{"id":82572,"date":"2026-07-11T05:00:25","date_gmt":"2026-07-11T03:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=82572"},"modified":"2026-07-10T12:30:03","modified_gmt":"2026-07-10T10:30:03","slug":"genuss-auf-schienen-und-der-schlesien-express","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/genuss-auf-schienen-und-der-schlesien-express\/","title":{"rendered":"Genuss auf Schienen und der \u201eSchlesien-Express\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\"><strong><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\">Passagiere, die mit dem Zug durch das einstige Schlesien reisten, konnten sich auf ein elegantes Mittagessen mit Bedienung am Tisch freuen. Allerdings musste man wissen, wann der Speisewagen ge\u00f6ffnet war, in welcher Wagenklasse sich die Reise besonders lohnte und vor allem <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\">sollte<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\"> man nicht zu lange am gedeckten Tisch verweilen. Die schlesische Presse der Vorkriegszeit ist voller Berichte \u00fcber Speisewagen \u2013 von den Anf\u00e4ngen der Gastronomie auf Schienen \u00fcber exquisite, wenn auch recht kostspielige Men\u00fcs bis hin zu am\u00fcsanten Erlebnissen der Reisenden.<\/span><\/span><\/strong><!--more--><\/p>\n<h2 class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Vom Bahnhofsrestaurant zum Speisewagen<\/b><\/span><\/span><\/h2>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\">In der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts wurden Eisenbahnreisen immer schneller. Gleichzeitig stellte sich bei langen Fahrten die Frage nach der Verpflegung der Passagiere. Zun\u00e4chst nahm man die Mahlzeiten w\u00e4hrend l\u00e4ngerer Aufenthalte auf den Bahnh\u00f6fen ein. Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes verk\u00fcrzten sich jedoch die Haltezeiten zunehmend. Wie ein zeitgen\u00f6ssischer Journalist bemerkte, hatten die Reisenden kaum noch Gelegenheit, ihr Mittagessen in Ruhe zu beenden, bevor der Schaffner bereits wieder das Abfahrtssignal gab. Die L\u00f6sung waren spezielle Speisewagen, die nach und nach auf den wichtigsten Bahnstrecken eingesetzt wurden. In Schlesien wurden sie rasch zu einem Symbol modernen Reisens, denn die Z\u00fcge, die durch Breslau, Beuthen, Liegnitz oder G\u00f6rlitz verkehrten, boten ihren Fahrg\u00e4sten die M\u00f6glichkeit, eine warme Mahlzeit einzunehmen, ohne den Zug verlassen zu m\u00fcssen.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_82592\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-82592\" class=\"size-large wp-image-82592\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Kunst-und-Kunstler-illustrierte-Monatsschrift-fur-bildende-Kunst-und-Kunstgewerbe-1929-cl-1024x796.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"796\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Kunst-und-Kunstler-illustrierte-Monatsschrift-fur-bildende-Kunst-und-Kunstgewerbe-1929-cl-1024x796.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Kunst-und-Kunstler-illustrierte-Monatsschrift-fur-bildende-Kunst-und-Kunstgewerbe-1929-cl-300x233.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Kunst-und-Kunstler-illustrierte-Monatsschrift-fur-bildende-Kunst-und-Kunstgewerbe-1929-cl-768x597.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Kunst-und-Kunstler-illustrierte-Monatsschrift-fur-bildende-Kunst-und-Kunstgewerbe-1929-cl.png 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-82592\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #2b2d31;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">In den MITROPA-Speisewagen wurde gro\u00dfer Wert auf den Komfort der Reisenden gelegt.<\/span><\/span><\/span><\/span><br \/><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"color: #2b2d31;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Foto: <\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #2b2d31;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">\u201eKunst und K\u00fcnstler. Illustrierte Monatsschrift f\u00fcr bildende Kunst und Kunstgewerbe\u201d, 1929<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><br \/><span style=\"color: #2b2d31;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Quelle: <\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #2b2d31;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">SLUB Dresden<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>MITROPA \u2013 ein Restaurant auf R\u00e4dern<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\">Seit 1916 war in Deutschland die Gesellschaft MITROPA f\u00fcr den Betrieb der Speise- und Schlafwagen verantwortlich. Dabei sorgte sie nicht nur f\u00fcr die Bewirtung der Reisenden, sondern pr\u00e4gte zugleich die Kultur und die kulinarischen Trends des Reisens. In der Zwischenkriegszeit geh\u00f6rten die charakteristischen bordeauxrot-cremefarbenen Wagen von MITROPA zum vertrauten Bild der Fernz\u00fcge, die Schlesien durchquerten. Besonderen Wert legte das Unternehmen auf sein Erscheinungsbild und die Qualit\u00e4t des Service. Die angehenden Kellner wurden deshalb in ausgemusterten Speisewagen ausgebildet. Dort \u00fcbten die Nachwuchskr\u00e4fte das fachgerechte Eindecken der Tische, das Servieren von Speisen, das Merken umfangreicher Bestellungen und sogar das Nachspielen kleiner Theaterszenen. Dar\u00fcber hinaus mussten sie die korrekte Schreibweise s\u00e4mtlicher Gerichte und Getr\u00e4nke auf der Speisekarte beherrschen. Das Ziel war eindeutig: Der Fahrgast sollte das Gef\u00fchl haben, nicht in einem Schnellzug, sondern in einem erstklassigen Restaurant zu speisen.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\">Ein Speisewagen konnte schon vor hundert Jahren die Aufmerksamkeit seiner G\u00e4ste so sehr fesseln, dass dabei die wirklich wichtigen Dinge aus dem Blick gerieten.<\/span><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\">Zum zwanzigj\u00e4hrigen Bestehen des Unternehmens entstand zudem ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Erinnerungsbuch mit dem Titel \u201eG\u00e4stebuch der 600 Millionen Kilometer\u201c. Auf Speisekarten hinterlie\u00dfen Politiker, K\u00fcnstler, Wissenschaftler, Olympiasieger und ganz gew\u00f6hnliche Reisende ihre Eintr\u00e4ge. So notierte ein Fahrgast am 13. November 1930 auf einer Speisekarte seine Begeisterung mit den Worten, dies sei \u201edas beste Restaurant auf Schienen\u201c. Dank dieser erhaltenen Karte wissen wir auch, was an jenem Tag serviert wurde: Steinbutt sowie gep\u00f6kelter Schweinenacken mit Sauerkraut \u2013 ein Men\u00fc, das heute einen faszinierenden Einblick in die kulinarische Welt des Reisens im Schlesien der Zwischenkriegszeit gew\u00e4hrt.<\/span><\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Hyperinflation und kuriose Reisegeschichten<\/b><\/span><\/span><\/h2>\n<div id=\"attachment_82588\" style=\"width: 974px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-82588\" class=\"size-large wp-image-82588\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Dresden-Im-Speisewagen-Kellner-beim-Vorlegen-1932-964x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"964\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Dresden-Im-Speisewagen-Kellner-beim-Vorlegen-1932-964x1024.jpg 964w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Dresden-Im-Speisewagen-Kellner-beim-Vorlegen-1932-282x300.jpg 282w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Dresden-Im-Speisewagen-Kellner-beim-Vorlegen-1932-768x816.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Dresden-Im-Speisewagen-Kellner-beim-Vorlegen-1932-1446x1536.jpg 1446w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SLUB-Dresden-Im-Speisewagen-Kellner-beim-Vorlegen-1932.jpg 1506w\" sizes=\"auto, (max-width: 964px) 100vw, 964px\" \/><p id=\"caption-attachment-82588\" class=\"wp-caption-text\">Zahlkellner beim Kassieren im Mitropa-Speisewagen, 1935<br \/>Foto: Fritz Eschen<br \/>Quelle: SLUB Dresden<\/p><\/div>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\">Im Jahr 1923, auf dem H\u00f6hepunkt der Hyperinflation, ver\u00f6ffentlichte die schlesische Presse regelm\u00e4\u00dfig die aktuellen Preise in den Speisewagen. So kosteten Kaffee oder Tee mit Butterbrot 40.000 Mark. F\u00fcr ein Fr\u00fchst\u00fcck mit zwei G\u00e4ngen und Dessert waren 90.000 Mark zu bezahlen, ein dreig\u00e4ngiges Mittagessen mit Suppe und Dessert kostete 100.000 Mark, w\u00e4hrend ein Kotelett mit Kartoffeln f\u00fcr 50.000 Mark angeboten wurde. Eine Tasse schwarzer Kaffee schlug mit 7.000 Mark zu Buche, Tee kostete 5.000 Mark. Dar\u00fcber hinaus stand den Reisenden eine separate Speisekarte mit einzelnen Gerichten zur Verf\u00fcgung. Ein belegtes Brot kostete 25.000 Mark, eine Bouillon 10.000 Mark, ein Rindersteak mit Kartoffeln oder Tomatensauce 50.000 Mark und ein Kalbskotelett 45.000 Mark. Roastbeef, Schinken oder kaltes Kalbfleisch wurden f\u00fcr jeweils 40.000 Mark serviert. Besonders bemerkenswert <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>war<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\"> der Preis f\u00fcr Gem\u00fcse, das mit 80.000 Mark zu Buche schlug \u2013 eine damals erstaunlich hohe Summe. F\u00fcr ein Omelett mit Konfit\u00fcre und Milchkaffee mussten die G\u00e4ste 44.000 Mark bezahlen. F\u00fcnfstellige Betr\u00e4ge auf einer Speisekarte wirken heute beeindruckend, doch sie waren eine unmittelbare Folge der Hyperinflation. In der Praxis bedeutete dies nahezu t\u00e4gliche Preiserh\u00f6hungen und einen Geldwert, der von Stunde zu Stunde schwand. F\u00fcr Liebhaber der gepflegten Eisenbahngastronomie waren dies zweifellos keine guten Zeiten.<\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_82594\" style=\"width: 486px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-82594\" class=\"size-full wp-image-82594\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SDB-Oberschlesien-im-Bild-1928-nr-47-s7-abb.png\" alt=\"\" width=\"476\" height=\"579\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SDB-Oberschlesien-im-Bild-1928-nr-47-s7-abb.png 476w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/SDB-Oberschlesien-im-Bild-1928-nr-47-s7-abb-247x300.png 247w\" sizes=\"auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px\" \/><p id=\"caption-attachment-82594\" class=\"wp-caption-text\">Wenn man es sich im Speisewagen zu bequem macht und nicht merkt, dass der eigene Wagen \u2013 samt Gep\u00e4ck \u2013 l\u00e4ngst in eine andere Richtung abgekuppelt wurde.<br \/>Foto: \u201eOberschlesien im Bild\u201d, Nr. 47\/1928<br \/>Quelle: Schlesische Digitale Bibliothek<\/p><\/div>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\">Doch auch der Humor kam in den Speisewagen nicht zu kurz. In den schlesischen Zeitschriften findet sich unter anderem ein am\u00fcsanter Text \u00fcber einen angesehenen B\u00fcrger aus Beuthen. Auf der Heimreise lie\u00df er sich sein Essen im Speisewagen so ausgiebig schmecken, dass er gar nicht bemerkte, wie sein Wagen mit dem Reisegep\u00e4ck w\u00e4hrend eines Rangierman\u00f6vers in Kandrzin vom Zug getrennt wurde und anschlie\u00dfend weiter nach Oels fuhr. Er selbst erreichte zwar wohlbehalten Beuthen, doch seine Koffer traten eine ganz andere Reise an. Diese Begebenheit zeigt eindrucksvoll, dass ein Speisewagen schon vor hundert Jahren die Aufmerksamkeit seiner G\u00e4ste so sehr fesseln konnte, dass dabei die wirklich wichtigen Dinge aus dem Blick gerieten. Ein allzu langer Aufenthalt am Restauranttisch konnte daher mitunter unangenehme und unerwartete Folgen haben. Verlorenes Gep\u00e4ck ist somit keineswegs eine Erscheinung unserer Zeit, sondern begleitet den Eisenbahnverkehr bereits seit Generationen.<\/span><\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Rezept: \u201eSchlesien-Express\u201c \u2013 Bauernbrot mit gebratenem Schweinebraten, eingelegten roten Zwiebeln und aromatischem Apfel<\/b><\/span><\/span><\/h2>\n<div id=\"attachment_82596\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-82596\" class=\"size-large wp-image-82596\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/AAD_2100-Michal-Janik-jas-1024x730.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"730\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/AAD_2100-Michal-Janik-jas-1024x730.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/AAD_2100-Michal-Janik-jas-300x214.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/AAD_2100-Michal-Janik-jas-768x547.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/AAD_2100-Michal-Janik-jas-1536x1095.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/AAD_2100-Michal-Janik-jas-2048x1459.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-82596\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #2b2d31;\">\u201e<\/span><span style=\"color: #2b2d31;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Schlesien-Express<\/span><\/span><\/span><\/span><b><span style=\"color: #2b2d31;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">\u201d, <\/span><\/span><\/span><\/span><\/b><span style=\"color: #2b2d31;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Bauernbrot mit gebratenem Schweinebraten, eingelegten roten Zwiebeln und aromatischem Apfel<\/span><\/span><\/span><\/span><br \/><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"color: #2b2d31;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Foto: <\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #2b2d31;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Micha\u0142 Janik<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p><\/div>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><b>Zutaten<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><b>F\u00fcr das Sandwich<\/b><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">2 dicke Scheiben dunkles Sauerteigbrot <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">2 TL Butter <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">2 Salatbl\u00e4tter <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">ca. 140 g gebratener Schweinebraten (Schweinenacken oder Schweinelende, in Scheiben) <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">einige gebratene oder gegrillte Apfelscheiben <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">2\u20133 Gew\u00fcrzgurken <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">1 Knoblauchzehe <\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><b>F\u00fcr die eingelegten roten Zwiebeln<\/b><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">1 rote Zwiebel <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">2 EL Apfelessig <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">1 TL Honig <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">2 EL Oliven\u00f6l <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">1 Prise Salz <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">frisch gemahlener schwarzer Pfeffer <\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><b>Zubereitung<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">F\u00fcr die eingelegten Zwiebeln Apfelessig, Honig, Oliven\u00f6l, Salz und Pfeffer in einer Sch\u00fcssel verr\u00fchren. Die Zwiebel in feine halbe Ringe schneiden, hinzuf\u00fcgen und alles sorgf\u00e4ltig vermengen. Etwa 20 bis 30 Minuten ziehen lassen, damit die Zwiebeln weich werden und ihr angenehm s\u00fc\u00df-s\u00e4uerliches Aroma entwickeln.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Den gebratenen oder gegrillten Schweinebraten in einer Pfanne oder im Backofen vorsichtig erw\u00e4rmen. Die Knoblauchzehe durch eine Presse dr\u00fccken und mit etwas Oliven\u00f6l verr\u00fchren. Die Fleischscheiben damit bestreichen oder sie ein bis zwei Minuten zusammen mit dem Knoblauch anbraten. Mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span lang=\"de-DE\">Die Brotscheiben mit Butter bestreichen. Anschlie\u00dfend nacheinander Salatbl\u00e4tter, die Scheiben Schweinebraten, einige gebratene Apfelscheiben und eine gro\u00dfz\u00fcgige Portion der eingelegten roten Zwiebeln darauflegen. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Nach Belieben mit einigen Tropfen der Marinade betr\u00e4ufeln.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><b>Dazu passt<\/b><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Krautsalat aus jungem Wei\u00dfkohl, <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Gew\u00fcrzgurken, <\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">verschiedenes eingelegtes Gem\u00fcse. <\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">Am besten schmeckt das Sandwich mit einem dunklen Bier.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Passagiere, die mit dem Zug durch das einstige Schlesien reisten, konnten sich auf ein elegantes Mittagessen mit Bedienung am Tisch freuen. Allerdings musste man wissen, wann der Speisewagen ge\u00f6ffnet war, in welcher Wagenklasse sich die Reise besonders lohnte und vor allem sollte man nicht zu lange am gedeckten Tisch verweilen. Die schlesische Presse der Vorkriegszeit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":318,"featured_media":82596,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4580],"tags":[6310,9362,6478,6351],"redaktor":[6049],"class_list":["post-82572","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kolumne-de","tag-bahn-de","tag-essen-de","tag-geschichte-de","tag-rezept-de","redaktor-malgorzata-janik-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82572","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/318"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=82572"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82572\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":82628,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82572\/revisions\/82628"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/82596"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=82572"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=82572"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=82572"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=82572"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}