{"id":84654,"date":"2026-08-15T05:00:56","date_gmt":"2026-08-15T03:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=84654"},"modified":"2026-08-14T21:26:39","modified_gmt":"2026-08-14T19:26:39","slug":"echte-schlesische-happen-kraeuter-ernte-und-der-geschmack-des-alten-schlesiens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/echte-schlesische-happen-kraeuter-ernte-und-der-geschmack-des-alten-schlesiens\/","title":{"rendered":"Kr\u00e4uter, Ernte und der Geschmack des alten Schlesiens"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mari\u00e4 Himmelfahrt markierte in Schlesien seit jeher einen besonderen Zeitpunkt im Jahreslauf. Der Sommer n\u00e4herte sich langsam seiner Reife, die Felder brachten die ersten Ertr\u00e4ge hervor, und die Wiesen \u2013 wenn auch nicht mehr so \u00fcppig wie einige Wochen zuvor \u2013 boten noch immer eine F\u00fclle von Blumen und Kr\u00e4utern, die zun\u00e4chst in die Kirche und sp\u00e4ter in die b\u00e4uerlichen H\u00e4user und H\u00f6fe gelangen sollten.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Jahr 1936 fiel der 15. August auf einen Samstag, und so wurde am folgenden Tag, am Sonntag, dem 16. August, in Schwammelwitz (Trzeboszowice) \u2013 die Kr\u00e4uterweihe begangen. Wie dieser Brauch einst aussah, erfahren wir aus der Semesterarbeit von Walter Weinert, Sitte und Brauchtum des Dorfes Schwammelwitz. Seine Beschreibung ist gewisserma\u00dfen eine kleine Momentaufnahme des d\u00f6rflichen Lebens \u2013 nur eben in Worten festgehalten: Die B\u00e4uerin ging auf die Wiese und w\u00e4hlte aus den bl\u00fchenden Pflanzen jene aus, die seit Generationen ihren festen Platz im geweihten Kr\u00e4uterbund hatten. Dazu geh\u00f6rten Brunelle, Schafgarbe, Liebst\u00fcck, Eibisch, Pfefferminze, Rosskopf, Spitzwegerich, Raute, Marienbl\u00e4tter, Rittersporn, Bibernelle, Schardistel, Rosmarie, Quendel und andere. Es war also keineswegs ein beliebiger Strau\u00df, den man auf dem Weg zur Kirche gepfl\u00fcckt hatte, sondern vielmehr ein kleines, in der \u00f6rtlichen Pflanzenkenntnis verwurzeltes Herbarium.<\/p>\n<div id=\"attachment_84658\" style=\"width: 483px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84658\" class=\"size-large wp-image-84658\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260812_145437-473x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"473\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260812_145437-473x1024.jpg 473w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260812_145437-138x300.jpg 138w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260812_145437-768x1664.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260812_145437-709x1536.jpg 709w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260812_145437-945x2048.jpg 945w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_20260812_145437-scaled.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px\" \/><p id=\"caption-attachment-84658\" class=\"wp-caption-text\">Wiesenkr\u00e4uter, Erntekuchen mit Honig, k\u00fchle Milch und an Landstra\u00dfen reifendes Obst. Ein St\u00fcck Geschichte, ein Hauch von Nostalgie und ein Geschmack, der keine Worte braucht.<br \/>Foto: Ma\u0142gorzata Janik<\/p><\/div>\n<p>Nach der Weihe wurden die Pflanzen Teil des b\u00e4uerlichen Alltags. Man lie\u00df sie trocknen und bewahrte sie f\u00fcr sp\u00e4ter auf. Wenn eine Kuh gekalbt hatte, nahm die B\u00e4uerin einen Teil des getrockneten Weihgebundes, \u00fcberbr\u00fchte ihn mit hei\u00dfem Wasser und gab den Aufguss anschlie\u00dfend zum gewohnten Futter. Diese Mischung wurde dem Tier nach dem Kalben gereicht, um es vor Krankheiten zu bewahren. In Weinerts Schilderung begegnet uns noch ein weiterer Augustbrauch. Wenn die Ernte begonnen hatte und der erste mit Getreide beladene Wagen vom Feld zur\u00fcckkehrte, tauchte der Bauer einen \u00c4hrenwedel in Weihwasser. Bevor er mit dem Wagen in die Scheune fuhr, besprengte er damit die Pferde, den Getreidewagen und die Tenne. Auch das Getreide erhielt also, bevor es unter das sch\u00fctzende Dach gelangte, seinen Segen.<\/p>\n<p>Ein sch\u00f6nes Bild des weit verbreiteten oberschlesischen Brauches liefert eine Aufnahme aus dem Jahr 1933. Ma sieht drei Frauen, die \u00fcppige B\u00fcndel von Blumen und Kr\u00e4utern zur Kirche tragen und einen Text: \u201eDes Sommers letzte Bl\u00fchen\u2026 Blumen- und Kr\u00e4uterweihe in Oberschlesien\u201c. Die Aufnahme entstand in Keltsch im Kreis Gro\u00df-Strehlitz, dem heutigen Kielcza. In der kurzen Bildnotiz erfahren wir, dass die geweihten Kr\u00e4uter zum Trocknen aufbewahrt und anschlie\u00dfend \u2013 ganz \u00e4hnlich wie in Schwammelwitz \u2013 der Kuh zum ersten Futter nach dem Kalben beigemischt wurden. Auch zum Ausr\u00e4uchern des Stalles gegen Viehkrankheiten fanden sie Verwendung.<\/p>\n<div id=\"attachment_84660\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84660\" class=\"size-large wp-image-84660\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Oberschlesien-im-Bild-1935-nr-32-Fruestueck-kol-1024x728.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"728\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Oberschlesien-im-Bild-1935-nr-32-Fruestueck-kol-1024x728.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Oberschlesien-im-Bild-1935-nr-32-Fruestueck-kol-300x213.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Oberschlesien-im-Bild-1935-nr-32-Fruestueck-kol-768x546.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Oberschlesien-im-Bild-1935-nr-32-Fruestueck-kol.png 1057w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-84660\" class=\"wp-caption-text\">\u201dIn der arbeitsreichen Erntezeit schmeckt das Fr\u00fchst\u00fcck doppelt so gut\u201d, nach: Oberschlesien im Bild 1935. Kolorierte Aufnahme.<br \/>Foto: R\u00f6hrig-Bloden<br \/>Quelle: Schlesische Digitale Bibliothek<\/p><\/div>\n<p>Dar\u00fcber hinaus glaubte man, dass geweihte Blumen und Kr\u00e4uter die Bewohner des Hauses vor Ungl\u00fcck sch\u00fctzen und Feuer, Blitz und andere Gefahren fernhalten w\u00fcrden. So wurde das, was drau\u00dfen auf der Wiese wuchs, durch die Weihe zu weit mehr als einer Sammlung von Pflanzen. Es wurde Teil eines b\u00e4uerlichen Systems aus Glauben, Schutz, Heilwissen und Erinnerung \u2013 und blieb damit nicht nur in der Kirche, sondern kehrte mit den Menschen zur\u00fcck in ihre H\u00e4user, St\u00e4lle und auf die Felder.<\/p>\n<p>Eine andere Symbolik lag zudem im Erntekuchen. Weinert berichtet von einer Frau, die sich besonders gut mit den Heilkr\u00e4ften der Pflanzen auskannte und \u00fcber viele Jahre hinweg f\u00fcr die B\u00e4uerinnen die Kr\u00e4uterweihe zusammenstellte. Zum Dank erhielt sie von ihnen eben einen solchen Kuchen, der eigens zur besonderen Zeit der Ernte gebacken wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_84662\" style=\"width: 803px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84662\" class=\"size-full wp-image-84662\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/kpbc.umk_.pl-Erntezeit-Postlkarte-um-1915.png\" alt=\"\" width=\"793\" height=\"536\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/kpbc.umk_.pl-Erntezeit-Postlkarte-um-1915.png 793w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/kpbc.umk_.pl-Erntezeit-Postlkarte-um-1915-300x203.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/kpbc.umk_.pl-Erntezeit-Postlkarte-um-1915-768x519.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 793px) 100vw, 793px\" \/><p id=\"caption-attachment-84662\" class=\"wp-caption-text\">Der August in Schlesien duftete einst nach Kr\u00e4utern und frischem Getreide. Eine Postkarte aus dem Jahr 1915. Kolorierte Aufnahme<br \/>Quelle: Kujavisch-Pommersche Digitale Bibliothek<\/p><\/div>\n<p>Und hier wird die Geschichte des Brauchtums nun deutlich kulinarischer. Denn was w\u00e4re der August ohne etwas zu essen? Und erst recht ohne eine \u201eHerrenpartie\u201c, einen Ausflug unter M\u00e4nnern? In alten Zeitungen findet sich noch ein weiteres Bild, das auf wunderbare Weise zeigt, dass Tradition durchaus auch Sinn f\u00fcr Humor haben konnte. Unter der \u00dcberschrift Vater macht eine Herrenpartie! sehen wir einen mit M\u00e4nnern besetzten Wagen, der zu einem gemeinsamen Ausflug aufbricht. Die Ehefrau ist von der Idee zwar nicht gerade begeistert \u2013 und in dieser Hinsicht hat sich vermutlich nicht allzu viel ver\u00e4ndert, oder? \u2013, doch der Ehemann \u00fcberzeugt sie davon, dass auch die M\u00e4nner sich einmal im Jahr ein wenig vergn\u00fcgen m\u00fcssen. In ihrem Gespr\u00e4ch geht es nat\u00fcrlich auch um die wichtigste Frage einer solchen Unternehmung: Was nimmt man zu essen mit? Ist eine Wurst ausreichend oder sollte es doch etwas Deftigeres sein? Und vor allem: Wie viel Proviant braucht man \u00fcberhaupt?<\/p>\n<div id=\"attachment_84664\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84664\" class=\"size-large wp-image-84664\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Sitte-und-Brauchtum-des-Dorfes-Schwammelwitz-Beuthen-1936-von-Walter-Weinert-koIoriert-1024x902.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"902\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Sitte-und-Brauchtum-des-Dorfes-Schwammelwitz-Beuthen-1936-von-Walter-Weinert-koIoriert-1024x902.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Sitte-und-Brauchtum-des-Dorfes-Schwammelwitz-Beuthen-1936-von-Walter-Weinert-koIoriert-300x264.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Sitte-und-Brauchtum-des-Dorfes-Schwammelwitz-Beuthen-1936-von-Walter-Weinert-koIoriert-768x677.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Sitte-und-Brauchtum-des-Dorfes-Schwammelwitz-Beuthen-1936-von-Walter-Weinert-koIoriert.png 1104w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-84664\" class=\"wp-caption-text\">Kolorierte Aufnahme aus Schwammelwitz (heute Trzeboszowice), 1936.<br \/>Quelle: Schlesische Digitale Bibliothek<\/p><\/div>\n<p>Die Ehefrau erinnert ihren Mann daran, dass eine solche \u201eHerrenpartie\u201c durchaus etwas aktiver, ja geradezu sportlich ausfallen k\u00f6nne. Vielleicht w\u00e4re es daher besser, etwas mitzunehmen, das man an einen Stock h\u00e4ngen k\u00f6nne und das man am Abend \u2013 wenn man hungrig zur\u00fcckkehre \u2013 ohne gro\u00dfe Umst\u00e4nde verspeisen k\u00f6nne. Das ist nat\u00fcrlich eine humorvolle Darstellung, doch sie vermittelt sehr sch\u00f6n einen Aspekt des damaligen Lebens: Fest, Arbeit, Essen und gemeinsames Beisammensein bildeten einen einzigen Kalender des d\u00f6rflichen Brauchtums. Die Frauen k\u00fcmmerten sich um Kr\u00e4uter und Blumen, stellten den geweihte Kr\u00e4uterbund zusammen, arbeiteten auf dem Hof und backten Kuchen. Die M\u00e4nner verabredeten sich zur \u201eHerrenpartie\u201c. Doch alle verbanden die Ernte und das Bewusstsein, dass der Sommer nicht ewig dauern w\u00fcrde.<\/p>\n<div id=\"attachment_84666\" style=\"width: 956px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84666\" class=\"size-large wp-image-84666\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Oberschlesien-im-Bild-1933-nr-37-Krauterweihe-col-946x1024.png\" alt=\"\" width=\"946\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Oberschlesien-im-Bild-1933-nr-37-Krauterweihe-col-946x1024.png 946w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Oberschlesien-im-Bild-1933-nr-37-Krauterweihe-col-277x300.png 277w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Oberschlesien-im-Bild-1933-nr-37-Krauterweihe-col-768x831.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SBC-Oberschlesien-im-Bild-1933-nr-37-Krauterweihe-col.png 992w\" sizes=\"auto, (max-width: 946px) 100vw, 946px\" \/><p id=\"caption-attachment-84666\" class=\"wp-caption-text\">Kolorierte Aufnahme aus Schwammelwitz (heute Trzeboszowice), 1936.<br \/>Quelle: Schlesische Digitale Bibliothek<\/p><\/div>\n<p>Um diese besondere Zeit im August auch kulinarisch hervorzuheben, habe ich ein Rezept aus dem Jahr 1922 gew\u00e4hlt, das einem besonders interessanten Kochbuch von Antonie Steimann entstammt.<\/p>\n<h3>Marienkolatschen<\/h3>\n<p>Zutaten: 20 g Hefe, 125 g aufgelassene Butter, 2 Dotter, 1 ganzes Ei, beliebige F\u00fclle, 250 g Mehl, 100 ml Milch, etwas feingeriebene Zitronenschale, 50 g Zucker. Backzeit: 3\/4 Stunden.<\/p>\n<p>Mit Zucker, Milch und etwas Mehl setzt man das Hefenst\u00fcck an, l\u00e4\u00dft es gehen und verarbeitet es mit den \u00fcbrigen Zutaten zu einem Teig, den man auch noch gehen l\u00e4\u00dft. Dann rollt man den Teig strohhalmdick aus, schneidet kleine viereckige Fleckchen und f\u00fcllt sie mit feiner Marmelade, Quarkf\u00fclle oder zugerichtetem Pflaumenmus (Powidl), setzt sie auf ein Blech, l\u00e4\u00dft sie nochmals etwas aufgehen und b\u00e4ckt sie im m\u00e4\u00dfig hei\u00dfem Ofen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mari\u00e4 Himmelfahrt markierte in Schlesien seit jeher einen besonderen Zeitpunkt im Jahreslauf. 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