{"id":76005,"date":"2026-04-02T15:00:32","date_gmt":"2026-04-02T13:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=76005"},"modified":"2026-04-12T11:53:48","modified_gmt":"2026-04-12T09:53:48","slug":"kommentar-zum-treffen-von-sikorski-und-wadephul-in-kreisau-ein-symbolischer-ort-zwischen-erinnerung-und-herausforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/kommentar-zum-treffen-von-sikorski-und-wadephul-in-kreisau-ein-symbolischer-ort-zwischen-erinnerung-und-herausforderung\/","title":{"rendered":"Kreisau: Ein symbolischer Ort zwischen Erinnerung und Herausforderung"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Kommentar zum Treffen der Minister<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Die Au\u00dfenminister Polens und Deutschlands trafen sich am 30. M\u00e4rz 2026 an einem symbolischen Ort. In Kreisau beschworen sie gemeinsame Geschichte, Verantwortung und europ\u00e4ische Werte \u2013 doch was bedeutet das konkret? In seinem Kommentar fragt Krzysztof Ruchniewicz, ob das Treffen \u00fcber gro\u00dfe Worte hinaus auch sp\u00fcrbare Auswirkungen auf die deutsch-polnischen Beziehungen haben wird.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Ort des Treffens war bewusst gew\u00e4hlt, um ein klares Signal zu senden. Als sich am 30. M\u00e4rz 2026 die Au\u00dfenminister Polens und Deutschlands, Rados\u0142aw Sikorski und Johann Wadephul, in Kreisau trafen, sprach bereits die Wahl des Ortes f\u00fcr sich. Kreisau ist kein neutraler Ort. Es ist ein Raum der Erinnerung, der Vers\u00f6hnung, aber auch der Verpflichtung gegen\u00fcber der Zukunft. Hier gaben sich im November 1989, nur drei Tage nach dem Fall der Berliner Mauer, Premierminister Tadeusz Mazowiecki und Bundeskanzler Helmut Kohl w\u00e4hrend einer gemeinsamen Messe das Zeichen des Friedens. Die Umarmung der beiden Politiker ging weit \u00fcber ein liturgisches Ritual oder eine politische Geste hinaus \u2013 sie wurde zum Symbol f\u00fcr den Beginn eines neuen Kapitels in den deutsch-polnischen Beziehungen.<\/p>\n<p>Mehr als 35 Jahre sp\u00e4ter hat Kreisau offenbar nichts von seiner Bedeutung verloren \u2013 sonst h\u00e4tten sich die Au\u00dfenminister beider L\u00e4nder kaum gerade hier getroffen. Der Besuch fand im Kontext des Jubil\u00e4ums des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags von 1991 statt. Die entscheidende Frage lautet jedoch nicht, ob ein weiteres Spitzentreffen sinnvoll ist, sondern was es tats\u00e4chlich bedeutet \u2013 und was nicht.<\/p>\n<h2>Die Geste und ihre Grenzen<\/h2>\n<p>Johann Wadephul begann seine Rede mit einer pers\u00f6nlichen Bemerkung: Er und sein polnischer Amtskollege seien beide im Februar 1963 geboren. Und beinahe zuf\u00e4llig \u2013 \u201edas haben wir nicht abgesprochen\u201c \u2013 h\u00e4tten beide ihre Ansprachen mit denselben Worten begonnen, mit derselben Erinnerung an die Friedensgeste von Kohl und Mazowiecki. Es war ein bemerkenswerter Moment: zwei Politiker, die sich auf denselben historischen Horizont beziehen, dieselbe Sprache verwenden und \u2013 zumindest in diesem Augenblick \u2013 dasselbe meinen. Wadephul sprach klar und ohne Umschweife \u00fcber die deutsche Verantwortung:<\/p>\n<p>\u201eNiemand kann jemals das unfassbare Leid ungeschehen machen, das wir Deutschen durch Krieg und Besatzung \u00fcber Polen gebracht haben.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Satz fand ein breites Medienecho und wurde unter anderem von Onet, Polskie Radio, MDR und Deutsche Welle als die st\u00e4rkste Aussage des Tages hervorgehoben. Er antwortete auf weiterhin bestehende polnische Erwartungen, die eng mit der zentralen Bedeutung der Jahre 1939\u20131945 im kollektiven Ged\u00e4chtnis verbunden sind. Zugleich wurde er an einem Ort ausgesprochen, der infolge der von Deutschland entfesselten Katastrophe nicht mehr Teil dieses Staates ist \u2013 mit allen Konsequenzen f\u00fcr seine Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #9b2335;\"><strong>Konkrete Vorschl\u00e4ge zur Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen blieben aus.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Sikorski wiederum betonte die europ\u00e4ische Dimension des Treffens. Er erinnerte an die Werte, f\u00fcr die Kreisau steht \u2013 Frieden, Vers\u00f6hnung, Freiheit und Solidarit\u00e4t \u2013 und formulierte es so: \u201eDas ist etwas, um das wir uns jeden Tag bem\u00fchen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Er verwies auf die Arbeit der Stiftung Kreisau, erw\u00e4hnte das gemeinsame deutsch-polnische Geschichtsbuch \u201eEuropa. Unsere Geschichte \/ Europa. Nasza historia\u201c, dessen Entstehung er gemeinsam mit Frank-Walter Steinmeier initiiert hatte, und hob das Engagement der Stiftung f\u00fcr ukrainische Gefl\u00fcchtete hervor. Damit verwies er sowohl auf die Geschichte als auch auf die Verpflichtungen, die aus ihr erwachsen.<\/p>\n<h2>Was fehlte<\/h2>\n<p>Und doch: Wer beide Reden genau liest und die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen der letzten Jahre verfolgt, erkennt auch, was nicht gesagt wurde. Gerade in Kreisau h\u00e4tte man mehr erwarten k\u00f6nnen als die Wiederholung richtiger, aber l\u00e4ngst bekannter Formeln.<\/p>\n<p>Konkrete Vorschl\u00e4ge zur Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen blieben aus. Kein neuer Mechanismus, keine Initiative, kein ernsthafter Versuch, die Themen anzugehen, die das Verh\u00e4ltnis in den letzten Jahren tats\u00e4chlich belastet haben. Die Deutsche Welle brachte es n\u00fcchtern auf den Punkt: Das Treffen \u201ebrachte jedoch in keiner der strittigen Fragen einen Durchbruch\u201c.<\/p>\n<div id=\"attachment_75988\" style=\"width: 864px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-75988\" class=\"size-full wp-image-75988\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wadephul-und-Sikorski-in-Kreisau.png\" alt=\"\" width=\"854\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wadephul-und-Sikorski-in-Kreisau.png 854w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wadephul-und-Sikorski-in-Kreisau-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wadephul-und-Sikorski-in-Kreisau-768x432.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 854px) 100vw, 854px\" \/><p id=\"caption-attachment-75988\" class=\"wp-caption-text\">Kreisau gilt als wichtiger Erinnerungsort f\u00fcr die deutsch-polnischen Beziehungen und war daher bewusst als Treffpunkt gew\u00e4hlt. Am 30. M\u00e4rz trafen sich dort der polnische Vizepremier und Au\u00dfenminister Rados\u0142aw Sikorski und der deutsche Au\u00dfenminister Johann Wadephul.<br \/>Foto: Marcin Maniewski\/MSZ<\/p><\/div>\n<p>Besonders auff\u00e4llig war das Schweigen in zwei Punkten. Erstens: die Frage einer humanit\u00e4ren Geste gegen\u00fcber den noch lebenden Opfern deutscher Konzentrations- und Vernichtungslager \u2013 ein Thema, das in Polen h\u00e4ufig angesprochen wird und das der vor Ort anwesende CDU-Politiker Knut Abraham, Beauftragter der Bundesregierung f\u00fcr die deutsch-polnischen Beziehungen, lediglich andeutete, ohne es ausdr\u00fccklich zu benennen.<\/p>\n<p>Zweitens: aktuelle Konflikte der Erinnerungspolitik in Deutschland, etwa im Zusammenhang mit der Bundesstiftung \u201eFlucht, Vertreibung, Vers\u00f6hnung\u201c und Versuchen, die Geschichte der Vertreibungen aus dem Kontext nationalsozialistischer Verbrechen herauszul\u00f6sen. Gerade Kreisau w\u00e4re ein geeigneter Ort gewesen, zumindest darauf hinzuweisen \u2013 schlie\u00dflich ber\u00fchren diese Fragen die Grundlagen eines gemeinsamen Geschichtsverst\u00e4ndnisses.<\/p>\n<p>Das Treffen blieb somit bewusst im Bereich des Unstrittigen. Das hat seine Logik \u2013 nach Jahren der Spannungen ist es mitunter notwendig, zun\u00e4chst eine gemeinsame Sprache wiederherzustellen. Die Frage ist jedoch, ob diese auf Dauer ausreicht.<\/p>\n<h2>Kreisau und die Ukraine<\/h2>\n<p>Das dominierende Thema des Tages war die Ukraine \u2013 eine Schl\u00fcsselfrage f\u00fcr beide Staaten und f\u00fcr ganz Europa. Wadephul formulierte es unmissverst\u00e4ndlich: Die Unterst\u00fctzung der Ukraine sei \u201enicht nur eine sicherheitspolitische Konsequenz, sondern gleichzeitig die zwingende Konsequenz aus unserer Geschichte\u201c.<\/p>\n<p>Ein Satz, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet \u2013 und in Kreisau besondere Resonanz entfaltet.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #9b2335;\">Nach Jahren der Spannungen ist es mitunter notwendig, zun\u00e4chst eine gemeinsame Sprache wiederherzustellen. Die Frage ist jedoch, ob diese auf Dauer ausreicht.<\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>W\u00e4hrend seiner Rede ert\u00f6nten im Saal Warnsignale von Mobiltelefonen \u2013 Alarm-Apps, die vor russischen Angriffen auf die Ukraine warnen. Ein ungeplanter, aber eindr\u00fccklicher Moment: Der Krieg war keine abstrakte Ferne, sondern unmittelbar pr\u00e4sent.<\/p>\n<p>Sikorski erinnerte daran, dass die Stiftung nach dem russischen Angriff rund hundert Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine aufgenommen hat. In diesem Sinne erscheint Kreisau nicht nur als Erinnerungsort, sondern als Raum gelebter Solidarit\u00e4t.<\/p>\n<h2>Das Geschichtsbuch \u2013 ein ungenutztes Potenzial<\/h2>\n<p>Ein Aspekt, der in der medialen Berichterstattung nur am Rande auftauchte, verdient besondere Aufmerksamkeit: das gemeinsame deutsch-polnische Geschichtsbuch \u201eEuropa. Unsere Geschichte\u201c. Sikorski sprach von seinem \u201enoch gr\u00f6\u00dferen Bildungspotenzial\u201c.<\/p>\n<p>Das ist eine treffende Diagnose \u2013 und zugleich eine ern\u00fcchternde. Das Projekt geh\u00f6rt zu den ambitioniertesten Vorhaben der deutsch-polnischen Zusammenarbeit der letzten Jahrzehnte. Es ist fachlich \u00fcberzeugend und das Ergebnis jahrelanger Arbeit von Historikern und P\u00e4dagogen beider L\u00e4nder. Dennoch erreicht es bislang nur einen begrenzten Kreis von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern sowie Lehrkr\u00e4ften.<\/p>\n<p>Es fehlt an Infrastruktur: an stabiler Finanzierung, digitalen Angeboten, Lehrerfortbildungen, \u00dcbersetzungen und Pr\u00e4senz auch in der Diaspora. Wenn das Jubil\u00e4umsjahr 2026 einen konkreten Impuls bringen soll, dann liegt hier ein naheliegender Ansatzpunkt.<\/p>\n<h2>Kreisau als Ma\u00dfstab<\/h2>\n<p>Die FAZ sprach nach dem Treffen von einem \u201eOrt des Neuanfangs\u201c, die Tagesschau von einem \u201eZeichen der Freundschaft und Verbundenheit\u201c. Das sind treffende Formulierungen \u2013 doch Kreisau verdient mehr als wohlklingende Worte.<\/p>\n<div id=\"attachment_75994\" style=\"width: 864px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-75994\" class=\"size-full wp-image-75994\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wadephul-und-Sikorski-in-Kreisau-7.png\" alt=\"\" width=\"854\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wadephul-und-Sikorski-in-Kreisau-7.png 854w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wadephul-und-Sikorski-in-Kreisau-7-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wadephul-und-Sikorski-in-Kreisau-7-768x432.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 854px) 100vw, 854px\" \/><p id=\"caption-attachment-75994\" class=\"wp-caption-text\">Der polnische Au\u00dfenminister Rados\u0142aw Sikorski und sein deutscher Amtskollege Johann Wadephul besuchten am 30. M\u00e4rz 2026 die Stiftung Kreisau, die sich f\u00fcr den grenz\u00fcberschreitenden Jugendaustausch engagiert.<br \/>Foto: Marcin Maniewski\/MSZ<\/p><\/div>\n<p>Die Stiftung Kreisau arbeitet seit Jahrzehnten konkret an der Zukunft der deutsch-polnischen Beziehungen \u2013 durch Bildungsprojekte, Jugendbegegnungen und internationale Kooperation. Gleichzeitig steht sie vor strukturellen Herausforderungen: begrenzten Ressourcen, sinkender Sichtbarkeit und der Schwierigkeit, j\u00fcngere Generationen zu erreichen. Politische Zusagen sind wichtig. Entscheidend wird jedoch sein, ob sie in konkrete finanzielle und institutionelle Ma\u00dfnahmen \u00fcbersetzt werden.<\/p>\n<h2>Ein Treffen ohne Durchbruch \u2013 und warum das noch kein Scheitern ist<\/h2>\n<p>Das Treffen in Kreisau sollte weder \u00fcbersch\u00e4tzt noch untersch\u00e4tzt werden. Es war kein Durchbruch, aber auch kein bedeutungsloses Ereignis.<\/p>\n<p>Es war ein Signal: f\u00fcr Dialogbereitschaft, f\u00fcr den Bezug auf gemeinsame Werte, f\u00fcr das Offenhalten eines Rahmens. In Zeiten wachsender Spannungen ist das bereits von Bedeutung. Entscheidend ist jedoch, was folgt.<\/p>\n<p>Kreisau wurde 1989 deshalb zu einem historischen Wendepunkt, weil auf das Symbol konkrete politische und gesellschaftliche Schritte folgten. Der Friedensgru\u00df von Mazowiecki und Kohl war ein Anfang \u2013 nicht das Ende.<\/p>\n<p>Auch Kreisau 2026 k\u00f6nnte eine \u00e4hnliche Rolle spielen \u2013 vorausgesetzt, dass aus Worten Taten werden, dass das Jubil\u00e4um genutzt und nicht nur begangen wird, dass Symbolik in politische Praxis \u00fcbersetzt wird. Europ\u00e4ische Einheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Dasselbe gilt f\u00fcr die deutsch-polnischen Beziehungen. Kreisau erinnert daran \u2013 und verlangt mehr als Worte. Die Worte sind gesprochen. Jetzt braucht es Entscheidungen.<\/p>\n    <div class=\"osoba-widget\">\r\n                    <h4 class=\"osoba-naglowek\">\u00dcber den Autor<\/h4>\r\n                <div class=\"osoba-body\">\r\n            <div class=\"osoba-text\"><p>Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz ist Historiker und Professor an der Universit\u00e4t Breslau. Seit April 2026 ist er zudem als DAAD-Gastprofessor an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum t\u00e4tig.\u00a0Bis 2024 leitete er das Willy-Brandt-Zentrum f\u00fcr Deutschland- und Europastudien der Universit\u00e4t Breslau; in den Jahren 2024\/2025 war er Beauftragter des polnischen Au\u00dfenministers f\u00fcr die deutsch-polnische Zusammenarbeit. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur deutschen Geschichte sowie zu den polnisch-deutschen Beziehungen mit einem Schwerpunkt auf dem 20. und fr\u00fchen 21. Jahrhundert.<\/p>\n<p>F\u00fcr unsere Zeitung verfasst er seit Anfang 2026 regelm\u00e4\u00dfig die politische Kolumne \u201eNachbarschaft verpflichtet\u201c, in der er sich mit den deutsch-polnischen Beziehungen auseinandersetzt.<\/p>\n<\/div>\r\n                        <div class=\"osoba-image\">\r\n                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Krzysztof-Ruchniewicz_af.png\" alt=\"\u00dcber den Autor\">\r\n                            <\/div>\r\n                    <\/div>\r\n    <\/div>\r\n    \n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommentar zum Treffen der Minister Die Au\u00dfenminister Polens und Deutschlands trafen sich am 30. M\u00e4rz 2026 an einem symbolischen Ort. In Kreisau beschworen sie gemeinsame Geschichte, Verantwortung und europ\u00e4ische Werte \u2013 doch was bedeutet das konkret? In seinem Kommentar fragt Krzysztof Ruchniewicz, ob das Treffen \u00fcber gro\u00dfe Worte hinaus auch sp\u00fcrbare Auswirkungen auf die deutsch-polnischen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":75990,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4580,4232],"tags":[6140,6362,7020,6975,6970,6971,7018,7019,6969],"redaktor":[6211],"class_list":["post-76005","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kolumne-de","category-politik-de","tag-deutsch-polnische-beziehungen-de","tag-deutsch-polnischer-nachbarschaftsvertrag-de","tag-fundacja-krzyzowa-dla-porozumienia-europejskiego-de","tag-internationale-jugendbegegnungsstaette-stiftung-kreisau-fuer-europaeische-verstaendigung","tag-johann-wadephul-de","tag-kreisau-de","tag-krzyzowa-de","tag-polsko-niemiecki-traktat-o-dobrym-sasiedztwie-de","tag-radoslaw-sikorski","redaktor-krzysztof-ruchniewicz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76005","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76005"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76005\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76712,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76005\/revisions\/76712"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75990"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76005"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76005"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76005"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=76005"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}