{"id":84281,"date":"2026-08-10T05:00:06","date_gmt":"2026-08-10T03:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=84281"},"modified":"2026-08-07T17:40:58","modified_gmt":"2026-08-07T15:40:58","slug":"deutsche-minderheiten-in-europa-deutsche-minderheiten-stellen-sich-in-bayern-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/deutsche-minderheiten-in-europa-deutsche-minderheiten-stellen-sich-in-bayern-vor\/","title":{"rendered":"Deutsche Minderheiten stellen sich in Bayern vor"},"content":{"rendered":"<p><strong>In unserer Reihe \u201eDeutsche Minderheiten in Europa\u201c blicken wir \u00fcber Grenzen hinaus und beleuchten, was die deutschen Minderheiten in ganz Europa bewegt.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Infobesuch bei den Estlanddeutschen<\/strong><\/h2>\n<p>Die Stiftung Verbundenheit ist auch bei den kleinsten deutschen Minderheiten aktiv. Unl\u00e4ngst machte sich eine Aktivistin des Vereins bei einem Besuch ein Bild von den Estlanddeutschen. Projektkoordinatorin M\u00f3nika Ambach reiste zusammen mit Vertretern des Bundesinnenministeriums in die Hauptstadt Tallinn. Dort begutachtete sie die Arbeit der Ida-Virumaa Deutschen Gesellschaft. Die kleine Gemeinschaft, die heute nur noch rund 1.400 Menschen umfasst, k\u00fcmmert sich intensiv um den Nachwuchs. Der Verein wurde 2012 gegr\u00fcndet und z\u00e4hlt etwa 50 Mitglieder. Er organisiert Bildungsangebote und Feste, um Kindern die Geschichte ihrer deutsch-baltischen Vorfahren nahezubringen. Bei dem Treffen mit der Vereinschefin Dina Kubi ging es vor allem darum, wie die Organisation auch in Zukunft finanzielle Hilfen aus Deutschland erhalten kann. Ambach besuchte zudem einen Workshop, bei dem Kinder die historische Altstadt von Tallinn erkundeten. Die Spuren der Vergangenheit sind dort bis heute an alten Kaufmannsh\u00e4usern sichtbar, da Deutsche im Mittelalter die Oberschicht pr\u00e4gten. Nach dem Zweiten Weltkrieg schrumpfte die Gruppe stark, sp\u00e4ter kamen Russlanddeutsche hinzu. Solche Projekte tragen zur Pflege der kulturellen Identit\u00e4t vor Ort bei.<\/p>\n<p>Quelle: stiftung-verbundenheit.de.<\/p>\n<div id=\"attachment_84277\" style=\"width: 512px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84277\" class=\"size-full wp-image-84277\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Foto1-KW31lb-Minderheiten.png\" alt=\"\" width=\"502\" height=\"672\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Foto1-KW31lb-Minderheiten.png 502w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Foto1-KW31lb-Minderheiten-224x300.png 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px\" \/><p id=\"caption-attachment-84277\" class=\"wp-caption-text\">M\u00f3nika Ambach bei den Estlanddeutschen.<br \/>Foto: Stiftung Verbundenheit.<\/p><\/div>\n<h2><strong>Eid in D\u00e4nemark bald auf Deutsch?<\/strong><\/h2>\n<p>Schleswig-Holstein gilt schon seit Langem als Beispiel f\u00fcr Minderheitenstandards. Nun hat das Bundesland auch einen Schwur in Regionalsprachen eingef\u00fchrt. Das w\u00fcrde auch die deutsche Minderheit in D\u00e4nemark gerne bei sich sehen. Wer in Kiel oder Umgebung Beamter wird, soll den Diensteid k\u00fcnftig auf Plattdeutsch, Friesisch, D\u00e4nisch oder Romanes sprechen d\u00fcrfen. Das Kabinett hat das Gesetz ge\u00e4ndert, damit diese Sprachen im Alltag der Beh\u00f6rden normaler werden. F\u00fcr die Politiker im Norden ist das ein Zeichen von Respekt und Anerkennung, da die Sprachen fest zur Identit\u00e4t der Region geh\u00f6ren. Die deutsche Minderheit im Nachbarland D\u00e4nemark begr\u00fc\u00dft den Schritt aus Kiel. Harro Hallmann vom Bund Deutscher Nordschleswiger betonte jedoch, dass er sich ein \u00e4hnliches Vorgehen auch von der Regierung in Kopenhagen w\u00fcnschen w\u00fcrde. Dort sehe man bislang wenig Initiative, wenn es um die Unterst\u00fctzung der deutschen Sprache geht. In Schleswig-Holstein ist die neue Regelung Teil eines gr\u00f6\u00dferen Plans, um Vielfalt im Alltag der Menschen pr\u00e4senter zu machen. Dazu geh\u00f6rt auch, dass Schulen gef\u00f6rdert werden, die Partnerschaften mit d\u00e4nischen Einrichtungen pflegen.<\/p>\n<p>Quelle: nordschleswiger.dk.<\/p>\n<h2><strong>Rum\u00e4niendeutsche loben Regierungskommission<\/strong><\/h2>\n<p>Die deutsch-rum\u00e4nische Regierungskommission leistet auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur St\u00e4rkung der deutschen Minderheit in Rum\u00e4nien. Wie ein Bericht des Chefs der Rum\u00e4niendeutschen zeigt, standen vor allem die Bildung und die Jugendarbeit im Fokus. Trotz weltweiter Krisen unterst\u00fctzen beide L\u00e4nder die Gemeinschaft. Sorgen bereitet aktuell aber eine K\u00fcrzung der rum\u00e4nischen Gelder um zehn Prozent, was wichtige Aufgaben gef\u00e4hrdet. Ein zentrales Ziel bleibt der Erhalt der deutschen Schulen. Weil Geh\u00e4lter im Bildungsbereich oft niedrig sind, wanderten viele Lehrer ab. Finanzielle Pr\u00e4mien aus Deutschland helfen nun dabei, diesen Trend zu stoppen. Sorgen gibt es dennoch: Das Fortbildungszentrum in Mediasch leidet unter Geldnot und in manchen Lehrpl\u00e4nen wurden die Deutschstunden gek\u00fcrzt. Positiv ist dagegen, dass in den letzten Jahren deutlich mehr deutschsprachige Schulb\u00fccher gedruckt wurden. Zudem entwickelt sich das duale Ausbildungssystem nach deutschem Vorbild weiter. Auch an den Unis gibt es immer mehr deutschsprachige Studieng\u00e4nge. Um die Zukunft zu sichern, setzt die Minderheit stark auf die Jugend. Eigene Referenten unterst\u00fctzen den Nachwuchs bei gro\u00dfen Projekten, um die Kultur auch f\u00fcr die n\u00e4chste Generation lebendig zu halten.<\/p>\n<p>Quelle: adz.news.<\/p>\n<h2><strong>Deutsche Minderheiten stellen sich in Bayern vor<\/strong><\/h2>\n<p>Ein neues Projekt wird dieses Jahr gestartet. Dabei werden die deutschen Minderheiten in Europa eine Chance bekommen, sich in Bayern vorzustellen. Das neue Projekt bringt eine bestehende Internet-Reihe nun direkt zu den Menschen vor Ort. Das Ziel ist es, pers\u00f6nliche Kontakte zu kn\u00fcpfen und die Kultur der Gemeinschaften erlebbar zu machen. Insgesamt sind im Jahr 2026 vier gro\u00dfe Treffen im Freistaat geplant. Den Anfang machte eine Veranstaltung am 1. August in Straubing, die zusammen mit dem Bund der Vertriebenen organisiert wurde. Dort pr\u00e4sentierte sich die deutsche Gruppe aus der Slowakei. Die G\u00e4ste bekamen einen Einblick in das Leben und die Traditionen der Deutschen in der Slowakei. F\u00fcr die passende Stimmung sorgten zwei Tanzgruppen, die traditionelle T\u00e4nze aus ihrer Heimat auff\u00fchrten. Nach dem Start in Straubing geht die Reise weiter durch das Bundesland. Ende September ist die Minderheit aus Tschechien in Kaufbeuren zu Gast. Im Oktober folgt ein Stopp in N\u00fcrnberg mit Berichten aus Ungarn, bevor die Reihe im Winter in M\u00fcnchen mit Vertretern aus Slowenien endet. Das Projekt wird von der bayerischen Regierung und der Raiffeisen-\/Schulze-Delitzsch-Stiftung Bayerischer Genossenschaften finanziell unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Quelle: koschyk.de.<\/p>\n    <section class=\"newsy-widget\">\r\n        \r\n                                \r\n        <a class=\"newsy-card\" href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/mniejszosci-niemieckie-w-europie\/\">\r\n            <div class=\"newsy-card-thumb\">\r\n                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Christoph_de_Vries_MdB_2020-1-150x150.jpg\" alt=\"Auslandsdeutsche pr\u00e4gen Deutschlandbild\">\r\n                            <\/div>\r\n            <div class=\"newsy-card-text\">\r\n            \t\r\n                            <span class=\"slider-subtitle\" style=\"font-size: 0.7rem !important; text-transform: uppercase !important;\">Deutsche Minderheiten in Europa<\/span>\r\n                                      \t\r\n            \t\r\n                <h3 class=\"newsy-card-title\">Auslandsdeutsche pr\u00e4gen Deutschlandbild<\/h3>\r\n                <span class=\"newsy-card-more\">Mehr lesen &rarr;<\/span>\r\n            <\/div>\r\n        <\/a>\r\n            <\/section>\r\n    \n    <section class=\"newsy-widget\">\r\n        \r\n                                \r\n        <a class=\"newsy-card\" href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/jugendliche-deutscher-minderheiten-trafen-sich-in-rumaenien\/\">\r\n            <div class=\"newsy-card-thumb\">\r\n                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SC-zusammen-foto-150x150.jpg\" alt=\"Jugendliche deutscher Minderheiten trafen sich in Rum\u00e4nien\">\r\n                            <\/div>\r\n            <div class=\"newsy-card-text\">\r\n            \t\r\n                            <span class=\"slider-subtitle\" style=\"font-size: 0.7rem !important; text-transform: uppercase !important;\">Ein Sommer voller Neugier<\/span>\r\n                                      \t\r\n            \t\r\n                <h3 class=\"newsy-card-title\">Jugendliche deutscher Minderheiten trafen sich in Rum\u00e4nien<\/h3>\r\n                <span class=\"newsy-card-more\">Mehr lesen &rarr;<\/span>\r\n            <\/div>\r\n        <\/a>\r\n            <\/section>\r\n    \n<h2><strong>Slowakeideutsche feiern Kulturtage<\/strong><\/h2>\n<p>Schon zum 33. Mal feiert die deutsche Minderheit aus der Slowakei ihre Kulturtage. Der kleine Ort Hopgarten verwandelte sich daf\u00fcr wieder in ein Festgel\u00e4nde f\u00fcr Karpatendeutsche und internationale Besucher. Die Veranstaltung bildet traditionell den Auftakt f\u00fcr eine Reihe von Festen der Gemeinschaft im gesamten Jahr. Seit \u00fcber 30 Jahren geht es hierbei darum, das deutsche Erbe, alte Br\u00e4uche und die Sprache im Land lebendig zu halten. Der Tag startete mit einem bunten Festumzug quer durch das Dorf, gefolgt von einer Messe auf Deutsch, die den Zusammenhalt st\u00e4rken sollte. Am Nachmittag zeigten verschiedene Musik- und Folkloregruppen ihr K\u00f6nnen auf der B\u00fchne. Sowohl Schulkinder als auch Erwachsene traten auf und zeigten, wie die Br\u00e4uche an die Jugend weitergegeben werden. Selbst ein Chor aus Rum\u00e4nien reiste an, um mitzusingen. Das Event ist mehr als nur Musik: Es geht um Begegnungen zwischen Jung und Alt. Dass alles gut funktionierte, verdanken die G\u00e4ste den vielen Helfern im Ort und dem Karpatendeutschen Verein.<\/p>\n<p>Quelle: karpatenblatt.sk.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unserer Reihe \u201eDeutsche Minderheiten in Europa\u201c blicken wir \u00fcber Grenzen hinaus und beleuchten, was die deutschen Minderheiten in ganz Europa bewegt.<\/p>\n","protected":false},"author":318,"featured_media":84279,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5625],"tags":[9024,9719,9013,9687,7212],"redaktor":[6080],"class_list":["post-84281","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-de","tag-deutsche-minderheiten-in-europa-de","tag-estland-de","tag-mniejszosci-niemieckie-w-europie-de","tag-rumaenien-de","tag-slowakei-de","redaktor-lukasz-bily-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/318"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84281"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84281\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84343,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84281\/revisions\/84343"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/84279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84281"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=84281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}