{"id":78448,"date":"2026-05-09T18:00:59","date_gmt":"2026-05-09T16:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=78448"},"modified":"2026-05-20T16:26:21","modified_gmt":"2026-05-20T14:26:21","slug":"fast-800-000-besucher-2025-auch-2026-viele-ausstellungen-im-nationalmuseum-breslau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/fast-800-000-besucher-2025-auch-2026-viele-ausstellungen-im-nationalmuseum-breslau\/","title":{"rendered":"\u201eFast 800.000 Besucher 2025&#8243;: Auch 2026 viele Ausstellungen im Nationalmuseum Breslau"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Rekord: Fast 800.000 Menschen besuchten 2025 das Nationalmuseum Breslau und seine Zweigstellen, mehr als jemals zuvor in den vergangenen acht Jahrzehnten, wie Museumsdirektor Prof. Piotr Oszczanowski vor der Presse am 9. Januar mitteilte. Wie er ank\u00fcndige werden 2026 die Besucher in drei Abteilungen zw\u00f6lf Ausstellungen sehen k\u00f6nnen. Unter anderem werden mittelalterliche Kunst aus Schlesien, niederl\u00e4ndische Fliesen, spanische Azulejos, Darstellungen des Heiligen Franziskus zu dessen 800. Todestags, die moderne Goldschmiedekunst der schlesischen Friedenskirchen sowie Werke von Koji Kamoji oder Ali Savashevich aus Belarus pr\u00e4sentiert.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Vom 16. Mai bis zum 16. August zeigt das Ethnografische Museum die Schau \u201eAla Savashevich. Dein K\u00f6rper ist ein Arbeitsfeld\u201d. Die in Wei\u00dfrussland geborene und in Polen lebende K\u00fcnstlerin ist inspiriert von den Sammlungen des Ethnografischen Museums. In der Ausstellung werden ihre Werke pr\u00e4sentiert, in denen sich die K\u00fcnstlerin mit dem Thema der Arbeit von Frauen auseinandersetzt: wie sie dargestellt wird, wie sich das Bild der Frauen in der Kunst und ihrer Darstellung ver\u00e4ndert. Im Hauptgeb\u00e4ude des Nationalmuseums werden im Juni zwei Ausstellungen er\u00f6ffnet. Vom 2. Juni bis 30. August kann man dort eine kleine Sonderschau \u201eMedaillenkunst aus den Jahren 1770\u20131799 in der Sammlung des Nationalmuseums in Breslau\u201d besichtigen. Ab dem 9. Juni k\u00f6nnen die Besucher die Ausstellung \u201eFliesen, Kacheln, Tafeln. Keramische Intermezzi\u201d sehen, welche am 30. August 2026 endet. Gezeigt werden interessante Exponate aus der Museumssammlung: farbenfrohe spanische Azulejos und kobaltblaue holl\u00e4ndische Fliesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>\u201eDiese Ausstellung ist ein Leckerbissen f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr die Geschichte Schlesiens und die beiden Friedenskirchen in Jauer\/ Jawor und Schweidnitz\/ \u015awidnica interessieren.\u201d<br \/>\n<\/strong><\/span><em><span style=\"color: #ffcc00;\">Dr. Barbara Bana\u015b, stellvertretende Direktorin des Breslauer Nationalmuseums<\/span><\/em><\/p>\n<h3>Mittelalterliche Kunst aus Schlesien<\/h3>\n<p>Vom 31. Juli bis zum 30. Dezember k\u00f6nnen die Besucher im Vier-Kuppel-Pavillon eine hochinteressante Sonderschau \u201eHundertj\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Zum Jahrestag der gro\u00dfen Ausstellung mittelalterlicher Kunst aus Schlesien\u201d besichtigen. Die Ausstellung wird im Rahmen des Projektes \u201eGotik in Polen\u201d (2026-2027) vorbereitet, welches auch vom Nationalmuseum Posen und K\u00f6nigsschloss Wawel in Krakau realisiert wird. Die Breslauer Ausstellung kn\u00fcpft an die ber\u00fchmte Schau an, die vor 100 Jahren unter dem Titel \u201eSchlesische Malerei und Plastik des Mittelalters\u201d in Breslau stattfand. Sie wurde von Heinz Braune und Erich Wiese organisiert und stellte einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung der mittelalterlichen Kunst in Schlesien dar. Von dieser Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erhalten geblieben, der 1929 ver\u00f6ffentlicht wurde und bis heute eine unsch\u00e4tzbare Wissensquelle f\u00fcr Forscher dieser Epoche ist. Im Rahmen dieser Ausstellung werden 200 Exponate zu sehen sein, die die mittelalterliche Kunst Schlesiens repr\u00e4sentieren. \u201eAusstellungen mittelalterlicher Kunst sind aufgrund der besonderen Materie \u00e4u\u00dferst selten \u2013 die Exponate sind 500 bis 600 Jahre alt und ihr Transport erfordert h\u00f6chste Sorgfalt und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften\u201d, so Prof. Piotr Oszczanowski.<\/p>\n<h3>Goldschmiedekunst in den Friedenskirchen<\/h3>\n<p>Im Ethnografischen Museum ist ab dem 26. September die Sonderschau \u201eLeben auf Kohle. Menschen, Landschaften, Kulturerbe angesichts der Energiewende\u201d zu sehen. Das Leben der Menschen, die in die Umgebung des Kohlekraftwerks Tur\u00f3w gezogen sind, dreht sich um Braunkohle. Die Ausstellung umfasst Erinnerungen und Erz\u00e4hlungen der lokalen Bev\u00f6lkerung, Bilder des ehemaligen Reichenau\/Bogatynia, des Kurorts Bad Oppelsdorf\/Opolno-Zdr\u00f3j und des Geisterdorfes Weigsdorf\/Wigancice \u017bytawskie, das zu Beginn des 21. Jahrhunderts aufgel\u00f6st wurde. Die Schau kann man bis zum 29. November besichtigen.<\/p>\n<h3>Holzschnitzschule in Bad Warmbrunn<\/h3>\n<p>Im Hauptgeb\u00e4ude des Nationalmuseums wird zudem ab dem 1. Oktober eine Sonderausstellung \u201eModerne Goldschmiedekunst in den schlesischen Friedenskirchen\u201d gezeigt, die man bis zum 30. Dezember sehen kann. In der Schau sind historische Goldschmiedearbeiten aus der Barockzeit zu sehen, die einst die schlesischen Friedenskirchen schm\u00fcckten. \u201eDiese Ausstellung ist ein Leckerbissen f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr die Geschichte Schlesiens und die beiden Friedenskirchen in Jauer\/Jawor und Schweidnitz\/\u015awidnica interessieren. Wir kennen ihre Malereien und ihre architektonische Gestaltung, wissen aber viel weniger \u00fcber die Artefakte, mit denen die Kirchen ausgestattet sind\u201d, betont Dr. Barbara Bana\u015b, stellvertretende Direktorin des Breslauer Nationalmuseums.<\/p>\n<div id=\"attachment_78451\" style=\"width: 1408px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-78451\" class=\"size-full wp-image-78451\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kunst_Nationalmuseum_Breslau-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1398\" height=\"2000\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kunst_Nationalmuseum_Breslau-2.jpg 1398w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kunst_Nationalmuseum_Breslau-2-210x300.jpg 210w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kunst_Nationalmuseum_Breslau-2-716x1024.jpg 716w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kunst_Nationalmuseum_Breslau-2-768x1099.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kunst_Nationalmuseum_Breslau-2-1074x1536.jpg 1074w\" sizes=\"auto, (max-width: 1398px) 100vw, 1398px\" \/><p id=\"caption-attachment-78451\" class=\"wp-caption-text\">Hundertj\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Zum Jahrestag der gro\u00dfen Ausstellung mittelalterlicher Kunst aus Schlesien<br \/>Foto: Nationalmuseum Breslau<\/p><\/div>\n<p>Ebenfalls im Hauptgeb\u00e4ude des Museums wird in diesem Jahr noch eine Ausstellung \u201eMaestro und Sch\u00fcler. Cirillo dell&#8217;Antonio und die Holzschnitzschule in Bad Warmbrunn\/Cieplice\u201d pr\u00e4sentiert, welche vom 27. Oktober 2026 bis 21. Februar 2027 besichtigt werden kann. In den Jahren 1922\u20131940 war der Tiroler Bildhauer Cirillo dell&#8217;Antonio Direktor der Holzschnitzschule in Bad Warmbrunn. Er realisierte \u00fcber Jahre hinweg ein Lehrprogramm, dank dem es zu einer Wiederbelebung des Handwerks kam. Die damals entstandenen Werke, die in schlesischen Kirchen zu finden sind, sind Beispiele f\u00fcr hohe Kunst.<\/p>\n<p>Vor Ende 2026 wird im Ethnografischen Museum eine Galerie f\u00fcr nicht-professionelle Kunst er\u00f6ffnet. Im Rahmen dieser einzigartigen Dauerausstellung werden Werke von autodidaktischen K\u00fcnstlern aus Niederschlesien zu sehen sein, darunter Anna Binkowska, Jaros\u0142aw Furga\u0142a und J\u00f3zef M\u0105czy\u0144ski. Au\u00dferdem werden die interessantesten zeitgen\u00f6ssischen Objekte aus der Sammlung der Volkskunst des Ethnografischen Museums gezeigt: Gem\u00e4lde, Grafiken, Skulpturen, Modelle und bewegliche Spielzeuge. Wie jedes Jahr wird man in diesem Museum ab dem 8. Dezember 2026 \u201eDie sch\u00f6nste Weihnachtskrippe\u201d bewundern k\u00f6nnen. Mehr unter: <a href=\"http:\/\/mnwr.pl\/en\/category\/exhibitions\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mnwr.pl\/en\/category\/exhibitions\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Magdalena Ilgmann<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.schlesien-heute.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Schlesien Heute<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Rekord: Fast 800.000 Menschen besuchten 2025 das Nationalmuseum Breslau und seine Zweigstellen, mehr als jemals zuvor in den vergangenen acht Jahrzehnten, wie Museumsdirektor Prof. Piotr Oszczanowski vor der Presse am 9. Januar mitteilte. Wie er ank\u00fcndige werden 2026 die Besucher in drei Abteilungen zw\u00f6lf Ausstellungen sehen k\u00f6nnen. 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