{"id":79669,"date":"2026-05-25T05:00:08","date_gmt":"2026-05-25T03:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=79669"},"modified":"2026-05-24T22:44:42","modified_gmt":"2026-05-24T20:44:42","slug":"nachbarschaft-verpflichtet-ruinen-die-neues-leben-gewinnen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/nachbarschaft-verpflichtet-ruinen-die-neues-leben-gewinnen-koennen\/","title":{"rendered":"Ruinen, die neues Leben gewinnen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine der <a href=\"https:\/\/vdg.pl\/de\/resolution-zum-schutz-der-ruine-des-eichendorff-schlosses-in-lubowitz-und-zur-bewahrung-des-literarischen-erbes-von-joseph-von-eichendorff\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Resolutionen<\/a>, die die Delegierten des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) w\u00e4hrend ihrer Jahrestagung im Oberschlesischen Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrum in Lubowitz verabschiedeten, betraf die dringende Notwendigkeit, die Ruinen des ehemaligen Schlosses der Familie Eichendorff zu retten. Die Verfasser des Dokuments unterstrichen die au\u00dfergew\u00f6hnliche Bedeutung dieses Ortes als Teil des gemeinsamen polnischen, deutschen und europ\u00e4ischen Kulturerbes und appellierten an Politik und \u00d6ffentlichkeit, entschlossene Ma\u00dfnahmen zum Schutz und zur dauerhaften Sicherung der Ruinen zu ergreifen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zweifellos ist Lubowitz ein Erinnerungsort von weit \u00fcberregionaler Bedeutung. Hier wurde Joseph von Eichendorff 1788 geboren \u2013 einer der bedeutendsten Dichter der deutschen Romantik, dessen Werk aus der Erfahrung des multikulturellen Grenzraums Oberschlesien hervorging.<\/p>\n<p>Die Autoren der Resolution erinnerten zu Recht daran, dass sowohl das materielle als auch das geistige Erbe Eichendorffs heute ein gemeinsames Gut der europ\u00e4ischen Kultur darstellt.<\/p>\n<h2>\u201eOhne diese Ruinen verliert Lubowitz sein Herz\u201c<\/h2>\n<p>Kaum zu widersprechen ist Martin Lippa, dem Vorsitzenden der DFK in der Woiwodschaft Schlesien und Leiter des Oberschlesischen Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrums, der an die dramatische Geschichte dieses Ortes erinnerte: \u201eDas Schloss brannte 1945 nieder. Ende der 1980er Jahre wussten die meisten Menschen hier nicht einmal mehr, dass dort \u00fcberhaupt noch etwas stand, weil alles v\u00f6llig \u00fcberwuchert war.\u201c<\/p>\n<p>Ein vollst\u00e4ndiger Wiederaufbau des Schlosses erscheint heute unrealistisch. Es \u00fcberrascht daher nicht, dass sich die gegenw\u00e4rtigen Ma\u00dfnahmen vor allem auf die dauerhafte Sicherung der Ruinen konzentrieren. Wie Martin Lippa betont: \u201eOhne diese Ruinen verliert Lubowitz sein Herz.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_79013\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-79013\" class=\"size-full wp-image-79013\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Eichendorf-Ruine-Lubowitz_4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1441\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Eichendorf-Ruine-Lubowitz_4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Eichendorf-Ruine-Lubowitz_4-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Eichendorf-Ruine-Lubowitz_4-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Eichendorf-Ruine-Lubowitz_4-768x432.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Eichendorf-Ruine-Lubowitz_4-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Eichendorf-Ruine-Lubowitz_4-2048x1153.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-79013\" class=\"wp-caption-text\">Die Ruine von Schloss Lubowitz (Eichendorff-Ruine) in Lubowitz.<br \/>Foto: M. Oliveira<\/p><\/div>\n<p>Die Resolution richtet den Blick jedoch nicht nur auf das Schloss selbst, sondern auch auf dessen Umgebung: den Park, den ber\u00fchmten \u201eHasenpfad\u201c, die von Eichendorff beschriebenen Landschaften rund um den Zachariasberg sowie weitere mit dem Dichter verbundene Erinnerungsorte. Die Autoren des Dokuments betonen, dass die Verantwortung f\u00fcr den Erhalt dieses Erbes nicht allein auf lokalen Institutionen lasten k\u00f6nne. Das Oberschlesische Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrum bem\u00fcht sich seit Jahren um die Bewahrung dieses Ortes, doch das Ausma\u00df der notwendigen Ma\u00dfnahmen \u00fcbersteigt seine finanziellen und organisatorischen M\u00f6glichkeiten bei weitem.<\/p>\n<p>Es stellt sich daher eine grunds\u00e4tzliche Frage: Warum standen vergleichbare Orte \u00fcber so lange Zeit kaum im Fokus der Erinnerungskultur und von Revitalisierungsprogrammen? Gerade in Niederschlesien und anderen Regionen Polens gibt es doch Beispiele erfolgreicher Wiederbelebung historischer Ruinen, die noch vor wenigen Jahrzehnten als hoffnungslos verloren galten.<\/p>\n<h2>Gosch\u00fctz: Die dauerhafte Ruine als neues Zentrum des Lebens<\/h2>\n<p>Besonders interessant ist das Beispiel Gosch\u00fctz (heute Goszcz). In dieser kleinen niederschlesischen Ortschaft entstand einst eine der eindrucksvollsten barock-rokokohaften Residenzen der Region. Das <a href=\"https:\/\/palacgoszcz.twardogora.pl\/index.php\/historia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schloss der Familie von Reichenbach<\/a>, das Mitte des 18. Jahrhunderts nach Vorbildern franz\u00f6sischer Residenzen wie Versailles oder Vaux-le-Vicomte errichtet wurde, geh\u00f6rte zu den bedeutendsten Schloss- und Parkanlagen Schlesiens. Zum Ensemble geh\u00f6rten nicht nur das Schloss selbst, sondern auch Nebengeb\u00e4ude, Reitbahn, Stallungen, Orangerie, Hofkirche und ein weitl\u00e4ufiger Landschaftspark.<\/p>\n<p>Nach den Kriegszerst\u00f6rungen und einem Brand im Jahr 1947 blieb die Anlage jahrzehntelang verlassen und dem weiteren Verfall preisgegeben. Noch vor wenigen Jahren schien eine Rettung ausgeschlossen. Inzwischen hat jedoch die Gemeinde Twardog\u00f3ra (dt. Festenberg) mit Hilfe europ\u00e4ischer und norwegischer F\u00f6rdermittel ein konsequentes Programm zur Sicherung der Ruinen und ihrer kulturellen Wiederbelebung begonnen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Die Beispiele Gosch\u00fctz und Trachenberg zeigen, dass die Rettung von Ruinen nicht zwangsl\u00e4ufig eine kostspielige vollst\u00e4ndige Rekonstruktion bedeuten muss.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die ehemalige Reitbahn und die Stallungen wurden restauriert und dienen heute als Ausstellungs- und Theaterfl\u00e4chen. In den gesicherten und f\u00fcr Besucher zug\u00e4nglichen Ruinen finden Konzerte, Workshops, K\u00fcnstlerpleinairs und Bildungsprojekte statt. Besonders bemerkenswert ist, dass man sich bewusst gegen eine vollst\u00e4ndige Rekonstruktion des Schlosses entschied und stattdessen die Form einer sogenannten \u201edauerhaften Ruine\u201c bewahrte.<\/p>\n<p>Durch moderne L\u00f6sungen \u2013 Illuminationen, Aussichtsplattformen oder Projekte mit virtueller Realit\u00e4t \u2013 gewann der Ort neues Leben, wurde zu einem Zentrum lokaler Aktivit\u00e4ten und zugleich zu einem Anziehungspunkt f\u00fcr Besucher.<\/p>\n<h2>Trachenberg: Die Ruine als Teil der Kulturlandschaft<\/h2>\n<p>Einen \u00e4hnlichen Weg ging Trachenberg (heute \u017bmigr\u00f3d). Das dortige <a href=\"https:\/\/www.whitemad.pl\/palac-w-zmigrodzie-to-dzis-trwala-ruina-rezydencja-splonela-w-1945-roku\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schloss der bedeutenden Familie von Hatzfeldt<\/a> blickte auf eine noch spektakul\u00e4rere Geschichte zur\u00fcck. Seine Urspr\u00fcnge reichen bis ins Mittelalter zur\u00fcck, und im 19. Jahrhundert geh\u00f6rte die Residenz zu den wichtigsten Adelssitzen Schlesiens. Im Jahr 1813 wurde das Schloss f\u00fcr einige Tage sogar zu einem politischen Zentrum Europas: Dort berieten Zar Alexander I., der preu\u00dfische K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III. und der schwedische Kronprinz Karl Johann ihre Strategie gegen Napoleon vor der V\u00f6lkerschlacht bei Leipzig.<\/p>\n<p>Auch das Schloss in Trachenberg brannte 1945 nieder und blieb jahrzehntelang eine Ruine. Noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts schien sein Schicksal besiegelt. Dank europ\u00e4ischer F\u00f6rdermittel konnten jedoch umfangreiche Sicherungs- und Revitalisierungsma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt werden. Die erhaltene Fassade wurde restauriert, Aussichtsplattformen entstanden, der Park wurde neu gestaltet, und der ehemalige Wehrturm wandelte sich zu einem Kulturzentrum mit Ausstellungs- und Konferenzr\u00e4umen.<\/p>\n<div id=\"attachment_79672\" style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-79672\" class=\"size-full wp-image-79672\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/SM_Zmigrod_palac_1_ID_597997.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/SM_Zmigrod_palac_1_ID_597997.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/SM_Zmigrod_palac_1_ID_597997-300x180.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/SM_Zmigrod_palac_1_ID_597997-1024x614.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/SM_Zmigrod_palac_1_ID_597997-768x461.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><p id=\"caption-attachment-79672\" class=\"wp-caption-text\">Die Schlossruine in Trachenberg ist heute Teil einer lebendigen Kultur- und Bildungslandschaft.<br \/>Foto: S\u0142awomir Milejski\/Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<p>Heute bilden die Schlossruinen, der Park und die dazugeh\u00f6rige Infrastruktur einen wichtigen Ort kultureller, p\u00e4dagogischer und touristischer Aktivit\u00e4ten. Auch hier verzichtete man bewusst auf einen vollst\u00e4ndigen Wiederaufbau und entschied sich stattdessen daf\u00fcr, die Ruinen als Zeugnis der Geschichte und als Teil der regionalen Kulturlandschaft zu erhalten.<\/p>\n<h2>Lubowitz braucht eine neue Vision<\/h2>\n<p>Die Beispiele Gosch\u00fctz und Trachenberg zeigen, dass die Rettung von Ruinen nicht zwangsl\u00e4ufig eine kostspielige vollst\u00e4ndige Rekonstruktion bedeuten muss. Oft wichtiger ist die Entwicklung eines tragf\u00e4higen Nutzungskonzepts: die Sicherung der erhaltenen historischen Substanz, die \u00d6ffnung des Ortes f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit sowie die Verbindung des historischen Erbes mit kulturellen, p\u00e4dagogischen und touristischen Funktionen.<\/p>\n    <section class=\"newsy-widget\">\r\n        \r\n                                \r\n        <a class=\"newsy-card\" href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/vdg-delegierte-verabschiedeten-wegweisende-resolutionen\/\">\r\n            <div class=\"newsy-card-thumb\">\r\n                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Eichendorff-Ruine-Lubowitz_3-150x150.png\" alt=\"VdG-Delegierte verabschiedeten wegweisende Resolutionen\">\r\n                            <\/div>\r\n            <div class=\"newsy-card-text\">\r\n            \t\r\n                            <span class=\"slider-subtitle\" style=\"font-size: 0.7rem !important; text-transform: uppercase !important;\">Ein klares Signal f\u00fcr die Zukunft<\/span>\r\n                                      \t\r\n            \t\r\n                <h3 class=\"newsy-card-title\">VdG-Delegierte verabschiedeten wegweisende Resolutionen<\/h3>\r\n                <span class=\"newsy-card-more\">Mehr lesen &rarr;<\/span>\r\n            <\/div>\r\n        <\/a>\r\n            <\/section>\r\n    \n    <section class=\"newsy-widget\">\r\n        \r\n                                \r\n        <a class=\"newsy-card\" href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/nachbarschaft-verpflichtet-die-neue-militaerstrategie-der-bundeswehr-was-bedeutet-sie-fuer-polen\/\">\r\n            <div class=\"newsy-card-thumb\">\r\n                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1-Unterstellungswechsel-BW-Maximilian-Schulz-e1778849665664-150x150.jpg\" alt=\"Die neue Milit\u00e4rstrategie der Bundeswehr \u2013 was bedeutet sie f\u00fcr Polen?\">\r\n                            <\/div>\r\n            <div class=\"newsy-card-text\">\r\n            \t\r\n                            <span class=\"slider-subtitle\" style=\"font-size: 0.7rem !important; text-transform: uppercase !important;\">Nachbarschaft verpflichtet <\/span>\r\n                                      \t\r\n            \t\r\n                <h3 class=\"newsy-card-title\">Die neue Milit\u00e4rstrategie der Bundeswehr \u2013 was bedeutet sie f\u00fcr Polen?<\/h3>\r\n                <span class=\"newsy-card-more\">Mehr lesen &rarr;<\/span>\r\n            <\/div>\r\n        <\/a>\r\n            <\/section>\r\n    \n<p>Vielleicht k\u00f6nnte gerade ein solcher Weg auch f\u00fcr Lubowitz zur Inspiration werden. Die Autoren der Resolution appellieren an europ\u00e4ische Institutionen, an die Regierungen Polens und Deutschlands sowie an die kommunalen Verwaltungen, finanzielle Unterst\u00fctzungsmechanismen zu schaffen und ein langfristiges Schutzprogramm f\u00fcr diesen Ort zu entwickeln. Zugleich betonen sie die Notwendigkeit, das Oberschlesische Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrum als Raum des Dialogs und der grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit weiter zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Die Ruinen des Eichendorff-Schlosses m\u00fcssen nicht blo\u00df ein Symbol des Verlustes und des Untergangs der alten Welt bleiben \u2013 eine nur am Rande wahrgenommene \u201eErinnerung\u201c an den Krieg. Sie k\u00f6nnen zu einem Ort neuen Lebens und einer neuen Erz\u00e4hlung \u00fcber die Geschichte Oberschlesiens werden \u2013 einer Grenzregion, deren kulturelles Erbe noch immer darauf wartet, umfassender entdeckt und erz\u00e4hlt zu werden.<\/p>\n    <div class=\"osoba-widget\">\r\n                    <h4 class=\"osoba-naglowek\">\u00dcber den Autor<\/h4>\r\n                <div class=\"osoba-body\">\r\n            <div class=\"osoba-text\"><p>\nProf. Dr. Krzysztof Ruchniewicz ist Historiker und Professor an der Universit\u00e4t Breslau. Seit April 2026 ist er zudem als DAAD-Gastprofessor an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum t\u00e4tig. Bis 2024 leitete er das Willy-Brandt-Zentrum f\u00fcr Deutschland- und Europastudien der Universit\u00e4t Breslau; in den Jahren 2024\/2025 war er Beauftragter des polnischen Au\u00dfenministers f\u00fcr die deutsch-polnische Zusammenarbeit. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur deutschen Geschichte sowie zu den polnisch-deutschen Beziehungen mit einem Schwerpunkt auf dem 20. und fr\u00fchen 21. Jahrhundert.<br \/>\nF\u00fcr unsere Zeitung verfasst er seit Anfang 2026 regelm\u00e4\u00dfig die politische Kolumne \u201eNachbarschaft verpflichtet\u201c, in der er sich mit den deutsch-polnischen Beziehungen auseinandersetzt.<\/p>\n<\/div>\r\n                        <div class=\"osoba-image\">\r\n                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Krzysztof-Ruchniewicz_af.png\" alt=\"\u00dcber den Autor\">\r\n                            <\/div>\r\n                    <\/div>\r\n    <\/div>\r\n    \n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der Resolutionen, die die Delegierten des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) w\u00e4hrend ihrer Jahrestagung im Oberschlesischen Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrum in Lubowitz verabschiedeten, betraf die dringende Notwendigkeit, die Ruinen des ehemaligen Schlosses der Familie Eichendorff zu retten. 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