{"id":84922,"date":"2026-08-22T05:00:13","date_gmt":"2026-08-22T03:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=84922"},"modified":"2026-08-21T12:15:22","modified_gmt":"2026-08-21T10:15:22","slug":"echte-schlesische-happen-schawoine-zwischen-gasthaus-garten-und-erinnerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/echte-schlesische-happen-schawoine-zwischen-gasthaus-garten-und-erinnerung\/","title":{"rendered":"Schawoine \u2013 zwischen Gasthaus, Garten und Erinnerung"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Die Geschichte des Dorfes reicht bis ins Mittelalter zur\u00fcck. Schawoine erscheint bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts in den Quellen und wird in lateinischen Dokumenten als <\/span><\/span><em><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Savon<\/span><\/span><\/em><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"> erw\u00e4hnt. Seit 1242 geh\u00f6rte es zum Kloster der Zisterzienserinnen in Trebnitz, und 1250 erhielt es die herzogliche Genehmigung zur Anlage nach deutschem Recht. Dieser Status w\u00e4hrte jedoch nicht lange, denn in den historischen Dokumenten wurde Schawoine wieder als Dorf bezeichnet.<\/span><\/span><\/strong><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Interessanterweise stehen sich im Ortszentrum zwei Kirchen gegen\u00fcber. Sie sind wie Geschwister \u2013 die eine katholisch, die andere evangelisch \u2013 und beide haben die St\u00fcrme der Geschichte \u00fcberdauert. Rund um die Kirche der heiligen Hedwig von Schlesien finden sich Epitaphien, aus denen sich beinahe ein Erinnerungsbild der f\u00fcr den Ort bedeutenden Menschen zusammensetzen lie\u00dfe. Die zweite Kirche wurde vor einigen Jahren restauriert und zu einer Kulturst\u00e4tte umgestaltet \u2013 zu einem Ort der Begegnung und kreativen T\u00e4tigkeit, in dem man mit der Gegenwart, aber auch mit der Geschichte in Ber\u00fchrung kommt. Diese Geschichte wird aber nicht nur durch wenige erhaltene historische Bauernh\u00f6fe, sondern auch durch das ehemalige Schulgeb\u00e4ude, die fr\u00fchere Post, die Arztpraxis und die Villa von Dr. Poppe erz\u00e4hlt.<\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_84926\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84926\" class=\"size-large wp-image-84926\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Polska-Org-Zawonia_413240-1905-1909-r-1024x667.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Polska-Org-Zawonia_413240-1905-1909-r-1024x667.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Polska-Org-Zawonia_413240-1905-1909-r-300x195.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Polska-Org-Zawonia_413240-1905-1909-r-768x500.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Polska-Org-Zawonia_413240-1905-1909-r-1536x1000.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Polska-Org-Zawonia_413240-1905-1909-r-2048x1333.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-84926\" class=\"wp-caption-text\">Um 1905-1909 entstand in Friedrich Pietschs Kunstanstalt in Breslau eine Postkarte aus der Reihe \u201eGru\u00df aus \u2026\u201c. Solche Postkarten wurden typischerweise von Sommerfrischlern, Kurg\u00e4sten oder Touristen erworben.<br \/>Quelle: polska-org.pl<\/p><\/div>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">F\u00fcr die Bewohner des 20. Jahrhunderts waren diese mittelalterlichen Ereignisse vermutlich lediglich der ferne Hintergrund ihres Alltags. Ihre Welt wurde vor allem von Haus, Familie, Arbeit und Nachbarschaft bestimmt. Im Jahr 1936 wurde Schawoine in Bl\u00fcchertal umbenannt. Umso wertvoller sind die erhaltenen Familienerinnerungen. In einem Bericht erinnert sich eine Enkelin an ihre Gro\u00dfmutter Margarethe Besler, geborene Schreiber, die aus Bl\u00fcchertal stammte. Ihr Vater, Paul Schreiber, war Sattlermeister und f\u00fchrte eine eigene Werkstatt. In einer weiteren Familienerinnerung ist von einer Familie Reichelt die Rede, die ebenfalls aus Schawoine stammt. Zu den weiteren Namen im Adressbuch der Vorkriegszeit geh\u00f6rt unter anderem B\u00fcrgermeister Ernst Krause, aber auch eine ganze Reihe von Menschen mit Berufen, ohne die ein kleines Dorf nicht h\u00e4tte funktionieren k\u00f6nnen: der Korbmacher Josef Barczik, der B\u00e4ckermeister Wilhelm Belke, der Fleischer Kurt Jentsch, die M\u00fcllermeister Josef Kischka und Robert Prior, der \u00d6lschl\u00e4ger Johannes Sch\u00f6nfelder sowie mehrere Gastwirte \u2013 Oskar J\u00fcttner, Fritz Nitschke, Adolf Stephan und Max Matulke. Auch weitere Fleischer und der B\u00e4ckermeister Max Vater sind verzeichnet.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_84928\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84928\" class=\"size-full wp-image-84928\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_153433-mj.png\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"853\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_153433-mj.png 920w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_153433-mj-300x278.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_153433-mj-768x712.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-84928\" class=\"wp-caption-text\">Einer der ehemaligen Bewohner von Schawoine war \u00d6lschl\u00e4ger. Heute ist dies ein eher aussterbendes Handwerk. Das \u00d6l aus der Region verleiht jedoch einem Salat aus frischen Zutaten eine besondere geschmackliche Note.<br \/>Foto: Ma\u0142gorzata Janik<\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Betrachtet man diese Liste, h\u00f6rt Schawoine auf, lediglich ein Punkt auf einer alten Landkarte zu sein. Das Dorf wird zu einem Ort, an dem der Duft von frisch gebackenem Brot in der Luft lag, M\u00fchlen arbeiteten, Gasth\u00e4user betrieben wurden und Handwerker morgens die T\u00fcren ihrer Werkst\u00e4tten \u00f6ffneten. Und nicht nur Einheimische trafen sich hier: In der historischen Presse finden sich Ank\u00fcndigungen von Versammlungen verschiedener schlesischer Vereine, die gerade in Schawoine ihre Zusammenk\u00fcnfte und andere wichtige Feierlichkeiten veranstalteten. Zu den \u00f6rtlichen Gasth\u00e4usern geh\u00f6rten das <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Gasthaus Max Matulke<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"> und das <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Gasthaus Nitschke mit einem Saal f\u00fcr Tanzveranstaltungen<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">. Erhaltene historische Aufnahmen und Ansichtskarten erm\u00f6glichen einen Blick in die einstige Bebauung von Schawoine und erinnern daran, dass dieses kleine Dorf \u00fcber eine erstaunlich gut ausgebaute gastronomische Infrastruktur, eigene Orte f\u00fcr gemeinsame Gespr\u00e4che und seinen ganz eigenen Rhythmus des t\u00e4glichen Lebens verf\u00fcgte.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Und wenn es eine B\u00e4ckerei, M\u00fchlen, Fleischereien und Gasth\u00e4user gab, musste auch eine allt\u00e4gliche, h\u00e4usliche K\u00fcche existieren, die nur selten in offiziellen Dokumenten festgehalten wird. Gerade deshalb lohnt es sich, einen Blick in alte Kochb\u00fccher und Gartenratgeber zu werfen. Manchmal finden wir darin Pflanzen, die von unseren Tischen verschwunden sind, obwohl sie einst ganz selbstverst\u00e4ndlich waren. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Eine davon ist der <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Portulak<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">, der in der alten kulinarischen Literatur als Gem\u00fcse und Bestandteil der allt\u00e4glichen K\u00fcche behandelt wurde. In dem 1834 erschienenen Buch <\/span><\/span><em><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Das neueste und einfachste Kochbuch f\u00fcr M\u00e4dchen und angehende Hausfrauen b\u00fcrgerlichen Standes<\/span><\/span><\/em><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"> wird eine sehr einfache Zubereitungsart beschrieben: Die jungen Bl\u00e4tter wurden von den dicken, roten St\u00e4ngeln gezupft, in Wasser gekocht, gut abtropfen gelassen und anschlie\u00dfend in einer Buttersauce erhitzt. Noch interessanter ist das Rezept f\u00fcr eine Portulaksuppe. Die Bl\u00e4tter wurden in Butter ged\u00fcnstet und anschlie\u00dfend in hei\u00dfe Fleischbr\u00fche gegeben. Die Suppe wurde mit Ei und Mehl gebunden, mit Muskatbl\u00fcte gew\u00fcrzt und bei Bedarf mit etwas geriebenem Semmelmehl erg\u00e4nzt.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"de-DE\">Manchmal lohnt es sich n\u00e4mlich, die Geschichte aus einer anderen Perspektive zu betrachten \u2013 und zwar anhand von Geschm\u00e4ckern.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Portulak entsprach dabei einem grundlegenden Prinzip der fr\u00fcheren K\u00fcche: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Nutze, was die Erde hervorbringt, und verschwende nichts.<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"> Vielleicht wuchs er irgendwo hinter dem Haus der Familie Schreiber, Reichelt oder einer anderen Familie, vielleicht wanderte er in den Kochtopf, und vielleicht a\u00df jemand aus Schawoine eine solche Suppe, bevor er sich auf den Weg zur Werkstatt, B\u00e4ckerei, M\u00fchle oder ins Gasthaus machte. Manchmal lohnt es sich n\u00e4mlich, die Geschichte aus einer anderen Perspektive zu betrachten \u2013 und zwar anhand von Geschm\u00e4ckern. Schawoine war schlie\u00dflich nicht nur eine mittelalterliche Siedlung, sp\u00e4ter Bl\u00fcchertal und heute Zawonia. Es war die Heimat von Hunderten von Menschen. Das Adressbuch von 1942 nennt <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">860 Einwohner, i<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">hr Alltag ist l\u00e4ngst verstummt, doch geblieben sind Fotografien, Namen, Zeitungsanzeigen und Familienerinnerungen. Und irgendwo dazwischen \u2013 vielleicht auch nur symbolisch \u2013 der Portulak. Eine unscheinbare Pflanze, die daran erinnert, dass die Geschichte der K\u00fcche oft nicht in gro\u00dfen Hotels und Restaurants beginnt, sondern im Garten hinter dem Haus, im Kochtopf auf dem Herd oder auf dem Teller an einem Tisch, an dem die Bewohner des einstigen Schawoine zusammenkamen.<\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_84934\" style=\"width: 483px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84934\" class=\"size-large wp-image-84934\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_155024mja-473x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"473\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_155024mja-473x1024.jpg 473w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_155024mja-138x300.jpg 138w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_155024mja-768x1664.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_155024mja-709x1536.jpg 709w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_155024mja-945x2048.jpg 945w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260814_155024mja-scaled.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px\" \/><p id=\"caption-attachment-84934\" class=\"wp-caption-text\">Als pflegeleichte, schnell wachsende und winterharte Pflanze findet Portulak auch heute noch seinen Platz in der Kulinarik.<br \/>Foto: Ma\u0142gorzata Janik<\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Da die <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Gurkensaison 2026<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"> sich gerade ihrem Ende zuneigt, kommt ein erfrischender Salat gerade recht \u2013 einfach und schnell zubereitet, als Beilage zu einem Hauptgericht oder auch als leichtes Abendessen, ideal f\u00fcr die noch immer warmen Abende. Das Rezept daf\u00fcr stammt aus der Augustausgabe des Gartenratgebers <\/span><\/span><em><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Der Lehrmeister im Garten und Kleintierhof<\/span><\/span><\/em><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"> aus dem Jahr <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">1911:<\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_84932\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84932\" class=\"size-large wp-image-84932\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Portulak-1024x726.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"726\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Portulak-1024x726.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Portulak-300x213.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Portulak-768x545.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Portulak-1536x1090.png 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Portulak.png 1748w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-84932\" class=\"wp-caption-text\">Wertvolle Einblicke in historische kulinarische Welt lassen sich den alten Kochb\u00fcchern entnehmen. Collage erstellt mit Canva.<br \/>Quelle: Digitale Sammlungen Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt<\/p><\/div>\n<h2><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Gurkensalat mit Portulak<\/span><\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Die Gurken werden gesch\u00e4lt, gewaschen und in m\u00f6glichst d\u00fcnne Scheiben geschnitten. Nun vermische man dieselben sofort mit einigen L\u00f6ffeln \u00d6l und einer handvoll Portulak; der Essig, sowie Pfeffer und Salz werden kurz bevor der Salat zu Tisch kommt, hinzugef\u00fcgt. Noch besser schmeckt der Salat, wenn fein gehackte Salatkr\u00e4uter: Boretsch, Petersilie, Schnittlauch, Pimpinelle, Kresse, Zwiebelkraut, zarter Dill und Estragon in kleinen Gaben, je nach Geschmack, daran gegeben werden.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte des Dorfes reicht bis ins Mittelalter zur\u00fcck. Schawoine erscheint bereits zu Beginn des 13. 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