{"id":84013,"date":"2026-08-03T11:00:26","date_gmt":"2026-08-03T09:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=84013"},"modified":"2026-08-04T14:22:59","modified_gmt":"2026-08-04T12:22:59","slug":"jugendliche-deutscher-minderheiten-trafen-sich-in-rumaenien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/jugendliche-deutscher-minderheiten-trafen-sich-in-rumaenien\/","title":{"rendered":"Jugendliche deutscher Minderheiten trafen sich in Rum\u00e4nien"},"content":{"rendered":"<p><strong>66 Teilnehmer aus 13 L\u00e4ndern verbrachten neun Tage beim Internationalen Sommercamp der deutschen Minderheiten. Die diesj\u00e4hrige Ausgabe des Camps, an der auch eine Delegation der deutschen Minderheit in Polen teilnahm, fand in \u0218umuleu Ciuc, Rum\u00e4nien, statt.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Das \u201eSommercamp\u201c ist eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen in Rum\u00e4nien (ADJ) und des Demokratischen Forums der Deutschen in Rum\u00e4nien (DFDR) in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Rum\u00e4nien sowie dem Institut f\u00fcr Auslandsbeziehungen (ifa). F\u00fcr die jungen Teilnehmer ist es eine besondere Gelegenheit, Kontakte zu Gleichaltrigen zu kn\u00fcpfen, die \u2013 genau wie sie selbst \u2013 einer deutschen Minderheit angeh\u00f6ren, und zugleich ihre Deutschkenntnisse deutlich zu verbessern.<\/p>\n<p>Die Mindestvoraussetzung hinsichtlich der Sprachkenntnisse war das Niveau A2, und die Atmosph\u00e4re im Camp f\u00f6rderte das Lernen zus\u00e4tzlich. \u201eDie Teilnehmer f\u00fchlen sich durch die Sprache miteinander verbunden. Obwohl ihre Deutschkenntnisse sehr unterschiedlich sind, gelingt ihnen die Kommunikation \u2013 manchmal mit Hilfe eines \u00dcbersetzungsprogramms oder auf Englisch\u201c, berichtet Emily Bartek, Vorstandsmitglied des BJDM in Polen und Mitglied des Betreuerteams des Sommercamps.<\/p>\n<h2><strong>Zusammenarbeit erweitert das Wissen<\/strong><\/h2>\n<p>Im Rahmen des Sommercamps nehmen die Jugendlichen an Workshops teil, deren H\u00f6hepunkt die Abschluspr\u00e4sentation eines Projekts ist, das auf dem jeweiligen Workshop-Thema basiert. Dieses wird w\u00e4hrend der Abschlussgala des Camps in Anwesenheit von Vertretern aus Politik und \u00f6ffentlichem Leben aus Deutschland und Rum\u00e4nien vorgestellt.<\/p>\n<p>\u201eDie diesj\u00e4hrigen Workshop-Themen sind Storytelling, Migration und Integration, Meinungsfreiheit, das Geschichtsbild in den Medien sowie der Umgang mit Fake News\u201c, erkl\u00e4rt Emily Bartek.<\/p>\n<div id=\"attachment_84011\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84011\" class=\"size-large wp-image-84011\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/67dbff24-0d71-4e67-8b01-db54614390d9-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/67dbff24-0d71-4e67-8b01-db54614390d9-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/67dbff24-0d71-4e67-8b01-db54614390d9-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/67dbff24-0d71-4e67-8b01-db54614390d9-768x432.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/67dbff24-0d71-4e67-8b01-db54614390d9.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-84011\" class=\"wp-caption-text\">Im Rahmen des Sommercamps nehmen die Jugendlichen an Workshops teil, deren H\u00f6hepunkt die Pr\u00e4sentation eines Projekts ist, das auf dem jeweiligen Workshop-Thema basiert.<br \/>fot. Sommercamp-Team<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcnf Workshopgruppen arbeiteten t\u00e4glich am Vormittag an ihren Projekten und wurden dabei von Deutschlehrern begleitet. Ziel war es, sowohl die Projektarbeit als auch s\u00e4mtliche Diskussionen innerhalb der Gruppen vollst\u00e4ndig auf Deutsch zu f\u00fchren.<\/p>\n<h2><strong>Je mehr Kulturen, desto spannender<\/strong><\/h2>\n<p>Am Camp nehmen Vertreter deutscher Minderheiten aus Europa und Asien teil.<\/p>\n<p>\u201eBeim Sommercamp sind Teilnehmer aus 13 L\u00e4ndern vertreten: aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, der Ukraine, Serbien, Rum\u00e4nien, Kasachstan, Litauen, Usbekistan, Kirgisistan und Georgien\u201c, z\u00e4hlt Emily Bartek auf.<\/p>\n<p>Diese kulturelle Vielfalt f\u00f6rdert zugleich die Integration. W\u00e4hrend des Aufenthalts finden sogenannte L\u00e4nderabende statt, bei denen die Teilnehmer ihr Heimatland den anderen Campteilnehmern vorstellen. Sie pr\u00e4sentieren ihre Kultur durch Gesang, Tanz oder regionale Spezialit\u00e4ten. Die freundliche Atmosph\u00e4re sorgt daf\u00fcr, dass die Jugendlichen nicht nur w\u00e4hrend der Projektarbeit, sondern auch in ihrer Freizeit zusammenwachsen.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIch habe schon viele Geschichten dar\u00fcber geh\u00f6rt, dass sich Menschen beim Sommercamp vor einigen Jahren kennengelernt haben und bis heute Kontakt halten. Ich finde das wundersch\u00f6n und sehr wertvoll, denn auf diese Weise entstehen Freundschaften und Beziehungen, die sonst vielleicht nie zustande gekommen w\u00e4ren\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8211; betont das BJDM-Vorstandsmitglied, Emily Bartek.<\/p>\n<p>Wie besonders das Sommercamp ist, zeigt sich auch in den Aussagen der Teilnehmer selbst.<\/p>\n<div id=\"attachment_84018\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84018\" class=\"size-large wp-image-84018\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/P1210820-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/P1210820-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/P1210820-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/P1210820-768x432.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/P1210820-1536x863.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/P1210820-2048x1151.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-84018\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Sommercamp-Team<\/p><\/div>\n<p>\u201eIch erinnere mich an mein erstes Camp in Polen, als w\u00e4re es gestern gewesen. Heute bin ich wieder beim gleichen Camp \u2013 nur in einem anderen Land \u2013 und leite praktisch selbst die Pr\u00e4sentation unseres Workshops. Ob mich das freut? Und wie!\u201c, schreibt Tamara Khorn, Vertreterin der deutschen Minderheit in Kirgisistan, in den sozialen Medien.<\/p>\n<p>Die positiven R\u00fcckmeldungen sowohl der Betreuer als auch der Teilnehmer zeigen deutlich, dass die Geschichte des Sommercamps fortgesetzt werden sollte. Das Sommercamp ist ein wichtiger Bestandteil der Identit\u00e4tsbildung junger Angeh\u00f6riger deutscher Minderheiten. Getreu dem Motto \u201eDie Jugend geh\u00f6rt die Zukunft\u201c gilt es, solche Initiativen weiter zu f\u00f6rdern, damit sie zum Ausgangspunkt der pers\u00f6nlichen und gemeinschaftlichen Entwicklung junger Menschen werden.<\/p>\n<p>Das Sommercamp 2027 wird in Polen stattfinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>66 Teilnehmer aus 13 L\u00e4ndern verbrachten neun Tage beim Internationalen Sommercamp der deutschen Minderheiten. Die diesj\u00e4hrige Ausgabe des Camps, an der auch eine Delegation der deutschen Minderheit in Polen teilnahm, fand in \u0218umuleu Ciuc, Rum\u00e4nien, statt.<\/p>\n","protected":false},"author":318,"featured_media":84009,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6045],"tags":[6454,9288,9661,9687,9660],"redaktor":[9296],"class_list":["post-84013","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bildung","tag-bjdm-de","tag-jugend-de","tag-minderheiten-de","tag-rumaenien-de","tag-sommercamp-de","redaktor-michal-florek-2"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84013","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/318"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84013"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84013\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84105,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84013\/revisions\/84105"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/84009"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84013"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84013"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84013"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=84013"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}