00fchne. Hast du das Gef\u00fchl, dass du dich in dieser Zeit musikalisch ver\u00e4ndert hast?<\/h3>\n<p>Auf jeden Fall habe ich mich ver\u00e4ndert. Am Anfang begleiteten mich vor allem Schlager. In der Musikschule kam ich auch mit klassischer Musik in Ber\u00fchrung. Sp\u00e4ter besch\u00e4ftigte ich mich mit klassischem Gesang, denn ich habe an der Musikschule in Oppeln klassischen Gesang studiert.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eSchlager ist, was in meiner Seele klingt. Ich liebe deutsche Schlager. Es f\u00e4llt mir leichter, einen Text auf Deutsch als auf Polnisch zu schreiben. Der Schlager liegt mir einfach im Herzen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Und davor? Nun, wenn ein M\u00e4dchen auf dem Dorf singen konnte, sang es eben etwas in der Kirche. Dort sang ich meine ersten \u201eAve Maria\u201c. Es spielte keine Rolle, mit welcher Stimme \u2013 wichtig war, dass ich singen konnte.<\/p>\n<p>Wenn ich heute aus der Perspektive einer Gesangslehrerin und Vocal-Coachin dar\u00fcber nachdenke, hat es wahrscheinlich manchmal ganz anders geklungen. Aber es muss wohl gut gewesen sein, wenn die Menschen wollten, dass ich ihre Feiern musikalisch begleite.<\/p>\n<h3>Wann hast Du gemerkt, dass Talent allein nicht reicht und du an deiner Technik arbeiten musst?<\/h3>\n<p>In dem Moment, als ich begann, viel aufzutreten und merkte, dass meine Stimme nachlie\u00df und schnell erm\u00fcdete. Ich hatte nicht die Technik und nicht die Werkzeuge f\u00fcr die Stimmarbeit, die ich brauchte. Deshalb begann ich nach einer M\u00f6glichkeit zu suchen, meine Stimme technisch besser auszubilden, damit ich diese vielen Konzerte bew\u00e4ltigen konnte.<\/p>\n<h3>Und dann hast du Dich f\u00fcr eine weitere musikalische Ausbildung entschieden?<\/h3>\n<p>Ja. Ich wollte Gesang studieren, aber nicht klassisch. In Polen gab es damals eigentlich zwei M\u00f6glichkeiten: entweder Klassik oder Jazz. Es gab auch Musical in Danzig, aber ich wollte nicht so weit wegziehen. So kam ich nach Neisse, zu der besten Gesangslehrerin der Welt \u2013 Frau Danuta Sendecka. Ich hatte gro\u00dfes Gl\u00fcck.<\/p>\n<h3>Waren diese Studien eine Herausforderung f\u00fcr Dich?<\/h3>\n<p>Auf jeden Fall. Ich musste Improvisation lernen und Lieder singen, die ich vorher nie gesungen hatte. Zum Gl\u00fcck hatte ich eine sehr gute musikalische Vorbereitung durch die Musikschule. Ich musste mich besonders anstrengen, weil ich im Hintergrund immer wieder Kommentare h\u00f6rte, dass ich Schlager singe, dass das so etwas wie \u201eDisco Polo\u201c sei und Jazz wird doch oft als anspruchsvolle Musik bezeichnet. Das machte mich unsicher. Aber gerade diese Erfahrungen haben dazu gef\u00fchrt, dass ich heute musikalisch ein anderer Mensch bin.<\/p>\n<div id=\"attachment_84999\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84999\" class=\"size-large wp-image-84999\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pola-i-laki-w-Bialej-w-srodku-lipca-2-scaled-e1787323390711-1024x577.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"577\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pola-i-laki-w-Bialej-w-srodku-lipca-2-scaled-e1787323390711-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pola-i-laki-w-Bialej-w-srodku-lipca-2-scaled-e1787323390711-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pola-i-laki-w-Bialej-w-srodku-lipca-2-scaled-e1787323390711-768x433.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pola-i-laki-w-Bialej-w-srodku-lipca-2-scaled-e1787323390711-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pola-i-laki-w-Bialej-w-srodku-lipca-2-scaled-e1787323390711-2048x1154.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-84999\" class=\"wp-caption-text\">Die deutsche Sprache und die Kultur ihrer Heimat begleiten Andrea Rischka seit ihrer Kindheit \u2013 und pr\u00e4gen bis heute ihren musikalischen Weg.<br \/>Foto: Tomasz Chabior<\/p><\/div>\n<h3>Hat das \u00dcberschreiten der Grenzen des Schlagers und das Kennenlernen neuer Musikrichtungen deine Sicht auf deine Wurzeln und dein musikalisches Erbe ver\u00e4ndert?<\/h3>\n<p>Was den Gesang betrifft, habe ich lange nach etwas gesucht, das meine Stimme st\u00e4rkt. Ich suchte nach einer Schule, nach Techniken. Die L\u00f6sung war schlie\u00dflich die R\u00fcckkehr zu meinen Wurzeln, also zu der Art, wie meine Oma in der Kirche gesungen hat. Ich erinnere mich daran, dass meine Freundinnen scherzten: \u201eDeine Oma h\u00f6rt man am meisten.\u201c Wenn meine Oma in der Kirche war, wusste man es sofort, denn sie hatte eine sehr starke Stimme.<\/p>\n    <section class=\"newsy-widget\">\r\n        \r\n                                \r\n        <a class=\"newsy-card\" href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wiedergefundene-heimat\/\">\r\n            <div class=\"newsy-card-thumb\">\r\n                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Horst-Ulbrich-z-zona-na-moscie-gotyckim-w-Glatz-Klodzko-1-150x150.jpg\" alt=\"Wiedergefundene Heimat\">\r\n                            <\/div>\r\n            <div class=\"newsy-card-text\">\r\n            \t\r\n                            <span class=\"slider-subtitle\" style=\"font-size: 0.7rem !important; text-transform: uppercase !important;\">Interview mit Horst Ulbrich, dem Vorsitzenden des DFK Glatz<\/span>\r\n                                      \t\r\n            \t\r\n                <h3 class=\"newsy-card-title\">Wiedergefundene Heimat<\/h3>\r\n                <span class=\"newsy-card-more\">Mehr lesen &rarr;<\/span>\r\n            <\/div>\r\n        <\/a>\r\n            <\/section>\r\n    \n    <section class=\"newsy-widget\">\r\n        \r\n                                \r\n        <a class=\"newsy-card\" href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/interview-mit-piotr-dukat-traeume-ziele-und-plaene\/\">\r\n            <div class=\"newsy-card-thumb\">\r\n                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/G8A3927-150x150.jpg\" alt=\"Tr\u00e4ume, Ziele und Pl\u00e4ne\">\r\n                            <\/div>\r\n            <div class=\"newsy-card-text\">\r\n            \t\r\n                            <span class=\"slider-subtitle\" style=\"font-size: 0.7rem !important; text-transform: uppercase !important;\">Interview mit Piotr Dukat<\/span>\r\n                                      \t\r\n            \t\r\n                <h3 class=\"newsy-card-title\">Tr\u00e4ume, Ziele und Pl\u00e4ne<\/h3>\r\n                <span class=\"newsy-card-more\">Mehr lesen &rarr;<\/span>\r\n            <\/div>\r\n        <\/a>\r\n            <\/section>\r\n    \n<p>Ich suchte lange nach anderen Vorbildern. Ich h\u00f6rte mir die Stimme meiner Lehrerin an, die Stimmen verschiedener S\u00e4ngerinnen, die mir damals gefielen. Durch den klassischen Gesang, sp\u00e4ter den Jazz und das Erlernen verschiedener Techniken kehrte ich schlie\u00dflich wieder zu meinen Wurzeln zur\u00fcck \u2013 zu dem, wie meine Oma gesungen hatte.<\/p>\n<p>Zu dieser starken, gesunden, wundersch\u00f6nen Stimme. Ich entdeckte die Sch\u00f6nheit der Einfachheit neu. Ich verstand, dass ich mein ganzes Leben lang eigentlich so singen sollte wie meine Oma. Sie hatte eine einfache, klare, gesunde Stimme. Und genau das ist f\u00fcr mich heute die Grundlage, der ich Emotionen hinzuf\u00fcge und darauf ich ein Lied aufbauen kann.<\/p>\n<h3>Und was die Musik betrifft: Magst Du Schlager immer noch? Oder hast Du sie zugunsten anderer Musikrichtungen aufgegeben?<\/h3>\n<p>Nein. Selbst wenn ich manchmal den Wunsch habe, etwas Neues zu erschaffen, Musik zu komponieren, zieht es mich automatisch wieder zum Schlager. Manchmal denke ich: \u201eOh, das ist zu sehr Schlager.\u201c Aber andererseits ist genau das sch\u00f6n. Das ist das, was in meiner Seele klingt. Ich singe lieber deutsche Schlager. Es f\u00e4llt mir leichter, einen Text auf Deutsch als auf Polnisch zu schreiben. Der Schlager liegt mir einfach im Herzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der S\u00e4ngerin Andrea Rischka \u00fcber das Singen auf Deutsch, die Liebe zum Schlager, und die R\u00fcckkehr zu den eigenen musikalischen Wurzeln sprach Anna Durecka.<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":84995,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5625],"tags":[9893],"redaktor":[5629],"class_list":["post-84994","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-de","tag-andrea-rischka-de","redaktor-anna-durecka-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84994"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84994\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85005,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84994\/revisions\/85005"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/84995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84994"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=84994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}