{"id":83112,"date":"2026-07-21T18:10:12","date_gmt":"2026-07-21T16:10:12","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=83112"},"modified":"2026-07-27T15:17:44","modified_gmt":"2026-07-27T13:17:44","slug":"mniejszosci-niemieckie-w-europie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/mniejszosci-niemieckie-w-europie\/","title":{"rendered":"Auslandsdeutsche pr\u00e4gen Deutschlandbild"},"content":{"rendered":"<p><strong>In unserer Reihe \u201eDeutsche Minderheiten in Europa\u201c blicken wir \u00fcber Grenzen hinaus und beleuchten, was die deutschen Minderheiten in ganz Europa bewegt.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Auslandsdeutsche pr\u00e4gen Deutschlandbild<\/h3>\n<p>Die deutschen Minderheiten weltweit bekommen laufend nicht nur finanzielle sondern auch moralische Unterst\u00fctzung. Unl\u00e4ngst durch Mitglieder des Bundestags. Gemeint ist ein gro\u00dfes Lob, das es bei einem Treffen der Stiftung Verbundenheit gab. Ranghohe Politiker wie der parlamentarische Staatssekret\u00e4r beim Bundesminister des Innern, Christoph De Vries, betonten, wie wertvoll die deutschsprachigen Gruppen auf der Welt f\u00fcr die Bundesrepublik sind. Gerade heute spielen diese Gemeinschaften im Ausland eine riesige Rolle. Sie sorgen daf\u00fcr, dass andere L\u00e4nder ein gutes Bild von Deutschland haben.<\/p>\n<p>Besonders in Regionen wie S\u00fcdamerika oder Israel sch\u00e4tzt man ihren Einsatz sehr. Diese Menschen teilen nicht nur die Sprache und Kultur. Sie bauen auch tiefes Vertrauen auf und kn\u00fcpfen wichtige Kontakte, von denen alle profitieren. Weltweit gibt es rund 60 Millionen Menschen mit deutschen Wurzeln. F\u00fcr die Politik sind sie wie geborene Botschafter. Deshalb m\u00f6chte die Regierung den Kontakt zu ihnen niemals abrei\u00dfen lassen. Es geht nicht blo\u00df um Politik, sondern vor allem um die menschliche N\u00e4he. Diese Verbundenheit wird auch in Zukunft aktiv durch staatliche Gelder unterst\u00fctzt. Eingeladen zu der Tagung hatte Bundestags-Vizepr\u00e4sidentin Andrea Lindholz.<\/p>\n<p>Quelle: stiftung-verbundenheit.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>D\u00e4nemarks Deutsche finanziell stabil<\/h3>\n<p>Die Deutschen aus D\u00e4nemark k\u00f6nnen sich aller Voraussicht nach weiterhin \u00fcber eine stabile finanzielle Lage freuen. Die Bundesregierung plant f\u00fcr das Jahr 2027 keine K\u00fcrzungen bei den Geldern f\u00fcr nationale Minderheiten. Das steht im neuen Haushaltsplan, den Finanzminister Lars Klingbeil vorgelegt hat. F\u00fcr die Betroffenen im d\u00e4nischen Grenzgebiet ist das eine riesige Erleichterung. Noch vor Kurzem herrschte gro\u00dfe Angst vor harten Einsparungen, die die Gemeinschaft schwer getroffen h\u00e4tten. Der Verband der deutschen Minderheit zeigt sich gl\u00fccklich. Laut der F\u00fchrung gibt der Entwurf den Menschen endlich Planungssicherheit. Es sei ein tolles Zeichen des Respekts f\u00fcr ihre Arbeit, gerade weil der Staat \u00fcberall sparen muss. Zuletzt flossen rund 11,5 Millionen Euro aus Berlin sowie \u00fcber zwei Millionen Euro aus Schleswig-Holstein an die Gruppe. Auch Regionalpolitiker loben den Plan. Dass die Zuwendung trotz knapper Kassen erhalten bleibt, zeigt f\u00fcr sie, dass sich der politische Druck gelohnt hat. Ganz vorbei ist die Zitterpartie aber noch nicht. Das Parlament diskutiert nach den Sommerferien weiter. Kritiker mahnen, man m\u00fcsse die Verhandlungen genau im Auge behalten.<\/p>\n<p>Quelle: nordschleswiger.dk<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Geldregen f\u00fcr deutsch-tschechische Projekte<\/h3>\n<p>Zahlreiche Projekte der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit werden demn\u00e4chst durch einen sogenannten Zukunftsfonds finanziert. Davon profitiert auch die deutsche Minderheit. 234 neue Ideen in beiden L\u00e4ndern erhalten nun gr\u00fcnes Licht. Bei einem Treffen in Prag wurde beschlossen, daf\u00fcr knapp 1,5 Millionen Euro bereitzustellen. Das Geld flie\u00dft direkt in Vorhaben, die f\u00fcr die Sommer- und Herbstmonate geplant sind. Das Hauptziel ist es, die Menschen auf beiden Seiten der Grenze noch enger zusammenzubringen. Besonders f\u00fcr die Jugend wird viel getan. Sch\u00fcleraustausche, Ferienlager und Feste stehen auf dem Plan. Junge Leute haben immer mehr Lust, Kultur und Alltag des Nachbarlandes zu entdecken. Das aktuelle Motto dreht sich genau um diese neue Generation, die frische Ideen einbringt und die Freundschaft langfristig festigt.<\/p>\n<p>Die Auswahl der Themen ist riesig. Es gibt Filme \u00fcber mutige Autoren und Lesungen zu Ehren des fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten V\u00e1clav Havel. Auch ein gro\u00dfes Camp f\u00fcr drei Generationen sowie Partnerschaften zwischen Regionen geh\u00f6ren dazu. Viele Kunstprojekte, Musik und Ausfl\u00fcge runden das Veranstaltungstableau ab.<\/p>\n<p>Quelle: landesecho.cz<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Entsch\u00e4digungen nun steuerfrei<\/h3>\n<p>Die Regierung Rum\u00e4niens kommt politisch Verfolgten der deutschen Minderheit entgegen. Nach einem neuen Gesetz werden nun die Entsch\u00e4digungen f\u00fcr die deutsche Minderheit nicht mehr besteuert. Konkret geht es um die Deutschen, die in der Vergangenheit nach Russland verschleppt wurden und heute im Ausland leben. Ihnen wird ab sofort kein Geld mehr f\u00fcr die rum\u00e4nische Krankenversicherung abgezogen. Das spart den Betroffenen rund zehn Prozent ihrer Summe. Die Rentenbeh\u00f6rde in Rum\u00e4nien hat diese \u00c4nderung nach langem Hin und Her offiziell beschlossen. Ein wichtiger Grund f\u00fcr das Einlenken waren Gespr\u00e4che einer gemeinsamen Regierungskommission Ende letzten Jahres. Bei den Entsch\u00e4digungen f\u00e4llt der Abzug jetzt ganz automatisch weg. Wer allerdings eine normale Altersrente aus Rum\u00e4nien bekommt, muss immer noch selbst aktiv werden. F\u00fcr die Befreiung ist ein schriftlicher Antrag n\u00f6tig. Zudem muss man nachweisen, dass man bereits im Ausland f\u00fcr die Krankenversicherung bezahlt. Es gibt noch eine gute Nachricht: Wem seit Mitte letzten Jahres zu viel abgezogen worden ist, erh\u00e4lt nun sein Geld zur\u00fcck. Daf\u00fcr m\u00fcssen die Betroffenen einen Antrag auf R\u00fcckerstattung bei ihrer zust\u00e4ndigen Kasse stellen.<\/p>\n<p>Quelle: siebenbuerger.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Auslandsdeutsche des Jahres in Bayern geehrt<\/h3>\n<p>Die Ungarndeutsche Erika Rierpl ist f\u00fcr ihre kulturelle Projektt\u00e4tigkeit zur \u201eAuslandsdeutschen des Jahres\u201c gew\u00e4hlt worden. Den Preis nahm sie Mitte Juli in Bayern entgegen. Bei einem gro\u00dfen Trachtenfest der Donauschwaben in Moosburg bei M\u00fcnchen bekam die Gewinnerin ihre Urkunde \u00fcberreicht. Der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der hatte die Schirmherrschaft \u00fcbernommen, und sein Stellvertreter Hubert Aiwanger feierte vor Ort mit. Nach den offiziellen Reden zeigte Erika Rierpl selbst ihr K\u00f6nnen. Sie trat mit ihrer eigenen Volkstanzgruppe auf, die extra aus der N\u00e4he von Budapest angereist war.<\/p>\n<div id=\"attachment_83109\" style=\"width: 588px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-83109\" class=\"size-large wp-image-83109\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-grafiki-Foto2-16lb-Minderheiten-578x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"578\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-grafiki-Foto2-16lb-Minderheiten-578x1024.jpg 578w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-grafiki-Foto2-16lb-Minderheiten-169x300.jpg 169w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-grafiki-Foto2-16lb-Minderheiten-768x1361.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-grafiki-Foto2-16lb-Minderheiten-867x1536.jpg 867w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-grafiki-Foto2-16lb-Minderheiten-1156x2048.jpg 1156w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Do-grafiki-Foto2-16lb-Minderheiten.jpg 1246w\" sizes=\"auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px\" \/><p id=\"caption-attachment-83109\" class=\"wp-caption-text\">Erika Rierpl<br \/>Foto: medienhilfe.org<\/p><\/div>\n<p>Bei der weltweiten Abstimmung, die von der Internationalen Medienhilfe organisiert wird, machten diesmal so viele Menschen mit wie noch nie. Das Ziel der Aktion ist es, vor allem Frauen in den deutschen Minderheiten im Ausland zu st\u00e4rken und f\u00fcr ihren Einsatz zu belohnen. Die Preistr\u00e4gerin engagiert sich schon seit ihrer Jugend f\u00fcr die Kultur ihrer Heimat. Sie leitet verschiedene Tanzgruppen und managt die B\u00fcros der deutschen Minderheit in ihrer Region. Zu ihren Aufgaben geh\u00f6ren Musikwettbewerbe, Jugendtreffen und Geschichtsprojekte. In Ungarn leben heute etwa 200.000 Menschen mit deutschen Wurzeln.<\/p>\n<p>Quelle: medienhilfe.org<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unserer Reihe \u201eDeutsche Minderheiten in Europa\u201c blicken wir \u00fcber Grenzen hinaus und beleuchten, was die deutschen Minderheiten in ganz Europa bewegt.<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":83114,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5625],"tags":[9493,6494],"redaktor":[6080],"class_list":["post-83112","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-de","tag-erika-rierpl-de","tag-stiftung-verbundenheit-mit-den-deutschen-im-ausland-de","redaktor-lukasz-bily-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83112"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83112\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83482,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83112\/revisions\/83482"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83114"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83112"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=83112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}