{"id":77586,"date":"2026-04-27T17:00:32","date_gmt":"2026-04-27T15:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=77586"},"modified":"2026-04-27T13:36:19","modified_gmt":"2026-04-27T11:36:19","slug":"startschuss-fuer-eu-projekt-in-der-internationalen-jugendarbeit-im-urban-lab-oppeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/startschuss-fuer-eu-projekt-in-der-internationalen-jugendarbeit-im-urban-lab-oppeln\/","title":{"rendered":"Startschuss f\u00fcr EU-Projekt zur internationalen Jugendarbeit"},"content":{"rendered":"<h1>Im Urban Lab Oppeln<\/h1>\n<p><strong>Im Urban Lab in Oppeln trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Jugendarbeit zum Start des Erasmus+-Projekts \u201eMinority Networkshop\u201c. Im Mittelpunkt standen der Austausch \u00fcber bew\u00e4hrte Ans\u00e4tze, Herausforderungen und neue Formen grenz\u00fcberschreitender Zusammenarbeit. Das Projekt soll in den kommenden Monaten in mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern fortgesetzt werden.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u00dcber dem Busbahnhof in Oppeln befindet sich ein Ort, der manchem Reisenden die Wartezeit verk\u00fcrzen kann: das Urban Lab. Die von der Stadt initiierte Plattform f\u00fcr Begegnung und Innovation richtet sich vor allem an junge Menschen. W\u00e4hrend im Erdgeschoss Busse ankommen und Fahrg\u00e4ste ein- und aussteigen oder auf ihre Abfahrt warten, bietet der erste Stock Raum zum Verweilen und Austausch. Am vergangenen Montag wurde dieses urbane Labor zur Drehscheibe f\u00fcr Diskussionen \u00fcber Jugendarbeit auf europ\u00e4ischer Ebene.<\/p>\n<div id=\"attachment_77637\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-77637\" class=\"size-full wp-image-77637\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_071-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1705\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_071-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_071-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_071-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_071-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_071-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_071-2048x1364.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-77637\" class=\"wp-caption-text\">Teilnehmende aus sieben europ\u00e4ischen L\u00e4ndern brachten beim Youth Lab im Urban Lab Oppeln vielf\u00e4ltige Perspektiven ein.<br \/>Foto: Micha\u0142 Grocholski<\/p><\/div>\n<p>Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen der internationalen Jugendarbeit kamen auf Einladung des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit (HDPZ) zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse zu setzen. Anlass war das \u201eYouth Lab\u201c, die erste \u00f6ffentliche Veranstaltung des Erasmus+-Projekts \u201eMinority Networkshop\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>\u201eWir wollten mit Expertinnen und Experten, Engagierten aus der Jugendarbeit sowie jungen Menschen in den Dialog treten und uns dar\u00fcber austauschen, was in der Arbeit mit jungen Menschen \u00fcber Grenzen hinweg gut funktioniert und wo es Herausforderungen gibt.\u201c<\/strong><\/span><br \/>\n<em><span style=\"color: #ffcc00;\">Johannes Schmidt, ifa-Kulturmanager beim HDPZ<\/span><\/em><\/p>\n<p>Ziel der Veranstaltung sei es gewesen, \u201emit Expertinnen und Experten, Engagierten aus der Jugendarbeit sowie jungen Menschen in den Dialog zu treten\u201c, um Best Practices und Herausforderungen zu diskutieren, erkl\u00e4rt Johannes Schmidt. Der ifa-Kulturmanager organisierte das Treffen federf\u00fchrend auf Seiten des HDPZ.<\/p>\n<h2>Start des Erasmus+-Projekts \u201eMinority Networkshop\u201c<\/h2>\n<p>Wie viele europ\u00e4ische Projekte wird auch der \u201eMinority Networkshop\u201c von Partnerorganisationen aus mehreren L\u00e4ndern getragen. Neben dem HDPZ beteiligen sich der Deutsche Humanit\u00e4re Verein St. Gerhard aus Sombor (Serbien) sowie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen in Rum\u00e4nien (ADJ). Zudem war eine Delegation der deutschen Jugend Transkarpatien aus der Ukraine eingeladen. \u201eWir glauben, dass es interessant ist zu sehen, wie Jugendarbeit trotz der Ausnahmesituation im Land organisiert wird\u201c, so Schmidt. Resilienz habe dabei eine wichtige Rolle gespielt \u2013 etwa die Frage, wie Jugendarbeit Menschen Stabilit\u00e4t und Sicherheit vermitteln k\u00f6nne, nicht nur in der Ukraine, sondern auch in L\u00e4ndern wie Serbien mit angespannter gesellschaftlicher Lage.<\/p>\n<div id=\"attachment_77635\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-77635\" class=\"size-full wp-image-77635\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_038-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1705\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_038-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_038-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_038-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_038-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_038-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_038-2048x1364.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-77635\" class=\"wp-caption-text\">Organisationen aus der Region Oppeln sowie aus Schlesien, Niederschlesien und verschiedenen L\u00e4ndern Europas stellten ihre Arbeit vor und diskutierten anschlie\u00dfend in Panelrunden \u00fcber Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven der internationalen Jugendarbeit.<br \/>Foto: Micha\u0142 Grocholski<\/p><\/div>\n<p>Im Zentrum des Projekts steht die internationale Zusammenarbeit. Es geht nicht nur darum, die Arbeit der einzelnen Organisationen im internationalen Kontext zu professionalisieren, sondern auch darum, langfristige Kooperationen aufzubauen und gemeinsame Projekte zu entwickeln.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Impulse erhielt das Youth Lab durch die parallel stattfindende ifa-Regionalwoche. Dadurch konnte der Teilnehmerkreis erweitert werden: Kulturmanagerinnen und Kulturmanager aus Tschechien und der Slowakei sowie Karoline Gil, Bereichsleiterin Integration und Medien beim ifa, und Margarete Walo, Koordinatorin des ifa-Entsendeprogramms, brachten ihre Expertise ein. Insgesamt waren Perspektiven aus sieben L\u00e4ndern vertreten. \u201eBeide Formate konnten voneinander profitieren\u201c, betont Schmidt. \u201eDenn internationale Jugendarbeit, gerade in Minderheitenkontexten, ist auch f\u00fcr das ifa von gro\u00dfer Bedeutung.\u201c\u201c<\/p>\n<h2>Austausch \u00fcber die Jugendarbeit der deutschen Minderheiten in Europa<\/h2>\n<p>Inhaltlich gliederte sich die Veranstaltung in mehrere Teile. Zun\u00e4chst stellten sich Organisationen aus der Region vor, die im Bereich der internationalen Jugendarbeit t\u00e4tig sind, gefolgt von einer Diskussion. Eingeladen waren unter anderem die Oppelner Organisation Europa Juvenis sowie Vertreter des Internationalen Jugendbegegnungszentrums Kreisau und des Clusters f\u00fcr Soziale Innovationen in Gleiwitz. So wurde ein breiter \u00dcberblick \u00fcber Jugendinitiativen in Schlesien gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>\u201eIch glaube, dass durch diese Veranstaltung beide Formate \u2013 das Erasmus+-Projekt und die ifa-Regionalwoche \u2013 voneinander profitieren konnten. Wir haben Synergien geschaffen, denn internationale Jugendarbeit, gerade in Minderheitenkontexten, ist auch f\u00fcr das ifa von gro\u00dfer Bedeutung.\u201c<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffcc00;\">Johannes Schmidt, ifa-Kulturmanager beim HDPZ<\/span><\/p>\n<p>Ein zweites Panel widmete sich der Jugendarbeit der deutschen Minderheiten in Polen, Rum\u00e4nien, Serbien und der Ukraine. Hier stand insbesondere die internationale Perspektive der Jugendvertreter im Fokus. Erg\u00e4nzt wurden die Diskussionsrunden durch ein Workshop-Format, in dem alle Anwesenden gemeinsam Ideen f\u00fcr die Zukunft der internationalen Jugendarbeit entwickelten.<\/p>\n<h2>Internationale Perspektiven und m\u00f6gliche neue Kooperationen<\/h2>\n<p>Das Feedback der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus. Besonders gesch\u00e4tzt wurde die M\u00f6glichkeit, konkrete europ\u00e4ische Projekte aus Oppeln sowie aus Nieder- und Oberschlesien n\u00e4her kennenzulernen. Diese h\u00e4tten als Inspiration gedient und zahlreiche vertiefende Gespr\u00e4che angesto\u00dfen. Wie Johannes Schmidt zusammenfasst, sei es \u201esehr gut angekommen, Projekte aus der Region genauer anzuschauen\u201c. Zugleich habe er selbst neue Einblicke gewonnen: Einerseits in die Situation von Minderheiten in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, andererseits aber auch in die Vielfalt der Jugendarbeit in Schlesien, die nicht direkt im Minderheitenkontext stattfinde. Daraus seien \u201etolle Kontakte entstanden\u201c, die k\u00fcnftig Kooperationen erm\u00f6glichen k\u00f6nnten \u2013 und die Perspektive er\u00f6ffnen, Minderheitenjugendarbeit st\u00e4rker mit breiter angelegter europ\u00e4ischer Jugendarbeit zu verbinden.<\/p>\n<div id=\"attachment_77639\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-77639\" class=\"size-full wp-image-77639\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_090-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1705\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_090-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_090-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_090-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_090-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_090-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Youth_Lab_Opole_2026_fotMGrocholski_090-2048x1364.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-77639\" class=\"wp-caption-text\">Auch Vertreterinnen und Vertreter des ifa beteiligten sich am Youth Lab im Urban Lab Oppeln und bereicherten die Diskussionen mit ihrer Expertise zur internationalen Jugendarbeit.<br \/>Foto: Micha\u0142 Grocholski<\/p><\/div>\n<p>Der im Youth Lab begonnene Austausch soll fortgesetzt werden. Die n\u00e4chsten Projektschritte sind bereits geplant: Im Sp\u00e4tsommer ist eine Begegnung in Serbien vorgesehen, im kommenden Jahr folgen weitere Treffen in Rum\u00e4nien und Polen. Dabei gehe es, so Johannes Schmidt, darum, \u201eKompetenzen f\u00fcr zivilgesellschaftliches Engagement sowie f\u00fcr internationale Zusammenarbeit zu st\u00e4rken\u201c \u2013 mit einem besonderen Fokus auf inklusive und nachhaltige Ans\u00e4tze.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Tag wurde das Urban Lab \u00fcber dem Busbahnhof in Oppeln zu einem Labor f\u00fcr europ\u00e4isch gedachte Jugendarbeit. Nun setzt das Projekt seine Reise in Serbien und Rum\u00e4nien fort. Gleichzeitig bleibt das Urban Lab ein Ort lebendigen Austauschs: Im Rahmen der Europ\u00e4ischen Jugendwoche finden dort in dieser Woche zahlreiche Veranstaltungen statt \u2013 darunter Vortr\u00e4ge, Filmvorf\u00fchrungen sowie ein kostenloser psychologischer Beratungsdienst. Weitere Informationen sind <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/urbanlabopole\/posts\/pfbid02ZBwPu4JVKRrLJsYbBkThvsXjqaQfMdqxcZr5t5HJscksMPpA4JKUhVRkj1HCJdxWl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf Facebook<\/a><\/span> verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Mauro Oliveira<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Urban Lab Oppeln Im Urban Lab in Oppeln trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Jugendarbeit zum Start des Erasmus+-Projekts \u201eMinority Networkshop\u201c. Im Mittelpunkt standen der Austausch \u00fcber bew\u00e4hrte Ans\u00e4tze, Herausforderungen und neue Formen grenz\u00fcberschreitender Zusammenarbeit. 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