{"id":76550,"date":"2026-04-11T12:00:40","date_gmt":"2026-04-11T10:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=76550"},"modified":"2026-04-10T13:23:15","modified_gmt":"2026-04-10T11:23:15","slug":"wo-es-nach-honig-duftet-und-kirschen-bluehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wo-es-nach-honig-duftet-und-kirschen-bluehen\/","title":{"rendered":"Wo es nach Honig duftet und Kirschen bl\u00fchen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Man sagt, ich h\u00e4tte eine Schw\u00e4che f\u00fcr Bienen. Vielleicht ist da tats\u00e4chlich etwas dran \u2013 denn mein Wissen \u00fcber die Geschichte und die verborgenen Orte Schlesiens lie\u00dfe sich wohl in ein Glas goldenen Honigs f\u00fcllen. \u00dcbrigens bew\u00e4hrt sich Honig als Reiseerinnerung oder Gastgeschenk ohnehin immer.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Bienen begleiten mich seit meiner Geburt, selbst als ich fr\u00fcher die Momente nicht besonders mochte, in denen sie sich in meinen Haaren verfingen und mein Gro\u00dfvater sie behutsam herausl\u00f6ste, ohne ihnen zu schaden. Opa Stefan liebte seine Imkerei; von ihm lernte mein Vater, und heute k\u00fcmmert sich mein Halbbruder um unsere Bienenst\u00f6cke. Zwei davon stehen auch in meinem Garten. Manchmal setze ich mich ihnen gegen\u00fcber und k\u00f6nnte stundenlang das Leben der Bienen beobachten. Die allgegenw\u00e4rtigen Blumen, Str\u00e4ucher und Kr\u00e4uter dienen nicht nur uns, sondern vor allem ihnen. Nach einigen sonnigen und bereits angenehm warmen Tagen zeigen sich endlich die ersten Knospen \u2013 von Aprikosen, S\u00fc\u00dfkirschen, Mirabellen und Sauerkirschen. Eine Wohltat f\u00fcr die Insekten \u2013 und sp\u00e4ter auch f\u00fcr uns.<\/p>\n<div id=\"attachment_76579\" style=\"width: 1716px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-76579\" class=\"size-full wp-image-76579\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/anita-austvika-JwTJ4t4aKPc-unsplash-scaled-e1775810351892.jpg\" alt=\"\" width=\"1706\" height=\"2060\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/anita-austvika-JwTJ4t4aKPc-unsplash-scaled-e1775810351892.jpg 1706w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/anita-austvika-JwTJ4t4aKPc-unsplash-scaled-e1775810351892-248x300.jpg 248w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/anita-austvika-JwTJ4t4aKPc-unsplash-scaled-e1775810351892-848x1024.jpg 848w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/anita-austvika-JwTJ4t4aKPc-unsplash-scaled-e1775810351892-768x927.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/anita-austvika-JwTJ4t4aKPc-unsplash-scaled-e1775810351892-1272x1536.jpg 1272w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/anita-austvika-JwTJ4t4aKPc-unsplash-scaled-e1775810351892-1696x2048.jpg 1696w\" sizes=\"auto, (max-width: 1706px) 100vw, 1706px\" \/><p id=\"caption-attachment-76579\" class=\"wp-caption-text\">In vielen Regionen galt Honig nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Symbol f\u00fcr Gesundheit und Wohlstand.<br \/>Foto: Anita Austvika\/ Unsplash<\/p><\/div>\n<p>Mein anderer Gro\u00dfvater besa\u00df einen gro\u00dfen Kirschgarten \u2013 mit gewaltigen, noch aus der Vorkriegszeit stammenden B\u00e4umen, die Fr\u00fcchte von hervorragender Qualit\u00e4t trugen. Der Gro\u00dfteil war f\u00fcr den Verkauf bestimmt, doch in der K\u00fcche meiner Gro\u00dfmutter l\u00e4chelten sie uns w\u00e4hrend der Saison ebenfalls vom Teller entgegen. Die Kirschsuppe mit Nudeln, die sie f\u00fcr uns kochte, ist bis heute unerreicht. Unsere t\u00e4gliche Aufgabe in dieser Zeit bestand darin, gemeinsam mit den Cousinen und Cousins die B\u00e4ume vor Staren zu sch\u00fctzen. Bei Familientreffen erinnern wir uns oft an diese Momente \u2013 und so wie damals unbewusst f\u00fchlen wir uns heute der schlesischen Heimat verbunden, deren reiche Geschichte immer wieder zu \u00fcberraschen vermag.<\/p>\n<div id=\"attachment_76569\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-76569\" class=\"size-full wp-image-76569\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Pixabay-by-stevepb-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Pixabay-by-stevepb-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Pixabay-by-stevepb-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Pixabay-by-stevepb-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Pixabay-by-stevepb-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Pixabay-by-stevepb-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Pixabay-by-stevepb-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-76569\" class=\"wp-caption-text\">Honig spielt in der schlesischen K\u00fcche und Kultur eine besondere Rolle und verbindet Genuss mit jahrhundertealten Traditionen.<br \/>Foto: Stevepb\/ Pixabay<\/p><\/div>\n<h2>Ein vergessenes Dorf mit gro\u00dfer Vergangenheit<\/h2>\n<p>So auch im Fall eines kleinen Dorfes, einst eine bekannte Sehensw\u00fcrdigkeit, heute jedoch fast vergessen. Welcher Tourist w\u00fcrde hier schon gezielt Halt machen \u2013 und woher sollte er \u00fcberhaupt von seiner Existenz wissen? Dabei lohnt es sich wirklich, diesen malerischen Winkel Niederschlesiens zu besuchen, nach alten Obstb\u00e4umen zu suchen und seine Geschichte kennenzulernen. Denn meiner Meinung nach wirkten hier einst wahre Marketingmeister.<\/p>\n<p>Vor einigen Monaten bl\u00e4tterte ich in einer Chronik aus dem Jahr 1925, die das damalige L\u00f6wenberg in Schlesien und seine Umgebung beschreibt. Den Autoren zufolge reichte der Ruhm des Dorfes H\u00f6fel (heute Dworek) weit \u00fcber die Grenzen Schlesiens hinaus. Daf\u00fcr gab es zwei Gr\u00fcnde: die Kirschg\u00e4rten, deren frische und hochwertige Fr\u00fcchte per Bahn bis nach Dresden und Berlin geliefert wurden, w\u00e4hrend aus den empfindlicheren Sorten vor Ort Marmeladen hergestellt wurden. Noch ber\u00fchmter war jedoch eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Imkerei und ihr Meister, Johann Gottlieb \u00dcbersch\u00e4r. Seine fig\u00fcrlichen Holzbeuten, auf einer \u00fcberdachten Plattform aufgestellt, zogen Wanderer und Reisende gleicherma\u00dfen an.<\/p>\n<div id=\"attachment_76571\" style=\"width: 614px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-76571\" class=\"size-full wp-image-76571\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Schlesische-Monatshefte-1927-Jg.-4-Nr.-5-Bienenbeuten.png\" alt=\"\" width=\"604\" height=\"440\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Schlesische-Monatshefte-1927-Jg.-4-Nr.-5-Bienenbeuten.png 604w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Schlesische-Monatshefte-1927-Jg.-4-Nr.-5-Bienenbeuten-300x219.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px\" \/><p id=\"caption-attachment-76571\" class=\"wp-caption-text\">Jede Figur auf den historischen Beuten erz\u00e4hlt eine eigene Geschichte aus Religion, Alltag und Volksglauben.<br \/>Foto: Schlesische Monatshefte, 1927, Jg. 4, Nr. 5<\/p><\/div>\n<h2>Kunstvolle Bienenst\u00f6cke und lebendige Tradition<\/h2>\n<p>Die kunstvoll geschnitzten Bienenst\u00f6cke stellten verschiedene Figuren dar; anhand ihrer Kleidung l\u00e4sst sich vermuten, dass sie zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert entstanden. Die \u00e4ltesten Exemplare zeigen biblische Gestalten \u2013 am bekanntesten sind die zw\u00f6lf Apostel. Acht weitere Figuren l\u00e4ndlicher Personen stammen wohl aus dem 17. Jahrhundert. Die Figur des Imkervaters Johann Gottlieb \u00dcbersch\u00e4r entstand an der Wende zum 18. Jahrhundert. Die j\u00fcngsten Schnitzereien \u2013 W\u00e4chter mit Spie\u00dfen \u2013 lie\u00df \u00dcbersch\u00e4r selbst in L\u00f6wenberg anfertigen. Im Laufe der Zeit wurden viele der Beuten besch\u00e4digt, doch einige sind heute noch im Ethnographischen Museum in Breslau zu sehen, w\u00e4hrend originalgetreue Nachbildungen von vier Figuren im heutigen Dworek stehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_76573\" style=\"width: 881px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-76573\" class=\"size-full wp-image-76573\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/SDB-Heimatbuch-des-Kreises-Loewenberg-1925.png\" alt=\"\" width=\"871\" height=\"617\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/SDB-Heimatbuch-des-Kreises-Loewenberg-1925.png 871w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/SDB-Heimatbuch-des-Kreises-Loewenberg-1925-300x213.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/SDB-Heimatbuch-des-Kreises-Loewenberg-1925-768x544.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px\" \/><p id=\"caption-attachment-76573\" class=\"wp-caption-text\">Die Schnitzereien zeigen, wie eng Handwerk, Symbolik und Naturbeobachtung miteinander verbunden waren.<br \/>Foto: SDB Heimatbuch des Kreises L\u00f6wenberg 1925<\/p><\/div>\n<p>Im Alltag der Bewohner von H\u00f6fel ragten zwei besondere Tage hervor: das Bl\u00fctenfest und das Kirschenfest. Zu diesen Anl\u00e4ssen str\u00f6mten zahlreiche G\u00e4ste ins Dorf \u2013 im Fr\u00fchling, um die spektakul\u00e4r bl\u00fchenden B\u00e4ume zu bewundern, und im Sommer, um den Geschmack s\u00fc\u00dfer Kirschen zu genie\u00dfen. Gelegentlich empfing man auch organisierte Reisegruppen, wie ein Bericht aus der Augustausgabe der \u201eSchlesischen Zeitung\u201c von 1883 belegt. Dort wird \u00fcber einen Besuch berichtet, bei dem die G\u00e4ste mit Live-Musik, Kaffee, Butterbrot und frischen Kirschen bewirtet wurden. Die Notiz war zugleich ein \u00f6ffentliches Dankesch\u00f6n an die Gastgeber, die Bewohner von H\u00f6fel.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\">Die Geschichte des Dorfes H\u00f6fel zeigt, wie eng Natur, Tradition und Handwerk in Schlesien miteinander verbunden waren und bis heute nachwirken.<\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Das gemeinsame Feiern besonderer Momente und die Pr\u00e4sentation lokaler Natursch\u00e4tze \u2013 verbunden mit dem Verkauf von Fr\u00fcchten und regionalen Produkten \u2013 waren damals wie heute die ideale Form der Werbung f\u00fcr ein Dorf und seine Region.<\/p>\n<h2>Honig, Tradition und ein einfaches Rezept<\/h2>\n<p>Ohne Bienen jedoch g\u00e4be es keine Kirschen, und die Imkerei hat in Dworek eine noch \u00e4ltere Tradition. Interessanterweise galten Bienen in vielen traditionellen Kulturen als Vermittler zwischen der irdischen und der himmlischen Welt. In ihrer N\u00e4he durfte man weder die Stimme erheben noch fluchen. Kein Wunder also, dass jeder Imker ein hoch angesehener Bewohner von H\u00f6fel war, dessen Wissen auch au\u00dferhalb Schlesiens gesch\u00e4tzt wurde. Johann Gottlieb \u00dcbersch\u00e4r verf\u00fcgte \u00fcber ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Verst\u00e4ndnis f\u00fcr seine Bienen und setzte zugleich die Tradition der kunstvollen Beuten fort, die uns heute Einblicke in fr\u00fchere Br\u00e4uche, Figuren und historische Mode gew\u00e4hren.<\/p>\n<div id=\"attachment_76575\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-76575\" class=\"size-full wp-image-76575\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/sophie-n-et7L0_eip5c-unsplash-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/sophie-n-et7L0_eip5c-unsplash-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/sophie-n-et7L0_eip5c-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/sophie-n-et7L0_eip5c-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/sophie-n-et7L0_eip5c-unsplash-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/sophie-n-et7L0_eip5c-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/sophie-n-et7L0_eip5c-unsplash-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-76575\" class=\"wp-caption-text\">Die traditionelle Imkerei pr\u00e4gte das Leben ganzer D\u00f6rfer und war eng mit dem Jahreslauf der Natur verbunden.<br \/>Foto: Sophie\/ Unsplash<\/p><\/div>\n<p>Wie der Honig von Bienen schmeckte, die in Holzschnitzereien lebten und arbeiteten, werden wir wohl nie erfahren. Ob diese Beuten praktisch waren, bleibt ebenfalls ein Geheimnis. Sicher ist jedoch, dass Honig in der schlesischen K\u00fcche einen besonderen Platz einnimmt: Er verfeinert nicht nur den Geschmack von Lebkuchen, Saucen und Fleischmarinaden, sondern wirkt auch erfrischend und gesundheitsf\u00f6rdernd. Im \u201eUniversal-Lexikon der Kochkunst\u201c (Band 1 A\u2013K) finden sich Dutzende Verwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Honig. Eines dieser Rezepte liegt mir besonders am Herzen \u2013 zumal die Zubereitung einer hausgemachten Limonade denkbar einfach ist. Pers\u00f6nlich w\u00fcrde ich das Getr\u00e4nk noch mit frischen Minzbl\u00e4ttern und einer Zitronenscheibe abrunden.<\/p>\n<h2>Honiglimonade<\/h2>\n<p>800 Gramm Honig werden in 10 Litern Wasser erhitzt und anschlie\u00dfend in ein offenes Gef\u00e4\u00df gegossen. Man f\u00fcgt 2\u20133 Essl\u00f6ffel Bierhefe hinzu und l\u00e4sst die Mischung zwei Tage stehen, bis die G\u00e4rung einsetzt. Zu Beginn der G\u00e4rung wird die Fl\u00fcssigkeit mit dem Saft von 3\u20134 ausgepressten Zitronen vermischt, danach in Steingutflaschen gef\u00fcllt und fest verschlossen. Nach 8\u201314 Tagen ist die erfrischende, leicht sprudelnde Limonade trinkfertig.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Ma\u0142gorzata Janik<\/strong><\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"DDOSYHS927\"><p><a href=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/suesse-reise-durch-schlesien-von-damals\/\">S\u00fc\u00dfe Reise durch Schlesien von damals<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;S\u00fc\u00dfe Reise durch Schlesien von damals&#8220; &#8211; Wochenblatt - Gazeta Niemc\u00f3w w Rzeczypospolitej Polskiej\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/suesse-reise-durch-schlesien-von-damals\/embed\/#?secret=041ML6KFbN#?secret=DDOSYHS927\" data-secret=\"DDOSYHS927\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man sagt, ich h\u00e4tte eine Schw\u00e4che f\u00fcr Bienen. Vielleicht ist da tats\u00e4chlich etwas dran \u2013 denn mein Wissen \u00fcber die Geschichte und die verborgenen Orte Schlesiens lie\u00dfe sich wohl in ein Glas goldenen Honigs f\u00fcllen. \u00dcbrigens bew\u00e4hrt sich Honig als Reiseerinnerung oder Gastgeschenk ohnehin immer.<\/p>\n","protected":false},"author":261,"featured_media":76562,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4224],"tags":[6151,7260,7259,7261,7255,6351,6456,7254],"redaktor":[6049],"class_list":["post-76550","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte-de","tag-echte-schlesische-happen","tag-hoefel","tag-honiglimonade","tag-johann-gottlieb-ueberschaer","tag-przepis-de","tag-rezept-de","tag-tradition-de","tag-tradycja","redaktor-malgorzata-janik-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/261"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76550"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76550\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76648,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76550\/revisions\/76648"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76550"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=76550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}