{"id":74937,"date":"2026-03-23T05:00:35","date_gmt":"2026-03-23T04:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=74937"},"modified":"2026-03-22T20:26:48","modified_gmt":"2026-03-22T19:26:48","slug":"sport-eroeffnung-der-feierlichkeiten-zum-80-jaehrigen-lzs-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/sport-eroeffnung-der-feierlichkeiten-zum-80-jaehrigen-lzs-jubilaeum\/","title":{"rendered":"Sport: Er\u00f6ffnung der Feierlichkeiten zum 80-j\u00e4hrigen LZS-Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<h1>Es begann in Czarnowanz<\/h1>\n<p><strong>Am 16. dieses Monats wurden die offiziellen Feierlichkeiten zum 80-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Volkssportvereine (LZS) er\u00f6ffnet. Die Er\u00f6ffnung h\u00e4tte nirgendwo anders stattfinden k\u00f6nnen als in der Woiwodschaft Oppeln, denn in dieser Region wurde am 16. M\u00e4rz 1946 der erste Volkssportverein Polens \u2013 der LZS Swornica Czarnowanz \u2013 registriert.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Parallel dazu fanden in der Woiwodschaft Oppeln an historisch bedeutsamen Orten wichtige Veranstaltungen zum Jubil\u00e4um statt. Unter anderem richtete das B\u00fcro des LZS-Woiwodschaftsverbandes in der ul. Barlickiego in Oppeln eine feierliche Versammlung zur Er\u00f6ffnung der gesamtpolnischen Feierlichkeiten aus. Zahlreiche hochrangige G\u00e4ste nahmen teil, darunter Zbigniew Kubala\u0144ca, Vizemarschall der Woiwodschaft Oppeln, Antoni Konopka, Mitglied des Woiwodschaftsvorstands, Janusz Trzepizur, ehemaliger Spitzensportler und Olympionike, \u0141ukasz Sowada, Vorsitzender des Kultur- und Sportausschusses im Oppelner Sejmik, sowie der Olympiamedaillengewinner Benedykt Kocot.<\/p>\n<h2>In Czarnowanz, Neustadt und Niewke<\/h2>\n<p>Auch auf dem Friedhof in Czarnowanz, der letzten Ruhest\u00e4tte von Antoni Janik, einem angesehenen Sportfunktion\u00e4r und Gr\u00fcnder des LZS Swornica Czarnowanz, fand eine Gedenkfeier statt. \u00c4hnliche Zeremonien gab es in Neustadt zur Erinnerung an die beiden herausragenden Sportler Stanis\u0142aw Szozda und Franciszek Surmi\u0144ski sowie in Tempelhof. In der letztgenannten Ortschaft legten Vertreter des Gemeinderats Blumen am Denkmal f\u00fcr den Radrennfahrer und geb\u00fcrtigen Tempelhofer Joachim Halupczok nieder. Gastgeber der Veranstaltung war der Gemeindevorsteher von Chronstau, Florian Ciecior (deutsche Minderheit). Zu den zahlreichen Ehreng\u00e4sten in Tempelhof z\u00e4hlten Vertreter der nationalen LZS-F\u00fchrung, Kommunalpolitiker sowie Personen, die eng mit Joachim Halupczoks Karriere verbunden waren.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Joachim Halupczok war neben seiner olympischen Silbermedaille auch Weltmeister und wurde 1989 in einer Umfrage des <em>Przegl\u0105d Sportowy<\/em> zum Sportler des Jahres gew\u00e4hlt.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<h2>Spitzenvertreter der deutschen Minderheit erweisen die Ehre<\/h2>\n<p>Bemerkenswert ist auch die Anwesenheit folgender Pers\u00f6nlichkeiten in Niewke: Jaros\u0142aw Rzepa, Pr\u00e4sident des nationalen LZS-Verbandes; Anna Koci\u0144ska-Scholz, Vizepr\u00e4sidentin; Marek Truchan, Vorstandsmitglied des Oppelner Radsportverbandes; Marian Staniszewski, erster Trainer von Joachim Halupczok; Adel Czernia, Schwester des Sportlers; Rafa\u0142 Bartek, Vorsitzender des Sejmiks der Woiwodschaft Oppeln (deutsche Minderheit); Ryszard Galla, Berater des Sejmmarschalls f\u00fcr nationale und ethnische Minderheiten; sowie Gerard Halama, Pr\u00e4sident des LZS-Verbandes der Woiwodschaft Oppeln. Die Teilnehmer legten einen Kranz am Denkmal f\u00fcr Joachim Halupczok nieder und ehrten so sein Andenken.<\/p>\n<div id=\"attachment_74943\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74943\" class=\"size-large wp-image-74943\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260316_120145-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260316_120145-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260316_120145-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260316_120145-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260316_120145-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260316_120145.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-74943\" class=\"wp-caption-text\">16. M\u00e4rz: Zeremonie auf dem Friedhof in Czarnowanz, der letzten Ruhest\u00e4tte von Antoni Janik, einem Sportfunktion\u00e4r, der den ersten LZS in Polen, den LZS Swornica Czarnowanz, gr\u00fcndete.<br \/>Foto: www.lzsopole.pl<\/p><\/div>\n<h2>Ein Gespr\u00e4ch mit Gerard Halama, Pr\u00e4sident des LZS-Woiwodschaftsverbandes Oppeln<\/h2>\n<h3><strong>Neues Wochenblatt.pl:<\/strong> Was f\u00fcr ein Mensch war Antoni Janik, der Pionier und Gr\u00fcnder des ersten Volkssportvereins in Polen?<\/h3>\n<p><strong>Gerard Halama:<\/strong> Ich lernte ihn erst sp\u00e4t in seinem Leben kennen, hatte aber dennoch das Vergn\u00fcgen, f\u00fcnf Jahre lang mit ihm zusammenzuarbeiten. Er war ein wahrer Idealist und gesellschaftlich engagierter Mensch. Ein hochgebildeter und tatkr\u00e4ftiger Mann, der seine enorme Energie und seinen Optimismus unter anderem in die Gr\u00fcndung des ersten polnischen Volkssportvereins \u2013 LZS Swornica Czarnowanz \u2013 einbrachte, der am 16. M\u00e4rz 1946 gegr\u00fcndet wurde. Antoni Janik gab dem Verein aus Czarnowanz auch den Namen \u201eSwornica\u201c, abgeleitet vom Fluss Swornica (Swornitze), der durch Czarnowanz flie\u00dft und in die Malapane m\u00fcndet.<\/p>\n<h3>Man verbindet Volkssportvereine meist mit Fu\u00dfball, doch in den letzten acht Jahrzehnten war es nicht der Fu\u00dfball, der den LZS den gr\u00f6\u00dften Ruhm einbrachte \u2026<\/h3>\n<p>Es stimmt, dass die LZS mit Fu\u00dfball assoziiert werden, denn als Antoni Janik den ersten LZS gr\u00fcndete, war es ein reiner Fu\u00dfballverein. Damals gab es keine andere M\u00f6glichkeit! Am einfachsten war es, einen Fu\u00dfballverein zu gr\u00fcnden. Man brauchte nur ein St\u00fcck Land, das in einen Fu\u00dfballplatz umgewandelt werden musste, zwei Tore und einen Ball. Zu dieser Zeit gab es keine Sporthallen oder andere Infrastruktur, was die M\u00f6glichkeiten, andere Sportarten auszu\u00fcben, nat\u00fcrlich einschr\u00e4nkte. Dadurch konnten sich andere Disziplinen nicht so dynamisch entwickeln. Tats\u00e4chlich ist Fu\u00dfball auch heute noch die am weitesten verbreitete Sportart in den LZS. Aber ist er auch die erfolgreichste? Eher weniger.<\/p>\n<h3>Wie viele Sportarten werden derzeit unter dem Dach der LZS ausge\u00fcbt?<\/h3>\n<p>In den Oppelner LZS-Vereinen werden derzeit 25 verschiedene Sportarten ausge\u00fcbt. Darauf sind wir sehr stolz. Gleichzeitig wissen wir, was f\u00fcr die Athleten am wichtigsten ist: die Teilnahme an den Olympischen Spielen, den Paralympischen Spielen, den Europaspielen und den Jugendweltspielen.<\/p>\n<h3>Waren LZS-Sportler bei allen vier dieser Veranstaltungen vertreten?<\/h3>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich. Insgesamt 30 Athleten \u2013 19 Frauen und 11 M\u00e4nner \u2013 gewannen zusammen 14 Medaillen. Besonders erfolgreich ist die aus den LZS hervorgegangene Leichtathletin Barbara Bieganowska-Zaj\u0105c, die bei den Paralympics sechs Medaillen, darunter f\u00fcnf goldene, gewann. An zweiter Stelle steht der Radrennfahrer Stanis\u0142aw Szozda mit zwei Medaillen bei Olympischen Spielen. Die \u00fcbrigen LZS-Vertreter gewannen jeweils eine Medaille.<\/p>\n<h3>Wenn es um Radfahrer geht, geh\u00f6rt zu dieser Gruppe auch Joachim Halupczok \u2013 mein Favorit.<\/h3>\n<p>Das stimmt. Neben seiner olympischen Silbermedaille war unser Achim auch Weltmeister und wurde 1989 in einer Umfrage des \u201ePrzegl\u0105d Sportowy\u201c zum Sportler des Jahres gew\u00e4hlt. Das war ein gro\u00dfer Erfolg und eine besondere Auszeichnung. Auch die Radfahrer Edward Barcik und Benedykt Kocot kehrten mit Medaillen von den Olympischen Spielen zur\u00fcck. Andrzej Zaj\u0105c gewann ebenfalls eine Medaille bei den Paralympics. Bei den Europaspielen gewann Rados\u0142aw Marcinkiewicz, ein Ringer aus Namslau, die einzige Medaille f\u00fcr die LZS. Bei den Jugendweltspielen holte Anna Wloka aus Kupp eine Medaille im Kugelsto\u00dfen.<\/p>\n<h3>Welche Athleten mit olympischen Medaillen betrachten Sie als Ikonen der LZS?<\/h3>\n<p>F\u00fcr mich sind sie alle Ikonen. Ich behandle sie alle gleich. Es sind herausragende Sportler und gro\u00dfartige Menschen, die zum guten Ruf der LZS beigetragen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Krzysztof \u015awierc<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es begann in Czarnowanz Am 16. dieses Monats wurden die offiziellen Feierlichkeiten zum 80-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Volkssportvereine (LZS) er\u00f6ffnet. Die Er\u00f6ffnung h\u00e4tte nirgendwo anders stattfinden k\u00f6nnen als in der Woiwodschaft Oppeln, denn in dieser Region wurde am 16. M\u00e4rz 1946 der erste Volkssportverein Polens \u2013 der LZS Swornica Czarnowanz \u2013 registriert.<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":74938,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4234],"tags":[6807,6811,6808,6809,6810],"redaktor":[6052],"class_list":["post-74937","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sport-de","tag-gerard-halama","tag-joachim-halupczok-de","tag-lzs","tag-lzs-swornica-czarnowanz","tag-volkssportverein-polens","redaktor-krzysztof-swierc-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74937","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74937"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74937\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74948,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74937\/revisions\/74948"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74938"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74937"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74937"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74937"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=74937"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}