{"id":76552,"date":"2026-04-10T11:30:38","date_gmt":"2026-04-10T09:30:38","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=76552"},"modified":"2026-04-10T10:22:05","modified_gmt":"2026-04-10T08:22:05","slug":"auswaertige-sitzung-der-gemeinsamen-kommission-der-regierung-und-der-nationalen-und-ethnischen-minderheiten-in-breslau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/auswaertige-sitzung-der-gemeinsamen-kommission-der-regierung-und-der-nationalen-und-ethnischen-minderheiten-in-breslau\/","title":{"rendered":"Ausw\u00e4rtige Sitzung der Gemeinsamen Kommission der Regierung und der nationalen und ethnischen Minderheiten"},"content":{"rendered":"<h1>Diesmal Niederschlesien<\/h1>\n<p><strong>Am Donnerstag, dem 9. April, fand eine weitere ausw\u00e4rtige Sitzung der Gemeinsamen Kommission der Regierung und der nationalen und ethnischen Minderheiten statt. Diesmal wurde sie in der Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesien \u2013 in Breslau \u2013 abgehalten. Traditionell traf sich die Gemeinsame Kommission mit Vertretern verschiedener Minderheitenmilieus \u2013 von den Roma \u00fcber die deutsche, lemkische und ukrainische bis hin zur karaimischen Minderheit.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Breslauer Sitzung wurde \u00fcber die Situation der einzelnen Minderheiten im sozial-kulturellen, aber auch im Bildungsbereich gesprochen. Daher wurden Berichte des Bildungsministeriums zur Bildung sowie des Innenministeriums zur Verwendung finanzieller Mittel f\u00fcr Kulturprojekte und zur Finanzierung der Strukturen der jeweiligen Minderheiten vorgestellt \u2013 berichtet Ryszard Galla, Berater des Sejmmarschalls f\u00fcr nationale und ethnische Minderheiten.<\/p>\n<h2>Eine Vielzahl von Themen<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend der Sitzung wurden auch Probleme angesprochen, die bereits zuvor h\u00e4ufig signalisiert worden waren. Vor allem ging es um die H\u00f6he der finanziellen Mittel f\u00fcr die Umsetzung von Projekten und deren Verwendung sowie um Fragen der T\u00e4tigkeit der Beauftragten der Woiwoden. Es handelt sich also um eine Reihe von Themen, die sich in verschiedenen Regionen wiederholen, doch\u2026 W\u00e4hrend der Breslauer Sitzung war deutlich zu erkennen, dass das gr\u00f6\u00dfte Problemfeld die Roma-Gemeinschaft darstellt. Es ist hinzuzuf\u00fcgen, dass sie im Gebiet der Woiwodschaft Niederschlesien stark verstreut ist, mit gro\u00dfen Zentren wie Waldenburg oder auch Breslau selbst, wo die Kommission die Gelegenheit hatte, ein Gemeinschaftszentrum zu besichtigen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9b2335;\"><strong>Krystyna Kadlewicz betonte, dass die Deutschen in der Woiwodschaft Niederschlesien seit der Nachkriegszeit ununterbrochen pr\u00e4sent sind, da bereits in den 1950er Jahren entsprechende Strukturen bestanden.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<h2>Wie steht es um die deutsche Minderheit?<\/h2>\n<p>Was die Deutschen in der Woiwodschaft Niederschlesien betrifft, so war bei der Sitzung eine Vertretung der Vorsitzenden der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau \u2013 Krystyna Kadlewicz \u2013 anwesend, ebenso Vertreter gro\u00dfer deutscher Gemeinschaften aus Waldenburg und Liegnitz:<br \/>\n\u201eWas das Funktionieren der Deutschen in Niederschlesien betrifft, so ist hervorzuheben, dass w\u00e4hrend der Sitzung der Gemeinsamen Kommission auch die Geschichte der Deutschen in dieser Region thematisiert wurde. Krystyna Kadlewicz betonte, dass die Deutschen hier ununterbrochen seit der Nachkriegszeit pr\u00e4sent sind, da bereits in den 1950er Jahren entsprechende Strukturen bestanden und nat\u00fcrlich auch in den 1990er Jahren, als sie sich nach den politischen Ver\u00e4nderungen in Polen neu organisierten\u201c \u2013 sagt Ryszard Galla.<\/p>\n<div id=\"attachment_76559\" style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-76559\" class=\"size-full wp-image-76559\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/PHOTO-2026-04-09-12-56-54-e1775806829712.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/PHOTO-2026-04-09-12-56-54-e1775806829712.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/PHOTO-2026-04-09-12-56-54-e1775806829712-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/PHOTO-2026-04-09-12-56-54-e1775806829712-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/PHOTO-2026-04-09-12-56-54-e1775806829712-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><p id=\"caption-attachment-76559\" class=\"wp-caption-text\">Sitzung der Gemeinsamen Kommission der Regierung und der nationalen und ethnischen Minderheiten in Breslau.<br \/>Foto: Joanna Hassa<\/p><\/div>\n<h2>Ohne Kritik<\/h2>\n<p>Ryszard Galla wies zudem darauf hin, dass keine kritischen Stimmen im Sinne von \u201ees fehlen Mittel f\u00fcr Projekte\u201c ge\u00e4u\u00dfert wurden. Er f\u00fcgte jedoch hinzu, dass bei gr\u00f6\u00dferen finanziellen Mitteln diese sicherlich von der deutschen Minderheit sinnvoll genutzt w\u00fcrden:<br \/>\n\u201eAbschlie\u00dfend ist hervorzuheben, dass jede Organisation der deutschen Minderheit die Mittel f\u00fcr Projekte erhalten hat, die sie beantragt hatte. W\u00e4hrend der Breslauer Sitzung hatte ich auch Gelegenheit, mit Vertretern der Deutschen aus Waldenburg zu sprechen, die signalisierten, dass die Projekte, f\u00fcr die sie eine finanzielle Unterst\u00fctzung beantragt hatten, auch tats\u00e4chlich gef\u00f6rdert wurden\u201c \u2013 so Ryszard Galla abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Krzysztof \u015awierc<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesmal Niederschlesien Am Donnerstag, dem 9. April, fand eine weitere ausw\u00e4rtige Sitzung der Gemeinsamen Kommission der Regierung und der nationalen und ethnischen Minderheiten statt. 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