{"id":75555,"date":"2026-03-31T10:45:51","date_gmt":"2026-03-31T08:45:51","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=75555"},"modified":"2026-03-31T10:49:45","modified_gmt":"2026-03-31T08:49:45","slug":"minister-michal-jaros-zu-besuch-in-oppeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/minister-michal-jaros-zu-besuch-in-oppeln\/","title":{"rendered":"Minister Micha\u0142 Jaros zu Besuch in Oppeln"},"content":{"rendered":"<h1>Von Zukunftstechnologien bis zur Solidarit\u00e4t in der Krise<\/h1>\n<p><strong>Am Montag, dem 30. M\u00e4rz, wurde Oppeln zum Zentrum von Gespr\u00e4chen \u00fcber die strategische Zukunft der polnischen Wirtschaft. Der Besuch von Micha\u0142 Jaros, Staatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr Entwicklung und Technologie, hatte zwei Gesichter: eines mit Blick auf den globalen technologischen Wettbewerb, das andere \u2013 tief in lokalen Anliegen und der Hilfe nach der verheerenden Flut verankert.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Polnischer Batteriecluster: Oppeln im Zentrum der Revolution<\/h2>\n<p>Der wichtigste Punkt des Besuchs von Minister Micha\u0142 Jaros in Oppeln war eine Konferenz im Wissenschafts- und Technologiepark, die die T\u00e4tigkeit des Polnischen Batterieclusters einleitete. Diese Initiative, die vom Minister selbst ausgeht, soll die Position Polens als weltweit zweitgr\u00f6\u00dfter Produzent von Batterien st\u00e4rken.<\/p>\n<div id=\"attachment_75560\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-75560\" class=\"size-large wp-image-75560\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/659211998_1524076045743105_8987568228965397987_n-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/659211998_1524076045743105_8987568228965397987_n-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/659211998_1524076045743105_8987568228965397987_n-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/659211998_1524076045743105_8987568228965397987_n-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/659211998_1524076045743105_8987568228965397987_n-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/659211998_1524076045743105_8987568228965397987_n.jpg 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-75560\" class=\"wp-caption-text\">Minister Micha\u0142 Jaros bei der Einweihung des Polnischen Batterieclusters im Oppelner Wissenschafts- und Technologiepark. Die Initiative soll Polens Position als Weltmarktf\u00fchrer in der Batterieproduktion st\u00e4rken.<br \/>Foto: Facebook\/Arkadiusz Wi\u015bniewski<\/p><\/div>\n<p>\u2013 Der Wettbewerb um Rohstoffe ist heute eine neue Dimension der globalen Geopolitik. Dank der Investition des Unternehmens Ascend Elements im Wert von bis zu 7 Milliarden Z\u0142oty werden gerade in Oppeln strategische Ressourcen f\u00fcr die Weltwirtschaft verarbeitet \u2013 schrieb der Oppelner Stadtpr\u00e4sident Arkadiusz Wi\u015bniewski auf seinem Facebook-Profil. Der Cluster soll eine Antwort auf die chinesische Dominanz sein, indem er Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an einem Ort b\u00fcndelt, um die europ\u00e4ische industrielle Unabh\u00e4ngigkeit zu st\u00e4rken.<\/p>\n<h2>Stiftung f\u00fcr die Entwicklung Schlesiens \u2013 bew\u00e4hrter Partner in schwierigen Zeiten<\/h2>\n<p>Trotz eines engen Zeitplans konnte sich Minister Jaros einen Besuch in der Woiwodschaftshauptstadt ohne einen Abstecher zum Sitz der Stiftung f\u00fcr die Entwicklung Schlesiens (SES) nicht vorstellen. An den Gespr\u00e4chen nahmen teil: die Direktorin der Stiftung Helena Lellek, der Pr\u00e4sident der SES Henryk Wr\u00f3bel sowie der Vorsitzende des Stiftungsrates Ryszard Galla.<\/p>\n<p>Als stellvertretender Vorsitzender des Sonderausschusses f\u00fcr Hochwasserschutzma\u00dfnahmen kennt Micha\u0142 Jaros die Hintergr\u00fcnde der Hilfsaktionen f\u00fcr Unternehmen sehr genau.<\/p>\n<p>\u2013 Die Stiftung f\u00fcr die Entwicklung Schlesiens war neben der Riesengebirgsagentur f\u00fcr regionale Entwicklung unser nat\u00fcrlicher Partner und hat die Regierung bei der Verteilung der Mittel unterst\u00fctzt. Das sind Institutionen mit einem \u201eBlutkreislauf\u201c, der eng mit dem lokalen Sektor der kleinen und mittleren Unternehmen verbunden ist \u2013 sagte der Minister im Gespr\u00e4ch mit der Redaktion von Neues Wochenblatt.pl.<\/p>\n<h2>160 Millionen Z\u0142oty zur Rettung von Unternehmen<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend des Besuchs zog der Minister Bilanz der konkreten Unterst\u00fctzung, die dank der Effizienz der Stiftung den Betroffenen zugutekam:<\/p>\n<ul>\n<li>60 Millionen Z\u0142oty f\u00fcr kleinere Darlehen (bis zu 200.000 Z\u0142oty) f\u00fcr Kleinstunternehmen.<\/li>\n<li>100 Millionen Z\u0142oty f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Unterst\u00fctzung (bis zu 5 Millionen Z\u0142oty) f\u00fcr mittlere Unternehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u2013 Ich danke den Mitarbeitern und der Leitung der Stiftung. Sie waren nahezu rund um die Uhr erreichbar, damit die Hilfe f\u00fcr die Flutopfer schnell ankommt. Dank ihres Professionalismus sind polnische Unternehmen, die oft seit den 1990er Jahren aufgebaut wurden, nicht unter dem Druck der Naturkatastrophe zusammengebrochen \u2013 betonte Micha\u0142 Jaros.<\/p>\n<h2>Kleine Unternehmen, gro\u00dfe Ambitionen<\/h2>\n<p>Minister Jaros, der seit fast zwei Jahrzehnten mit der Kommunalpolitik und dem Parlament verbunden ist, sieht in der Stiftung f\u00fcr die Entwicklung Schlesiens ein Fundament des polnischen wirtschaftlichen Erfolgs. Er unterstrich, dass \u00fcber 99 % der polnischen Unternehmen dem KMU-Sektor angeh\u00f6ren, der nicht selten in den 1980er Jahren in Garagen begann und heute mutig \u00fcber den Markt der Europ\u00e4ischen Union hinausgeht.<\/p>\n<div id=\"attachment_75563\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-75563\" class=\"wp-image-75563 size-large\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSC_1173-scaled-e1774941158531-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSC_1173-scaled-e1774941158531-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSC_1173-scaled-e1774941158531-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSC_1173-scaled-e1774941158531-768x432.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSC_1173-scaled-e1774941158531-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSC_1173-scaled-e1774941158531.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-75563\" class=\"wp-caption-text\">Treffen im Sitz der Stiftung f\u00fcr die Entwicklung Schlesiens (SES) in der ul. Wroc\u0142awska in Oppeln. Von links: Henryk Wr\u00f3bel \u2013 Pr\u00e4sident der SES, Micha\u0142 Jaros \u2013 Staatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr Entwicklung und Technologie, Helena Lellek \u2013 Direktorin der SES sowie Ryszard Galla \u2013 Vorsitzender des Stiftungsrates.<br \/>Foto: Manuela Leibig<\/p><\/div>\n<p>\u2013 Wir sind die 20. Volkswirtschaft der Welt. Unser Ziel ist es, dass polnische Ingenieure und Innovatoren hier durch industrielle Produktion St\u00e4rke aufbauen. Wir wollen, dass aus diesen Kleinstunternehmen kleine, aus kleinen mittlere und aus mittleren gro\u00dfe Unternehmen werden, die sich auf dem internationalen Markt behaupten k\u00f6nnen \u2013 res\u00fcmierte der Minister.<\/p>\n<p>Der Besuch endete mit einer pers\u00f6nlichen Note \u2013 Minister Jaros erinnerte sich mit W\u00e4rme an die Jahre der Zusammenarbeit mit regionalen F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten: \u2013 Wir trafen uns anl\u00e4sslich des Batterieclusters, aber ich verhehle nicht, dass ich die Gelegenheit genutzt habe, die Stiftung f\u00fcr die Entwicklung Schlesiens zu besuchen. Sie ist unsere Stiftung, die mit dem Ministerium f\u00fcr Entwicklung und Technologie zusammenarbeitet, ein Partner, auf den wir uns immer verlassen k\u00f6nnen \u2013 sagte er und betonte, dass \u00fcber Jahrzehnte aufgebautes Vertrauen in Krisenzeiten wie der Flut 2024 von entscheidender Bedeutung ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Micha\u0142 Jaros<\/strong> \u2013 seit 2024 Staatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr Entwicklung und Technologie. Abgeordneter des polnischen Sejm seit 2007 (VI\u2013X Wahlperiode). Experte f\u00fcr \u00f6ffentliche Finanzen und Wirtschaft, seit Jahren mit Breslau und Niederschlesien verbunden, derzeit Vorsitzender der niederschlesischen Region der B\u00fcrgerplattform (PO).<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Manuela Leibig<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Zukunftstechnologien bis zur Solidarit\u00e4t in der Krise Am Montag, dem 30. 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