{"id":83156,"date":"2022-11-15T17:17:57","date_gmt":"2022-11-15T16:17:57","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=83156"},"modified":"2026-07-22T10:22:57","modified_gmt":"2026-07-22T08:22:57","slug":"dialog-und-zusammenarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/dialog-und-zusammenarbeit\/","title":{"rendered":"Dialog und Zusammenarbeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der Oppelner Philharmonie wurden am Montagabend (14.11.) zum f\u00fcnften Mal die \u201eBr\u00fccken des Dialogs\u201c vergeben. Die Auszeichnung wurde 2010 vom Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit und der Selbstverwaltung der Woiwodschaft Oppeln ins Leben gerufen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83156-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mosty-Dialogu-new.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mosty-Dialogu-new.mp3\">http:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Mosty-Dialogu-new.mp3<\/a><\/audio>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_40441\" style=\"width: 554px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40441\" class=\"wp-image-40441 \" src=\"http:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/2022-11-14-haus-13_Easy-Resize.com_-577x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"544\" height=\"965\" \/><p id=\"caption-attachment-40441\" class=\"wp-caption-text\">Sejmabgeordneter Ryszard Galla Foto: Mateusz Koszyk<\/p><\/div>\n<p>\u201eDie Auszeichnung wird von der Aufgabe geleitet, die Gegenwart und Vergangenheit, die Multikulturalit\u00e4t sowie das heutige Image der Woiwodschaft Oppeln zu pr\u00e4sentieren. In einer Woiwodschaft, die so zahlreich von B\u00fcrgern deutscher Nationalit\u00e4t bewohnt wird, ist die F\u00f6rderung des Wissens \u00fcber die Region ein untrennbarer Bestandteil des Aufbaus einer Zivilgesellschaft. Lasst uns die Kr\u00e4fte b\u00fcndeln und gemeinsam daran arbeiten, unsere Region, den besonderen Ort auf der Landkarte Europas und der Welt, zu sch\u00fctzen. Mit den Br\u00fccken des Dialogs ehren wir diejenigen, denen ein echter interkultureller Dialog in unserer Woiwodschaft am Herzen liegt\u201d, sagte in seiner Rede einer der Vorsitzenden der Jury, Ryszard Galla, und f\u00fcgte hinzu: \u201eWir trafen uns ein paar Mal, um die eingesandten Vorschl\u00e4ge durchzugehen. Wir waren uns au\u00dferordentlich einig, was die Gewinner angeht.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_40440\" style=\"width: 561px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40440\" class=\"wp-image-40440 \" src=\"http:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/2022-11-14-haus-14_Easy-Resize.com_-577x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"551\" height=\"978\" \/><p id=\"caption-attachment-40440\" class=\"wp-caption-text\">Marschall der Woiwodschaft Oppeln Andrzej Bu\u0142a Foto: Mateusz Koszyk<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der zweite Vorsitzende der Jury, Oppelns Woiwodschaftsmarschall Andrzej Bu\u0142a, sagte erg\u00e4nzend: \u201eIch sch\u00e4tze mich sehr gl\u00fccklich, unter Menschen zu weilen, die Dialog und Zusammenarbeit auf die gleiche Weise begreifen. Wir sind uns im Klaren, dass die gegenw\u00e4rtige politische Lage nicht zum Dialog und zur Zusammenarbeit einl\u00e4dt. Vor allem diejenigen, die einen Einfluss darauf haben, suchen lieber einen Feind und gehen in einen Angriff \u00fcber, als dass sie sich anstrengen, damit wir Dialog und Zusammenarbeit genau gleich verstehen. Wenn wir keine Ehrlichkeit im Herzen und Weisheit im Kopf haben, sind sch\u00f6n verfasste Worte \u00fcber Zusammenarbeit und Dialog nichts weiter als Floskeln.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Institution<\/strong><\/h2>\n<p>In der Kategorie Institution wurden der Regionale Verbund von Bildungsunterst\u00fctzungsinstitutionen (Regionalny Zesp\u00f3\u0142 Plac\u00f3wek Wsparcia Edukacji), das Museum des Neust\u00e4dter Landes und die Stadtbibliothek Oppeln nominiert. Der Gewinner dieser Kategorie ist das Museum des Neust\u00e4dter Landes, welches als kulturelle Institution der Gemeinde Neustadt die Geschichte des Neust\u00e4dter Landes mit Publikationen und verschiedenen Treffen und Workshops f\u00f6rdert.<\/p>\n<div id=\"attachment_40406\" style=\"width: 1230px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40406\" class=\"wp-image-40406 \" src=\"http:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Instztucje-2_Easy-Resize.com_-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1220\" height=\"686\" \/><p id=\"caption-attachment-40406\" class=\"wp-caption-text\">Der Preis in der Kategorie Institution wurde von Marcin Husak, dem Direktor des Neust\u00e4dter Landes entgegen genommen. Den Preis \u00fcbergaben Zuzanna Donath-Kasiura, Vizemarschallin der Woiwodschaft Oppeln (links) und Joanna Filipczyk, Direktorin der Galerie der Zeitgen\u00f6ssischen Kunst in Oppeln. Foto: Mateusz Koszyk<\/p><\/div>\n<p>Der Preis wurde von Marcin Husak, dem Direktor des Museums des Prudnik-Landes, entgegengenommen. \u201eMeine Heimat Neustadt ist immer noch ein unbekanntes Land. Aber es ist auch ein Land mit einer vielseitigen Identit\u00e4t und einem gro\u00dfen Erbe. Hier haben im Laufe der Geschichte Tschechen, Deutsche und Polen, egal ob Katholiken, Protestanten oder Juden, jeden Tag Tr\u00e4ume von einem Land, in dem Milch und Honig flie\u00dfen, Wirklichkeit werden lassen. Das Museum des Neust\u00e4dter Landes ist in erster Linie ein Ort der Erinnerung. Unsere Rolle besteht darin, diese Erinnerung zu bewahren und nicht nur die Geschichte, sondern auch den Dialog bekannt zu machen\u201c, sagte Direktor Husak.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Organisation<\/h2>\n<p>In der Kategorie Organisation wurden der Verein Pro Liberis Silesiae, der Schlesische Selbstverwaltungsverein und die Historische Kommission f\u00fcr den Kreis Neustadt\/Oberschlesien e. V. nominiert. Der Sieger der Kategorie ist der Verein Pro Liberis Silesiae. \u201eWir freuen uns so sehr! Ich wei\u00df, dass f\u00fcr diesen Preis alle gearbeitet haben, die Mitglieder des Vereins, Mitarbeiter, Lehrer unserer Schulen und Kinderg\u00e4rten. Die gr\u00f6\u00dfte Arbeit machte jedoch unsere Vereinschefin Margarethe Wysdak, die leider heute nicht dabei sein konnte, da sie im Ausland unterwegs ist und wieder etwas f\u00fcr unseren Verein organisiert\u201c, sagte Maria Sikora, Vizevorsitzende des Vereins.<\/p>\n<div id=\"attachment_40400\" style=\"width: 1182px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40400\" class=\" wp-image-40400\" src=\"http:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Organizacje-3_Easy-Resize.com_-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1172\" height=\"659\" \/><p id=\"caption-attachment-40400\" class=\"wp-caption-text\">Maria Sikora, Vizevorsitzende des Vereins Pro Liberis Silesiae.<br \/>Foto: Mateusz Koszyk<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Menschen<\/h2>\n<p>In der Kategorie Menschen wurden nominiert: Prof. Joanna Rostropowicz, die sich f\u00fcr den Schutz und die Wiederherstellung des regionalen Erbes engagiert (mehr zu ihrer T\u00e4tigkeit lesen Sie auf Seite 6), die mit Proskau verbundene Dichterin Ingeborg Odelga, welche die deutsche Minderheit in der Gemeinde Proskau f\u00f6rdert und der leidenschaftliche Regionalforscher Gerard Wons. Gewinnerin wurde Ingeborg Odelga, die sich zweisprachig f\u00fcr den Preis bedankte. \u201eFrau Ingeborg Odelga ist eine Person, die auf jeden Fall so einen Preis verdient, die mit ihrem ganzem Leben bewiesen hat, wie wichtig Dialog, Zweisprachigkeit und Verbundenheit mit der Tradition und Heimat sind. Das alles verk\u00f6rpert Frau Odelga mit ihrem Leben\u201c, sagte Lucjan Dzumla, Direktor des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit.<\/p>\n<div id=\"attachment_40404\" style=\"width: 1251px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40404\" class=\" wp-image-40404\" src=\"http:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Ludzie_Easy-Resize.com_-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1241\" height=\"698\" \/><p id=\"caption-attachment-40404\" class=\"wp-caption-text\">Ingeborg Odelga, Siegerin in der Kategorie Menschen, mit Rafa\u0142 Bartek, dem Vorsitzenden des VdG, der SKGD und des Oppelner Sejmiks (links) und dem B\u00fcrgermeister von Proskau Krzysztof Cebula.<br \/>Foto: Mateusz Koszyk<\/p><\/div>\n<h2><\/h2>\n<h2><strong>Goldene Br\u00fccke des Dialogs<\/strong><\/h2>\n<p>Die Goldene Br\u00fccke des Dialogs 2022 ging an das Deutsche Polen Institut in Darmstadt, das Zentrum f\u00fcr polnische Geschichte, Politik, Kultur und Gesellschaft und die deutsch-polnischen Beziehungen. Direktor Prof. Dr. Peter Oliver Loew nahm den Preis entgegen.<\/p>\n<div id=\"attachment_40394\" style=\"width: 1238px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40394\" class=\"wp-image-40394 \" src=\"http:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/zloty-most-2_Easy-Resize.com_-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1228\" height=\"691\" \/><p id=\"caption-attachment-40394\" class=\"wp-caption-text\">Direktor des Deutschen Polen Institutes in Darmstadt Prof. Dr. Peter Oliver Loew nahm den Preis die \u201eGoldene Br\u00fccke des Dialogs\u201c aus den H\u00e4nden von Marschall Andrzej Bu\u0142a (links) und dem Sejmabgeordneten Ryszard Galla entgegen. Foto: Mateusz Koszyk<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir werden dank dieses Preises daran denken, dass wir auch hier in Oberschlesien Br\u00fcder und Schwestern im Geiste haben, die ebenfalls daran arbeiten, die deutsch-polnischen Beziehungen zu verbessern, das Bild vom Nachbarn in die jeweilige Gesellschaft hineinzutragen. Das ist gerade jetzt wichtig, wo nicht alle in unseren beiden L\u00e4ndern daran arbeiten, diesen Dialog und die Zusammenarbeit zu vertiefen\u201c sagte der Direktor des Deutschen Polen Instituts.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Oppelner Philharmonie wurden am Montagabend (14.11.) zum f\u00fcnften Mal die \u201eBr\u00fccken des Dialogs\u201c vergeben. 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