{"id":84773,"date":"2026-08-18T17:30:27","date_gmt":"2026-08-18T15:30:27","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=84773"},"modified":"2026-08-18T17:29:31","modified_gmt":"2026-08-18T15:29:31","slug":"wo-das-erbe-des-nobelpreistraegers-auf-die-seele-des-riesengebirges-trifft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wo-das-erbe-des-nobelpreistraegers-auf-die-seele-des-riesengebirges-trifft\/","title":{"rendered":"Wo das Erbe des Nobelpreistr\u00e4gers auf die Seele des Riesengebirges trifft"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Villa Gerhart Hauptmanns in Agnetendorf, bekannt als \u201eWiesenstein\u201c, ist ein Ort, an dem die Geschichte Schlesiens lebendig geblieben ist. Dar\u00fcber, wie aus einem Museum ein modernes Kulturzentrum wird, \u00fcber die wachsende Zahl von Touristen aus Deutschland und Tschechien und dar\u00fcber, warum es sich lohnt, diesen Ort zu besuchen, sprach Manuela Leibig mit Katarzyna Nadzieja Soboczy\u0144ska, Direktorin des St\u00e4dtischen Museums \u201eGerhart-Hauptmann-Haus\u201c in Hirschberg.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Das St\u00e4dtische Museum \u201eGerhart-Hauptmann-Haus\u201c ist weit mehr als ein traditionelles biografisches Museum. Wie w\u00fcrden Sie diesen Ort heute definieren?<\/h3>\n<p>Katarzyna Nadzieja Soboczy\u0144ska: Wir sind ein kleines st\u00e4dtisches Museum, eine Kultureinrichtung der Stadt Hirschberg, aber unsere Wirkung und Bedeutung reichen weit \u00fcber die Region hinaus. Ich sage oft, dass wir nicht nur Andenken an den Nobelpreistr\u00e4ger bewahren, sondern das gesamte Kulturerbe des Riesengebirges. Unsere T\u00e4tigkeit besteht zu etwa 70 Prozent in der Auseinandersetzung mit Hauptmann selbst \u2013 sein Haus, sein Werk und die Rezeption seiner Werke \u2013 aber die restlichen 30 Prozent entfallen auf die Geschichte von Agnetendorf, der lokalen K\u00fcnstlerkolonie und den wechselvollen Schicksalen dieser Region. Unsere gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke ist die Authentizit\u00e4t. Es ist kein Geb\u00e4ude, das f\u00fcr eine Ausstellung errichtet wurde. Es ist das Haus, in dem Hauptmann 45 Jahre lang lebte, in dem er schuf und in dem er starb. Der Wiesenstein ist unser wichtigstes Exponat.<\/p>\n<h3>In letzter Zeit verzeichnen Sie einen beeindruckenden Besucherzuwachs von 30 Prozent. Wer sind die heutigen G\u00e4ste der Villa Wiesenstein?<\/h3>\n<p>Wir beobachten einen sehr interessanten Wandel. Nat\u00fcrlich ist das Riesengebirge im Trend, aber zu uns kommen G\u00e4ste, die bewusst den Kontakt zur Hochkultur suchen. Die Zahl der Touristen aus Deutschland und Tschechien hat stark zugenommen. Das sind f\u00fcr uns nat\u00fcrliche Besuchergruppen, deshalb ist unser gesamter Rundgang, alle Texte und Multimedia-Inhalte, in vier Sprachen verf\u00fcgbar: Polnisch, Deutsch, Tschechisch und Englisch. Interessanterweise ziehen wir auch viele Touristen aus Gro\u00dfbritannien und den Benelux-L\u00e4ndern an. Einige Besucher kommen durch die zeitgen\u00f6ssische Literatur zu uns \u2013 die Kriminalromane von S\u0142awek Gortych, die in unserem Museum spielen, waren f\u00fcr viele ein Anreiz, diesen Ort pers\u00f6nlich zu entdecken. Sie werden von den Polychromien im Paradiessaal oder der Architektur Hans Grisebachs angezogen, nach dessen Entwurf die Villa Wiesenstein in den Jahren 1900-1902 errichtet wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_84778\" style=\"width: 757px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84778\" class=\"size-large wp-image-84778\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/GH-fot.-A.-Jaschke-747x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"747\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/GH-fot.-A.-Jaschke-747x1024.jpg 747w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/GH-fot.-A.-Jaschke-219x300.jpg 219w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/GH-fot.-A.-Jaschke-768x1052.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/GH-fot.-A.-Jaschke-1121x1536.jpg 1121w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/GH-fot.-A.-Jaschke-1494x2048.jpg 1494w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/GH-fot.-A.-Jaschke-scaled.jpg 1868w\" sizes=\"auto, (max-width: 747px) 100vw, 747px\" \/><p id=\"caption-attachment-84778\" class=\"wp-caption-text\">Gerhart Hauptmann<br \/>Foto: Alfred J\u00e4schke<\/p><\/div>\n<h3>Agnetendorf ist nicht nur die Villa. Was bieten Sie den G\u00e4sten zus\u00e4tzlich zur Dauerausstellung?<\/h3>\n<p>Wir bem\u00fchen uns, eine lebendige Institution zu sein, daher ist unser Angebot sehr breit gef\u00e4chert. Wir organisieren k\u00fcnstlerische Workshops, Konzerte und M\u00e4rkte, die sowohl die lokale Gemeinschaft als auch Touristen anziehen. Gro\u00dfer Beliebtheit erfreuen sich die n\u00e4chtlichen F\u00fchrungen mit dem Schriftsteller S\u0142awomir Gortych \u2013 dem Autor von Kriminalromanen, die im Riesengebirge spielen \u2013 der Leser anzieht, die die Schaupl\u00e4tze seiner B\u00fccher mit eigenen Augen sehen m\u00f6chten. F\u00fcr Bergliebhaber haben wir den Hauptmann-Wanderweg vorbereitet \u2013 eine mehrt\u00e4gige Wanderung durch das Riesengebirge, die unsere Villa mit dem ehemaligen Haus der Br\u00fcder Hauptmann in Schreiberhau verbindet.<\/p>\n<p>Wir vergessen auch nicht die wissenschaftliche Arbeit: Wir betreiben eine spezialisierte Literaturbibliothek, organisieren Symposien und Konferenzen mit Beteiligung von Germanisten. An den Tagen der offenen T\u00fcr bieten wir thematische F\u00fchrungen an, in denen wir zum Beispiel \u00fcber die einzigartige Architektur der Villa oder die intime Familiengeschichte der Hauptmanns erz\u00e4hlen, die wir den G\u00e4sten unter anderem durch die Tageb\u00fccher von Margarete und Ivo Hauptmann erschlie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Das Museum ist sieben Tage die Woche ge\u00f6ffnet. Das ist in der polnischen Museumslandschaft eine Seltenheit.<\/h3>\n<p>Das war eine bewusste Entscheidung. In einer Tourismusregion k\u00f6nnen wir uns keine \u201emont\u00e4glichen Ruhetage\u201c leisten. Touristen klopfen t\u00e4glich an unsere T\u00fcr und wir m\u00f6chten f\u00fcr sie da sein. Das ist ein gro\u00dfer personeller und organisatorischer Aufwand, aber unsere \u00d6ffentlichkeitsarbeit hat f\u00fcr uns oberste Priorit\u00e4t. Oftmals lernen Menschen hier zum ersten Mal den Namen des Nobelpreistr\u00e4gers kennen und sind fasziniert vom Paradiessaal oder der Bibliothek des Schriftstellers.<\/p>\n<h3>Sie erw\u00e4hnten den Paradiessaal. Er ist das Herz des Hauses und beeindruckt die Besucher sehr.<\/h3>\n<p>Der Paradiessaal ist unser \u201eAusgangspunkt\u201c und eine der gr\u00f6\u00dften St\u00e4rken des Museums in puncto Image. Die farbenpr\u00e4chtigen Polychromien von Johannes Maximilian Avenarius aus dem Jahr 1922 schaffen hier eine einzigartige Atmosph\u00e4re, die biblische Motive mit Hauptmanns Werk verbindet. Dieser Ort bleibt f\u00fcr immer in Erinnerung. Die neue Dauerausstellung \u201eEntdecke den Wiesenstein\u201c, die wir Ende 2025 modernisiert haben, f\u00fchrt die G\u00e4ste jedoch durch sieben verschiedene R\u00e4ume \u2013 vom Arbeitszimmer des Schriftstellers \u00fcber den Musikalischen Salon bis hin zum Observatorium. Jeder dieser R\u00e4ume erz\u00e4hlt eine eigene Geschichte, unterst\u00fctzt durch moderne Technologie, aber stets mit Respekt vor der historischen Bausubstanz der Villa.<\/p>\n<div id=\"attachment_84774\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84774\" class=\"size-large wp-image-84774\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/gRAFIKA-2-Foto-Robert-Karczmarczyk-2-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"684\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/gRAFIKA-2-Foto-Robert-Karczmarczyk-2-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/gRAFIKA-2-Foto-Robert-Karczmarczyk-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/gRAFIKA-2-Foto-Robert-Karczmarczyk-2-768x513.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/gRAFIKA-2-Foto-Robert-Karczmarczyk-2-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/gRAFIKA-2-Foto-Robert-Karczmarczyk-2-2048x1367.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-84774\" class=\"wp-caption-text\">Paradiessaal<br \/>Foto: Robert Karczmarczyk, aus der Sammlung des Museums<\/p><\/div>\n<h3>Wie sieht die deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Praxis aus?<\/h3>\n<p>Unser Museum ist aus dem Geist des Dialogs entstanden \u2013 Grundlage waren die deutsch-polnischen Vereinbarungen von Premierminister Tadeusz Mazowiecki und Bundeskanzler Helmut Kohl aus dem Jahr 1989. Heute ist diese Zusammenarbeit sehr intensiv. Wir arbeiten beispielsweise mit dem Schlesischen Museum zu G\u00f6rlitz und den Museen in Bautzen zusammen. Wir tauschen Museumsst\u00fccke aus, f\u00fchren gemeinsame Bildungs- und Forschungsprojekte durch. Unsere Ausstellungskataloge sind stets zweisprachig. Wir arbeiten auch eng mit dem Institut f\u00fcr Germanische Philologie der Universit\u00e4t Breslau zusammen und organisieren wissenschaftliche Konferenzen, wie k\u00fcrzlich eine \u00fcber Hauptmann im europ\u00e4ischen Kulturged\u00e4chtnis. Wir verbinden die Welt der Wissenschaft mit der Popularisierung und zeigen Hauptmann nicht als monumentale Figur, sondern als Menschen, der in die Geschichte seiner Zeit verstrickt war.<\/p>\n<h3>Das Museum wird regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr seine Arbeit ausgezeichnet. Welche Ehrungen sind Ihnen besonders wichtig?<\/h3>\n<p>Jede Auszeichnung ist eine Best\u00e4tigung daf\u00fcr, dass wir den richtigen Weg gehen. Die Ehrungen des Polnischen Museumsverbandessch\u00e4tzen wir sehr \u2013 unsere Ausstellungen, wie zum Beispiel die \u00fcber Paul Aust, gewinnen regelm\u00e4\u00dfig Preise im Wettbewerb um die Museumsveranstaltung des Jahres in Niederschlesien. Wir haben den \u201eNiederschlesischen Schl\u00fcssel zum Erfolg\u201c sowie Zertifikate der Niederschlesischen Tourismusorganisation erhalten. Diese Auszeichnungen st\u00e4rken unser Prestige, aber die gr\u00f6\u00dfte Genugtuung ist der Moment, wenn Besucher uns schreiben, dass sie gerne l\u00e4nger im Wiesenstein bleiben w\u00fcrden, inspiriert vom Geist dieses Ortes.<\/p>\n<div id=\"attachment_84780\" style=\"width: 801px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84780\" class=\"size-large wp-image-84780\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/E.Fuchs-rosliny-1935_page-0001-791x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"791\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/E.Fuchs-rosliny-1935_page-0001-791x1024.jpg 791w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/E.Fuchs-rosliny-1935_page-0001-232x300.jpg 232w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/E.Fuchs-rosliny-1935_page-0001-768x994.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/E.Fuchs-rosliny-1935_page-0001-1187x1536.jpg 1187w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/E.Fuchs-rosliny-1935_page-0001.jpg 1275w\" sizes=\"auto, (max-width: 791px) 100vw, 791px\" \/><p id=\"caption-attachment-84780\" class=\"wp-caption-text\">Ze zbior\u00f3w Muzeum Miejskiego \u201cDom Gerharta Hauptmanna\u201d w Jeleniej G\u00f3rze<br \/>\u00a9 Copyright for the works of Erich Fuchs by Renate Baumg\u00e4rtner, 2026<\/p><\/div>\n<h3>Sie bereiten eine neue Sonderausstellung vor.<\/h3>\n<p>Bereits am 5. September er\u00f6ffnen wir eine au\u00dfergew\u00f6hnliche monographische Ausstellung \u00fcber Erich Fuchs \u2013 einen K\u00fcnstler, der ein herausragender Dokumentarist des Lebens der Riesengebirgsbewohner und Illustrator von Hauptmanns \u201eWebern\u201c war. Es ist eine seltene Gelegenheit, nicht nur Werke aus unseren eigenen Sammlungen, sondern auch aus dem Privatbesitz der K\u00fcnstlerfamilie zu sehen. Die Ausstellung wird von einem sch\u00f6nen, zweisprachigen Katalog begleitet. Es ist ein Projekt, an dem wir sehr intensiv gearbeitet haben und das sich perfekt in die Mission einf\u00fcgt, Hauptmann im weiteren Kontext der lokalen Kultur zu zeigen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-84782\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Fuchs-Hauptmann-Museum-704x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"704\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Fuchs-Hauptmann-Museum-704x1024.jpg 704w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Fuchs-Hauptmann-Museum-206x300.jpg 206w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Fuchs-Hauptmann-Museum-768x1117.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Fuchs-Hauptmann-Museum-1056x1536.jpg 1056w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Fuchs-Hauptmann-Museum-1408x2048.jpg 1408w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Fuchs-Hauptmann-Museum-scaled.jpg 1760w\" sizes=\"auto, (max-width: 704px) 100vw, 704px\" \/><\/p>\n<h3>Der Wiesenstein scheint ein Ort zu sein, an dem Grenzen \u2013 die geografischen und die zeitlichen \u2013 ihre Bedeutung verlieren.<\/h3>\n<p>Denn so war das Riesengebirge an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, und so eine Institution wollen wir heute sein. Das Museum bewahrt das Erbe Gerhart Hauptmanns, aber es interpretiert es durch die Authentizit\u00e4t seines Hauses und den Reichtum der Geschichte und Kunst der gesamten Region. Ich lade alle nach Agnetendorf ein \u2013 nicht nur, um die Ausstellungen zu sehen, sondern um den Geist eines Ortes zu sp\u00fcren, der Nationen und Generationen verbindet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Wissenswertes:<\/h4>\n<ul>\n<li>Adresse: St\u00e4dtisches Museum \u201eGerhart-Hauptmann-Haus\u201d, ul. Micha\u0142owicka 32, Hirschberg \u2013 Agnetendorf.<\/li>\n<li>\u00d6ffnungszeiten: Das Museum empf\u00e4ngt G\u00e4ste sieben Tage die Woche.<\/li>\n<li>Fuchs-Ausstellung: Er\u00f6ffnung der Ausstellung \u201eErich Fuchs \u2013 Theater des Riesengebirges\u201c am 5. September um 12:00 Uhr.<\/li>\n<li>Serviceleistungen: Vollst\u00e4ndige Touristeninformation und Rundg\u00e4nge verf\u00fcgbar auf Polnisch, Deutsch, Tschechisch und Englisch.<\/li>\n<li>Webseite: <a href=\"https:\/\/muzeum-dgh.pl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/muzeum-dgh.pl\/<\/a><\/li>\n<li>FB : <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/MuzeumMiejskieDomGerhartaHauptmanna\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.facebook.com\/MuzeumMiejskieDomGerhartaHauptmanna\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Villa Gerhart Hauptmanns in Agnetendorf, bekannt als \u201eWiesenstein\u201c, ist ein Ort, an dem die Geschichte Schlesiens lebendig geblieben ist. 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