{"id":76232,"date":"2026-04-09T17:00:06","date_gmt":"2026-04-09T15:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=76232"},"modified":"2026-04-08T11:18:23","modified_gmt":"2026-04-08T09:18:23","slug":"maximum-einsatz-von-martin-max-unsere-leute-unter-sich-von-oberschlesien-nach-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/maximum-einsatz-von-martin-max-unsere-leute-unter-sich-von-oberschlesien-nach-deutschland\/","title":{"rendered":"Unsere Leute unter sich \u2013 von Oberschlesien nach Deutschland"},"content":{"rendered":"<h1>Maximum Einsatz von Martin Max<\/h1>\n<p><strong>In den vergangenen Monaten haben wir in unserer Zeitung Vereine aus Oberschlesien pr\u00e4sentiert, die deutsche Wurzeln haben und vor dem Zweiten Weltkrieg von Deutschen gegr\u00fcndet wurden. Heute starten wir eine Serie, in der wir die bekanntesten oberschlesischen Fu\u00dfballer vorstellen, die eine erfolgreiche Karriere in der 1. Bundesliga gemacht haben.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Am bekanntesten sind nat\u00fcrlich die Weltmeister Miroslav Klose und Lukas Podolski, die mit der deutschen Nationalmannschaft 2014 die Weltmeisterschaft gewannen. Was die Weltmeister angeht, ist auch der in Kattowitz geborene Richard Herrmann (gestorben in Frankfurt am Main) zu erw\u00e4hnen, der mit der deutschen Nationalmannschaft bei der denkw\u00fcrdigen Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz triumphierte.<\/p>\n<h2>Im Schatten von \u201eMiro\u201c und \u201ePoldi\u201c<\/h2>\n<p>Im Schatten dieses Trios stehen jedoch viele andere Oberschlesier, die im deutschen Fu\u00dfball eine bedeutende Rolle gespielt haben und es wert sind, n\u00e4her betrachtet zu werden. Einer von ihnen, mit dem wir diese Serie er\u00f6ffnen, ist der am 7. August 1968 in Tarnowitz geborene Martin Max, der \u2013 \u00e4hnlich wie Miroslav Klose und Lukas Podolski \u2013 ein sehr talentierter St\u00fcrmer war, ja sogar einer der herausragendsten in der deutschen Bundesliga der sp\u00e4ten 1990er-Jahre und des fr\u00fchen 21. Jahrhunderts. Die Fans liebten ihn und betonen bis heute, dass er nie nachlie\u00df \u2013 er gab immer alles und spielte mit 100 Prozent Einsatz.<\/p>\n<p>Auch nach dem Ende seiner Karriere hat Martin Max die Verbindung zum Fu\u00dfball nicht abgebrochen und sich der Trainerarbeit zugewandt. So wurde er am 18. November 2024 St\u00fcrmertrainer der U17-Mannschaft des FC Schalke 04. Er arbeitet also derzeit bei dem Verein, bei dem er gro\u00dfe Erfolge feierte \u2013 einem Verein, der seit seiner Gr\u00fcndung besonders enge Verbindungen zu Oberschlesien und Masuren hat und gleichzeitig zu den gr\u00f6\u00dften Vereinen Deutschlands z\u00e4hlt. Zur Erinnerung: Der FC Schalke 04 ist siebenfacher deutscher Meister, zehnfacher Vizemeister und vierfacher Drittplatzierter. Die Mannschaft aus Gelsenkirchen gewann zudem f\u00fcnfmal den DFB-Pokal und holte 1997 den UEFA-Pokal. Der letztgenannte Erfolg ist die gr\u00f6\u00dfte internationale Errungenschaft des FC Schalke 04, zu der unser Held einen enormen Beitrag geleistet hat.<\/p>\n<h2>Es begann in Beuthen<\/h2>\n<p>Martin Max trainierte als Junior beim Verein Rod\u0142o G\u00f3rniki in Beuthen. Anschlie\u00dfend zog er nach Deutschland, wo er 1989 seine Profikarriere bei einem anderen ber\u00fchmten Verein begann \u2013 Borussia M\u00f6nchengladbach. In seiner Deb\u00fctsaison f\u00fcr die \u201eFohlen\u201c bestritt er elf Spiele in der 1. Bundesliga, doch in den folgenden Spielzeiten erk\u00e4mpfte er sich einen festen Platz in der Stammelf des Teams aus dem Rheinland.<\/p>\n<p>Bei Borussia M\u00f6nchengladbach spielte Martin Max bis 1995 und gewann in dieser Zeit auch den DFB-Pokal. Nach der Saison 1994\/1995 unterschrieb der aus Oberschlesien stammende Spieler einen Vertrag beim FC Schalke 04 Gelsenkirchen. In der Mannschaft aus dem Ruhrgebiet bildete er zusammen mit dem Niederl\u00e4nder Youri Mulder ein \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrliches St\u00fcrmerduo, spielte aber zeitweise auch mit dem US-Amerikaner David Wagner.<\/p>\n<p>Die erste Saison (1995\/1996) im Trikot des FC Schalke 04 verlief f\u00fcr Martin Max erfolgreich \u2013 er erzielte in der 1. Bundesliga elf Tore, und in der folgenden Saison (1996\/1997) schoss er zw\u00f6lf Treffer. Es sei hinzugef\u00fcgt, dass diese Spielzeiten f\u00fcr Martin Max besonders erfolgreich und unvergesslich waren \u2013 denn damals gewann er mit dem FC Schalke 04 den prestigetr\u00e4chtigen europ\u00e4ischen Wettbewerb, den UEFA-Pokal, indem die Mannschaft im Finale den ber\u00fchmten Inter Mailand besiegte.<\/p>\n<h2>Zweifacher Torsch\u00fctzenk\u00f6nig<\/h2>\n<p>Auf diesen Erfolg folgte jedoch ein Formtief, denn in den beiden folgenden Ligasaisons war Martin Max nicht mehr so treffsicher \u2013 und schlie\u00dflich wird ein St\u00fcrmer vor allem an der Anzahl seiner erzielten Tore gemessen. Infolgedessen wechselte er im Sommer 1999 zum TSV 1860 M\u00fcnchen, wo er seinen verlorenen Glanz und vor allem seine Treffsicherheit zur\u00fcckgewann.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\">In der Saison 1999\/2000 erzielte Martin Max 19 Tore in 32 Spielen der Bundesliga, was ausreichte, um Torsch\u00fctzenk\u00f6nig der 1. Bundesliga zu werden.<\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Bereits in der Saison 1999\/2000 erzielte er 19 Tore in 32 Spielen der Bundesliga. Diese Bilanz reichte aus, um Torsch\u00fctzenk\u00f6nig der 1. Bundesliga zu werden. Dar\u00fcber hinaus wiederholte Martin Max diesen Erfolg in der Saison 2001\/2002, als er in 28 Spielen 18 Tore erzielte \u2013 genauso viele wie M\u00e1rcio Amoroso von Borussia Dortmund \u2013 und gemeinsam mit ihm Torsch\u00fctzenk\u00f6nig der Liga wurde.<\/p>\n<p>Die Saison 2002\/2003 verlief nicht mehr ganz so spektakul\u00e4r, weshalb er den TSV 1860 verlie\u00df und die Saison 2003\/2004 bei Hansa Rostock verbrachte, f\u00fcr die er in 33 Ligaspielen 20 Tore erzielte. Danach beendete er seine Fu\u00dfballkarriere. Insgesamt bestritt Martin Max in der Bundesliga, in europ\u00e4ischen Pokalwettbewerben, im DFB-Pokal und im DFL-Pokal 458 Spiele und erzielte dabei 153 Tore.<\/p>\n<h2>Einmal f\u00fcr Deutschland<\/h2>\n<p>In seinem fu\u00dfballerischen Lebenslauf hat Martin Max auch einen Einsatz in der deutschen A-Nationalmannschaft zu verzeichnen. In dieser Hinsicht liegt er weit hinter Miroslav Klose oder Lukas Podolski zur\u00fcck. Sein Sohn \u2013 der heute 33-j\u00e4hrige Philipp Max \u2013 kam jedoch im Gegensatz zu seinem Vater als Verteidiger sechsmal f\u00fcr die deutsche Nationalmannschaft zum Einsatz: dreimal in der A-Nationalmannschaft und dreimal in der U23-Nationalmannschaft.<\/p>\n<article class=\"single-content\">\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Krzysztof \u015awierc<\/strong><\/p>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maximum Einsatz von Martin Max In den vergangenen Monaten haben wir in unserer Zeitung Vereine aus Oberschlesien pr\u00e4sentiert, die deutsche Wurzeln haben und vor dem Zweiten Weltkrieg von Deutschen gegr\u00fcndet wurden. Heute starten wir eine Serie, in der wir die bekanntesten oberschlesischen Fu\u00dfballer vorstellen, die eine erfolgreiche Karriere in der 1. 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