{"id":83237,"date":"2026-07-24T05:00:14","date_gmt":"2026-07-24T03:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=83237"},"modified":"2026-07-23T10:24:03","modified_gmt":"2026-07-23T08:24:03","slug":"nachrichten-aus-vaterland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/nachrichten-aus-vaterland\/","title":{"rendered":"Nachrichten aus Vaterland"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Zum Einkauf auch am Sonntag<\/strong><\/h2>\n<p>Eigentlich hat Polen, dem Beispiel Deutschlands, folgend das Einkaufsverbot am Sonntag eingef\u00fchrt. Nun rudern einige in der Bundesrepublik bei diesem Thema zur\u00fcck, so zum Beispiel der Chef der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Peter Adrian. Er fordert jetzt ein Ende der strengen Regeln f\u00fcr Gesch\u00e4fte am Wochenende. Er m\u00f6chte, dass H\u00e4ndler selbst entscheiden d\u00fcrfen, ob sie am Sonntag aufmachen. Bisher sch\u00fctzt das Gesetz den Sonntag als Ruhetag sehr streng. Die aktuellen Regeln stammen im Kern aus einer alten Zeit. Damals ging es vor allem um Erholung f\u00fcr die Seele. Doch die Wirtschaft findet diese Sichtweise heute veraltet. Im Internet kann schlie\u00dflich jeder rund um die Uhr einkaufen. Die normalen Gesch\u00e4fte in den Innenst\u00e4dten haben dagegen einen gro\u00dfen Nachteil durch die starren Verbote. Zwar gibt es manchmal verkaufsoffene Sonntage, doch diese sind an strenge Bedingungen gekn\u00fcpft. Oft kommt es deswegen zu Streitigkeiten vor Gericht. Eine \u00c4nderung im Grundgesetz soll nun f\u00fcr Klarheit und Sicherheit sorgen. Sorgen um den freien Tag teilt der Verband nicht. Keiner wird gezwungen, am Sonntag zu arbeiten, da alles freiwillig bleiben soll. Im Ausland klappt das laut den Bef\u00fcrwortern schon lange problemlos.<\/p>\n<p>Quelle: swr.de<\/p>\n<div id=\"attachment_83233\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-83233\" class=\"size-large wp-image-83233\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-graffiki-Foto1-16lb-Vaterland-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-graffiki-Foto1-16lb-Vaterland-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-graffiki-Foto1-16lb-Vaterland-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-graffiki-Foto1-16lb-Vaterland-768x513.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-graffiki-Foto1-16lb-Vaterland-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-graffiki-Foto1-16lb-Vaterland-2048x1367.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-83233\" class=\"wp-caption-text\">Vielleicht wird es in Zukunft auch sonntags mehr Einkaufsfreiheit geben.<br \/>Foto: Adam Gradzki \/ Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<h2><strong>Rauchen wird teurer<\/strong><\/h2>\n<p>In Deutschland gibt es schlechte Informationen f\u00fcr Raucher. Die Bundesregierung plant, die Steuern auf Zigaretten schrittweise von Jahr zu Jahr anzuheben. Eine Schachtel soll k\u00fcnftig bis zu 3 Euro mehr kosten als jetzt. Genauer gesagt soll zum Jahr 2030 der Preis f\u00fcr eine Packung im Schnitt auf 11,78 Euro klettern. Dieser Anstieg f\u00e4llt heftiger aus als zuerst gedacht. Die Staatskasse darf sich dadurch \u00fcber ein Plus von etwa 800 Millionen Euro freuen. Die Politik erh\u00f6ht die Preise absichtlich in kleinen Schritten. Ein altes Papier der Regierung aus dem Jahr 2021 liefert den Grund: Man hat Angst vor Schmuggel. Wenn Zigaretten auf einen Schlag extrem teuer werden, kaufen die Menschen ihre Ware eher auf dem Schwarzmarkt oder im Ausland. Das w\u00fcrde dem legalen Handel schaden und dem Staat wichtige Steuern rauben. Der genaue Fahrplan steht schon fest. Eine Schachtel soll 2027 im Schnitt 9,10 Euro kosten. Danach steigt der Preis \u00fcber 9,91 Euro im Jahr 2028 und 10,81 Euro im Folgejahr bis zum Endpreis im Jahr 2030. Gesundheitsexperten der WHO und Krebsforscher fordern schon lange h\u00f6here Preise. Teure Zigaretten halten vor allem junge Menschen vom Rauchen ab und helfen Erwachsenen beim Aufh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Quelle: bild.de<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2><strong>AfD verliert, ist aber immer noch vorne<\/strong><\/h2>\n<p>Die Alternative f\u00fcr Deutschland ist nach Bundestagsumfragen immer noch die st\u00e4rkste Kraft. Letztens geht der Trend aber abw\u00e4rts. In einer neuen YouGov-Befragung verliert die Partei zwei Prozentpunkte und landet bei 27 Prozent. F\u00fcr die AfD ist das der erste R\u00fcckgang seit einem halben Jahr, nachdem sie zuvor ein Rekordhoch nach dem anderen erreicht hatte. Obwohl die Zahlen sinken, bleibt die Partei mit Abstand an der Spitze. Das liegt auch daran, dass kein Konkurrent im Parlament von den Verlusten profitiert. Bei den anderen Parteien bewegt sich fast gar nichts. Die Union verharrt unver\u00e4ndert bei 20 Prozent. Noch schlechter sieht es f\u00fcr die SPD aus, die bei mageren 12 Prozent feststeckt \u2013 das ist ihr schlechtester Wert \u00fcberhaupt in dieser Umfrage. Die Gr\u00fcnen halten sich bei 14 Prozent, w\u00e4hrend die Linke ebenfalls bei 12 Prozent liegt. Die FDP schafft mit 5 Prozent gerade so den Einzug, w\u00e4hrend das BSW mit nur 4 Prozent scheitert. Gleichzeitig gibt es viel Frust \u00fcber die Bundesregierung. Nur ein kleiner Teil der B\u00fcrger unterst\u00fctzt die aktuellen Reformen voll und ganz. Fast die H\u00e4lfte der Befragten glaubt sogar, dass die Politik der Regierung komplett in die falsche Richtung l\u00e4uft. Viele Menschen zweifeln stark an der Umsetzung der Pl\u00e4ne.<\/p>\n<p>Quelle: welt.de<\/p>\n<h2><strong>Wehrdienst nicht bei allen beliebt<\/strong><\/h2>\n<p>Die Bundeswehr braucht neue Soldaten, dies ist schon seit Langem klar. Jedoch nicht alle wollen das Vaterland verteidigen. Antr\u00e4ge auf Verweigerung gibt es viele. Die Zahlen schie\u00dfen im Moment regelrecht in die H\u00f6he. Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben schon 5862 Menschen beim zust\u00e4ndigen Bundesamt erkl\u00e4rt, dass sie nicht zur Waffe greifen wollen. Damit ist der Wert jetzt schon deutlich h\u00f6her als im gesamten letzten Jahr, in dem es rund 3800 Antr\u00e4ge gab. Ein wichtiger Grund f\u00fcr diese Entwicklung ist wohl die unsichere Lage in der Welt. Au\u00dferdem gibt es seit Jahresbeginn neue Regeln beim Wehrdienst. Junge M\u00e4nner m\u00fcssen nun verpflichtend zu einer Erfassung, um mehr Freiwillige f\u00fcr die Truppe zu finden. Viele haben deshalb offenbar Angst vor einem Zwangsdienst. Das Recht, den Dienst an der Waffe aus Gewissensgr\u00fcnden abzulehnen, gilt in Deutschland aber weiterhin f\u00fcr jeden. Interessanterweise gibt es aber auch den umgekehrten Weg. Manche Menschen \u00e4ndern ihre Meinung und nehmen eine alte Verweigerung wieder zur\u00fcck. Das kam im letzten Jahr fast 800-mal vor, und auch im ersten Viertel dieses Jahres haben sich bereits \u00fcber 200 Personen umentschieden.<\/p>\n<p>Quelle: tagesschau.de<\/p>\n<div id=\"attachment_83235\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-83235\" class=\"size-large wp-image-83235\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/simon-infanger-_02VOYclsY-unsplash-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/simon-infanger-_02VOYclsY-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/simon-infanger-_02VOYclsY-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/simon-infanger-_02VOYclsY-unsplash-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/simon-infanger-_02VOYclsY-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/simon-infanger-_02VOYclsY-unsplash-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-83235\" class=\"wp-caption-text\">Die Bundeswehr braucht neue Soldaten.<br \/>Quelle: unsplash<\/p><\/div>\n<h2><strong>Pflegeheime immer teuer<\/strong><\/h2>\n<p>Nach neuesten Angaben wird ein Platz in einem deutschen Pflegeheim immer mehr zur finanziellen Herausforderung. Bundesweit stiegen unl\u00e4ngst die Preise weiter nach oben. Im Schnitt m\u00fcssen Bewohner im ersten Jahr mittlerweile 3364 Euro pro Monat selbst bezahlen. Das sind \u00fcber 100 Euro mehr als noch zu Beginn des Jahres. Ein gro\u00dfer Grund f\u00fcr diesen Sprung sind vor allem die gestiegenen L\u00f6hne f\u00fcr das Personal, die direkt an die Pflegebed\u00fcrftigen weitergegeben werden. Zwar \u00fcbernimmt die gesetzliche Pflegekasse einen Teil der Kosten, den Rest m\u00fcssen die Betroffenen jedoch aus eigener Tasche zahlen. Neben der reinen Betreuung schlagen dabei auch Essen, Unterkunft sowie Gelder f\u00fcr Modernisierungen der Heime kr\u00e4ftig zu Buche. Je nachdem, in welchem Bundesland man lebt, gibt es gewaltige Preisunterschiede. Am teuersten ist es derzeit in Bremen, w\u00e4hrend man in Sachsen-Anhalt im Vergleich am wenigsten bezahlt. Ersatzkassen fordern nun die Politik zum Handeln auf, um die Betroffenen vor der extremen Teuerung zu sch\u00fctzen. Die Regierung plant zwar eine Reform, allerdings stehen dort im Moment eher Einsparungen im Raum, was die finanzielle Last f\u00fcr viele Familien weiter vergr\u00f6\u00dfern k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Quelle: mdr.de<\/p>\n<h2><strong>Unerlaubte Einreisen gesunken<\/strong><\/h2>\n<p>Gute Neuigkeiten f\u00fcr Deutschlands Sicherheit. Nach neuesten Angaben zeigen die Grenzma\u00dfnahmen Wirkung, denn die Zahl illegaler Einreisen ist definitiv gesunken. Im ersten Halbjahr des aktuellen Jahres hat die Bundespolizei nur noch rund 24.300 unerlaubte Grenz\u00fcbertritte registriert. Das ist fast ein Viertel weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Schaut man noch weiter zur\u00fcck, hat sich der Wert im Vergleich zu vor drei Jahren sogar fast halbiert. Besonders deutlich wird die Entwicklung beim Blick auf den vergangenen Juni. Hier meldeten die Beamten den niedrigsten Stand f\u00fcr diesen Monat seit f\u00fcnf Jahren. Ein Grund f\u00fcr diesen starken R\u00fcckgang sind die versch\u00e4rften Kontrollen, die mittlerweile an allen deutschen Au\u00dfengrenzen stattfinden.<\/p>\n<p>Quelle: spiegel.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Einkauf auch am Sonntag Eigentlich hat Polen, dem Beispiel Deutschlands, folgend das Einkaufsverbot am Sonntag eingef\u00fchrt. Nun rudern einige in der Bundesrepublik bei diesem Thema zur\u00fcck, so zum Beispiel der Chef der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Peter Adrian. Er fordert jetzt ein Ende der strengen Regeln f\u00fcr Gesch\u00e4fte am Wochenende. 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