{"id":84083,"date":"2026-08-05T11:00:24","date_gmt":"2026-08-05T09:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=84083"},"modified":"2026-08-05T08:35:35","modified_gmt":"2026-08-05T06:35:35","slug":"wirtschaft-trotz-globaler-konflikte-erholt-sich-die-deutsche-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wirtschaft-trotz-globaler-konflikte-erholt-sich-die-deutsche-wirtschaft\/","title":{"rendered":"Trotz globaler Konflikte erholt sich die deutsche Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p><strong>In unseren Spalten haben wir bereits mehrfach \u00fcber die Lage der deutschen Wirtschaft berichtet und dabei oft auf die seit einigen Jahren anhaltende Krise hingewiesen. Mehrmals schrieben wir auch \u00fcber das sogenannte Licht am Ende des Tunnels, also \u00fcber positive Symptome, die das Ende des wirtschaftlichen R\u00fcckgangs in der Bundesrepublik ank\u00fcndigen sollten.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>So oft aber dieses gr\u00fcne Licht in den vergangenen Jahren im Tunnel aufleuchtete, kamen umgehend Nachrichten \u00fcber neue Probleme einzelner Firmen, Konzerne usw. Heute jedoch k\u00f6nnen wir getrost sagen, dass sich die deutsche Wirtschaft angesichts der zahlreichen Krisen in der Welt behauptet und den globalen Herausforderungen standh\u00e4lt. Dies belegt die Tatsache, dass sie bereits im dritten Quartal in Folge ein leichtes Wachstum verzeichnet, und Experten erwarten weiteres Wachstumspotenzial.<\/p>\n<h2>Besser als angenommen<\/h2>\n<p>Bemerkenswert ist, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) trotz der Belastungen durch den Krieg zwischen Israel und dem Iran auch im Fr\u00fchjahr leicht gestiegen ist. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berechnete auf Basis vorl\u00e4ufiger Daten f\u00fcr den Zeitraum April bis Juni 2026 ein Wachstum von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Dass die Wiesbadener Statistiker gleichzeitig den Wert f\u00fcr das erste Quartal von 0,3 auf 0,4 Prozent nach oben korrigierten, werten \u00d6konomen als Signal, dass die Verbesserung der deutschen Wirtschaftslage deutlicher ist als angenommen. Wie sich die gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft Europas jedoch konjunkturell weiterentwickeln wird, h\u00e4ngt in hohem Ma\u00dfe davon ab, wann der Konflikt zwischen den USA und dem Iran gel\u00f6st wird.<\/p>\n<h2>Experten optimistisch<\/h2>\n<p>Hervorzuheben ist auch, dass der Au\u00dfenhandel im zweiten Quartal positive Impulse gab. Deutschlands Exporte stiegen im Vergleich zum Vorquartal und legten im Mai bereits den vierten Monat in Folge zu! Die neuesten Konjunkturdaten lassen hoffen, dass die deutsche Wirtschaft weiter wachsen wird, denn aus dem Ausland gehen zunehmend mehr Bestellungen f\u00fcr Waren \u201eMade in Germany\u201c ein.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eUnseres Erachtens hat sich in den letzten Wochen und Monaten auf dem deutschen Markt tats\u00e4chlich etwas bewegt.\u201c<\/em> &#8211; Henryk Olsok, APN<\/p><\/blockquote>\n<p>Experten wie J\u00f6rg Kr\u00e4mer, Chefvolkswirt der Commerzbank, prognostizieren weiteres Wachstumspotenzial und einen konsequenten Aufschwung der deutschen Wirtschaft aus der Krise. Andere Experten meinen, dass diese langsam Fahrt aufnehmende deutsche Lokomotive, wenn sie erst einmal das richtige Tempo und den n\u00f6tigen Schwung erreicht hat, nicht so schnell wieder zum Stillstand kommt.<\/p>\n<h2>Kommentar<\/h2>\n<p>Und wie beurteilt Henryk Olsok, Inhaber der Arbeitsagentur APN in Oppeln, die mit dem deutschen Markt eng verbunden ist, die wirtschaftliche Lage in Deutschland?<\/p>\n<p><em>\u201eUnseres Erachtens hat sich in den letzten Wochen und Monaten auf dem deutschen Markt tats\u00e4chlich etwas bewegt. Bei unserem Unternehmen zeigt sich das vor allem an der steigenden Zahl von Anfragen deutscher Firmen nach Arbeitnehmern. <\/em><em>Allerdings sind die deutschen Unternehmen nach einer Phase ziemlich tiefgreifender Krise sehr vorsichtig. Sie schauen sich jeden Bewerber genau an \u2013 seine Erfahrung, seine F\u00e4higkeiten, was er kann und wo er gearbeitet hat.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_84081\" style=\"width: 950px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84081\" class=\"size-full wp-image-84081\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Projekt-bez-nazwy.png\" alt=\"\" width=\"940\" height=\"788\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Projekt-bez-nazwy.png 940w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Projekt-bez-nazwy-300x251.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Projekt-bez-nazwy-768x644.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px\" \/><p id=\"caption-attachment-84081\" class=\"wp-caption-text\">Henryk Olsok, Inhaber der Arbeitsagentur APN in Oppeln.<br \/>Foto: K. \u015a.<\/p><\/div>\n<p><em> Letztendlich geben sie zwar einer gro\u00dfen Zahl von Menschen Arbeit, aber die Art und Weise, wie sie an deren Einstellung herangehen, zeigt, dass sie sich derzeit kaum Fehler bei Neueinstellungen leisten k\u00f6nnen und Geld nur zur\u00fcckhaltend ausgegeben wird. Zur\u00fcckkommend auf die Verbesserung des Wirtschaftsklimas in Deutschland m\u00f6chte ich hinzuf\u00fcgen, dass ich nur schwer eindeutig sagen kann, welche Branche es derzeit besser und welche schlechter hat. Meines Erachtens hat sich die Spedition deutlich bewegt, gro\u00dfe Lagerh\u00e4user sind voll, es herrscht Bewegung \u2013 auch das ist ein gutes Zeichen. Die Baubranche hingegen stagniert meiner Meinung nach weiterhin.\u201c<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unseren Spalten haben wir bereits mehrfach \u00fcber die Lage der deutschen Wirtschaft berichtet und dabei oft auf die seit einigen Jahren anhaltende Krise hingewiesen. Mehrmals schrieben wir auch \u00fcber das sogenannte Licht am Ende des Tunnels, also \u00fcber positive Symptome, die das Ende des wirtschaftlichen R\u00fcckgangs in der Bundesrepublik ank\u00fcndigen sollten.<\/p>\n","protected":false},"author":318,"featured_media":84079,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4235],"tags":[8166,6271,9681,7028,9682,7094],"redaktor":[6052],"class_list":["post-84083","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wirtschaft-de","tag-apn-de","tag-deutschland-de","tag-export-de","tag-gospodarka-de","tag-made-in-germany-de","tag-wirtschaft-de-2","redaktor-krzysztof-swierc-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84083","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/318"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84083"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84083\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84136,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84083\/revisions\/84136"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/84079"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84083"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84083"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84083"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=84083"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}